Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS und Android, aber bei Bedarf auch immer noch um PalmOS, webOS, Windows Mobile / Windows Phone, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Die PUG-Mannheim – Smartphones & More erläutert verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigt, welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern. Die Teilnehmer helfen aber auch bei der Geräteauswahl inkl. Kaufberatung, bei Geräteeinstellungen, Geräteinstallationen und Problemen rund um das Thema "mobile Computing" und kennen auch immer aktuell die besten und günstigsten Smartphonetarife.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Am Mittwoch, den 18.08.2021 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen.

6.3.21

Mit "Luca" schneller aus dem Corona-Lockdown

Nach vielen Wochen Corona-Lockdown ist der Wunsch nach Lockerungen groß. Auch Gastronomen und Künstler hoffen, bald wieder loslegen zu können. Helfen könnte dabei eine App namens Luca, hinter der unter anderem auch die Rapper der Fantastischen Vier stehen.

Die Idee hinter Luca: den Aufwand zur Kontaktnachverfolgung beispielsweise nach Restaurant-, Hotel- oder Konzertbesuchen für alle Seiten einfacher zu machen. Die App soll die bisherige Zettelwirtschaft ablösen - die nicht zuletzt wegen unleserlicher oder ausgedachter Kontaktadressen für die Gesundheitsämter meist wenig hilfreich war. Auch die PUG-Mannheim wird bei Wiederaufnahme unserer Präsenztreffen die Luca-App nutzen.

Künftig können Gastronomen, Einzelhändler oder Konzertveranstalter ihre Besucher mit einem sogenannten QR-Code in Empfang nehmen, den diese mit der App auf ihrem Handy scannen können. Nun sind die Besucher eingecheckt - und im Fall einer Infektion können ihre Daten direkt und verschlüsselt an die kooperierenden Gesundheitsämter übermittelt werden - nur die können die Daten auslesen.

Auch andere Entwickler wie Vida, shapefruit.de oder darfichrein.de bieten einen ähnlichen Service an, der aber mit Kosten für die Anbieter verbunden ist. Zudem befürchten Experten, dass zu viele unterschiedliche Apps die Akzeptanz der digitalen Tools erschweren könnten.

Eingesetzt wird die Luca-App schon vielerorts in Norddeutschland, beispielsweise auf den nordfriesischen Inseln Amrum, Sylt und Föhr, wo sich die Verantwortlichen einen Weg hin zu einem sicheren Tourismus erhoffen. Die Inseln haben dabei ganz klar den Saisonstart zu Ostern im Blick:

"Die Pandemie ist dann zwar noch nicht vorbei, aber mit Luca sind wir bestens aufgestellt", sagt Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH. Gäste und Insulaner könnten sich sicher fühlen und Betreiber von Restaurants oder Unterkünften brauchen keine Papierhaufen mit Kontaktdaten mehr zu verwalten. Auch die Unternehmensverbände vor Ort appellierten an ihre Mitglieder, beim Luca-Projekt mitzumachen – und hier schließen wir uns als "PUG-Mannheim – Smartphones & More" zu 100% an.

Auf Sylt setzen bereits 200 Betriebe die Luca-App ein, als Nächstes sollen beispielsweise auch Arztpraxen, Fitnessstudios, Friseursalons, aber auch Schulen und Kitas mit dem System vertraut gemacht werden.

Doch Patrick Hennig, CEO der Start-Up-Firma neXenio und einer der Köpfe hinter der App, betont, dass es nicht nur darum geht, Gastronomie und Events wieder möglich zu machen. Die Luca-App kann und soll in allen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens helfen - im öffentlichen Nahverkehr, in Pflegeheimen, bei Versammlungen oder einfach im Büro kann die App eingesetzt werden, um Kontakte sicher und einfach zu verfolgen. "Wir wollen so auch den Blick zurück möglich machen. Wir können mit Luca Cluster identifizieren und Leute warnen lassen, dass sie möglicherweise Kontakt mit einem Infizierten hatten."

Die Luca-App ist ausdrücklich nicht als Konkurrenz zur Corona-Warn-App des Bundes geplant. "Das sind zwei ganz verschiedene Dinge", betont Fanta-4-Rapper Smudo, der sich mit seiner Band seit Dezember 2020 bei der Entwicklung des Systems mit einbringt. Die Warn-App sei eine Art passives Risiko-Radar, Luca erleichtere hingegen die Arbeit der Gesundheitsämter.

Hennig berichtet im Gespräch mit NDR.de von viel positivem Feedback der Gesundheitsämter, die bereits mit der App vernetzt sind: "Die sind superhappy!" Datensätze, die sonst mühsam und zeitaufwendig per Hand eingegeben werden mussten, könnten nun per Knopfdruck von der App in die Software der Gesundheitsämter übertragen werden.

Auch wenn die Vernetzung vielerorts schon funktioniert, sind andere Städte noch in der Prüfphase. Zwar bewertet der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, Apps zur Kontaktnachverfolgung wie Luca positiv. Zugleich weist er jedoch darauf hin, dass erst noch geklärt werden müsse, wie die Gesundheitsämter über Schnittstellen ohne großen Aufwand auf diese Daten zugreifen können. Da gebe es "sehr unterschiedliche Voraussetzungen".

Die Luca-Macher versprechen höchste Datensicherheit, weil die dezentral gespeicherten Nutzerdaten nur von den Gesundheitsämtern, nicht aber von den Gastgebern, der App oder Dritten ausgelesen werden können. "Wir haben frühzeitig die Datenschützer mit ins Boot geholt - es hilft ja niemandem etwas, wenn wir erst etwas entwickeln, das von den Datenschützern so nicht abgenickt wird." Die App könne nur dann beim Weg aus dem Lockdown helfen, wenn alle Beteiligten die App auch gut finden, alle bereit seien, diese auch zu benutzen. "Daher finden wir es wichtig, dass Luca positiv besetzt ist. Es sollen für Betreiber und Gäste keine Kosten entstehen, niemand muss Angst um seine Daten haben."

Auf Nachfrage von NDR.de begrüßte die Hamburger Datenschutzbehörde generell die Entwicklung solcher Apps. Der Umstieg auf eine digitale Lösung in der Kontaktnachverfolgung sei als "datenschutzfreundlicher" einzustufen. "Eine gut gemachte App ist besser als die bisherige Zettelwirtschaft", heißt es aus der Behörde. Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSK) habe dazu nun eine Task Force auf den Weg gebracht, die sich mit der Thematik näher beschäftigen wird.

Mit der Luca-App könnte es also einen Weg aus dem Lockdown geben. So sei man in Gesprächen mit allen Landesregierungen, habe bereits mehrere Kooperationen mit einzelnen Städten auf den Weg gebracht.

Auch Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen setzt auf die App, um seine Pläne, Rostock zur bundesweiten Modellstadt für Lockerungen zu entwickeln. Gemeinsam mit den Verbänden würden immer mehr Betriebe in der Anwendung der Luca-App geschult. "Die Saloninhaber sind sehr begeistert sind über diese Möglichkeit der Datenerfassung", hieß es beispielsweise von der Friseur-Innung Rostock-Bad Doberan. Auch innerhalb der Stadtverwaltung wird die App künftig angewendet, zudem sollen sich die kommunalen Unternehmen an dem Projekt beteiligen.

Beim nächsten Corona-Gipfel von Bund und Ländern sucht man wieder einen Weg aus dem Lockdown, dabei setzt App-Macher Hennig darauf, dass Luca dabei eine wichtige Rolle spielen wird. Viele Landespolitiker hätten bereits Unterstützung signalisiert.



Funktionen der App

Erstellung anonymer QR-Codes

luca übernimmt für dich die sichere Kontaktdatenübermittlung an Veranstalter von Events und Betreiber von Bars, Restaurants oder Kulturstätten. Alles, was du beim Check-In teilst, sind QR-Codes, die Betreiber der Locations nicht mit dir in Verbindung bringen können.

Kontaktlose und verschlüsselte Datenübermittlung

Gäste lassen beim Betreten einer Veranstaltung oder eines Gastronomiebetriebs ihren anonymen QR-Code scannen und werden so eingecheckt. Die Daten über deinen Aufenthalt werden zusätzlich verschlüsselt. Der Veranstalter kann zu keinem Zeitpunkt diese Daten lesen, wodurch du jederzeit deine Datenhoheit behältst.

Datenfreigabe für das Gesundheitsamt

Nur das Gesundheitsamt kann die relevanten verschlüsselten Daten mit einem Sicherheitsschlüssel auslesen – aber auch nur, wenn du dem Auslesen zustimmst.

Einsicht des Check-In-Protokolls

Du kannst den Verlauf deiner Check-Ins jederzeit einsehen. Möchte das Gesundheitsamt deine Daten auslesen, musst du sie erst freigeben.

Veranstaltungsspezifische Funktionen

Bei einzelnen Veranstaltungen kann die App weitere Funktionen erfüllen. Sie kann zum Beispiel auch zu deinem digitalen Eintrittsticket werden.

Automatische Löschung der Daten

Deine zweifach verschlüsselten Daten werden 4 Wochen nach dem Besuch der Veranstaltung oder des Gastronomiebetriebs automatisch gelöscht.

Zusammenfassung

"Luca" stellt eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung deiner persönlichen Daten sicher, übernimmt die Dokumentationspflicht für Veranstalter und Betreiber, entlastet die Gesundheitsämter durch digitale, schlanke und integrierte Prozesse und ermöglicht effiziente und lückenlose Nachverfolgung.

Hier kommt die Empfehlung für alle, die diesen Artikel gelesen haben: Installiert Euch diese App auf Euren Smartphones, registriert Euch und teilt diesen Beitrag, damit wir gemeinsam schnell und vor allem digital aus dem aktuellen Lockdown herauskommen. Schluss mit der Zettelwirtschaft und umständlicher Kontaktnachverfolgung.

Die App gibt es für Android (KLICK) und für iOS (KLICK).

Auf meinem Smartphone ist sie selbstverständlich schon drauf.

Viele Grüße,


Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More

Textnachweis: NDR, Google Play Store, Bildnachweis: Luca

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