Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

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Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS und Android, aber bei Bedarf auch immer noch um PalmOS, webOS, Windows Mobile / Windows Phone, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Die PUG-Mannheim – Smartphones & More erläutert verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigt, welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern. Die Teilnehmer helfen aber auch bei der Geräteauswahl inkl. Kaufberatung, bei Geräteeinstellungen, Geräteinstallationen und Problemen rund um das Thema "mobile Computing" und kennen auch immer aktuell die besten und günstigsten Smartphonetarife.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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24.12.20

Samsung Pay

Bargeldloses Bezahlen wird auch in Deutschland immer beliebter – gerade in Zeiten wie diesen. Neben Garmin Pay, Google Pay und Apple Pay kommt nun auch Samsungs Service "Samsung Pay" nach Deutschland.


Nachstehend sind alle Informationen zusammengefasst: 

Nachdem Konkurrenten wie Apple Pay und Google Pay bereits seit mehreren Jahren auch in Deutschland verfügbar sind, ließ Samsungs Bezahldienst lange auf sich warten. Seit 28.10.2020 steht die App offiziell im Samsung Galaxy Store und im Google Play Store zum Download zur Verfügung. Der offizielle Deutschlandstart kommt nicht nur Smartphone-Nutzern zugute. Auch Besitzer einer Galaxy Watch profitieren von dem neuen Dienst. 

Samsung Pay ist bereits in rund 25 Ländern verfügbar, darunter beispielsweise Spanien, Schweden und die Schweiz. Nun hat der Dienst auch in Deutschland richtig Fahrt aufgenommen und auch 2 User aus der PUG-Mannheim nehmen mittlerweile am neuen Bezahldienst teil. 

Allerdings können nicht alle Galaxy-Besitzer Samsung Pay nutzen. Der neue Service stehe nur für "Samsung-Smartphones mit deutscher Anbieter-Softwareversion ab dem Galaxy S8, Galaxy Note 8 und Galaxy A6 sowie dem XCover Pro" zur Verfügung. 

Wer stattdessen ein Handy der J-Serie oder Galaxy M-Serie besitzt, kann Samsung Pay nicht nutzen.

Wie funktioniert Samsung Pay ? 

Samsung Pay startet in Kooperation mit der Solarisbank AG und Visa. Zunächst muss man die App installieren. Nachdem man sich dort angemeldet hat, erhält man eine virtuelle Visa-Debitkarte. Weil Samsung auf exklusive Kooperationen mit Banken verzichtet, soll die Karte mit beinahe jedem deutschen Konto verbunden werden können, was bei mir als ING-DiBA-Kunde auch einwandfrei geklappt hat. 

Es ist nicht erforderlich, bei einer externen Bank noch ein extra Konto zu eröffnen, weil die virtuelle Visa-Debitkarte mit Deinem Bankkonto verknüpft wird. Das Registrieren bei der Solarisbank und das teilweise automatische nachinstallieren von Apps (erfolgt bei Apple Pay auch, nur im Hintergrund und ohne Benachrichtigung) erfolgt nur deshalb, da für den exklusiv in Samsung Smartphones eingebauten Magnetstreifen (der selbe wie bei Kreditkarten) verschiedene Provider für die verschiedenen Kartenterminals nötig sind. Das ist auch der Grund, dass nur Samsung Pay bei wirklich allen Kreditkartenterminals, auch bei den 10 Jahre alten funktioniert! 

Um Samsung Pay mit einem persönlichen Bankkonto zu verbinden, verwendet die Solarisbank ein neuartiges und simples Kunden-Identifizierungsverfahren, das ohne Videoidentifikation oder einen Filialbesuch auskommt. Der eigentliche Bezahlvorgang läuft dann ähnlich wie bei Google oder Apple ab. 

Das neue Verfahren ist nicht nur schnell, sondern auch sicher. Nutzer brauchen lediglich die Samsung-Pay-App öffnen, mit Fingerabdruck oder PIN entsperren und das Smartphone auf das Lesegerät legen. Die Daten werden dann via NFC abgeglichen und der Bezahlvorgang ist in wenigen Sekunden abgeschlossen. 

Anschließend kann man die Anwendung mit einem Swipe über den Sperr- oder Startbildschirm starten. Entsperren lässt sich Samsung Pay beispielsweise mit dem Fingerabdruck oder via PIN.

  

  

Rechnungen lassen sich auch in Raten begleichen 

Samsung erlaubt außerdem eine Funktion namens "Splitpay". Damit kann man Rechnungen in Höhe von 100 Euro oder mehr mit einer Laufzeit von drei bis 24 Monaten in Raten finanzieren. Das Verbraucherdarlehen wird von der Solarisbank AG gegeben. Wie auch bei herkömmlichen Krediten wird hier zunächst die Bonität geprüft und anschließend kundenindividuell freigegeben. 

Um bei den Zahlungen einen Überblick zu behalten, werden in der App alle getätigten Transaktionen angezeigt. 

Der Zahlungsplaner hilft außerdem Budgets festzulegen. Dort kann man Kategorien für Käufe hinterlegen und monatliche Ausgaben direkt miteinander vergleichen. 

Vor allem Galaxy-Watch-Besitzer profitieren von Samsung Pay. Obwohl es nämlich schon längst kontaktlose Bezahldienste von anderen Anbietern gibt, hat Samsung bislang darauf verzichtet, die Funktion auch für Smartwatch-User einzubinden. Vermutlich ein durchdachter Schritt, um den Nutzer zwangsläufig an Samsung Pay zu binden, sofern dieser die neue Bezahlmöglichkeit nutzen möchte. 

Samsung Pay ist mit der Galaxy Watch (und natürlich mit einem Samsung-Smartphone) möglich. 

Einen kleinen Haken gibt es hierzulande dennoch, denn für deutsche User ist die Funktion mit der Galaxy Watch noch nicht freigegeben worden. In der offiziellen Beschreibung im Google Play Store heißt es wörtlich: "In der Schweiz kannst Du Samsung Pay auch mit deiner Galaxy Smartwatch nutzen. Wir freuen uns, euch diesen Service bald auch in Deutschland anbieten zu können."

So erfolgt die Einrichtung auf der Galaxy Watch 

Da die Einrichtung des Pay-Dienstes in der Schweiz bereits möglich ist, wird es in Deutschland wohl kaum anders sein. Daher zeige ich nachstehend, wie man Samsung Pay auf der Galaxy Watch einrichten und nutzen kann. Das funktioniert in ganz wenigen Schritten: 

Gehe auf die Galaxy Wearable-App auf Deinem Smartphone, drücke auf "Samsung Pay" und anschließend auf "OK". 

Danach gehst Du durch die Einleitung und fügst deine Karte hinzu ("Karte hinzufügen"). 
Nachdem Du das getan hast, richtest du noch einen PIN für deine Galaxy Watch ein und bestätigst diesen auf der Smartwatch mit "Weiter". 

Und so einfach kann man eine Zahlung vornehmen: 
  • Wenn man Samsung Pay mit deiner Galaxy Watch nutzen möchte, dann drückt man zuerst die "Zurück"-Taste auf der Smartwatch. 
  • Danach gibt man deinen PIN ein und tippt auf "BEZAHLEN". 
  • Abschließend hält man die Smartwatch an das Lesegerät. 
  • Fertig. 
Was passiert nach dem Bezahlen?

Zunächst das Beste: Die NFC-Funktion schaltet sich nach ca. 15 Sekunden automatisch ab und verbraucht nicht unnötig Akkukapazität, ein manuelles Eingreifen ist nicht erforderlich. 

Wer schon einmal eine Kreditkarte verwendet hat, weiß, wie es läuft: Die Zahlungen, die man auf Kredit tätigt, werden zu einem festgelegten Zeitpunkt von dem mit der Kreditkarte verknüpften Girokonto abgebucht. In der Regel passiert das einmal im Monat oder einmal im Quartal – je nach Kreditinstitut und Kreditkartenvertrag. 

Bei Samsung Pay geht das sehr viel schneller. Binnen 48 Stunden werden die offenen Beträge, die durch Zahlungen mit Samsung Pay entstanden sind, vom Girokonto abgebucht. Der Nutzer erhält kurz vorher jeweils eine Benachrichtigung von der App. 

Ich finde dieses rasche Ausgleichen des Kontos sehr gut. Auf diese Weise häuft sich nicht über Monate hinweg ein drei- bis vierstelliger Betrag an, der dann mit einem Mal abgebucht wird. Und es fällt mir leichter, meine Ausgaben in Relation zu meinem tatsächlichen Kontostand im Blick zu behalten. 

Was kostet die Nutzung von Samsung Pay?

Das Herunter­laden der App ist kostenlos. Für Giro­konto und virtuelle Debitcard fallen ebenfalls keine Kosten an. Besonderer Service: Nutzer können über Samsung Pay eine Ratenzahlung vereinbaren. Das ist bei Zahlungen ab 100 Euro möglich und nennt sich Splitpay, die Lauf­zeiten liegen zwischen drei und 24 Monaten. Ob der Kunde Splitpay nutzen kann, entscheidet die Solaris­bank nach einer Schufa-Anfrage. Der effektive Jahres­zins liegt bei 12,68 Prozent und fällt damit vergleichs­weise hoch aus. Es gibt bereits für rund 2 Prozent güns­tige Raten­kredite mit einer Lauf­zeit von 24 Monaten.

Mit Samsung Pay wird die Brieftasche etwas leichter. 

Mit Samsung Pay kann man jetzt Mitglieds- und Treuekarten zur App hinzufügen. So kann man Kundenkarten erfassen, um diese dann beim Einkauf auch elektronisch vorzeigen zu können. 

Die App enthält eine lange Liste unterstützter Mitgliedskarten, man kann aber auch Karten manuell hinzufügen. Der einzige Unterschied zwischen unterstützten und manuell eingegebenen Karten besteht darin, dass der Detailbildschirm für eine unterstützte Karte einen Link zur mobilen App des Unternehmens sowie Kontaktinformationen für das Unternehmen enthält. Bei manuell eingegebenen Karten werden nur die Informationen angezeigt, die man selbst eingibt. 

Samsung Pay: Das Wichtigste zusammengefasst

  • Du benötigst ein kompatibles Samsung Galaxy Smartphone. Smartwatches werden zurzeit noch nicht unterstützt.
  • Samsung Pay kann überall dort genutzt werden, wo VISA-Karten- und NFC-Zahlung akzeptiert werden und kontaktloses Bezahlen möglich ist.
  • Samsung Pay kann mit allen Banken, die eine deutsche IBAN ausgeben und ihren Sitz in Deutschland haben, verknüpft werden. Für das zu verknüpfende Hausbankkonto muss Online-Banking ermöglicht sein. Die Nutzung von ausländischen SIM-Karten mit kompatiblen Galaxy Smartphones ist in der Regel möglich.
  • Samsung Pay ist nur für Personen ab 18 Jahren nutzbar. Die Nutzung von Samsung Pay mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten ist nicht möglich.
  • Die Anmeldung zu Samsung Pay ist nur mit einer Adresse in Deutschland möglich.
  • Aufgrund regulatorischer Anforderungen ist die Eröffnung von Samsung Pay Konten nicht unbegrenzt möglich, sondern auf ein Konto pro Person begrenzt. Bis zu drei kompatible Geräte können das gleiche Samsung Pay Konto nutzen.
  • Zahlungen mit Samsung Pay sind derzeit nur bei entsprechend ausgerüsteten, stationären Händlern möglich. 
  • Zahlungen mit Samsung Pay im Ausland sind überall dort kostenfrei möglich, wo kontaktloses Bezahlen mit VISA akzeptiert wird.
  • Änderungen Deiner hinterlegten Daten und Bankverbindung(en) kannst Du direkt innerhalb der Samsung Pay App vornehmen.

Mein Fazit: Genial ! 

Als ich meine Testphase mit Samsung Pay gestartet habe, war ich ein bisschen skeptisch, ob der Dienst mich überzeugen würde. Als Google-Pay-Nutzer und Garmin Pay Nutzer während meiner Garmin-Zeit, hatte ich eigentlich keinen Grund, einen weiteren Mobile-Payment-Dienst zu verwenden. 

Ich bin von der Tatsache, dass ich die NFC-Schnittstelle nicht manuell an- und ausschalten muss, und der Umstand, dass die Zahlungen binnen 48 Stunden mit dem Girokonto verrechnet werden, absolut überzeugt und begeistert. 

Die schnelle Verrechnung könnte manche Nutzer, die den Umgang mit Kreditkarten gewohnt sind, stören. Für mich ist das jedoch ein Pluspunkt, weil meine Ausgaben so schnell an meinem Kontostand sichtbar sind und ich dadurch gefühlt einen besseren Überblick über meine Finanzen habe. 

Hardcore-Samsung-Nutzer werden sich aktuell vielleicht darüber ärgern, dass die Galaxy Watch und andere Wearables in Deutschland noch nicht unterstützt werden. Aber die Chance ist groß, dass Samsung dieses Feature in naher Zukunft nachliefert. 

Samsung Pay ist mein neuer mobiler Bezahldienst, keine Frage. Google Pay und Garmin Pay habe ich eingestellt und meine Karten dort entfernt. Und ich warte nun dringend noch auf die Bereitstellung der Watch-Anbindung … 

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More

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