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Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS und Android, aber bei Bedarf auch immer noch um PalmOS, webOS, Windows Mobile / Windows Phone, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Die PUG-Mannheim – Smartphones & More erläutert verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigt, welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern. Die Teilnehmer helfen aber auch bei der Geräteauswahl inkl. Kaufberatung, bei Geräteeinstellungen, Geräteinstallationen und Problemen rund um das Thema "mobile Computing" und kennen auch immer aktuell die besten und günstigsten Smartphonetarife.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

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Nächstes Treffen: Voraussichtlich am Mittwoch, 20.01.2021 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen.

18.11.2020

Samsung Galaxy Watch 3

Bei Samsungs neuer Galaxy Watch 3 muss man sich nicht zwischen smart und sportlich entscheiden. Sie kann beides und misst jetzt sogar den Blutsauerstoffgehalt.

 

Samsung hat die Galaxy Watch 3 im Vergleich zum Vorgänger deutlich abge­speckt: Sie bringt nun nur noch 65 statt 80 Gramm auf die Waage, die gerade beim Laufen nicht unange­nehm am Handgelenk zerren.

 

Auch der etwas kleinere Durchmesser von 45 Millimetern (statt 46 mm bei der Galaxy Watch) wirkt sich positiv auf die Handlichkeit aus. Für zierlichere Handgelenke bieten die Koreaner zudem eine 41­Millimeter­-Version (bisher 42mm). Die Verarbeitung ist dank des Edelstahlgehäuses sehr hochwertig, wobei Samsung statt schnödem Kunststoff sogar ein Lederarmband beilegt.

 

 

Die Displaygröße leidet unter der geringeren Gehäusegröße nicht. Wie bisher bringt die kleinere Uhr ein 1,2 Zoll großes Super-Amoled-Display mit. Bei der größeren Variante steigt die Display-Größe sogar von 1,3 auf 1,4 Zoll. Während beim Vorgänger noch das härtere Gorilla Glass DX+ eingesetzt wurde, hat sich Samsung für die 2020er Generation für das weniger schlagfeste Gorilla Glass DX entschieden. Vor Kratzern schützen beide Corning-Produkte hinreichend.

 

Auch hinsichtlich des Gewichts tut sich etwas: Samsung gibt 48,2 Gramm für die 41-Millimeter-Uhr und 53,8 Gramm für die 45-Millimeter-Variante an. Der Vorgänger bringt 49 respektive 63 Gramm auf die Waage. Spürbarer ist da schon die Reduktion der Uhrtiefe: Die Watch 3 ist mit rund elf Millimetern fast zwei Millimeter dünner als die Vorgänger-Versionen. Anders als bei seinen Watch-Active-Modellen bietet Samsung für die Watch 3 keine Aluminiumgehäuse an. Sie kommt stets in Edelstahl gehüllt.

 

Bei den Farben setzt Samsung in diesem Jahr auf die Nähe zum neuen Flaggschiff-Smartphone, dem Galaxy Note 20 Ultra (Test). Erhältlich ist die Watch 3 in einem Bronze-Ton (Mystic Bronze), in Silber (Mystic Silver) und in Schwarz (Mystic Black). Der Bronze-Ton ist allerdings dem kleineren 41-Millimeter-Modell vorbehalten, das es dafür nicht in Schwarz gibt. Statt der bisherigen Silikonarmbänder erhalten die Watch-3-Modelle welche aus echtem Leder. Die passen farblich zum jeweiligen Gehäuse, dürften aber hinsichtlich der Materialwahl vielen Menschen nicht behagen.

 

 

Das Erscheinungsbild der Galaxy Watch 3 gleicht ansonsten immer noch der einer analogen Uhr. Samsung macht sich das jedoch wie­ der gekonnt mit einer drehbaren Lünette zunutze, mit der man fix durch die Menüs der Smartwatch na­vigiert. Dabei kann man das OLED­-Display natürlich auch per Touch bedienen.

 

Es hat eine Größe von 1,4 Zoll (1,2 Zoll bei der 41mm Version) mit einer feinen Auflösung von 360 x 360 Pixeln und punktet wieder einmal mit einer sehr guten Darstellungsqualität samt hoher Helligkeit. Beim Betriebssystem setzt Samsung weiterhin auf die Eigenentwicklung Tizen OS.

 

Das lässt sich zwar flüssig bedienen, hinkt Apples Watch OS oder Googles Wear OS aber bei der Auswahl von installierbaren Apps etwas hinterher. Um mobil bezahlen zu können, ist man durch das propri­etäre System zudem auf Samsung Pay angewiesen, welches aktuell noch nicht verfügbar ist, aber hierzulande sozusagen in den Startlöchern steht. 

 

Als waschechte Smartwatch bietet die Galaxy Watch 3 viele Features, damit man sein Phone auch mal in der Tasche lassen kann. So beant­wortet man Nachrichten mittels Handschrift, Tastatur oder Sprache direkt von der Uhr aus, nimmt An­rufe entgegen, hat Zugriff auf seinen Kalender, Outlook, Fotos oder spei­chert seine Spotify­-Musik zum Off­linehören.

 

Eine LTE­-Version (496 Euro) gibt es ebenfalls. Auch was Gesundheits-­ und Sportfunktionen angeht, ist man sehr gut ausgestattet: Neben dem ty­pischen Tracking von Bewegungs­daten erfasst die Uhr den Stresslevel und erstellt eine Schlafanalyse.

 

Da­bei erkennt die Galaxy Watch 3 sogar die verschiedenen Schlafzyklen und berechnet einen Schlafscore, der die Qualität des Schlafs wider­spiegelt und den man mit seiner Altersgruppe vergleichen kann.

Die integrierten Sensoren punkten obendrein mit einer guten Genauig­keit und beinhalten GPS, Pulsmes­ser und Barometer. Zudem erfasst die Uhr den Blutsauerstoffgehalt. Obendrein soll die Galaxy Watch 3 künftig nach einem Softwareupdate, welches Anfang 2021 erwartet wird, auch ein EKG erstellen und den Blutdruck messen können.

 

Ein Manko hat der Funktionsum­fang: Er kostet Akkulaufzeit. Im Be­nachrichtigungsmodus beträgt diese mit 36 Stunden rund zwei Tage. Sport zeichnet man knapp sechs Stunden auf. Geladen wird dann wie beim Phone kabellos per Qi.

 

Insge­samt bekommt man mit der Galaxy Watch 3 eine sehr starke Smart­watch, die sich auch als Fitness­tracker eignet.

 

Das Telefonieren mit der Galaxy Watch 3 funktioniert gut. Eingehende Anrufe können per Dreh an der Lünette oder per Wisch über das Display entgegengenommen werden. Die Sprachqualität ist in Ordnung und auch der Anrufer ist über den eingebauten Lautsprecher gut verständlich.

 

Benachrichtigungen werden über das verbundene Smartphone – ich verwende ein Samsung Galaxy S20 Plus – nahezu verzögerungsfrei durchgereicht. Auf der Uhr ist dann die Beantwortung per Tastatur, per Scribble mit dem Finger oder per Emoji-Auswahl möglich. Eine Reihe vorgefertigter Antworttexte wie "Okay" oder "Kann gerade nicht sprechen" erlauben schnelles und rationelles Antworten.

 

Wer nun also eine moderne Uhr sucht, die möglichst optimal zu seinem Samsung-Smartphone passt und dabei im Grunde nur Telefonie, Benachrichtigungen und Messungen wie die des Pulses außerhalb sportlicher Aktivitäten nebst Schritten und Höhenmetern nutzen will, der könnte sich mit einiger Berechtigung in das neue Wearable der Südkoreaner verlieben. Wertig verarbeitet ist es schließlich. Es gibt zudem viele, sehr viele Watchfaces, selbst für die ulkigsten Geschmäcker ist etwas dabei, und ihr habt sogar die Möglichkeit, eigene Ziffernblätter zu bauen.

Per Spotify auf der Uhr und mit Bluetooth-Kopfhörern wie den Galaxy Buds Live können dann in der Mittagspause die Lieblingssongs gehört werden, sofern diese zuvor auf die Uhr heruntergeladen worden sind. Viele weitere Apps stehen über den App-Store des Herstellers zur Verfügung. Hier könnt ihr euch lange mit dem Stöbern und Ausprobieren beschäftigen. Auch der Akku wird euch bei dieser Art der Nutzung nicht allzu viel Ärger bereiten.

 

Wer eine Samsung-Watch kennt, kennt sie alle. Die Bedienung des Tizen-Betriebssystems auf der Uhr gestaltet sich mühelos wie eh und je. Die vor Jahren eingeführte Drehlünette des Flaggschiffs sorgt für eine fast intuitive Handhabung ohne größere Lernkurven oder Schwellen. Der Touchscreen reagiert flüssig und sensibel auf Berührung. Die jetzt runden Bedienelemente auf der rechten Seite des Gehäuses bieten einen spürbaren Druckpunkt.

 

Die Uhr wirkt insgesamt wie aus einem Guss. Das Konzept ist stimmig. Stimmiger auf jeden Fall als das Konzept einer Wear-OS-Uhr, bei der die diversen Uhrenhersteller das Google-Betriebssystem mehr oder weniger gelungen auf ihre Hardware geschneidert haben. Hier ist die Galaxy Watch 3 der Apple Watch absolut ebenbürtig.

Samsung hat nun im Spätjahr 2020 eine neue Variante seiner Smartwatch präsentiert. Das neue Modell ist technisch identisch zu den bisher verfügbaren Geräten, hat aber ein Gehäuse aus einer Titanlegierung. Die im August 2020 präsentierten Modelle sind aus Edelstahl.  

 


Die Titan-Smartwatch ist schwarz und hat ein passendes, ebenfalls schwarzes Armband. Dieses ist nicht aus Titan, sondern aus Edelstahl. Es soll von der Textur her aber zum Rest der Uhr passen, wie Samsung schreibt. Titan hat unter anderem den Vorteil, dass es deutlich leichter als Edelstahl ist.

Wie die anderen Modelle der Galaxy Watch 3 hat auch die Titanvariante eine drehbare Lünette, auch der Rest der Hardware ist identisch mit dem ursprünglichen 45-mm-Gerät. In 41 mm wird es die Titanuhr nicht geben.

In den Smartwatch-Bestenlisten belegt die Galaxy Watch 3 aktuell meist Platz 1 oder 2 und konkurriert ausnahmslos direkt mit der Apple-Watch. Das Wearable hat aber auch seinen Preis. Zur Markteinführung mussten Käufer, je nach Größe und LTE-Ausstattung, zwischen 418 und 496 Euro für die Smartwatch auf den Tresen legen. Die edlere Titan-Version startete sogar bei 633 Euro, mittlerweile (Stand: 18.11.2020) haben die Preise um etwa 20% nachgegeben.

 

Viele Grüße,

 

Peter Bartsch

PUG-Mannheim-Smartphones & More

 

Bild- & Textnachweis: Samsung, connect

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