Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 17.06.2020 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen unter Beachtung der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften.

21.05.2020

238. Treffen der PUG-Mannheim am 20.05.2020

Nach dreimonatiger coronabedingter PUG-Pause, die wir natürlich nicht komplett ohne PUG vergingen ließen, denn wir waren über unsere Messenger und über Skype miteinander verbunden, hieß es am 20.05.2020 wieder "ab in den Lieblingsplatz" zum 238. Treffen der PUG-Mannheim – Smartphones & More.

Da diejenigen, die gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe waren oder zu den Corona-Risikogruppen zählen zu Hause blieben, waren wir "nur" zu siebt an diesem vorsommerlichen Maiabend, dennoch mehr, als ich erwartet habe.

Und selbstverständlich haben wir alle Kontakt- und Hygienevorschriften beachtet und umgesetzt, vom Mindestabstand, über die Anmeldung/Registrierung im Restaurant, das Tragen des Mund-/Nasenschutzes auf den Wegen im Restaurant bis hin zur Desinfektion unserer Gadgets. Und von diesen Dingen einmal abgesehen, war es eigentlich ein ganz normales PUG-Treffen.

Es hat sich gerätetechnisch in den letzten 3 Monaten auch gut was getan in der PUG-Mannheim, so stellten Raphael und ich unsere neuen Smartphones, das "Galaxy S20 Plus" vor, Izabela präsentierte ihr neues "Galaxy A51" und Clarissa zeigte uns stolz ihr neues "ZTE Axon 10 pro", ein tolles Smartphone, zu einem wirklich guten Preis-/Leistungsverhältnis. Es gab noch einiges an Feintuning bei den neuen Geräten zu machen, was auch alles gut funktionierte. Alle haben die Datenübernahme mit "Smart Switch" gemacht und berichteten durchweg ohne nennenswerte Vorkommnisse oder Fehler bei der Einrichtung der neuen Smartphones. Und dann gibt es da noch einen bei uns, der monatlich sein Smartphone "platt" macht, also auf Werkseinstellungen zurücksetzt und dieses dann manuell neu aufsetzt … 😉

Raphael brachte sein Video-Profiequipment mit, um das Treffen für die Daheimgebliebenen via Skype zu übertragen. Leider haben nicht viele daran teilgenommen, bzw. haben sich nach wenigen Minuten aus dem Skype-Call wieder verabschiedet, obwohl die Themen des Abends durchaus für jeden interessant waren.

"Live drauf" waren wir aus dem "Lieblingsplatz"

Los ging es mit dem Thema Sicherheit im Zusammenhang mit sog. Booster-Apps, denn Sicherheitsforscher sind bei Untersuchungen des Google Play Store einmal mehr auf angebliche Android-Optimierungsapps gestoßen, die bei Installation neben ungewünschter Werbung auch Malware auf dem Nutzergerät installieren. Zusammengenommen wurden die Apps rund 470.000 Mal heruntergeladen - die Forscher legen Nutzern nahe, die betroffenen Programme möglichst schnell zu löschen.

Die Sicherheitsforscher TrendMicro warnen in einem kürzlich veröffentlichten Bericht vor mehreren Apps im Google Play Store, die als Optimierungs-Apps für Android-Systeme präsentiert werden. Statt das Handy schneller zu machen, zeigen die Fake-Apps dem Nutzer nicht nur ungewünschte Werbeanzeigen an - gleichzeitig werden offenbar bis zu 3.000 verschiedene Malware-Varianten und andere bösartige Schadware auf betroffenen Endgeräten installiert.

Folgende Apps waren dabei betroffen:

  • Speed-Clean-Phone Booster, Junk Cleaner&App Manager
  • Super Clean-Phone Booster, Junk Cleaner&CPU Cooler
  • LinkWorld VPN
  • Shoot Clean-Junk Cleaner, Phone Booster,CPU Cooler
  • Super Clean Lite- Booster, Clean&CPU Cooler
  • Quick Games-H5 Game Center
  • Rocket Cleaner
  • Rocket Cleaner Lite
  • Speed Clean-Phone Booster,Junk Cleaner&App Manager
  • H5 gamebox

Ist eine der Apps jedoch auf Deinem Smartphone installiert, sollte man diese schnellstmöglich deinstallieren, denn gerade kürzlich waren Sicherheitsforschern von "Sophos" Betrüger-Apps im PlayStore aufgefallen, die den Nutzer mehrere hundert bis hin zu knapp 3.000 Euro kosten können.

Dann sind wir zu dem Thema Sicherheit im öffentlichen WLAN gekommen:

Nutzt man Hotspots im Zug, Café oder wie in Mannheim, beispielsweise am Paradeplatz, am Hauptbahnhof oder am Alten Messplatz, sollte man vorsichtig sein. In der Regel sind solche WLAN-Netze nicht verschlüsselt. Das bedeutet: Jeder andere Nutzer könnte den Datenstrom zwischen Ihrem Gerät und den Hotspot mitlesen. Im schlimmsten Fall kann ein Angreifer so auch Ihr Gerät schädigen.

Die folgenden Tipps helfen, damit man bei der Nutzung dieser WLANs sicherer surft.

Auf verschlüsselte Seiten achten

Generell (also auch wenn Sie nicht über einen öffentlichen WLAN-Hotspot surfen) sollte man immer darauf achten, ob eine Internetseite verschlüsselt ist. Das erkennt man daran, dass die Internetadresse der Seite mit "https://" beginnt. Das "S" ist an der Stelle der entscheidende Hinweis. Viele Browser kennzeichnen Verschlüsselungen auch durch grüne Farbe oder ein Vorhängeschloss in der Adresszeile.

Datei-/Verzeichnisfreigabe deaktivieren

Je nach Konfiguration des Hotspots kann das Gerät für andere Teilnehmer im gleichen WLAN-Netzwerk sichtbar sein. Sie könnten dann auf Dateien Deines Smartphones, Tablets oder Laptops zugreifen, ohne dass man es merkt. Schalte daher die Datei-/Verzeichnisfreigabe vor der Einwahl in Hotspots ab, falls sie aktiv sein sollte

Gespeicherte Netzwerke löschen

In der Regel speichern Geräte die Netzwerke, mit denen man irgendwann mal verbunden war. Das dient dazu, beim nächsten Mal in Reichweite des WLAN-Netzes sofort wieder eine Verbindung herzustellen, sofern das WLAN-Modul aktiviert ist. Man schaltet daher das WLAN-Modul komplett ab, wenn man es nicht benötigt. Viele Smartphones, Tablets und Laptops bieten in den Netzwerkeinstellungen die Möglichkeit, gespeicherte Netzwerke zu löschen. Auch das sollte man ab und an machen. Denn der Name eines WLANs ist frei wählbar. So könnten Betrüger eine Kopie eines bekannten öffentlichen Netzwerks einrichten. Wählt sich das Gerät in so ein kopiertes Netzwerk ein, kann man unbemerkt zum Beispiel auf schädliche Internetseiten gelenkt werden.

VPN-Tunnel einrichten und nutzen

Mit einem VPN-Tunnel werden die Daten verschlüsselt durch das offene WLAN geschickt. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der VPN-Nutzung. So bieten viele Anti-Virenprogramme spezielle VPN-Programme bzw. VPN-Apps an, die der Nutzer sich auf dem mobilen Endgerät installieren kann. Die zweite Möglichkeit ist für Fortgeschrittene: Man kann die Daten über einen VPN-Tunnel verschlüsselt zum eigenen Router zuhause übertragen. Hierzu muss das VPN sowohl am Smartphone, Tablet oder Laptop aktiviert werden, als auch an der "Gegenstelle" (z.B. beim Router zu Hause). Grob gesagt funktioniert es dann so, dass Sie Daten zwischen Ihrem Endgerät und der Gegenstelle austauschen, die im WLAN-Netzwerk nicht gelesen werden können. Die Gegenstelle ist Ihr Tor zu allem, was Sie im Internet machen.

Online Banking ist ein Tabu

Vom Onlinebanking in öffentlichen WLAN-Netzen raten Sicherheitsexperten strikt ab – der Datenweg übers Mobilfunknetz gilt hier als deutlich sicherer. Trotzdem erledigt fast jeder Zweite (49 Prozent) zumindest hin und wieder seine Internet-Bankgeschäfte über öffentliche WLAN-Hotspots, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.

 

Unvorsichtig agieren Bankkunden aber auch an anderer Stelle: Gut vier von zehn Nutzern (41 Prozent) greifen zum Onlinebanking mitunter auch auf fremde Geräte zurück. Und knapp jeder Fünfte (19 Prozent) hat schon einmal Zugangsdaten für Internet-Bankgeschäfte an Dritte wie Familienmitglieder oder Freunde weitergegeben.

 

Man sollte zudem zurückhaltend bei allen Seiten, bei denen man sich einloggen muss, so wie beispielsweise beim Abrufen von E-Mails, bei ebay, Amazon u.v.a., da die Gefahr besteht, dass die Logindaten ausgelesen werden könnten.

 

Abschließend haben sich die Teilnehmer des Maitreffens auch noch ausführlich über den Wechsel des PUG-Messengers von Threema hin zu den neuen Telegram-Gruppen ausgetauscht. Das Handling des Telegram-Messengers ist insbesondere bei einem Gerätewechsel viel benutzerfreundlicher und Telegram bietet gegenüber Threema auch durchaus einige verbesserte Funktionen, wie beispielsweise das Nutzen des Messengers auf mehreren Geräten. Bei dem Gespräch hierüber entstand ein durchweg positives Feedback nach dem Wechsel und der Wunsch, keinen Parallelbetrieb zwischen Threema und Telegram durchzuführen. Diesem Wunsch werde ich nachkommen und die Threemagruppe kurzfristig stilllegen.

 

Wie immer verging auch diesmal die Zeit wie im Flug und das sehr abwechslungsreiche Treffen endete schneller, als wir schauen konnten. Der "Lieblingsplatz" hat aktuell noch verkürzte Öffnungszeiten, so dass wir kurz nach 21 Uhr unser Treffen beenden mussten.

 

Bevor wir nach Hause gingen, entstand noch dieses schöne Gruppenfoto, welches belegt, dass alle Teilnehmer sehr sorgfältig mit Mund-/Nasenbedeckung umgegangen sind. Jany und Frank mussten etwas früher gehen und sind daher nicht auf dem Foto mit drauf.



Das nächste Treffen findet am 17.06.2020, dann hoffentlich ganz ohne Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften statt, vorausgesetzt natürlich, die aktuell positive Entwicklung der Fallzahlen hält an.

Viele Grüße,

Peter Bartsch

PUG-Mannheim – Smartphones & More

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