Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.12.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

30.11.2019

App-Tipp 30.11.2019: "Notify"


Am 07.12.2019 endet die Newsletter-Zeit via WhatsApp, viele Unternehmen bieten bereits jetzt ihren Newsletterversand via "Telegram" (einer WhatsApp-ähnlichen Messenger App), via Facebook-Messenger oder via der Notify-App an.

Das Logo von "Notify"

Ich selbst nutze einige Newsletter via WhatsApp und bin nun auf die Notify-App umgestiegen, die durchaus ein App-Tipp bei der PUG-Mannheim wert ist:

Die kostenlose Notify App schickt Dir eine Benachrichtigung über neu verfügbare Informationen wie News, spezielle Angebote oder Tipps von den Unternehmen, denen Du folgst.

Abonniere kostenlos aus der Vielzahl an Unternehmenskanälen alle, die für Dich interessant sind. Bitte erlaube Notify, dir Mitteilungen zu senden, da Du nur so die neusten Infos in Echtzeit erhältst und immer informiert bist.

Und so nutzt Du Notify:

Du abonnierst die News bekannter Unternehmen direkt und kostenlos in der Notify App. Dort findest Du interessante Kanäle von Unternehmen aus verschiedensten Bereichen wie Medien, Sport, Wetter, Influencer, Rezepte, Deals und viele mehr. Notify schickt dir dann eine Push-Nachricht, sobald neue Inhalte verfügbar sind. Mit einem Klick auf die Nachricht kannst du die aktuellen Informationen abrufen.

Unternehmenskanäle kannst du nach Belieben hinzufügen und abbestellen. Die Notify App und das Abonnieren von Unternehmenskanälen ist jederzeit kostenfrei.






Notify funktioniert bis jetzt recht zuverlässig – und so verpasse ich auch nach dem Newsletter-Ende von WhatsApp keine Neuigkeiten mehr.

Die kostenlose App gibt es für Android (KLICK) und für iOS (KLICK).

Und wenn Du jetzt auf dieser Seite weiter runter scrollst, findest Du unter dem 16.11.2019 einen weiteren Beitrag zu diesem Thema, nämlich den Beitrag rund um den Newsletter des "Mannheimer Morgen".

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Bild- & Textnachweis: Google Play Store

21.11.2019

231. Treffen der PUG-Mannheim am 20.11.2019

Zum 231. Mal traf sich am 20.11.2019 die PUG-Mannheim, diesmal mit 11 Teilnehmern, die sich auf 5 Damen und 6 Herren, in jede Menge Androiden und 2 "einsame" iPhones im "Lieblingsplatz" in Mannheim aufteilten.

Es war für alle eine gelungene Abwechslung dem tristen und kalten Novembergrau zu entweichen und etwas Farbe in den November zu bringen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Top-Informationen rund um das Thema "Smartphones & More" zu ergattern und einfach einen geselligen und lustigen Abend zu verbringen.

Unser Thema des Monats lautete diesmal "Smartphone im Auto". Wir wollten uns austauschen über alles, was Smartphone und Auto verbindet, egal ob Halterungs- & Lademöglichkeiten, wir wollten nochmals das Thema Navigations-Apps streifen, auf das App-Angebot rund um Auto und Verkehr schauen, Freisprechsysteme, u.v.m. Ich war sehr gespannt, welche Themen die Teilnehmer hierzu für unsere gemeinsame 30 Minuten-Diskussion mitbringen würden, doch dann kam alles anders:

Das Thema fiel vielen anderen aktuellen Themen zum Opfer und wird auf jeden Fall in einem der nächsten Treffen nachgeholt. Es war uns beim Novembertreffen wichtiger, die zahlreichen neuen Geräte wie bspw. David's "Huawei Mate 20 Pro" oder Izabela's "Huawei Mate 20 Lite" zu bestaunen und offen gebliebene Installationsfragen zu beantworten und zu lösen. Auch war es wichtiger, direkt einen Tarifwechsel für Clarissa vorzunehmen, die nun mit einer Datenflat von 4GB und einer Telefon- & SMS-Flat für sage und schreibe 7,99 Euro durch die Lande zieht. Auch das Thema von Raphael und Thorsten war interessant, sie erklärten ausführlich die Desktopanwendung "DeX".

Ich kannte DeX bis dato nicht, was sollte das sein? Arbeiten auf einem großen Bildschirm? Ganz einfach! Verbinde dein Galaxy Smartphone mit einem kompatiblen Monitor oder Fernsehgerät, um in den Genuss eines großen Bildschirms zu kommen. Du brauchst nur ein USB-Kabel, um kompatible Funktionen deines Smartphones mit Samsung DeX auf dem PC oder Mac zu nutzen. Mit Samsung DeX kannst Du nahtlos zwischen den alltäglichen Aufgaben wechseln und so mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Bringe Multitasking auf die nächste Stufe. Im Samsung DeX-Modus kannst du dir Videos, Grafiken und Dokumente auf einem größeren Bildschirm genauer anschauen und dabei dein Smartphone wie gewohnt weiter nutzen. Sieh Dir Filme auf dem Bildschirm an und lies dabei deine Textnachrichten oder tätige Anrufe und überprüfe dabei deine Dokumente, ohne den Fokus zu verlieren. Mit Samsung DeX kannst Du dank zwei Bildschirmen doppelt so viele Aufgaben erledigen. Viele Apps, die Du täglich verwendest, sind für die natürliche Arbeitsweise beim Wechseln zwischen Bildschirmen optimiert. Wechsle zwischen der MS Office Suite und Adobe Sketch oder dem Browser und YouTube. Du kannst die Apps auf deinem Gerät verwenden und anschließend die Verwendung auf einem größeren Bildschirm genießen. Mit deinen bevorzugten Apps kannst du dank Samsung DeX im Handumdrehen Deine Aufgaben erledigen und sogar spielen. Echt genial …

DeX-Kompatible Modelle sind aktuell: Galaxy S10+, Galaxy S10, Galaxy S10e, Galaxy Note 10 Serie, Galaxy Note9, Galaxy S9-Serie, Galaxy Note8, Galaxy S8-Serie

Nachdem Apple-Ingo nach vielen Monaten wieder einmal bei uns weilte, gab es natürlich auch wieder Themen rund um iOS, denn da kommen aktuell die Updates, wie die Eier im Hühnerstall. Man hat dieser Tage mit iOS respektive iPadOS 13.2.2 ein weiteres Update für iPhone und iPad zum Download bereitgestellt, das mehrere, teils gravierende Fehler ausräumt und Verbesserungen bringt, wie der Hersteller mitteilte. Das Update lässt sich über die integrierte Software-Aktualisierung direkt auf dem Gerät oder über iTunes herunterladen und einspielen. Mit dem Betriebssystem-Update geht Apple ein gerade erst mit iOS 13.2 eingeschlepptes Multitasking-Problem an: Apps sollen nicht länger "während der Ausführung im Hintergrund unerwartet beendet werden", wie das Unternehmen in den Release Notes ausführt.

Nutzer hatten nach der Installation von iOS 13.2 geklagt, dass Multitasking kaum noch möglich ist: Selbst beim Wechsel zwischen den beiden zuletzt geöffneten Apps mussten diese jeweils erst neu gestartet werden – je nach App konnte dabei der letzte Zustand verloren gehen. Auch App-Aktualisierungen im Hintergrund wurden gestört, ob diese mit iOS 13.2.2 wieder problemlos laufen, bleibt vorerst offen.

In iOS 13.2.2 sollen iPhones außerdem nicht länger nach einem Anruf plötzlich die Verbindung zum Mobilfunknetz verlieren. Auch ein Problem mit einer vorübergehenden Störung beim Zugriff auf mobile Daten ist laut Apple behoben.

Zudem wurde ein Fehler ausgeräumt, durch den E-Mails mit S/MIME-Verschlüsselung beim Beantworten unlesbar werden – wenn der Austausch zwischen Exchange-Accounts erfolgt. Bei Verwendung des Kerberos-SSO-Dienstes in Safari soll außerdem keine Aufforderung zur Authentifizierung mehr angezeigt werden. Auch ein Problem beim Aufladen von Zubehör, "das über YubiKey-Lightning betrieben wird" ist angeblich ausgeräumt.

Auf neue Schwierigkeiten mit iCloud geht Apple in den Release Notes nicht ein: In iCloud Drive gespeicherte Daten und Dokumente lassen sich auf manchen Geräten unter Umständen nicht mehr abrufen – bis ein Neustart erfolgt. Ob dies mit iOS 13.2.2 oder Server-seitig nun behoben wurde, muss sich zeigen.

Angaben zu möglicherweise ausgeräumten Sicherheitslücken liegen bislang nicht vor. iOS 13.2.1 hat Apple nur für den HomePod ausgeliefert. Das nächste größere iOS-Update 13.3 ist inzwischen im Beta-Test, es soll auch neue Funktionen für die Bildschirmzeit bringen und erlaubt es, die neuen Memoji-Sticker auf der Emoji-Tastatur zu deaktivieren.

"WhatsApp" nutzen die meisten als Messenger, daher ist auch folgendes Sicherheitsfeature interessant: In den Einstellungen der App lässt sich festlegen, dass zur Benutzung des Messengers eine zusätzliche Entsperrung über den Fingerabdruck (Touch ID) oder die Gesichtserkennung (Face ID) notwendig ist. Nun rollt WhatsApp diese erweitere Datenschutz-Einstellung auch in der Android-Fassung des Programms aus, hierbei allerdings nur für den Fingerabdruck und nicht fürs Gesicht. Wie das Unternehmen im offiziellen WhatsApp-Blog mittteilt, können Android-Anwender künftig ebenfalls eine Fingerabdruck-Sperre aktivieren. Damit wird vor die Benutzung der Messenger-App eine weitere Sicherheitsstufe geschaltet. Ist sie aktiv, kann WhatsApp nur dann verwendet werden, wenn dies erneut mit dem hinterlegten Fingerabdruck bestätigt wird, selbst wenn das Smartphone eigentlich bereits entsperrt wurde. Lediglich das Annehmen von WhatsApp-Anrufen funktioniert auch ohne Fingerabdruck.

Dazu passt dann auch, dass es Google seinen Nutzern einfacher machen will, sich bei Google-Diensten anzumelden. Man muss dafür künftig nicht mehr jedes Mal das Passwort eingeben. Stattdessen kann man auch den Fingerabdrucksensor oder die Displaysperre des Smartphones nutzen. Dies ist ab sofort auf Pixel-Smartphones möglich und soll demnächst auch auf anderen Android-Smartphones ab Android 7 ausgerollt werden, wie Google mitteilt. Google nutzt dafür die Standards FIDO2, W3C WebAuthn und FIDO CTAP. Diese sollen eine einfachere und zugleich sicherere Authentifizierung ermöglichen. Der Vorteil von FIDO2 gegenüber den nativen Fingerabdruck-APIs ist die Möglichkeit, diese Entsperrmethode auch auf Webseiten einzusetzen. Dadurch muss ein Nutzer seinen Fingerabdruck nur noch einmal bei einem Dienst registrieren und kann sich damit dann sowohl in der nativen App als auch beim Webdienst einloggen. Bislang war dieser Login nur für auf dem Gerät installierte Apps möglich.

Der eigentliche Fingerabdruck wird dabei nicht an Google geschickt, er bleibt lokal auf dem Smartphone gespeichert. Die Google-Server erhalten lediglich einen kryptografischen Beweis, dass der Abdruck richtig gescannt wurde. Momentan kann man das Feature auf Pixel-Smartphones mit Googles Passwort-Dienst unter https://passwords.google.com testen. Weitere Dienste sollen demnächst hinzukommen, beispielsweise auch Google-Cloud-Dienste.

Smartphone-Hersteller schicken ihre neuen Geräte und zugehörigen Betriebssystem-Versionen an Google zur Freigabe. Damit erhalten sie u.a. Zugriff auf Googles App-Welt mit Play Store, Gmail sowie die Play Services mit Benachrichtigungen und Co. Aus den neuen Richtlinien für Googles Mobil-Dienste (GMS, Engl. für: Google Mobile Services) ziehen XDA-Developers aktuell eine Deadline, bis wann Firmen noch Software-Versionen für neue Geräte basierend auf Android 9 Pie einreichen dürfen, um vollen Zugriff auf GMS erhalten. Der Stichtag ist der 31. Januar 2020. Das bedeutet, dass neue Geräte bzw. deren Betriebssystem-Varianten, die ab Februar 2020 bei Google eingereicht werden, auf Android 10 basieren müssen. Anderenfalls verwehrt der Suchmaschinenbetreiber dem jeweiligen Gerät eine Nutzung der für viele Android-Nutzer obligatorischen Google-Apps. Ein neues Android-9-Gerät kann immer noch mit Google-Diensten nach dem 31. Januar erscheinen, entscheidend ist der Zeitpunkt der Software-Abnahme.  Ältere Android-Geräte, die kein offizielles Update auf Android 10 bekommen, sollen System-Updates noch für einige Monate darüber hinaus erhalten können. Nach dem Launch von Android 11, der vermutlich im August 2020 stattfindet, wird Google nur noch Sicherheits-Updates für Android 9 durchwinken.

Google macht Herstellern damit offensichtlich mehr Druck, bei Updates ihrer Geräte mehr Gas zu geben. Android 10 ist seit September 2019 der aktuelle Stand. Die zuletzt bei Statista erhobenen bzw. frei zugänglichen Daten zur Android-Verteilung (Mai 2019) zeigen, dass die Nutzer teilweise sehr weit hinterher hängen. Vor dem Start der aktuellen Version nutzte fast ein Drittel aller Android-Gerätebesitzer noch Android 8. Nur 10 Prozent sind mit Android 9 unterwegs, das Doppelte davon nutzt noch Android 7. Selbst Android 6 und 5 sind beide jeweils noch weiterverbreitet als Android 9. Diese große Streuung erschwert es u.a., für ein allgemein hohes Sicherheitslevel zu sorgen. Und neue Geräte, die wenig Wert auf ein aktuelles System legen, helfen hierbei nicht.

XDA Developers und auch The Verge berichten zudem, dass die Google-Richtlinien Vorgaben für einheitliche Ladestandards via USB Type C Power Delivery (PD) haben. Neue Geräte müssen das Aufladen via PD unterstützen. Das sorgt für weniger Chaos auf dem Markt für Drittherstellerzubehör. Damit sollen auch weniger Geräte mit proprietären Anschlüssen erscheinen, die Nutzern beim Zubehörkauf oder im Falle eines Defekts oftmals Schwierigkeiten bereiten. Dazu kommen einheitliche Vorgaben für Funktionen, die Google unter digitaler Gesundheit bzw. Digital Wellbeing zusammenfasst. Damit sind u.a. Monitoring-Funktionen zur App-Nutzung oder Einstellungsmöglichkeiten für weniger schnell ermüdende Augen gemeint. Unter "Family Link" sind Features wie eine Kindersicherung oder Überwachungsfunktionen für die Gerätenutzung durch den Nachwuchs vorgesehen. Bei Digital Wellbeing und Family Link haben Hersteller allerdings mehr Freiheiten. Solange die Features gleich sind, werden auch eigene Lösungen der Hersteller von Google akzeptiert. Die Frist für USB-C-Ladestandards und Digital Wellbeing gilt für Neugeräte bereits seit dem 3. September 2019 und bezieht sich auf Android 9 und 10.

Dann ging es um Google Maps, denn manchmal wird der eigene Standort in Google­ Maps nicht korrekt angezeigt. Der blaue Punkt befindet sich an der falschen GPS-Position oder er wird gar nicht angezeigt. So schafft man Abhilfe: Der Standort wird via Satelliten bis auf ca. 20 Meter genau bestimmt. Auch die Positionen von WLAN‑Netzwerken und Mobilfunkmasten in der Nähe helfen bei der Standortbestimmung. Wenn Google Maps Deinen Standort nicht genau bestimmen kann, sieht man um den blauen Punkt einen hellblauen Kreis. ist der Punkt grau, kann der Standort nicht ermittelt werden. Dies ist der Fall, wenn man sich z.B. in Häuserschluchten befindet. Um die Standortgenauigkeit zu erhöhen, öffnet man die "Einstellungen" und wählt in der Folge "Standort" oder "Sicherheit & Standort". Man tippt Sie hier auf "Standort" und vergewissert sich, dass der Schalter für den Standort auf "An" steht. Danach tippt man auf "Modus" oder "Suchmethode". Schlussendlich tippt man noch auf "Hohe Genauigkeit".

Es war wieder ein kurzweiliges und spannendes Treffen, das wie im Flug verging und wir uns gegen 22:00 Uhr in alle Himmelsrichtungen auflösten.

Unser traditionelles Weihnachtstreffen findet am 18.12.2019 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUB-Mannheim – Smartphones & More

18.11.2019

Die ersten Eindrücke zum Update des Huawei Mate 20 Pro auf Android 10

Von Gunther Geissler
 
Wo fang ich an meine Eindrücke vom Update des Mate 20 Pro zu beschreiben?

Ich starte mal mit der Optik. Hier arbeitet Huawei viel mit Transparenzen und Unschärfen im Hintergrund, so dass die Symbole im Vordergrund zu schweben scheinen. Das Auge nimmt den Vordergrund schneller wahr und wird weniger vom wesentlichen abgelenkt. Das neue Userinterface von Huawei ist richtig gut gelungen und es macht Spaß es zu bedienen.

Natürlich hat auch die Gestensteuerung von Android 10 Einzug gehalten, die man aber erst aktivieren muss, man kann auch bei der altbekannten Bedienungsvariante mit den Software Tasten auf dem Unteren Bildschirmrand bleiben, aber mir gefällt die neue Gestensteuerung besser.

Kommen wir nun zum Einstellungsmenü die für mich erst mit Android 9 erträglich wurde und meine größte Kritik bei EMUI war. Hier hat Huawei richtig gute Arbeit geleistet. Wie bei Android 10 ist das UI mittlerweile komplett dunkel gehalten. Doch ist das Design bei den neuen Google Apps eher formal gehalten und wirkt für mich etwas streng. Google nutzt durchweg einen dunkelgrauen Hintergrund mit grün als Akzentfarbe und rahmt die Schaltflächen grün ein. Huawei lässt den Hintergrund schwarz und nutzt verschiedene Graustufen für die Beschriftung und Designelemente, insgesamt wirken die Menüs dadurch edler. Die Akzentfarbe ist wie eh und je blau bei Huawei. Manche Menüs haben am unteren Bildschirmrand eine Leiste zum aus oder abwählen der Option.

Die Struktur des Menüs ist endlich logisch aufgebaut, vorbei die Zeiten, in denen man stundenlang eine Funktion suchen muss. Die Einstellungen sind in verschiedene Oberpunkte gegliedert und so lässt sich die Oberfläche intuitiv bedienen.

Nachstehend noch ein paar Besonderheiten die mir sehr positiv aufgefallen sind.

In der SIM Verwaltung gibt es jetzt die Funktion einer Rufumleitung auf Knopfdruck von der Ersten auf die zweite Sim und umgekehrt zu setzen. Beim Tethering kann man nicht nur einen Hotspot zur Verfügung stellen, der das eigene Mobilfunknetz anderen zur Verfügung stellt sondern auch eine WiFibridge die das verbundene WLAN anderen teilt.

Und einige Bilder sagen bekanntlich mehr als 1.000 Worte:


 

 

 

 

 


Fazit

EMUI 10 ist für Huawei ein großer Schritt nach vorne. Der chinesische Hersteller geht seinen eigenen Weg. Das System wirkt wie aus einem Guss. Die Huawei spezifischen Apps sind perfekt optisch ins EMUI eingebunden und haben eine hohe Qualität erreicht und sollten auf jeden Fall ausprobiert werden. Insgesamt braucht sich Huawei nicht mehr hinter Apple und Samsung anzustellen, Hut ab - well done. 

Viele Grüße,

Gunther Geissler
PUG-Mannheim – Smartphones & More