Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.12.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

19.09.2019

228. Treffen der PUG-Mannheim am 18.09.2019

Der Herbst ist da, aber die Themen beim Septembertreffen der PUG-Mannheim waren heiß wie immer. 10 Mitglieder nutzten den dritten Mittwoch im Monat, um sich upzudaten in Sachen Smartphones & More und besuchten unser mittlerweile 228. Treffen.


Auch diesmal hatten wir wieder ein Schwerpunktthema: 

Das Diskussionsthema des Abends sollte sich eigentlich rund um die Smartwatch drehen. Das haben wir aber aus aktuellem Anlass dahingehend geändert, dass wir uns ausführlich und sehr detailliert über Onlinebanking und insbesondere über die aktuell geänderten Zugangsmöglichkeiten ausgetauscht haben. Interessant dabei war zu erfahren, wie unterschiedlich das doch von Bank zu Bank gehandhabt wird. 

Fachleuten ist die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 schon lange ein Begriff. Doch ab jetzt wird jeder Online-Banking-Kunde die Folgen der neuen Vorgaben zu spüren bekommen. Denn die sogenannte starke Kundenauthentifizierung besagt, dass zum Konto-Log-in Benutzername und Passwort allein nicht mehr ausreichen.

Kunden müssen obendrein noch einen einmaligen Sicherheitscode (TAN) eingeben – etwa eine mTan, die per SMS auf ihrem Smartphone landet. Während manche Geldhäuser die Tan-Eingabe bei jedem Log-in verlangen, fragen andere Banken nur alle 90 Tage danach.

Wie das funktioniert, zeigt die nachstehende Grafik der Deutschen Bundesbank sehr deutlich:


PSD2 Neuerungen im September 2019 (Q: Deutsche Bundesbank)

Und wie ist das Empfinden bei unseren PUG-Mitgliedern, die bei unserem Septembertreffen dabei waren ?

Für Chaos sorgen die neuen Vorgaben und die unterschiedliche Umsetzung bei Multi-Banking-Apps, über die Kunden mehrere Konten verwalten können. Die Apps einiger Kreditinstitute und externer Anbieter funktionieren vorerst nur eingeschränkt oder gar nicht.

Besonders deutlich wird das bei der Commerzbank. Sie habe das Multi-Banking-Angebot vorübergehend abgeschaltet. Für die Unterstützung der Zwei-Faktor-Authentifizierung im Multi-Banking seien aufgrund der neuen Regeln Anpassungen notwendig gewesen.

Ähnlich sieht es bei der Online-Tochter Comdirect aus: Multi-Banking für externe Konten werde "vorerst nicht mehr möglich sein, da wir dafür die unterschiedlichen Tan-Verfahren verschiedener Banken abbilden müssen“, sagt ein Sprecher der Bank.. Die Consorsbank wiederum hatte das Multi-Banking-Angebot sogar schon Ende August abgeschaltet.

Die Deutsche Bank erklärte, es könne zu temporären Einschränkungen kommen. "Wir arbeiten daran, dass unsere Kunden auch mit PSD2 alle Funktionen nutzen können wie bisher."

Gut gelöst ist das bei der Onlinebank "ING" (früher "ING-DiBA"), die die Authentifizierung perfekt mit der App verknüpft hat.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass die Gesamtsituation ist für die Kunden recht verwirrend ist, da jede Bank die PSD2-Umstellung unterschiedlich vornimmt.

Das Diskussionsthema "Smartwatch" holen wir dann beim nächsten Treffen nach.
 
Wir schauten bei unserem Treffen auch nach Berlin, wo vom 06.09.2019 bis 11.09.2019die IFA (Internationale Funkausstellung) in Berlin stattfand. Eine klassische Smartphone-Messe ist die IFA eigentlich nicht – ein paar neue Telefone gab es aber doch zu sehen.

Interessant dabei: Der neue, schnelle Mobilfunk-Standard 5G, eigentlich das große Thema von Branche und Messe, spielte bei den Geräten kaum eine Rolle. Einzig Samsung zeigt an seinem Stand neue Telefone mit dem LTE-Nachfolger, darunter das nachgebesserte Klapp-Smartphone Galaxy Fold und das Galaxy A90 5G, das noch im September auf den Markt kommen soll. 5G gibt es damit erstmals auch in der Mittelklasse – beziehungsweise in dem, was Samsung für die Mittelklasse hält. Denn sowohl mit seinem Preis von stolzen 749 Euro als auch mit seiner technischen Ausstattung ist das A90 eher in der Flaggschiff-Klasse zu Hause. Natürlich zeigten Hersteller auf der IFA aber auch weitere, etwas weniger spektakuläre Smartphones ohne 5G oder faltbares Display. Sony zum Beispiel zeigt in Berlin das Xperia 5, nach dem Flaggschiff Xperia 1 ein weiteres längliches Modell im 21:9-Kinoformat. 800 Euro kostet es. Ein faltbares Display gibt es auch am Messestand von LG nicht – aber dafür eine flexible Gerätekombi mit zwei Displays. Die Koreaner zeigen auf der IFA das G8X nebst Andock-Display Dual Screen – im Gegensatz zum V50, mit dem das Dual Screen im Februar in Barcelona vorgestellt wurde, hat das G8X aber kein 5G an Bord. Immerhin 750 Euro kostet es trotzdem, den Dual Screen gibt es für 250 Euro dazu.

Von 1G zu 5G (Q: Roboqlobal)
Zur Eröffnung der IFA präsentierte Richard Yu, Chef von Huaweis Verbraucher-Sparte, unter anderem den neuen Smartphone-Chip Kirin 990 mit 5G. Doch Yu geht mit keiner Silbe auf die Probleme ein, die das US-Embargo dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller derzeit bereitet. Im Handelskrieg zwischen China und den Vereinigten Staaten ist Huawei zwischen die Fronten geraten – und verliert womöglich den Zugang zu dem von Google lizenzierten Betriebssystem Android. Nach der Präsentation des Kirin 990 spricht Yu in kleiner Runde dann doch über den drohenden Verlust von Android. So wird das Mate 30, das Huawei am 19.09.2019, also einen Tag nach unserem Treffen in München vorstellen will, mit einem Android ohne Google-Dienste auf den Markt kommen. "Auf diesem Gerät können wir die Google Mobile-Dienste (GMD) nicht installieren", wird er zitiert. Es bleibe den Kunden überlassen, das selbst zu machen. Doch es ist schwer abzuschätzen, ob Huawei-Nutzer bereit sind, das Google-Paket oder die Alternativen selbst nach zu installieren.

Android ohne Google? Das geht, allerdings fehlen dann Dienste und Apps, an die sich die Android-Nutzer gewöhnt haben – zum Beispiel Google Pay, Maps oder der Play Store. Doch während viele Anwendungen noch relativ leicht zu ersetzen sind, ist es bei den eng mit dem Betriebssystem verwobenen Play-Diensten nicht so einfach. Google stellt zahlreiche Dienste und APIs für Apps zur Verfügung, über die zum Beispiel die Benachrichtigungen laufen. Auch die regelmäßigen Sicherheitsupdates gibt es ohne Google nicht so einfach.

Für den Play Store gibt es Alternativen von Amazon und F-Droid. Auch Huawei pflegt schon seit Langem einen eigenen App-Store ("AppGallery") für den chinesischen Markt, der zunehmend international genutzt wird – das Unternehmen spricht von über einer Milliarde App-Downloads außerhalb Chinas. Mit den Huawei Mobile Services (HMS) gibt es auch eine Alternative für zentrale Dienste wie Cloud-Push oder Payment, die der Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz Anfang August für die internationale Entwickler-Community geöffnet hat. Huawei geht zudem aktiv auf Entwickler populärer Apps zu, damit sie ihre Anwendungen anpassen und in der AppGallery anbieten. Wenn man mit Vertretern von Huawei oder der ebenfalls betroffenen Tochtermarke Honor spricht, wird eins klar: Die Chinesen wollen lieber weiter mit Google zusammenarbeiten. Zwar bereitet sich der Konzern für den Ernstfall vor, doch ist das nicht die bevorzugte Lösung – und der Weg zu einem alternativen Ökosystem dürfte ein steiniger sein. "Wir möchten die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner fortsetzen", sagt Sam Yuan, Honors Vice President für Europa, auf der IFA.

Für bereits auf dem Markt erhältliche Smartphones kann Huawei weiter auf die Unterstützung von Google setzen. Das US-Embargo gilt nur für neue Geräte. "Für aktuelle Produkte werden wir bei Android bleiben", sagt Yu. Doch wenn es keine Lösung im Handelskrieg gibt und das Embargo bestehen bleibt, "werden wir für künftige Produkte unser eigenes HarmonyOS verwenden." Das könnte schon für das P40 gelten, das für Frühjahr 2020 geplant ist, sagt der Huawei-Manager.

Die Ausnahme für aktuelle Geräte nutzt Huawei und zeigt auf der IFA zwei neue Modelle des P30 Pro, das bereits seit dem Frühjahr auf dem Markt ist. Das Spitzen-Smartphone mit toller Kamera (man munkelt 5-fach) ist ab Ende September in einem leicht veränderten Design und den neuen Farben "Mystic Blue" sowie "Misty Lavender" erhältlich. Die "neuen" P30 Pro sollen direkt mit Android 10 ausgeliefert werden. Bestandskunden können eine Betaversion von Android 10 und EMUI 10 für das P30 Pro herunterladen. Auch andere Smartphones von Huawei und Honor sollen im Laufe der nächsten Wochen Android 10 erhalten, darunter die Mate 20 und Mate 10 Serien sowie Honor 20, Honor View 20 und Honor 10.

Das Huawei P30 Pro (Q: Huawei)

Und dann war da ja noch am 10.09.2019 die apple-Keynote – und Apple stellt sich der Konkurrenz: Die neuen iPhone-11-Modelle werden nicht teurer, die ganz große Überraschung blieb am 10. September aber aus, als Apple neue Produkte vorstellte.

Trotzdem wird diese Keynote in Erinnerung bleiben. Zum einen, weil Tim Cook & Co. im ICE-Tempo durch die Themen pflügten und schon nach rund 100 Minuten alles gezeigt hatten. Und zum anderen, weil Apple offenbar deutlich auf die Preisbremse tritt, um nicht nur konkurrenzfähig zu bleiben, sondern um die Mitbewerber auch aus der Reserve zu locken – und das zum Teil mit erstaunlich niedrigen Kampfpreisen.

Hier kommen kurz zusammengefasst die Highlights der Keynote 2019:

Wie erwartet, bringt Apple drei neue iPhones auf den Markt; zu haben sind sie ab dem 20. September. Die Flaggschiffe nennen sich iPhone 11 Pro beziehungsweise iPhone 11 Pro Max. Die Modelle sind baugleich – mit Ausnahme des Displays: Das iPhone 11 Pro besitzt ein 5,8 Zoll großes Panel, während das iPhone Pro Max es auf 6,5 Zoll bringt. Der Akku soll vier Stunden länger als beim iPhone XS durchhalten. Die Kamera setzt sich aus Linsen für Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Telefoto zusammen und sieht beim ersten Blick ein bisschen wie ein Rasierer aus; sie soll das Highlight der Pro-Variante sein. Und die Videofunktion soll hollywoodreife Clips ermöglichen. Auch die Selfie-Knipse vorne wird aufgebohrt, kann jetzt auch Slow-Motion-Videos drehen. Ende des Jahres wird per Software-Update noch eine neue Kamera-Funktion namens Deep Fusion für noch detailliertere Aufnahmen nachgeschoben. Bei den Preisen gibt sich Apple zurückhaltend: Das iPhone 11 Pro kommt ab 1.149 Euro in den Handel; das iPhone 11 Pro Max gibt es 1.249 Euro.

Das iPhone 11 und iPhone11 Pro (Q: Apple)
Wer auf den ganz großen Foto-Kick verzichten kann, greift zum iPhone 11 (ohne Pro-Zusatz). Das kommt in sechs Farben und mit einem 6,1-Zoll-Bildschirm. Wie in den Pro-Modellen arbeitet auch im iPhone 11 der neue A13-Bionic-Chip, der laut Apple derzeit schnellste Smartphone-Prozessor der Welt. Die Kombination aus Autofokus- und Weitwinkellinsen ermöglichen einen Ultraweit-Modus; Smart HDR sorgt für bessere Farben und mehr Kontrast. Der sogenannte Night Mode bringt Licht in bei Dunkelheit aufgenommenen Bildern. Videos lassen sich in 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das iPhone 11 kommt zu Preisen ab 799 Euro in den Handel; Verkaufsstart ist ebenfalls der 20. September 2019.

Und wie wird dann wohl das iPhone 21 Pro im September 2029 von hinten aussehen ? Wir blicken voraus 😂:

iPhone 11 Pro vs. iPhone 21 Pro :-) (Q: pinterest.com)
Die Apple Watch 5 kommt mit Always-on-Modus – ooops, das kennen wir doch schon von den Samsung Gear/Galaxy Watches: Ab dem 20. September gibt es die fünfte Generation der erfolgreichen Smartwatch. Die Apple Watch Series 5 bietet unter anderem ein Always-on-Display: Uhrzeit und wesentliche Funktionen sind – gedimmt – permanent sichtbar, erst wenn man die Uhr leicht schüttelt, wacht sie auf und zeigt das Display hell an. Hierdurch soll sich übrigens die Akkulaufzeit nicht verringern; sie bleibt bei rund 18 Stunden. Ebenfalls neu: Ein integrierter Kompass sorgt dafür, dass man bei der Nutzung von Maps die Orientierung nicht verliert; auch bei Sportanwendungen kommt der Kompass zur Verbesserung der Apps zum Einsatz. Verbesserungen gibt es darüber hinaus bei den Fitness-Funktionen. Prima: Gehäuse und Armband lassen sich in Zukunft frei kombinieren – sowohl im Apple Store als auch im Online-Shop. Und neben den bekannten Alu- und Edelstahl-Modellen gibt es neue Varianten mit Keramik- und Titan-Finish. Die smarte Uhr kommt zu Preisen ab 449 Euro in den Handel. Die LTE-Version schlägt mit 549 Euro zu Buche.

Die Apple Watch Serie 5 (Q: Apple)
Die Displays der Apple Watch 5 (Q: Apple)
Die farbenfrohe Apple Watch 5 (Q: Apple)
  
Es war die einzige wirkliche Überraschung: Das iPad (ohne Pro-Zusatz) kommt in der siebten Generation in den Handel. An Bord: der A10-Prozessor, der Apple Connector für das Anschließen der iPad-Tastatur sowie Support für den Apple Pencil. Und dank iPadOS lassen sich auch externe Datenträger andocken. Gewachsen ist das Retina-Display; es misst fortan 10,2 Zoll. Das neue iPad gibt es bei uns zu Preisen ab 379 Euro. Zu haben ab dem 30. September 2019.

Das neue iPad 7 (Q: Apple)
Das Septembertreffen war wieder voll mit interessanten Themen und die Zeit verging abermals wie im Flug. Bereits am 05.10.2019 treffen wir uns wieder, dann zum PUG-Wandertag im Pfälzer Wald rund um Weisenheim am Berg, wo es natürlich auch vorrangig um Smartphones & More, dann aber in freier Natur geht.

Das nächste reguläre Treffen findet am 16.10.2019 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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