Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.12.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

18.07.2019

226. Treffen der PUG-Mannheim am 17.07.2019

Das Julitreffen der PUG-Mannheim war wieder voll mit heißen Themen bei einer Geräteverteilung von 84% Androiden und 16% iOS-Geräten.

Wir führten das Talk-Thema aus dem Mai fort – ganz nach dem Motto "Meine Apps – Deine Apps". 

Und da waren 2 Apps, die fast den den ganzen Abend für Gesprächsstoff sorgten: Wir verglichen die Messenger Apps WhatsApp und Threema sehr detailliert miteinander, nicht nur vom Handling, sondern auch von der Verschlüsselungstechnik und der Backup- und Wiederherstellungsfunktionalität. 

Klar ist, dass WhatsApp der Messenger ist, der von der breiten Masse genutzt wird, ganz im Gegenteil zu Threema, der doch auf dem Markt eher ein Nischenprodukt darstellt und auch mit den Verschlüsselungstechniken nicht mehr wirklich punktet. Vom Handling her schenken sich die beiden Messenger nichts. Weitere vorgestellte und besprochene Apps waren die Katastrophenwarnapps Katwarn und NINA, die Navigationsapps Google Maps, Waze und Here, sowie einige Banking-Apps.

Und dann ging es um 2G (Edge), 3G (HSDPA), 4G (LTE) und natürlich dem neuen 5G. Just am Tag unseres Treffen gingen die ersten 25 Stationen von Vodafone auf Sendung - und es fordert seine Opfer: Für die erforderlichen Frequenzen wird der 3G-Standard dran glauben müssen. Das geschieht in einer Situation, in der Millionen Handy-Nutzer mit Discounter-Verträgen und unzählige Menschen auf dem Land nicht mal ins LTE-Netz kommen. Was kommt jetzt auf uns zu und was können wir dagegen tun ?

Wie der "Spiegel" berichtet, können sich laut der Bundesnetzagentur schon jetzt nur rund 47 Prozent aller aktiven SIM-Karten mit dem LTE-Netz verbinden. Die verbleibenden 53 Prozent sind auf die deutlich langsameren Geschwindigkeiten von 3G angewiesen. Das ist Karten-abhängig und betrifft selbst Bewohner von Großstädten. Auf dem Land gibt es ohnehin weiter weiße Flecken, was die LTE-Abdeckung angeht. Wenn jetzt das 3G-Netz (auch UMTS genannt) stillgelegt wird, um den 5G-Standard auszubauen, wird für sehr viele Menschen das Internet komplett wegfallen. Zwar ist bis dahin noch etwas Zeit, aber man sollte jetzt schon beginnen, sich darauf vorzubereiten.

Das 3G-Netz war in Ordnung, als es die schnellste Verbindung war, doch spätestens mit der Einführung von LTE wurde der Standard obsolet. Trotzdem sind immer noch die meisten Deutschen darauf angewiesen, obwohl sie auf dem Land damit nicht einmal akzeptabel stabile Internetverbindungen aufbauen können. 3G ist veraltet und wird nun zugunsten von 5G aufgegeben. Die freiwerdenden Frequenzen sollen dann für den Ausbau von 5G genutzt werden. Das bedeutet aber nicht, dass dann auf einmal überall 5G verfügbar ist, wo es vorher nur 3G gab – die Hardware muss auch nachgerüstet werden.

Die Telekom und Vodafone haben schon konkrete Termine für ihre 3G-Abschaltung:

  • Bis zum 31. Dezember 2020 können Telekom-Kunden noch UMTS nutzen.
  • Vodafone gibt den Abschaltungszeitraum unkonkreter an: Irgendwann 2020 oder 2021 soll 3G stillgelegt werden.
Die anderen Anbieter haben sich noch nicht dazu geäußert, werden aber sicher auch innerhalb dieser Zeiträume 
ihre Frequenzen freiräumen.

Laut der Bundesnetzagentur haben Ende 2018 mehr als die Hälfte aller aktiven SIM-Karten maximal ältere Verbindungsstandards wie 3G genutzt. Das hat vor allem 3 Gründe:

  1. Viele Discounter nutzen zwar die Netze der großen Player, haben aber keinen Zugang zum LTE-Netz.
  2. Zahlreiche alte Handys sind gar nicht in der Lage, schnellere Netze zu nutzen.
  3. Auf dem Land gibt es speziell in Randgebieten nach wie vor Ausbaulücken. 
Es ist also nicht so, dass diese Menschen freiwillig im 3G-Netz festhängen – sie haben einfach keinen besseren Zugang. Die meisten Deutschen warten nicht auf das 5G-Netz, sondern wären schon froh, wenn sie endlich einen LTE-Zugang hätten. Wenn das 3G-Netz abgeschaltet wird und die betroffenen Personen sich kein anderes Gerät oder einen schnelleren Vertrag anschaffen, bleibt ihnen nichts anderes als der Rückfall in das 2G-Netz – das ist für moderne Internetseiten unbrauchbar und eignet sich nur für Telefonie oder SMS.

Betroffen ist jeder Teilnehmer im deutschen Mobilfunknetz, dessen SIM-Karte, Handy oder Wohnort aktuell schon keinen Zugang zum LTE-Netz bietet. Im Fall der SIM-Karte oder des Geräts hilft ein Wechsel.

Generell dürfte spätestens 2020 reichlich Bewegung in den Markt kommen. Schon jetzt kann man sich für die ersten 5G-Verträge anmelden und möglicherweise bedeutet das auch eine Verbilligung von LTE. Sollte sich tatsächlich Daten-Traffic aufs 5G-Netz verschieben, werden auch Kapazitäten im LTE-Netz frei, die hoffentlich auch die Discounterverträge erreichen.

Wir haben ja bereits darüber diskutiert, dass Vodafone das LTE-Netz für alle öffnet. Da werden die anderen sicher bald nachziehen. Diese Öffnung muss dann nur noch zu akzeptablen Preisen bei den Trittbrett-Fahrern mit den Discountverträgen ankommen.

Wer aktuell im 3G-Netz surft, ist mit 384 KBit/s unterwegs, das sind etwa 48 KB/s. Im 3G-Standard "UMTS HSPA+" wären bis zu 42 Mbit/s möglich, was 5,25 MB entspricht – aber das ist für den Großteil der Deutschen nicht verfügbar. Wenn 3G abgeschaltet wird, fallen die Geräte automatisch auf den Standard 2G zurück. Hier reden wir von 55,6 KBit/s oder 6,95 KB. Bei dieser Geschwindigkeit dauert selbst der Aufbau einfacher Seiten ewig. Im Vergleich dazu sind im LTE-Netz bis zu 300 Mbit/s möglich, was rund 37,5 MB/s entspricht. 

Möglicherweise werden die Discounterverträge so geändert, dass sie beim Wegfall von 3G auf die nächsthöhere Stufe springen. Das hilft aber weder den Nutzern in den Versorgungslücken noch den Besitzern alter Handys.

5G ermöglicht den Transfer hochauflösender Filme über das mobile Internet. Mit 1 Gbit/s (125 MB/s) wird das Internet raketengleich beschleunigt. Allerdings wird das seinen Preis und dieselben Probleme haben: Die meisten Handys unterstützen den Standard noch gar nicht, aus Preisgründen werden viele darauf verzichten und auf dem Land werden die Menschen noch ewig darauf warten müssen. Denn auch wenn die 3G-Frequenzen frei werden, reicht die verbaute Hardware für den Standard nicht aus.

Und jetzt der PUG-Tipp: SIM-Karte prüfen, ob ein LTE-Zugang möglich ist, falls nicht, mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen oder einen PUGler Deines Vertrauens kontaktieren.

Nun ist es offiziell: Am Mittwoch, den 7. August 2019, wird Samsung den nächsten Unpacked Event veranstalten. Im Mittelpunkt werden das neue Galaxy Note 10 sowie vermutlich das Galaxy Note 10+ stehen. Der Teaser zum Unpacked Event zeigt dabei den S-Pen Stylus sowie eine Kamera-Linse - erste Andeutungen, welche Features Samsung bei der nächsten Note-Generation in den Fokus rücken wird. Der Termin am 7. August wird wie im Vorjahr im Barclays Center in New York stattfinden.

Samsung lässt für die Kameras seiner Smartphone-Topmodelle zusätzliche Sensoren einbauen und plant wohl, künftig dabei mehr Gas zu geben. Die 3D-Time-of-Flight-Kamerasensoren können das bisherige Setup von Zusatzlinsen für u.a. Bokeh-Effekte ergänzen. Das ist etwa beim 5G-Modell des Galaxy S10  der Fall. Wie eine koreanische Zeitung berichtet, produzieren Linsenhersteller in Vietnam verstärkt entsprechende Sensoren - ganz in der Nähe der Fabriken für die S- und Note-Serie von Samsung. Laut einem der Hersteller möchte Samsung den Einsatz von TOF-Sensoren in seinen Smartphones weiter forcieren. Passend dazu kommt ein Gerücht, wonach das Galaxy Note 10 jeweils vorne und hinten einen solchen Sensoren besitzen soll. 3D-ToF-Sensoren ermöglichen tiefe Bokeh-Effekte und begünstigen u.a. die Gesichts- und Gestenerkennung - sie verbessern also die Bedienung. Außerdem werden Augmented-Reality-Anwendungen wie beispielsweise Scans von Räumen und Objekten deutlich präziser als es bisherige Lösungen vermochten.

Und neben dem Note 10 wird Samsung höchstwahrscheinlich auch die Galaxy Watch Active 2 vorstellen, die in 2 Varianten (40mm und 44mm Durchmesser) auf den Markt kommen wird und der Apple-Watch mächtig Paroli bieten wird.

Apple wird übrigens im September die nächste iPhone-Generation vorstellen. Bei der Kamera zeichnet sich infolge mehrerer Leaks eine große Design-Änderung ab; was die Wahl des Anschlusses angeht, setzt Apple offenbar weiterhin auf Lightning. Auch zur günstigeren Version, dem Nachfolger des iPhone XR, sind bereits einige Infos bekannt. 

Es verdichten sich die Zeichen, dass das nächste iPhone mit einer Triple-Kamera ausgestattet sein wird. Auf den CAD-Bildern sind drei Objektive auf der Rückseite des iPhones zu sehen, die in Form eines Dreiecks im linken oberen Bereich angeordnet sind. Zusammen mit dem LED-Blitz ragen diese in einem quadratischen Buckel deutlich aus dem Gehäuse heraus. Apropos Blitz, der soll nun heller sein und so bessere Schwachlichtaufnahmen ermöglichen. Darüber hinaus bemühe sich Apple, seinen ISP (image signalling processor) für eine bessere Bildqualität sowie die Smart HDR-Funktion zu verbessern, um Konkurrenten wie Google, Samsung oder Huawei auszustechen.

Wie zu lesen war, wird das dritte Objektiv ein 12-Megapixel-Weitwinkelobjektiv sein, also Aufnahmen mit einem Blickwinkel von 120 Grad ermöglichen. Das entspricht in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges. 

Außerdem soll die Kamera einen dreifach optischen Zoom ermöglichen und eine höhere Auflösung erhalten. Darüber hinaus arbeite Apple an einer Verbesserung für die Live Photos, also jener Funktion, die vor und nach Aufnahme eines Fotos ein wenige Sekunden langes Video aufnimmt. Angeblich wird die Länge dieser Videos von drei auf sechs Sekunden erhöht.

Erste Bilder zeigen, dass sowohl das kleine, als auch das große Modell eine Dreifach-Kamera erhalten. Anfangs war nicht ganz klar, ob die nur dem Nachfolger-Modell des iPhone XS Max vorbehalten bleibt.

Die Displaygrößen werden sich wahrscheinlich nicht vom iPhone Xs und Xs Max unterscheiden. So wird das iPhone 11 wohl wieder 5,8 Zoll, das iPhone 11 Max wieder 6,5 Zoll in der Diagonalen messen. In beiden Modellen verbaut Apple wieder ein OLED-Panel.

Die Aussparung für die Frontkamera am oberen Displayrand sowie die Displayränder will Apple angeblich schmaler halten.  Die Abmessungen des kleineren Modells werden ungefähr 143,9 x 71,4 x 7,8 mm betragen. Mit der herausragenden Kamera kommt das iPhone 11 sogar auf eine Dicke von 9 mm. Die Rückseite soll aus einem einzigen Stück Glas bestehen, das auch den Kamerabuckel einschließt.

Wer ein Smartphone mit Android-Betriebssystem nutzt, sollte sein Gerät immer sofort aktualisieren, wenn Updates zur Verfügung stehen. Dazu rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Website. Denn Google hat mit einem neuen Update einige Schwachstellen geschlossen. Der BSI stuft die Schwachstellen als Risikostufe 4 ein. Das heißt, dass sie im Ernstfall ein hohes Schadenspotential haben. Besonders problematisch sind dabei Fehler im sogenannten Media-Framework. Angreifer können so einen Schadcode einschleusen.

Laut dem BSI können Unbekannte mit einem erfolgreichen Angriff "die Kontrolle über das Gerät übernehmen, Daten ausspionieren oder das Gerät unbrauchbar machen". Nutzer brauchen dafür nur eine manipulierte App zu öffnen oder einen Link anzuklicken, der Malware auf das Gerät lädt.

Folgende Systeme sind betroffen:

  • Google Android 7.0
  • Google Android 7.1.1
  • Google Android 7.1.2
  • Google Android 8.0
  • Google Android 8.1
  • Google Android 9
Um seine Android-Version zu prüfen, öffnet man die Einstellungen des Geräts und wählt "Geräteinformationen" und dann "Softwareinfo". Hier sollte Ihre Android-Version stehen. Und wenn man mehrmals mit dem Finger auf die Versionsnummer tippt, öffnet sich – je nach Android-Version – eine versteckte Funktion.

Bei der PUG-Mannheim – Smartphones & More ist man über alle Themen rund um das Smartphone immer topaktuell informiert. Das hat man auch bei diesem Treffen gemerkt, das wieder viel zu schnell vorbei ging und jetzt auf seine Fortsetzung am 21.08.2019 wartet.

Bis dahin …

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More