Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.08.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

20.06.2019

225. Treffen der PUG-Mannheim am 19.06.2019


Das 225. Treffen der PUG-Mannheim fand am 19.06.2019 an einem 35°C heißen Junitag statt. Eigentlich ein Wetter für eine OpenAir-PUG, aber es war uns dann doch etwas zu warm, so daß es uns ins klimatisierte Innere des "Lieblingsplatzes" zog.

Nachdem wir gegessen hatten und die Sonne schon ziemlich tief stand, zog es uns dann doch noch raus. Gespannt warteten wir auf die angekündigten Unwetter, die allerdings einen Bogen um uns machten und Richtung Lampertheim/Viernheim abzogen. Dennoch haben unsere Gewitter- und Unwetter-Apps ordentlich informiert.

10 PUG-Begeisterte fanden den Weg zum vorfeiertäglichen Treffen. Ganz besonderes freuten wir uns über den Besuch von Gabs und Rainer, die nach längerer Abwesenheit wieder den Weg zu uns fanden und das Treffen mit ihren Beiträgen bereicherten.
 

Eigentlich wollten wir ja unseren 30 Minuten Talk vom letzten Monat da fortsetzen, da wo wir beim letzten Treffen aufhörten - wir diskutieren gemeinsam in einem zweiten Teil zum Thema "Meine Apps - Deine Apps". Das war echt klasse und sehr inhaltsreich beim letzten Mal, so dass eine Fortsetzungsrunde zu diesem Thema eigentlich ein Muss war. Aber wir hatten derart viele Themen, dass die Zeit für den Thementalk am Ende nicht ausreichte. Somit haben wir vereinbart, beim Julitreffen die Fortsetzung auf 60 Minuten zu erweitern. Ich bin sehr gespannt, welche Apps dann vorgestellt werden.

Ja – und es lohnte sich auch diesmal dabei zu sein, um die topaktuellsten Informationen zu ergattern, beispielsweise wie es nun mit Huawei und Android bzw. deren neuem eigenen Betriebssystem weitergeht.

Was war geschehen ? Kurz gefasst: US-Präsident Donald Trump setzt zum Frontalangriff gegen Huawei an.

Seine Regierung kündigte laut Berichten am an, Huawei und 70 mit dem Konzern verbundene Firmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Diese können nun ohne Zustimmung der US-Regierung in den USA keine Ausrüstung oder Technologie mehr kaufen.

Zugleich verschafft sich Trump per Notverordnung die Möglichkeit, jegliches Geschäft von Huawei oder anderen Firmen auf Anweisung seiner Regierung zu stoppen. Die Mitteilung des Weißen Hauses nennt Huawei nicht namentlich, schreibt aber von einem „Bedürfnis, unser Land gegen gefährliche Bedrohungen der nationalen Sicherheit zu schützen“. Die Verordnung räumt der Regierung das Recht ein, jeglichen Kauf und die Benutzung einer Informations- und Kommunikationstechnologie zu stoppen, wenn die Transaktion einen fremden Staat oder Staatsangehörigen involviert. Das Dekret gibt der Trump-Regierung damit weitreichende Verfügungsgewalt über die Telekommunikationsbranche. Huawei ist in Europa einer breiteren Öffentlichkeit als Hersteller von Mobiltelefonen bekannt, dem Konzern kommt aber als Lieferant von Netztechnologie auch eine wichtige Rolle im Aufbau des 5G-Netzes zu. Die 5G-Technologie soll die mobile Kommunikation um ein vielfaches schneller machen. In vielen EU-Staaten, darunter auch Deutschland, laufen derzeit Ausschreibungen für die Vergabe von lukrativen Verträgen zum Aufbau des 5G-Netzes. Huawei hat weltweit nur wenige Konkurrenten in der 5G-Technologie, darunter die europäischen Konzerne Nokia aus Finnland und Ericsson aus Schweden.

Die US-Regierung wirft den chinesischen Technologiefirmen Huawei und ZTE seit Jahren vor, in ihre Hardware Hintertüren für Spionage des chinesischen Staates zu integrieren. Bereits 2012 warnte etwa ein Bericht des Nachrichtenausschuss im US-Kongress vor solchen Backdoors. Konkrete Beweise dafür liegen bis heute nicht vor. Zugleich förderten Enthüllungen des Ex-NSA-Mitarbeiters Edward Snowden zutage, dass die US-Geheimdienste selbst unter dem Codenamen "Shotgiant" jahrelang Huawei bespitzelten und außerdem in Produkten des Huawei-Konkurrenten Cisco Überwachungstechnik platzierten.

Huawei-Kritiker verweisen indes auch auf das 2017 in Kraft getretene chinesische Internet-Sicherheitsgesetz. Dieses verpflichtet IT-Firmen zur Kooperation mit den chinesischen Geheimdiensten und Polizeibehörden.

Huawei bestreitet die Vorwürfe vehement. In einer Stellungnahme gegenüber Medien betonte der Konzern, ihn von Geschäften auszuschließen, werde die USA weder sicherer noch stärker machen. Der Schritt trage jedoch dazu bei, die USA auf "schlechtere, aber teurere Alternativen" beim 5G-Ausbau zu beschränken. Die Maßnahmen der Trump-Regierung schränkten Huaweis Rechte ein und würden ernste juristische Fragen aufwerfen. Die Maßnahmen sind nicht der erste Schlag der USA gegen Huawei. US-Behörden schließen den Konzern bereits seit längerem von Aufträgen in den USA aus, etwa in dem sie Projekten mit Technologie der Chinesen Zugang zu öffentlichen Subventionen verwehrten. Die Konfrontation verhärtete zudem die Festnahme von Huaweis Finanzchefin Meng Wanzhou, die Tochter von Firmengründer Ren Zhengfei, wegen Vorwürfen, sie habe bei der Verletzung von US-Sanktionen gegen den Iran geholfen.

Die US-Regierung drängte Europa in den vergangenen Monaten wiederholt, ebenfalls den Marktzugang Huaweis einzuschränken. Im März behauptete US-Außenminister Mike Pompeo, dabei Fortschritte zu machen. Zuvor dachten die EU-Staaten laut einem Bericht bereits über Vorschläge nach, die einen Ausschluss der Chinesen aus dem 5G-Ausbau möglich machen würden. Doch das Lobbying Huaweis in der EU und Skepsis gegenüber der US-Politik zeigten Wirkung: Der Wunsch der Amerikaner stieß größtenteils auf taube Ohren.

In Deutschland stellte sich Kanzlerin Angela Merkel gegen den Ausschluss Huaweis. Eine Aussprache im Bundestag im März machte deutlich, dass es auch in deutschen Sicherheitskreisen Bedenken gegen Huawei gibt, aber keine klaren Vorwürfe. Eine Rolle spielen dabei auch wirtschaftliche Sorgen: Der Branchenverband eco warnte, ein Ausschluss von Huawei könnte den 5G-Ausbau verteuern. Selbst Großbritannien, dass im Five-Eyes-Netzwerk Geheimdienst-Informationen mit den USA teilt, erlaubt bislang zumindest eine eingeschränkte Teilnahme Huaweis am 5G-Ausbau. Die Firma bot London indes ein "No-Spy"-Abkommen an.

Und jetzt ?

 

Huawei dürfte Europa noch Kopfzerbrechen bereiten. Die Maßnahmen Trumps könnten die Lage für europäische Firmen erschweren, die in den USA tätig sind und zugleich Geschäftsbeziehungen mit Huawei unterhalten. Die US-Behörden könnten die Verwendung von Huawei-Produkten oder -Diensten zum Anlass nehmen, um auch EU-Firmen am amerikanischen Markt zu benachteiligen. Vorerst bleibt das allerdings Spekulation: Die EU-Kommission machte zunächst keine Angaben zu möglichen Auswirkungen der US-Maßnahmen auf europäische Firmen.

Chinas Konzerne Huawei und ZTE werfen aber auch heikle Wettbewerbsfragen für Europa auf. Huawei wird seit einiger Zeit vorgeworfen, Hilfe vom chinesischen Staat zu erhalten oder sogar indirekt in dessen Eigentum zu stehen. Solche Staatshilfen stehen unter gewissen Umständen aber im Widerspruch zum EU-Recht. Ein 2013 aufgenommenes Verfahren gegen Huawei wegen angeblichen Dumpings und wettbewerbsverzerrender Beihilfen stellte die EU-Kommission wieder ein. Doch längerfristig wird Europa sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie mit chinesischen Technologiefirmen und ihrer engen Bindung an den autokratischen Überwachungsstaat China umgegangen werden soll. Zumindest langfristig könnte deshalb über Huaweis Engagement in Europa ein Fragezeichen stehen.

Die Spannungen zwischen Huawei und der US-Regierung scheinen kein Ende zu nehmen. Huawei versucht, sich von Abhängigkeiten zu lösen – und hat offenbar ein eigenes Betriebssystem entwickelt, falls der Hersteller dank Exportverboten nicht mehr auf Android zugreifen kann.

Bereits im letzten Jahr hat das Exportverbot nach China einem Smartphone-Hersteller Probleme bereitet: ZTE. Der Hersteller konnte aus diesen Gründen nicht mehr auf Googles Android Betriebssystem setzen. Um nicht selbst auf solche Probleme zu stoßen, hat Huawei offenbar ein eigenes Betriebssystem entwickelt, falls es hart auf hart kommen sollte. Das hat CEO Richard Yu verraten. Das System soll sowohl für Smartphones als auch für Computer nutzbar sein, falls Android und Microsoft für Huawei nicht mehr infrage kommen.

Nach einer großen Untersuchung bei Huawei und ZTE im Jahr 2012 durch die US-Regierung hat Huawei Vorbereitungen getroffen und damit begonnen, ein eigenes OS zu entwickeln. Das hat Yu bereits letztes Jahr in einem Interview verraten. Der Hersteller hofft und erwartet aktuell allerdings nicht, dass dieser Plan B jemals zum Tragen kommen wird und betont, dass er Wert auf die Zusammenarbeit mit Google und Microsoft legt. Angeblich sollen beide Systeme immer Huaweis erste Wahl sein.

Huawei selbst gibt sich trotz der ungewissen Zukunft auf dem Smartphone-Markt erstaunlich gelassen. Berichte, wonach Auftragshersteller Foxconn die Produktion von Huawei-Smartphones zurückgefahren habe, wies der Konzern nüchtern zurück. "Unsere weltweite Produktion liegt auf einem normalen Niveau", erklärte ein Huawei-Sprecher. Es gebe keine Ausschläge nach oben oder unten. Ob und inwieweit Samsung von Huaweis aktuellen Problemen profitieren kann, dürften wir bei den Smartphone-Verkaufszahlen aus dem dritten Quartal 2019 sehen.

Unterdessen ist Huawei nun offenbar doch weiter mit seinem eigenen Betriebssystem, als zuletzt angenommen. Bereits im August könnten die Chinesen einen Release von HongMeng OS online stellen, spätestens im Herbst soll es soweit sein. International wird es nach letzten Gerüchten Oak OS heißen.

Auch wenn Huawei sich zuletzt in Europa unter anderem den Begriff ARK, also zu Deutsch "Arche" gesichert hat, deutet nun alles auf Oak, also "Eiche" hin. Das Portal Global Times spricht von einem möglichen Release im dritten Quartal. Unterdessen will Google laut Financial Times bei der US-Regierung eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um die Zusammenarbeit mit Huawei und damit die Bereitstellung von Android OS fortzusetzen. Als Begründung greift das Online-Unternehmen demnach etwas in die Trickkiste und argumentiert, dass ohne fortlaufenden Support - aka Updates - Nutzerdaten von Huawei-Smartphones eben gerade erst recht gefährdet sein.

Mal sehen, ob sich der Chef im Weißen Haus dieser Logik empfänglich zeigt. Bis dahin werden Smartphones des (Noch-)Nummer 2 Herstellers weltweit nicht mehr mit vorinstallierten Apps von Facebook auf den Markt kommen. Nicht das schlechteste, mag man jetzt im ersten Moment meinen. Dazu gehören neben dem sozialen Netzwerk selbst aber eben auch Instagram und WhatsApp. Als US-Unternehmen ist der Schritt im Rahmen des gesamten Huawei-Bans nachvollziehbar. Solange Smartphones der Chinesen überhaupt noch mit Android OS auf den Markt kommen, ist es natürlich kein Problem, die Apps bei Bedarf nachträglich zu installieren (zur Not per Sideload).

Doch es gab auch noch andere beachtenswerte Themen:

Für die Zukunft der Smartphones sehen die Anwender schwarz, denn der "Dark Mode" entwickelt sich immer mehr zum Trend – ob gegenwärtig schon bei Android 9 oder auch bei Apples iOS 13 fürs iPhone. Medizinische Vorteile sind derzeit aber nicht erwiesen. Als Apple-Nutzer kennt man den dunklen Bildschirmmodus spätestens seit letztem Jahr als Bestandteil von macOS 10.14 Mojave, Android- und Windows-Anwendern ist er ebenfalls bekannt. Mit dem Release von iOS 13 und iPadOS 13 brechen die finsteren Momente nun auch für iPhone- und iPad-Nutzer an. Die Existenz seiner "dunklen Lordschaft" wird ja oftmals mit medizinischen Vorteilen begründet. Doch die Wissenschaft erteilt dem Wunschdenken aktuell oftmals noch eine Abfuhr, wie beispielsweise schon in einem (etwas älteren) Artikel der Kollegen vom Spiegel nachzulesen war.

Wirklich augenschonend ist der Dark Mode nämlich nicht. Augenärzte raten lieber die Nahtätigeit am Bildschirm zu unterbrechen und dafür in mehreren Pausen fernzuschauen – nicht in den TV versteht sich, sondern draußen in die Weite der Natur. Wer dies als Kind oder Jugendlicher beherzigt, der könnte die Kurzsichtigkeitsrate um bis zu 50 Prozent reduzieren. Überhaupt, Claus Cursiefen, Direktor des Zentrums für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Köln gibt zu Protokoll: "Es gibt keine seriösen Studien dazu, dass weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund entspannender für die Augen ist. "Wenngleich der Dunkelmodus zwar oftmals von einigen Anwendern in sehr finsteren Räumen als angenehm empfunden wird, am Ende gibt’s dennoch keine medizinisch profunden Vorteile für den Nutzer. Kurz gesagt: Der Dunkelmodus ist eigentlich Humbug, sinnfreie Kosmetik.

Ich habe diese Option mit Android 9 beim letzten Treffen der PUG-Mannheim kennen und seitdem lieben gelernt, empfinde "das dunkle" als sehr angenehm und möchte diese Option nicht mehr missen. An der Stelle ist es doch egal, was der Mediziner sagt. Wichtig ist: Mein Geschmack wird getroffen.

Samsung-Smartphones werden von Jahr zu Jahr teurer. Das macht aber nichts, denn der Preisverfall gleicht die Erhöhung schnell aus. Wer das Samsung Galaxy S10 zum Marktstart zum Preis von 899 Euro gekauft hat, könnte sich jetzt etwas ärgern. Seit dem Marktstart am 08.03.2019 ist der Preis des Galaxy S10 in Deutschland innerhalb von genau drei Monaten von 899 Euro auf aktuell etwa 600 Euro gefallen. Verkauft wird das Samsung Galaxy S10 aktuell auf eBay für 609 Euro. Doch nicht nur bei eBay ist der Preis so massiv gefallen, auch große Händler wie Amazon verlangen mittlerweile nur noch knapp über 650 Euro. Zukünftig dürfte der Preis weiter fallen. Samsung selbst hat den Preis im eigenen Store schon nach unten korrigiert. Normalerweise macht ein großer Hersteller das erst, wenn ein neues Modell auf dem Markt ist.

Das Samsung Galaxy S10, Galaxy S10 Plus und Galaxy S10e sind im Bereich der Kamera deutlich aufgerüstet worden. Auf der Vorder- und Rückseite sind beim Galaxy S10 Plus mehrere Kameras verbaut und es gibt sehr viele Modi, in denen man die Sensoren nutzen kann. Nun startet die Kamera-App auf dem Samsung Galaxy S10 aber immer wieder im normalen, automatischen Modus. Das mag in einigen Situationen nicht perfekt sein. Will man mehrere Fotos im Superweitwinkel oder Videos hintereinander aufnehmen, dann muss man den Modus immer wechseln.

Wenn es schnell gehen muss, kann man so ein tolles Motiv verpassen. Dafür gibt es aber eine Lösung, die Samsung tief in den Einstellungen versteckt hat. Man kann nämlich aktivieren, dass die Kamera-App immer im zuletzt verwendeten Modus startet.

Und hier kommt der ultimative PUG-Tipp - um das zu machen, geht man wie folgt vor:

  • Kamera-App öffnen.
  • In die Einstellungen gehen.
  • Kameramodi suchen und öffnen.
  • "Letzten Modus weiterhin verwenden" aktivieren.
Wenn man diese Funktion aktiviert, dann wird immer der Modus automatisch gestartet, den man zuletzt genutzt hat. Das kann beispielsweise Foto, Video, "Super Slow-Mo", aber auch "Hyperlapse" sein. Das Smartphone merkt sich die Einstellung, sodass man nicht immer zu diesem Modus wechseln muss. Diese Funktion gibt es im Übrigen nicht nur im Galaxy S10, sondern in jedem Samsung-Smartphone mit Android 9 Pie und der "One UI".

Die Entwicklerkonferenz WWDC ist immer dann besonders spannend, wenn Apple es schafft, bis zum Beginn etwas geheim zu halten. Das ist dieses Mal gelungen.

  • So bekommt das iPad mit iPadOS ein eigenes, wenn auch stark an iOS angelehntes Betriebssystem - das war vorher mehr Wunschdenken von Apple-Fans als Gerücht. Und der neue Mac Pro überrascht mit einem im Vergleich zum Vorgänger komplett neuen Außen- und Innenleben.
  • Die kommende Software für das Apple TV unterstützt auch die Game-Controller der XBox und der Playstation, außerdem eine Mehr-Nutzer-Verwaltung mit personalisierten Empfehlungen.
  • Die Apple Watch soll mit watchOS 6 unabhängiger werden. Sie bekommt einen eigenen App Store, aus dem man Apps laden kann. Zudem wurden mehrere neue Apps und Funktionen vorgestellt, darunter eine App für Audiobooks, eine für Audioaufzeichnungen sowie ein Taschenrechner. Der enthält eine Funktion zum Berechnen von Trinkgeld, was beim US-Publikum gut ankam.
  • Über das eingebaute Mikrofon kann die Apple Watch zudem den Geräuschpegel in der Umgebung überwachen und warnen, wenn es zu laut wird. Apple verspricht, dabei würden keine Aufnahmen gemacht. Eine andere interessante Neuheit ist eine App, mit der Frauen ihren Zyklus überwachen können, um sich beispielsweise auf die fruchtbaren Tage aufmerksam machen zu lassen.
  • Softwarechef Craig Federighi kündigte wie erwartet den oben schon angesprochenen Dark Mode für das nächste iPhone-Betriebssystem iOS 13 an. Er soll systemweit eine Umkehrung der Farbigkeit - schwarzer Hintergrund, helle Schrift - bewirken, was nicht nur cool aussieht, sondern auch helfen soll, Batteriestrom zu sparen.
  • Viel Arbeit scheint in ein Update der Karten-App Apple Maps geflossen zu sein. Sie soll es künftig beispielsweise ermöglichen, Sammlungen von Lieblingsorten anzulegen. Vor allem aber enthält sie eine neue Look-around-Funktion, die an Googles Street View erinnert.
  • eben witzig gemeinten Seitenhieben auf Google gab es auch eine Ankündigung, die sowohl Google als auch Facebook wirklich ärgern dürfte: Apple will einen eigenen Log-in-Dienst einführen. Der soll die Anmeldung bei Drittanbietern sicherer machen, indem er für jeden Dienst die Möglichkeit bietet, eine anonyme Wegwerf-Mailadresse anzulegen.
  • Im Smart Home will Apple mit neuen Home-Kit-Funktionen auftrumpfen. So soll die Smart-Home-Software beispielsweise Aufnahmen von Heimüberwachungskameras so verschlüsseln, dass sie zwar in iCloud hochgeladen, aber nur vom Eigentümer angesehen werden können.
  • Nur als kurze Demo wurde eine neue Technik namens Natural Text to Speech (Natural TTS) gezeigt, die die Sprachwiedergabe von Siri verbessern soll. Im direkten Vergleich mit der von iOS 12 gewohnten Sprachausgabe erzeugte die in iOS 13 integrierte Siri-Variante eine deutlich natürlicher wirkende und besser verständliche Sprache.
Darauf haben iPad-Nutzer lange gewartet: iPadOS heißt das neue Betriebssystem für Apples Tablets. Es baut auf iOS auf, ist aber speziell auf die wesentlich größeren Displays ausgelegt. Damit sollen das Multitasking und der Umgang mit mehreren Fenstern sehr viel einfacher und intuitiver werden als bisher. In einer ersten Vorführung von Craig Federighi sah das schlüssig aus. iPadOS wird vom Mac gewohnte Elemente wie einen Download-Manager und einen Desktop-Browser auf das iPad bringen - und auch USB-C-Sticks kann man künftig mit dem Apple-Tablet verwenden. Catalina nennt Apple seine kommende macOS-Version, nach der Insel Santa Catalina vor der kalifornischen Küste. Das vielleicht Wichtigste daran: iTunes stirbt mit Catalina. Ersetzt wird die von vielen als überfrachtete und kompliziert empfundene Software durch Apple Music, Apple Podcasts sowie die Apple-TV-App. Nützlich ist die neue Funktion Sidecar, mit der es möglich ist, das iPad zum Zweitdisplay für einen Mac zu machen. Wer gerne mit dem Apple Pencil auf dem iPad zeichnet, sieht dann auch das auf dem Mac-Display.

Das ehemals intern "Marzipan" genannte Projekt zum unkomplizierten Umwandeln von iPad- in macOS-Apps heißt jetzt offiziell Catalyst. Eines der ersten Ergebnisse wird eine native Twitter-App für macOS sein.

Für Profi-Anwender präsentierte Apple einen neuen Mac Pro. Nach dem Vorgänger, der wie eine kleine Tonne aussah, wirkt der neue eher wieder wie ein klassischer Desktop-Rechner. Für Erweiterungen kann er von allen Seiten geöffnet werden. Angetrieben wird er von Prozessoren mit bis zu 28 Kernen, er bietet 8 PCI-Slots für Erweiterungskarten und bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher. Allein die Rechenleistung der Grafikkarten wird mit bis zu 56 Teraflops angegeben. Vor ein paar Jahren hätte das noch für einen Platz in den Supercomputer-Top-Ten gereicht. Heute reichte es auf der Bühne für eine Demonstration, bei der in der Musiksoftware Logic Pro mehrere Hundert synthetische Instrumente und mehrere Hundert Audioaufnahmen - insgesamt mehr als eintausend Spuren - nicht ausreichten, um den Rechner in die Knie zu zwingen. Das Netzteil ist entsprechend groß dimensioniert, es liefert bis zu 1400 Watt. Die Preise für diese Power-Maschinen beginnen bei 6000 Dollar, lieferbar soll der neue Mac Pro ab Herbst sein.

Quasi als Zubehör für den Mac Pro hat Apple einen neuen Bildschirm, das Pro Display XDR angekündigt. Mit 6K-Auflösung und einem extremen Dynamikumfang soll es vor allem für 3D-Projekte, Bild- und Videobearbeitung geeignet sein. Inklusive Standfuß kostet es 5998 Dollar, ohne Standfuß 999 Dollar weniger. Dann aber braucht man eine Wandhalterung - und die kostet 199 Dollar.

Und weil WWDC eben eine Entwicklerkonferenz ist, gab es den wohl kräftigsten Applaus der Anwesenden ganz zum Schluss, als Apple mit SwiftUI ein neues Framework zur App-Programmierung vorstellte. Es soll das Bearbeiten von Apps sogar auf dem iPhone leicht machen.

Für die neuen Betriebssysteme gilt: Ab sofort sind sie für registrierte Entwickler als Vorschau verfügbar, die öffentliche Betaphase für tvOS, macOS Catalina, iOS 13 und iPadOS wird noch im Juni starten. Ab Herbst werden die Systeme allen Nutzern zur Verfügung stehen.

Und es ging noch über vieles mehr beim Treffen: Die digitale Krankenakte, die elektronische Erfassung von EKG-Daten, Blutdruck- und Herzfrequenzdaten und deren Austausch mit den Ärzten war ein abendfüllendes Thema. Interessant dabei war zu sehen, wie unterschiedlich die Ärzte mit diesem Thema umgehen. Von voller Akzeptanz und Unterstützung des Patienten, bis hin zur totalen Ablehnung und Führung einer prall gefüllten Karteikarte, so wie man das in den 1970er-Jahren noch machte.

Auch die E-Autos waten ein Schwerpunktthema: Lademöglichkeiten, Reichweiten, Preise und Verfügbarkeiten ließen uns nicht los – und immer wieder wurde dann der Akku eines E-Autos mit dem Akku eines Smartphones verglichen. Okay, das sind schon andere Dimensionen, aber prinzipiell kann man hier durchaus Vergleiche ziehen.

Ihr seht, es gibt Themen ohne Ende, für die es sich immer wieder lohnt die Treffen der PUG-Mannheim wieder zu besuchen.

Es war ein Treffen, welches wieder dieses hohe Wissensniveau vom letzten Treffen vorwies, aber auch ein Treffen, um in geselliger und lustiger Runde über die "Allerweltsthemen" zu diskutieren und jede Menge Spaß zu haben – und den hatten wir.

Fortsetzung folgt – am 17.07.2019.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

10.06.2019

Nützliche Tastenkombinationen fürs Smartphone


Praktische Tastenkombinationen erleichtern das Leben mit dem Smartphone und helfen weiter, wenn das Gerät mal nicht reagiert oder man schnellen Zugriff auf bestimmte Features will. Welche Gesten oder Codes dann helfen, verrät dieser Beitrag:

Du willst kurz checken, wie hoch Dein Prepaid-Guthaben ist und blickst hilflos auf Dein dunkelbleibendes Smartphone, weil es einfach gar nicht mehr reagiert? In solchen Fällen helfen praktische Tastenkombinationen.

Ähnlich wie auf dem heimischen Computer können bestimmte Tastenkombinationen ein abgestürztes Smartphone (oder Tablet) wieder zum Leben erwecken. Manche Funktionen lassen sich mit wenigen Handgriffen aufrufen und funktionieren bei fast allen Geräten (und Android-Versionen).​

Nützliche Handgriffe 

Möchte man beispielsweise schnell die Telefonlautstärke bei Ihrem Android-Phone ändern und möglichst auch die Musik oder den Wecker lauter stellen, ohne lange nach​ dem entsprechenden Menüpunkt in den Einstellungen suchen zu müssen, dann drückt man einfach länger auf die Lauter- oder Leiser-Taste am Smartphone. Tippe im angezeigten Lautstärke-Fenster auf das Einstellungs-Symbol (ganz rechts). Du siehst dann das gesamte Einstellungsfenster für die Lautstärkeregelung und kannst über die Schieberegler die Medien- oder Systemlautstärke ändern. ​

Ähnlich schnell kann man bei einem Android-Smartphone den Flugmodus einstellen. Wenn man im Kino oder im Flieger mal wieder vergessen hat, wo sich der Flugmodus versteckt hat, kann man sich bei einem Android-Smartphone oder -Tablet mit einem einzigen Handgriff helfen. Und zwar reicht es, ein wenig länger (ca. 7 bis 10 Sekunden) auf die Power-Taste zu drücken. In dem Menü, das anschließend angezeigt wird, tippt man einfach auf den Eintrag Flugmodus. Bei manchen Geräten erreicht man beim längeren Drücken auf den Einschaltknopf allerdings nur das Ausschalten, einen Neustart Ihres Geräts oder das Aktivieren des Notfallmodus.​

Nützlich ist es gelegentlich auch, einen Screenshot von den Bildinhalten Ihres Smartphones zu machen, beispielsweise, wenn man Details einer Reiseverbindung unterwegs auch mal ohne Internet-Verbindung prüfen möchte. Öffne die gewünschte Webseite oder Anwendung, die Du ablichten (und als Bild sichern) möchtest. Drücke dann gleichzeitig kurz auf die "Leiser"- und die "Power"-Taste. Meist hört man dabei den​ Auslöseton der Kamera.

Außerdem erscheint am unteren Bildschirmrand eine Anzeige, über die man das aufgenommene Bild sichern oder gleich weiterleiten kann (als E-Mail, WhatsApp-, Threema- oder sonstiger Nachricht). Einige Geräte zeigen lediglich in der Benachrichtigungsleiste an, dass ein Screenshot aufgenommen wurde. Tippe darauf, um das Sichern des Screenshots oder das Weiterleiten anzustoßen. ​

Sowohl die Lautstärke-Einstellungen, als auch der Flugmodus ist bei Android-Geräten nur eine Taste weit entfernt.

Das Aktivieren der Kamera funktioniert bei den meisten Androiden ebenfalls ganz schnell über eine Taste. Möchtest Du also mal ganz fix einen Schnappschuss aufnehmen, muss man nicht erst lange ein PIN-Muster eingeben oder den Fingerabdruckscanner bemühen. Vielmehr reicht es aus, zweimal kurz hintereinander auf den Einschaltknopf zu drücken. Und wenn der Auslöse-Button der Kamera-App wegen des grellen Lichts nicht zu erkennen ist, lösen Sie die Kamera einfach über die Lautstärke-Tasten aus. Sollte diese Funktion bei Deinem Android-Phone nicht funktionieren, prüfe bitte in den Kamera-Einstellungen, ob die entsprechende Option eingeschaltet ist. ​

Neustart erzwingen

Wenn das Smartphone nicht mehr reagiert, der Ein- & Ausschaltknopf nichts bewirkt, Du den Akku nicht herausnehmen kannst, weil er fest verbaut ist, Dein Bildschirm dunkel bleibt und sich das Smartphone tot stellt, dann hilft meist folgende Tastenkombination​:

  • Android: Power- + Lauter- (oder Leiser-)Taste
  • iPhone: Power- + Home-Taste (bis iPhone 6s, iPad, iPod), Power- + Leiser-Taste (ab iPhone 7)

Herstellerspezifische Tasten und Befehle 

Wenn Du ein Gerät von Samsung oder etwa Huawei besitzt, sind Screenshots sozusagen im Handumdrehen oder -auflegen gemacht. So reicht es bei Samsung-Geräten, mit der Handkante vom linken zum rechten Bildschirmrand zu wischen. Bei neueren Huawei-Geräten funktioniert das noch einfacher. Klopfe zweimal mit dem Fingerknöchel auf den Bildschirm und fertig ist der Screenshot. Möglich macht das die sogenannte "Knuckle Sense"-Technologie, bei der mit dem Fingerknöchel bestimmte Funktionen aktiviert werden können. Das mag sich zwar etwas sonderbar anhören, ist aber in manchen Situationen schon ganz praktisch. So lässt sich beispielsweise die Kamera öffnen, wenn man ein "C" (mit dem Fingerknöchel) auf den Bildschirm malt. Welche Funktionen damit aktiviert werden, kann jeder Nutzer ändern oder festlegen. ​

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More