Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.12.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

16.05.2019

224. Treffen der PUG-Mannheim am 15.05.2019


Nach der Doppelwoche im April mit PALMsonntag und Apriltreffen, kehrte jetzt im Mai wieder PUG-Normalität ein, d.h. die Mitglieder der PUG-Mannheim (diesmal 9 an der Zahl) trafen sich regulär am dritten Mittwoch im Monat im "Lieblingsplatz", um über aktuellen Neuigkeiten aus der Smartrphonebranche diskutieren und sich über Apps & Co. zu unterhalten.

Dazu haben wir auch wieder einen 30 Minuten-Talk gemacht, diesmal unter dem Thema "Meine Apps – Deine Apps". Hierzu haben wir uns gegenseitig unsere Highlight-Apps kurz vorgestellt, Apps, die nach der Meinung der PUG-Mitglieder auf jedem Smartphone sein sollten. Beim 30 Minuten-Talk der PUG-Mannheim diskutieren alle Teilnehmer miteinander über das gleiche Thema – 30 Minuten lang.

Zum Thema "Meine Apps – Deine Apps" gehörten u.a. die kostenlose Navigations-App "Waze", neben "Google Maps" die zweite Navigations-App aus dem Hause Google, im direkten Vergleich mit anderen Navigations-Apps wie "Here We Go", "Sygic Car Navigation", die App "Stocard", die Kundenkarten auf dem Smartphone verwaltet und von Mannheimern programmiert und bereitgestellt wurde, die App von "Rossmann", um die angebotenen Rabatte in Anspruch zu nehmen, die App "Richtig Tanken" die den Smartphonebesitzer mit den aktuellen Sprit-Preisen und jeder Menge interessanter Statistiken versorgt, sowie außerdem über einen "Preisalarm" verfügt, das Bildbearbeitungsprogramm "SnapSeed", sowie die App "Cam Scanner", die Dokumente einscannt und gleich als pdf-Dokument speichert. Wir diskutierten auch über die verschieden Banking-Apps und deren Funktionen, die das Bezahlen von Rechnungen teilweise so einfach machen, dass ein einfaches Abfotografieren der Rechnung genügt, die Apps dann Zahlungsempfänger, IBAN-Nummer, Betrag und Verwendungszweck korrekt aus dem Scan einfügen und man den Vorgang nur noch bestätigen muss. Außerdem ist die Push-Funktion, die über jeden Umsatz auf den Girokonten dem Benutzer eine Nachricht schickt, eine ganz tolle Sache. So ist man permanent auf dem Laufenden und topaktuell über seine Konten informiert.

Offengeblieben ist das Thema, einen Visitenkartenscanner zu finden, der es schafft, die Daten einer eingescannten Visitenkarte sauber in die Felder der Kontakte-App einzufügen. Einige haben wir ausprobiert, aber bei keinen, ob von Adobe oder Paper Scan, Cam Scanner und wie sie alle heißen schafft diese Herausforderung.

Schnell waren bei diesem spannenden Thema die 30 Minuten vorbei und der 30 Minuten-Talk dauerte diesmal über 60 Minuten. Auf jeden Fall wird es zu dem Thema "Meine Apps – Deine Apps" in Kürze noch eine Fortsetzung geben.

Wir schauten auch auf die aktuellen Neuigkeiten aus der Branche, dabei fielen insbesondere folgende Themen auf:

Im Moment sind wir alle fleißig dabei, auf unsere Android Geräte nach und nach das Betriebssystem auf Android 9 (Pie) upzudaten. Unterdessen hat Google dieser Tage Android 10 Q offiziell angekündigt und eine erste Beta-Version veröffentlicht. Erste Smartphones können die neue Android-Version damit bereits testen. Mit Android Q klettert die Versionsnummer des mobilen Betriebssystem erstmals in zweistellige Regionen. Nach Android 9 Pie wird mit Spannung erwartet, welchen Spitznamen sich Google für den Nachfolger ausdenkt, denn der Buchstabe Q ist hier bei Nachspeisen nicht der ergiebigste. Viele Fans haben sich trotzdem bereits Gedanken gemacht und sind bei ihrer Suche für Namen von Android Q auf einige exotische Desserts und Snacks gestoßen. So könnte das neue Android-10-Update etwa nach Quesito (Gebäck aus Puerto Rico), Quindim (Eiercreme aus Brasilien) oder Qottab (Gebäck aus dem Iran) benannt werden. Ebenfalls vorstellbar ist auch, dass Google zur 10. Version von Desserts und Süßigkeiten auf ein neues Thema für seine Spitznamen wechselt.

Und wann kommt Android 10 ? Das ist wie immer herstellerabhängig. Nach den Betatests werden die ersten Geräte wahrscheinlich gegen Ende 2019 Android 10 erhalten. Hier bei der PUG-Mannheim bleibt Ihr auf jeden Fall auf dem laufenden.

Das Huawei P30 Pro ist ohne Zweifel eines der besten Kamera-Smartphones auf dem Markt – besitzt aber auch einige Nachteile bei der Ausstattung. Beim Mate 30 Pro könnte sich das ändern. Ein Ausstattungsmerkmal wird einen großen Unterschied machen.

m Huawei P30 Pro arbeitet mit dem Kirin 980 zwar der aktuellste Prozessor des chinesischen Unternehmens, im Vergleich zu Qualcomm oder Samsung hängt er aber bei der Ausstattung und Leistung etwas zurück. Mit dem Mate 30 Pro wird Huawei den Kirin 985 einführen. Ist von der Bezeichnung nur ein kleiner Sprung, wird aber große Änderungen einführen. So soll der Kirin 985 standardmäßig mit einem 5G-Modem ausgestattet sein. In Deutschland zwar noch nicht so wichtig, im Hinblick auf die Zukunft und die Massenverbreitung aber ein großer Schritt.

Doch nicht nur das 5G-Modem des Kirin 985 ist wichtig, sondern auch die optimierte Fertigung im EUV-Prozess "Extreme UltraViolet". Damit wird nicht nur die Leistungsfähigkeit des Chips gesteigert, sondern auch die Effizienz verbessert. Das wiederum führt zu einer besseren Akkulaufzeit. Weil das Mate 30 Pro die nochmals verbessere Kamera des P30 Pro bekommt, das Mate-Smartphone aber eben nicht nur den Fokus auf die Kamera setzt. Es wird im Endeffekt das bessere Handy. Das Gesamtpaket der Ausstattung wird etwas runder sein, sodass man nicht so viele Kompromisse eingehen muss wie beim P30 Pro. Das war schon beim P20 Pro und Mate 20 Pro der Fall. Huawei wird den Kirin-985-Prozessor vermutlich im Rahmen der IFA 2019 Anfang September vorstellen und das Mate 30 Pro kurz darauf im Oktober präsentieren. In den kommenden Monaten werden durch Leaks erste Details enthüllt.

Das iPhone wird bei Apple immer mehr zum Minusgeschäft, die Ergebnisse des zurückliegenden Quartals (Januar bis März 2019) lesen sich für Apple zunächst wenig aufgeregt: 58 Milliarden Dollar Umsatz kamen zusammen, bei einem Gewinn von 11,6 Milliarden Dollar. 2018 im selben Zeitraum, lagen die Werte leicht höher, da erzielte der Hersteller noch einen Umsatz von 61,1 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 13,8 Milliarden Dollar. Alles nicht so traumatisch?

Teilweise nicht, teilweise schon, wie der Blick auf die Einzelergebnisse offenbart:

  • iPhone: Minus von 7 Milliarden Dollar (31 Milliarden Dollar Umsatz, im Vorjahr 38 Milliarden)
  • iPad: Plus von 800 Millionen Dollar (4,9 Milliarden Dollar Umsatz, im Vorjahr 4,1 Milliarden)
  • Mac: Minus von 300 Millionen Dollar (5,5 Milliarden Dollar Umsatz, im Vorjahr 5,8 Milliarden)
  • Services: Plus von 2,25 Milliarden Dollar (11,45 Milliarden Dollar Umsatz, im Vorjahr 9,2 Milliarden)
  • Andere Produkte: Plus von 1,1 Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Dollar Umsatz, Vorjahr 4,0 Milliarden)

Das qualitativ hochwertige iPhone wird immer mehr zum Misserfolg und zeichnet verantwortlich für einen empfindlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn. Kompensieren kann das Apple vor allem durch das spürbare Plus bei den Dienstleistungen (App Store, Apple Music und Co.) und bei den "anderen Produkten" – hier verstecken sich die Apple Watch, die AirPods, der HomePod und weiteres Zubehör. Unterm Strich: Die Zukunft gehört den Wearables und Dienstleistungen, das iPhone hingegen "hat fertig". Mit ein Grund dürfte wohl nicht zuletzt auch in der höheren Nutzungsdauer der Apple-Handys zu suchen sein. Alle zwei Jahr ein neues Gerät beim Kunden? Von dieser, bisher verlässlichen, Vorstellung muss sich Apple wohl verabschieden.

Was Apple nicht mehr mitteilt, sind allerdings exakte Stückzahlen beim Verkauf. Wollen wir die erfahren, helfen uns die Marktforschungsinstitute weiter. Die jüngsten Zahlen von IDC klingen für Apple besorgniserregend. Konnte man im ersten Quartal 2018 noch 52,2 Millionen iPhones verkaufen, waren es jetzt 2019 im Zeitraum nur noch 36,4 Millionen – ein Rückgang von 30,2 Prozent. Mit Abstand die größte Schlappe im Smartphone-Markt, der insgesamt um 6,6 Prozent nachgab. Der mit Abstand größte Gewinner ist dabei nun Huawei, die konnten nämlich über 50 Prozent zulegen und verkauften zuletzt 59,1 Millionen Smartphones.

Am 26.05.2019 sind Europa- und Kommunalwahlen. Doch welche Partei steht für welches Programm und wem könnte man seine Stimme geben?  Wir testeten beim PUG-Treffen den jetzt aktualisierten Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der ein nützliches Tool ist, das als Wegweiser dienen kann.

Den Wahl-o-Mat erreicht man entweder über die entsprechende Webseite http://www.wahl-o-mat.de oder alternativ in Form der gleichnamigen Smartphone-App für Android im Google Play Store und für iOS im App Store. Neu seit dem 03.05.2019 sind hier die 38 Fragen zur Europawahl, die dem Nutzer dabei helfen können, unter 41 Parteien die beste Wahl zu treffen.

Die zur Wahl stehenden Parteien wurden zuvor von der Bundeszentrale für politische Bildung befragt. Im Wahl-O-Mat kann der Nutzer dann entsprechenden Thesen zustimmen, sie ablehnen, sich für eine neutrale Haltung entscheiden oder im Zweifel auch überspringen. Beispiele für solche Thesen sind: „Die EU soll sich höhere Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes setzen“ oder „Deutschland soll an Stelle des Euro wieder eine nationale Währung einführen“.

Am Ende kann der Nutzer einzelne Antworten doppelt gewichten, um so ein genaueres Ergebnis zu erhalten. Dann werden die Antworten mit den Positionen von bis zu acht Parteien abgeglichen ( die alternative App "WahlSwiper" lässt hier übrigens deutlich mehr zu) und die Übereinstimmung in Prozent angezeigt. Die genauen Begründungen der Parteien zu den einzelnen Positionen sind auch am Schluss in dieser Ergebnisansicht einsehbar.

Der Wahl-O-Mat ist seit seiner Einführung im Jahr 2002 ein großer Erfolg. Die letzte Europawahl fand 2014 statt, damals konnte der Wahl-O-Mat rund 4 Millionen Aufrufe verzeichnen. Bei der Bundestagswahl 2017 waren es dann sogar 15,7 Millionen. Obwohl der Dienst so beliebt ist und vielen Menschen bei ihrer Entscheidung hilft, betont die bpb, der Wahl-O-Mat sei nur ein "Startpunkt, um sich noch besser über die zur Wahl stehenden Parteien zu informieren". Das stimmt, denn nur schnell 38 Fragen beantworten und dann zur Europawahl 2019 gehen, das ist etwas wenig. Besser ist es, sich etwas Zeit für die Recherche zu nehmen und sich über die eigenen Standpunkte einige Gedanken zu machen.

Es lohnt sich auf jeden Fall den Wahl-O-Mat einmal auszuprobieren. Es ist übrigens möglich, dass es aktuell aufgrund der hohen Nachfrage zu längeren Ladezeiten kommen kann, das sollte aber nicht daran hindern, von seinem Wahlrecht am 26.05.2019 Gebrauch zu machen.

Samsung hat sich beim Galaxy S10 optisch was getraut und ein fast randloses Smartphone gebaut. Mit dem Galaxy Note 10 könnten die kleinen Makel der S10-Generation ausgemerzt und ein Design-Merkmal deutlich vorangetrieben werden. Normalerweise orientiert sich Samsung nach der Vorstellung eines Galaxy-S-Smartphones beim folgenden Note-Smartphone am Design der S-Serie und übernimmt viele der Merkmale. Beim Galaxy Note 10 soll das laut den Informationen von Ice universe anders werden. Der renommierte Samsung-Leaker will erfahren haben, dass Samsung das Edge-Display beim Note 10 deutlich stärker abrunden will. Sogar noch stärker als beim Note 7 und der S-Serie. Zuletzt wurden die Rundungen etwas verringert. Damit könnte das Design des Galaxy Note 10 im Vergleich zum Galaxy S10 noch kompakter und rundlicher ausfallen. Samsung soll im Übrigen nicht der einzige Hersteller sein, der seine Smartphones noch stärker beim Display abrundet. Der Leaker nennt zwar keine Namen, Huawei, OnePlus und andere Smartphone-Hersteller sollen aber damit gemeint sein. Die Smartphone-Zukunft wird also etwas randloser – die Geräte dadurch aber auch etwas fragiler. Eine weitere Quelle behauptet, dass das Samsung Galaxy Note 10 die seitliche Frontkamera des Galaxy S10 nicht übernehmen wird. Stattdessen soll das Loch in der Mitte verbaut sein. Samsung soll bei der neuen Generation sehr großen Wert auf Symmetrie legen. Die fehlt der aktuellen Generation deutlich. Beim Galaxy S10 Plus ist die Dual-Kamera riesig, beim Galaxy S10 5G mit der Triple-Kamera noch größer. Im Endeffekt könnte Samsung beim Galaxy Note 10 also den Notch zurückbringen und ihn aber zu einem einzigen kleinen Loch in der Mitte verkleinern.

Nach dem Debakel um das brandgefährliche Galaxy Note 7 hat Samsung jetzt die nächste große Smartphone-Panne in nur zwei Jahren. Das Galaxy Fold sollte das erste Smartphone mit faltbarem Display eines großen Herstellers werden, Vorserienmodelle waren bereits ausgeliefert, der offizielle Verkaufsstart fest eingeplant. Doch bei den ersten Testgeräten gab es zahlreiche Probleme, von halb bis ganz ausgefallenen Displays über flackernde Anzeigen bis hin zu unerklärlichen Beulen im Display. Während Samsung aktuell alle Testgeräte wieder zurückruft und den Verkaufsstart des 2.000 Euro – Smartphones auf unbestimmte Zeit verschoben hat, fragen sich alle, wie es zu einem derartigen Fiasko kommen konnte.  Vielleicht der wichtigste Punkt: OLED-Bildschirme, wie sie in den meisten High-End-Smartphones heutzutage verbaut werden, sind empfindlich. Sie sind in vielen Punkten besser als LCDs, aber eben auch sehr anfällig und mögen etwa Sauerstoff und Feuchtigkeit gar nicht. Selbst kleinste Risse und Schäden in der Beschichtung können zum Totalausfall führen.

Dass es Probleme mit dem OLED des Galaxy Fold geben könnte, war absehbar. Nahaufnahmen der Testgeräte zeigen Lücken und Spalten am Scharnier, durch die Staub und Schmutzpartikel leicht ins Innere des Smartphones eindringen können, wenn keine "magische Membran" das verhindert. Dass Samsungs Galaxy Fold keine IP-Zertifizierung hat, deutet darauf hin, dass ein solcher Schutz fehlt.

Das würde auch die Beule unterm Display erklären, die bei einigen Testgerät beobachtet wurden. Sie könnte daher stammen, dass kleine Teile, etwa Schmutzpartikel, durchs Klapp-Scharnier ihren Weg ins Geräteinnere gefunden haben und dort von hinten gegen das OLED-Panel drücken. Dass eine Schutzfolie auf dem Display von einigen Testern abgezogen wurde, obwohl sie für ein intaktes Display essenziell war, ist eine weitere ärgerliche Panne, die man den unvorsichtigen Testern in die Schuhe schieben kann. Auch das zeigt aber, wie empfindlich das OLED ist, das im Galaxy Fold verbaut ist: Es reicht schon, die Schutzfolie abzuziehen, wie viele Tester es aus Gewohnheit bei einem neuen Smartphone sofort machen, um durch Kontakt mit den Händen und den Fingernägeln und durch ungleichmäßigen Druck aufs OLED das Display zu zerstören.

Dass Samsung diese Schwachstellen vorher nicht erkannt hat, ist fahrlässig. Es hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass der Faltmechanismus von Robotern getestet wurde. Samsungs Roboter haben das Scharnier 200.000 Mal ohne Pannen auf und zu gemacht. Aber sie haben sich dabei nicht eben menschlich verhalten. Jeder öffnet und schließt das Fold anders und übt dabei ungleichmäßigen Druck auf verschiedene Stellen des Geräts aus. Die Belastungen, die ein Gerät wie das Galaxy Fold im Alltag aushalten muss, kann kein Roboter realistisch simulieren, und das ist das Problem. Das Falten selbst macht den Geräten nichts aus. Aber schon kleine Schmutz- und Staubteilchen unterm Display oder ungleichmäßiger Druck können dem Gerät zu schaffen machen. Ein weiteres Problem sehen die Experten darin, dass es keine klare Knicklinie in der Mitte des Displays gibt. Das ist zwar ästhetischer, kann aber eben auch dazu führen, dass sich das Display leicht verschiebt.

Wie Samsung die Probleme in den Griff bekommen will, ist völlig offen. In einer kurzen Stellungnahme versichert der Hersteller, den Schutz und die Stabilität des Displays zu verstärken und seine Kunden besser über den Gebrauch und den Schutz des Displays zu informieren. Die genannten Schwachstellen gehen aber auf Mängel in der Konstruktion zurück und lassen sich möglicherweise nicht so einfach beheben, ohne das Design zu überarbeiten und die erste Generation des Galaxy Fold damit noch vor dem offiziellen Verkaufsstart einzustampfen. Für Huawei, das im Juli sein Mate X auf den Markt bringen will, sollte der Fall eine Lehre sein.

Das alles und vieles mehr, haben wir bei leckerer Küche aus dem "Lieblingsplatz" diskutieren können – und natürlich haben auch wieder unsere so beliebten "Allerweltsthemen" den Abend abgerundet.

Das nächste Treffen findet am 19.06.2019 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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