Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.06.2019 ab 18:00 Uhr --- Restaurant "Lieblingsplatz" im Hotel Weber, Frankenthaler Straße 85, 68307 Mannheim-Sandhofen

18.04.2019

223. Treffen der PUG-Mannheim am 17.04.2019


Happy Birthday …

Das war das Motto des 223. Treffens der PUG-Mannheim, denn auf den Tag genau vor 17 Jahren erblickte die PUG-Mannheim am 17.04.2002 mit 3 Teilnehmern das Licht der Welt. Und so ließen es sich die 11 Teilnehmer des mittlerweile 223. Treffens am 17.04.2019 im "Lieblingsplatz" nicht nehmen, zurückzublicken, mit was wir uns in den letzten 17 Jahren so alles beschäftigt haben, aber auch einen Ausblick zu wagen, was noch so kommen wird.

Über eines waren wir uns in unserem gemeinsamen monatlichen 30 Minuten Talk einig: Die Techniksprünge, die wir in den letzten 17 Jahren erlebten, wir es in den nächsten 17 Jahren nicht mehr geben, denn die heutigen Geräte sind schon nahezu ausgereift und kaum noch zu verbessern.

Ja, man kann die Kamera immer noch besser machen, den Akku immer noch stärker, die Prozessoren aufbohren und so weiter …

Die Frage bleibt allerdings, wer das immer noch mehr noch braucht, denn man sieht es ja aktuell schon, dass die Geräte der Mittelklasse, also beispielsweise die Lite-Geräte von Huawei oder die A-Klasse von Samsung einen sehr breiten Markt abdecken und mit Funktionen daherkommen, die den üblichen Smartphone-Alltag voll und ganz abdecken.

Dennoch waren auch die Top-Geräte, wie das Huawei P30 Pro ein Thema, das immer wieder am Abend unseres 223. Treffens aufpoppte, denn Huawei will mit seinen neuen Topmodellen der P-Serie nicht weniger als die Messlatte bei der Smartphone-Fotografie wieder einmal höher legen. Nachdem das Unternehmen schon mit den 2018er-Modellen P20 Pro und Mate 20 Pro zwei Geräte mit Top-Kameras am Start hat, soll das P30 (Pro) mit einer komplett neu entwickelten Kamera aufwarten. Das Unternehmen habe dafür alte Industriestandards über den Haufen geworfen. Aber was steckt wirklich in den neuen Smartphones?

Die Hauptkamera von Huaweis P30 Pro-Modell kommt mit insgesamt vier Sensoren, während der Vorgänger noch drei Sensoren verbaut hatte. Der 27-Millimeter-Optik Hauptsensor wartet außerdem mit 40 Megapixeln einer f/1.6-Blende und optischer Bildstabilisierung (OIS) auf. Für mehr als 120-Grad-Weitwinkelaufnahmen ist ein 20-Megapixel-Sensor mit f/2.4 an Bord, die Acht-Megapixel-Kamera mit OIS, f/3.4 und 125-Grad-Winkel-Linse, die wie ein Periskop in das Gehäuse eingelassen ist, unterstützt fünffachen optischen Zoom, per Hybrid-Zoom schafft die Kamera bis zu zehnfache Vergrößerung – rein digital ist Huawei zufolge sogar ein fünfzigfacher Zoom möglich. Besonders letztere Option ist jedoch nur mit einem Stativ zu empfehlen, wie wir im ersten Hands-on feststellen konnten. Beim vierten Sensor im Bunde handelt es sich um einen Time-of-Flight-Sensor, der zum einen für die Berechnung eines besseren Bokeh-Effekts bei Porträtaufnahmen eingesetzt wird, zum anderen dient er für präzisere Augmented-Reality-Features.

Die Kamera des P30 unterscheidet sich ein wenig vom Pro-Modell: Sie verfügt zwar auch über den 40-Megapixel-Hauptsensor, die Weitwinkel-Optik kommt mit einem 16-Megapixel-Sensor mit f/2.2 und einer Telezoom-Linse mit f/2.4 und dreifacher optischer und 30-facher Digital-Zoom.

Für eine weitere Verbesserung von Porträt-Aufnahmen soll hier die Huawei-Artificial-Intelligence beitragen, die mehr Details liefern soll. Ebenso diene sie etwa für Seidenwasser und einen HDR+Modus, mit dem mehr Details bei Porträt-Aufnahmen eingefangen werden sollen.

Die KI-Unterstützung hält auch bei Videos Einzug: Sie unterstützt die optische Bildstabilisierung, soll für bessere Lowlight-Aufnahmen sorgen und den zehnfachen Video-Zoom verbessern. Videos lassen sich mit maximal 4K und 30 fps aufnehmen. Für die Frontkamera hat Huawei einen 32-Megapixel-Sensor mit f/2.0-Blende in die kleine tropfenförmige Notch verbaut.

Laut Huawei stellt das Highlight nicht die Anzahl der Sensoren oder der große Zoom dar, sondern der komplett neue Ansatz der Kameras: Denn mit den neuen Modellen der P-Serie verlässt Huawei die eingetretenen Pfade des klassischen Bayer-Sensors, der in jeder Kamera zum Einsatz kommt. Der auch Bayer-Matrix genannte Sensor besteht aus einer schachbrettartigen Anordnung von Farbfiltern, die meist zu 50 Prozent aus Grün und zu je 25 Prozent aus Rot und Blau besteht, um die Primärfarben herauszufiltern und ein realistisches Abbild zu erhalten. Huawei hat bei seinen neuen Kameras die grünen Pixel gegen gelbe getauscht und die Software dafür komplett neu entwickelt. Als Grund für den Wechsel gibt Huawei an, dass durch das Gelb mehr Licht aufgenommen werden könne, was sich positiv auf die Fotografie bei Lowlight auswirke.

Als Beispiel nennt das Unternehmen den hohen ISO-Wert von 409.600 beim Pro – das P20 Pro unterstützt einen ISO-Wert von 102.400. Ob der neue Ansatz wirklich so einen großen Unterschied zum Vorgänger macht, werden erste Tests zeigen.

Was die weitere Ausstattung anbelangt, verbaut Huawei beim P30 Pro ein zu den Seiten gebogenes 6,47-Zoll-OLED-Display mit 2.340 x 1.080 Pixeln Auflösung und einem 19,5:9-Seitenverhältnis. Die Bildschirmdiagonale des P30 besitzt ein 6,1-OLED-Zoll-Display mit gleicher Auflösung. Beim Pro hat Huawei sich die Frontlautsprecher gespart, stattdessen wird der Ton beim Telefonieren direkt über das Display ausgegeben, ähnlich wie bei LGs G8 Thinq. Im Display befindet sich bei beiden ein Fingerabdruckleser, der schneller als im Mate 20 Pro funktionieren soll.

Prozessorseitig ist bei beiden Huaweis der Kirin 980 mit dualem KI-Koprozessor für maschinelles Lernen verbaut. Im Pro sind ferner acht Gigabyte RAM und 128 respektive 256 Gigabyte Flash-Speicher an Bord. Das P30 wird mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Flash-Speicher bestückt.

Für eine lange Laufzeit sollen ein 4.200- (P30 Pro) respektive 3.650-Milliamperestunden-Akku sorgen. Der größere Akku im P30 Pro soll mit 40 Watt kabelgebunden laden, kabellos immerhin noch mit 15 Watt. Das P30 unterstützt kein kabelloses Laden, kabelgebunden ist die Stromzufuhr mit 22 Watt möglich. In beiden steckt Bluetooth 5, Wifi 6 und schnelles LTE – Cat. 21 mit bis zu 1,4 Gigabit pro Sekunde im Pro, und Cat. 16 mit 1 Gigabit pro Sekunde im P30. Das P30 Pro kommt zudem mit Wasser- und Staubschutz nach IP68, das P30 besitzt lediglich einen Schutz nach IP53, dafür bietet letzteres eine Kopfhörerbuchse, die dem Pro fehlt.

In Sachen Software basieren beide Modelle auf Android 9 Pie und Huaweis Nutzeroberfläche EMUI 9.1.  Die aktualisierte EMUI-Software bringt zum einen die neuen Kamera-Funktionen mit sich sowie ein erweiterbares, schreibgeschütztes Dateisystems, das die Lesegeschwindigkeit des Speichers erheblich verbessern soll. Ein Update auf Android Q ist sicher.

Das P30 und P30 Pro werden in den Farben Weißblau (Breathing Crystal), Schwarz, Orange (Amber Sunrise, nur 8/128 GB) und Blau (Aurora) in den Handel kommen. Die Smartphones werden je nach Anbieter als Single- und Dual-SIM-Variante verkauft. Der Preis für das P30 liegt bei 749 Euro, das Pro-Modell mit 128 Gigabyte kostet 999 Euro, die Variante mit 256 Gigabyte schlägt mit 1.099 Euro zu Buche. 

Und wir hatten auch wieder 2 Apple-Jünger mit Ihren iPhones und Apple Watches am Tisch und die hatten hanz besondere Freude, denn die Apple Watch 4​ ist jetzt in der Lage, ein Elektrokardiogramm (EKG) direkt am Handgelenk aufzuzeichnen. Bisher war die Funktion allerdings nur in den USA aktiviert. Mit dem watchOS-Update auf Version 5.2 schaltet Apple die EKG-App in weiteren Ländern, darunter Deutschland, frei. Die EKG-App sowie eine Mitteilung bei unregelmäßigem Herzrhythmus sind laut Apple nun im Europäischen Wirtschaftsraum genehmigt und mit dem CE-Kennzeichen versehen. 

Das EKG wird bei der Apple Watch mithilfe von Elektroden auf der Rückseite der Uhr sowie in der Krone aufgezeichnet. Um den Stromkreis zu schließen und das EKG durchzuführen, muss der Nutzer den Finger für etwa 30 Sekunden auf die Krone legen. Die Genauigkeit wurde laut Apple in einer klinischen Studie mit rund 600 Teilnehmern bestätigt. Die Aufzeichnungen sind in der Health-App abrufbar und lassen sich für den Arzt auch als PDF exportieren. Es handelt sich beim EKG der Apple Watch 4 um eine 1-Kanal-Aufzeichnung, die weniger Aussagekraft hat, als ein professionelles 12-Kanal-EKG. So kann die EKG-App anzeigen, ob es beim Nutzer einen normalen Sinusrhythmus oder Anzeichen von Vorhofflimmern gibt. Gesundheitsprobleme wie Herzinfarkt, Blutgerinnsel, Schlaganfall, Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz sowie andere Arten von Herzrhythmusstörungen kann die Apple Watch aber nicht erkennen. Einen Gang zum Arzt und eine professionelle Untersuchung ersetzt sie in keinem Fall. 

Unabhängig von der EKG-Funktion können auch ältere Apple-Watch-Modelle den Puls aufzeichnen. Diese erhalten nun ebenfalls die Funktion, den Nutzer auf einen unregelmäßigen Herzrhythmus hinzuweisen. Dafür wird im Hintergrund immer wieder der Puls gemessen. Eine Mitteilung erfolgt, wenn bei fünf Messungen in einem Zeitraum von mindestens 65 Minuten ein unregelmäßiger Herzrhythmus erkannt wird, was ein Zeichen für Vorhofflimmern sein könnte. Durch diese Mitteilung sollen Nutzer auf mögliche Herzprobleme aufmerksam gemacht werden, derer sie sich noch nicht bewusst sind.

Ja – und dann diskutierten wir die schon angesprochene Mittelklasse, denn Samsung scheint wieder Spaß an Experimenten gefunden zu haben. Mit dem neuen Galaxy A70 präsentieren die Koreaner ein Riesen-Smartphone, das sich mit seinem 6,7-Zoll-Display an der Grenze zwischen Handy und Tablet bewegt. Doch ist das Galaxy A70 deswegen unhandlich? 

So unhandlich, wie die 6,7 Zoll Größe vermuten lassen, dürfte das Galaxy A70 nicht werden. Laut den offiziellen technischen Daten misst das Galaxy A70 dank platzsparendem Infinity-U-Display lediglich 76,7 mm in der Breite und bewegt sich damit auf einem Niveau mit Galaxy Note 9 (76,4 mm) und dem iPhone XS Max (77,4 mm). Mit einer Höhe von 164,3 mm dürfte sich das Galaxy A70 jedoch nur schwer in den meisten Hosentaschen verstauen lassen. Das Super-Amoled-Display des Galaxy A70 löst mit 1.080 × 2.400 Pixeln auf, bietet eine Ratio von 20:9 und kommt mit integriertem On-Screen-Fingerabdruckscanner. Die Frontkamera ist mittels Notch im Wassertropfen-Design ausgespart. Auf der Rückseite verbaut Samsung eine Dreifachkamera bestehend aus einer Hauptoptik (32 Megapixel, f/1,7), einer Superweitwinkeloptik (8 Megapixel, f/2,2, 123°) sowie einer DoF-Kamera (5,5 Megapixel, f/2,2) zur Tiefenerkennung für das Bokeh.

Angetrieben wird das Samsung Galaxy A70 von einem nicht näher bezifferten Octa-Core-SoC sowie je nach Modell 6 oder 8 GB RAM. Als Speicher stehen 128 GB zur Verfügung, die via MicroSD-Slot um bis zu 512 GB erweitert werden können. Als Betriebssystem ist Android 9 Pie vorinstalliert samt Samsungs Oberfläche OneUI . Der Akku des Galaxy A70 profitiert platzmäßig vom großen Display und verspricht mit 4.500 mAh ausdauernde Laufzeiten. Dank Super-Fast-Charging mit 25 W ist das Smartphone zudem schnell wieder aufgeladen.

Noch keine Details nennt Samsung zu Preis und Release des Galaxy A70, das in den Farben Koralle, Blau, Schwarz und Weiß in den Handel kommen soll. 

Samsung hat sich am 10.04.2019 entsprechend der angepeilten Zielgruppe jugendlich frisch präsentiert. Nach dem Topmodell Galaxy A80 mit spektakulärer rotierender Triple-Kamera ergänzen die beiden Newcomer Galaxy A20e und Galaxy A40 die bereits angekündigten Modelle Galaxy A10, Galaxy A50 und Galaxy A70. Laut Samsung wurde die Galaxy A-Serie als direkte Reaktion auf das anhaltende Wachstum im mittleren Preissegment und die gestiegenen Erwartungen der Kunden an Qualität und Innovationen in diesem Preis-Leistungs-Segment entwickelt. Samsung betont, dass das Galaxy A20e und das Galaxy A40 speziell für die Bedürfnisse europäischer Verbraucher entwickelt wurden. Samsungs Argumentation: Beide Galaxy A-Phones verfügen über einen hohen Nutzerkomfort, die Displaygröße entspreche dem ausgeprägten europäischen Trend nach kompakten Abmessungen.

Das Galaxy A20e bietet ein 5,8 Zoll großes Infinity-V-Display mit TFT-Panel und 1.560 x 720 Pixeln. Dem Galaxy A40 spendiert Samsung hingegen ein Infinity-U Super-AMOLED-Display mit 5,9 Zoll und einer Auflösung von 2.220 x 1.080 Pixeln. Auch bei den integrierten Kameras gibt es deutliche Unterschiede. Während das A40 eine Dual-Hauptkamera mit 16/5 MP sowie eine 25-MP-Selfiecam besitzt, muss sich das Galaxy A20e mit 13/5 MP und einer 8-MP-Frontkamera begnügen.

Das kann man schon einmal den Überblick verlieren, daher lohnt es sich allemal, nicht nur unsere monatliche Treffen zu besuchen, sondern auch an den Diskussionen in unserer Threema-Gruppe teilzunehmen.

Und natürlich ließen wir auch nochmals unsere Tour am PALMsonntag, welche als Treffen Nr. 222 geführt wird, nochmals ausführlich Revue passieren und verglichen die mit unseren Smartphones aufgenommenen brillanten Fotos.

Weiter geht's am 15.05.2019, dann mit Treffen Nr. 224 - und natürlich allzeit in der Threema-Gruppe.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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