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Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

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19.12.2018

Die Samsung Galaxy Watch - ein Erfahrungsbericht


Von Gunther Geissler

Die Samsung Galaxy Smartwatch ist der direkte Nachfolger der schon legendären Samsung Gear S3. Sie läuft mit dem Betriebssystem Tizen in Version 4.0, der von Samsung entwickelten Plattform für Smartwatches, welches das Unternehmen für seine Wearables exklusiv nutzt, aber mit Android Smartphones genauso wie mit Apples iPhone zusammenarbeitet. Ich habe mich für die 46mm Variante (BT) in silber/Schwarz entschieden.

Bildquelle: Samsung
Ich hatte die Gear S3 so ziemlich 1 Jahr genutzt, bis mich die Neugier zu den Wear Os Smartwatches trieb. Das Feature der Gear S3 das sie für mich zur "Königin der Smartwatches im Android Universum" gemacht hat, war ihre Akkulaufzeit von mindestens 3 Tagen ohne Dauerbetrieb des Displays. Die Vorgänger der Galaxy S3 mussten spätestens nach 1,5 Tagen an die Ladestation, bei häufigerem Gebrauch waren sie auch schon nach 1 Tag leer.

Im Lager der Android Wear Smartwatches, welches dieses Jahr in Wear OS umbenannt wurde, ist die Batterielaufzeit der Wearables das Hauptproblem, der Smartwatches kamen nicht über 1, 5 Tage Akkulaufzeit hinaus. Selbst bei dem Topmodellen mit eigener Sim Karte der LG Urbane 2nd Edition und der Huawei Wach 2 LTE waren mit deaktiviertem Telefon nur 2 - 2,5Tage Akkulaufzeit herauszuholen.

Mein persönliches Nutzungsprofil im Umgang mit Smartwatches sieht folgendermaßen aus, die Uhr den kompletten Tag tragen, Benachrichtigungen empfangen, WLAN der Uhr steht auf automatisch, GPS ist meistens aus, "Always On" Display ist deaktiviert. Nachts wird die Uhr für ca. 7 Stunden nicht getragen, geladen wird die Uhr, wenn notwendig, damit sie den nächsten Tag noch übersteht.

Doch zurück zur Samsung Galaxy Watch, was hat sich geändert? Lohnt sich ein Upgrade von einer Gear S3? Fragen, die beantwortet werden müssen. Äußerlich ist die große Watch das Modell mit 46 mm Gehäusedurchmesser ein Mischling der Gear S3 Classic und Frontier mit dem silbernen Gehäuse und der schwarzen Lünette. Doch am Arm wirkt sie für mich filigraner und weniger wuchtig, als die beiden Vorgänger.  Die Verarbeitung wirkt hochwertiger als die der Gear S3 Classic. Die Lünette rastet präziser und die beiden Seitentasten haben einen besseren Druckpunkt.

Das Display, vom Typ OLED hat eine Auflösung von 360 x 360 Punkten, die neuen Watchfaces haben einen dreidimensionalen Effekt und es wirkt, als ob die Zeiger über dem Display schweben. Auch die Farbdarstellung des OLED wirkt knackiger und damit wertiger und gefälliger.

Was über die Zeit auffällt, dass die Sensoren präziser und verlässlicher aufzuzeichnen scheinen, als die Vorgänger. Hier 2 typische Szenarien, bei die Gear S3 Phantomdaten aufzeichnete: Langes Sitzen am PC mit hoher Konzentration und wenig Bewegung - zwischendrin fordert mich die Galaxy Watch nach  einer Stunde auf, mich zu bewegen, dabei etwas ohne aber rumzulaufen kam bei der S3 der Bewegungsalarm mit den gymnastischen Übungen, bei der Galaxy Watch kommt der Alarm nur, wenn ich wirklich lange unbeweglich gesessen bin. Die zweite Situation, ist der Klassiker man sitzt gemütlich auf dem Sofa und schaut einen spannenden Film, bei 3 von 5 Filmen kam bei der Gear S3 danach die Meldung "Aufzeichnen von Schlaf". Mit der Galaxy Watch kommt die "Schlafmeldung" nun wesentlich seltener. Neu sind auch die Tagesberichte auf der Uhr, legt man morgens die Uhr an, bekommt man einen kleinen Bericht, was an dem Tag ansteht und man kann direkt aus dem Bericht heraus sportliche Aktivitäten planen und terminieren. Abends vor dem standardmäßigen Zubettgehen kommt dann eine Zusammenfassung der Aktivitäten des Tages.

Die Softwareoberfläche wurde etwas modernisiert, die Animationen laufen flüssiger, keine große Veränderung, aber es fällt auf. Ein neuer Prozessor wurde verbaut. Doch nun das Highlight der Galaxy Watch: Die Uhr läuft mit Display automatisch aus wirklich 7 Tage durch und selbst wenn ich morgens feststelle, oh ich habe nur noch 25% Akku, kann ich sicher sein, dass die Uhr den Tag sicher durchhält. Meine beste Akkulaufzeit die ich bislang gemessen habe, lag bei sensationellen 8 Tagen und 20 Stunden.

Die Galaxy Watch ist mit 3 Modellen auf den Markt gekommen: Erstens das beschriebene Modell mit 46 mm in silber/black,  zweitens und drittens die beiden 42mm Modelle einmal in schwarz und einmal in Gold/bronze, mit einem eher femininen Look.

Eine weitere Neuerung: Endlich kann man die Galaxy Watch auch in einer LTE-Variante bekommen, somit ist die Uhr nicht mehr auf das Smartphone angewiesen, der Aufpreis gegenüber dem Bluetoothmodell beläuft sich auf 70 Euro mehr. Doch hier gibt es leider mehr Schatten als Licht. Im Moment muss ich mich beim Kauf der Uhr festlegen, ob ich die Telekom- oder Vodafone-Variante der E-Sim nehme. Der Wechsel ist derzeit noch nicht vorgesehen, hier sind die Netzbetreiber gefragt, damit die E-Sim durch den User selbst im aktuell genutzten Netz anmelden zu können, wie man das heute mit der normalen Sim-Karte macht. Ich bin sicher, in ein paar Jahren ist die E-Sim Standard und das jeweilige Device muss nur noch im benutzten Netz freigeschaltet werden. Auf jetzigem Stand ist die E-Sim m.E. nicht wirklich sinnvoll.

Mit der Samsung Galaxy Watch ist eine gelungene Weiterentwicklung der Gear S3 auf dem Markt gekommen; keine Revolution, aber ein Nachfolger, der die gute, alte Gear S3 ablösen kann und endlich das Thema Energie und Laufzeit im Alltag vergessen lässt.

Viele Grüße,

Gunther Geissler
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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