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Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.12.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

20.09.2018

214. Treffen der PUG-Mannheim am 19.09.2018


Es war wie im Sommer, an diesem 19. September, bei Nachmittagstemperaturen um die 35°C in Mannheim und Umgebung schrien die PUG-Mitglieder geradezu danach, noch einmal ein Open Air-Treffen zu veranstalten, was wir auch taten – und zwar bis zum Schluss.



In erster Linie diente uns dieses Treffen als finale Vorbesprechung für unser Event "PUG on (Wander-)Tour 2018", welches uns am 06.10.2018 in den Pfälzer Wald führt. Insgesamt 13 Personen haben sich angemeldet, ganz nach dem Motto "Lasst uns gemeinsam an einem Tag 150.000 Schritte gehen". Wir haben beim Treffen alle offenen und letzten Fragen beantwortet, Fahrgemeinschaften nach Wachenheim gebildet und gemeinsam die Vorfreude auf unsere 2018er Tour gesteigert.



Aber ungeachtet der bevorstehenden Tour fanden natürlich auch alle anderen Themen rund um das Thema Smartphones & More bei den 13 Teilnehmern ihre Wichtigkeit und ihren Platz an diesem Abend.



Huawei setzt beim kommenden Mate 20 Pro offenbar auf ein Edge-Display mit besonders schmaler Einfassung. Das Foto eines Dummy zeigte vor einigen Tagen, dass die Chinesen trotzdem eine Notch im Smartphone verbauen.



Wenn Samsungs Galaxy S9 und das iPhone X von Apple ein Kind bekämen - es sähe wahrscheinlich so aus, wie das kommende Huawei Mate 20 Pro. Ein abfotografierter Dummy legt nahe, dass der Bildschirm des neuen Top-Smartphones der Chinesen an den Längsseiten wie bei den aktuellen Galaxy-Flaggschiffen gewölbt sein wird und am Kopfende eine Notch haben wird. Weil der Rahmen unten ebenfalls sehr schmal ist, hat hier anders als beim P20 Pro kein Fingerabdrucksensor Platz - er müsste sich demnach entweder wie beim Mate 10 Pro auf der Rückseite oder aber wie beim Mate RS Porsche Design direkt im Display befinden. Es wird erwartet, dass Huawei in der Sensorbucht oben auch einen Gesichtsscanner einbaut.



Abzuwarten bleibt, wie robust das Mate 20 Pro mit dieser Bauweise sein wird. Samsung hat in Reaktion auf die fatalen Falltests des Galaxy S8 wie jenen der Stiftung Warentest einen breiteren Rahmen im Galaxy S9 verbaut - das geschwungene Glas ist nämlich besonders empfindlich. Noch ist nicht bekannt, welche Diagonale das Display des Mate 20 Pro genau haben wird. Gingen frühere Berichte von stattlichen 6,9 Zoll aus, hält der Informant OnLeaks an seiner Aussage fest, das Smartphone habe eine 6,25 Zoll große Anzeigefläche. Damit wäre sie minimal größer als die des P20 Pro.


Früher veröffentlichte Abbildungen lassen darauf schließen, dass die Rückseite des Mate 20 Pro wie die des Vorgängers aus Glas besteht und dass Huawei eine im Quadrat angeordnete Triple-Kamera mit großem LED-Blitz verwendet. Mitarbeiter des Herstellers sollen ein entsprechendes Gerät schon auf der IFA mit sich herumgeführt haben. Das etwas schlechter ausgestattete Mate 20 soll ebenfalls eine Triple-Kamera haben, im Unterschied zum Pro-Modell aber keinen Gesichtsscanner und folglich eine kleinere, tropfenförmige Notch sowie einen Fingerabdrucksensor hinten.



Huawei präsentiert die neuen Mate-20-Smartphones, die wohl beide vom neuen Kirin-980-Chip angetrieben werden, am 16. Oktober auf einer Pressekonferenz in London. Zu Preisen und dem Verkaufsstart gibt es noch keine Informationen.



Aber zum Mate 20 Lite, dem Vorboten aus der Mittelklasse, gibt es bereits alle Details: Der Clou ist der mit 6,3 Zoll riesige Bildschirm im neuartigen 19,5:9-Format. Damit ist das Mate 20 Lite überraschenderweise der neue Riese von Huawei. Kein anderes Display der Chinesen ist größer, nicht mal das des P20 Pro. Und obwohl hier lediglich ein LCD-Panel und kein OLED verbaut ist, punktet das Lite mit einem besonders hellen (554,6 Candela pro Quadratmillimeter), außerordentlich kontraststarken (13.402:1) und farbenfrohen Display (Farbtreue: 96,6 Prozent). Auch die langgezogene Full-HD-Auflösung (2340 x 1080 Pixel) passt, liefert trotz der gigantischen Diagonale noch genug Schärfe (409 Pixel pro Zoll). Durch den Verzicht auf das bei Samsungs S-Klasse und noch schärfere QHD+ entfaltet das Mate 20 Lite seine eigentliche Stärke: Der Akku liefert neue Bestmarken. Bemerkenswerte 17 Stunden hält der mobile Begleiter im intensiven Nutzungsmix beim Surfen, Spielen und Videoschauen durch. Das optische Vorbild von Apple, das iPhone X, schafft in dieser Disziplin nicht einmal 10 Stunden. Wer sein Telefon nur selten nutzt, bringt das Lite sogar über die 50-Stunden-Marke. Das beschert dem Mate 20 Lite Platz drei unter den Akku-Dauerläufern – und das als günstigster Vertreter. Im Inneren treiben die acht Prozessorkerne des hauseigenen Kirin 710 und 6 Gigabyte Arbeitsspeicher das Lite an. Im Zusammenspiel mit dem effizienten Android 8.1 erlaubt sich das Mini-Mate-20 keine Schwächen. Apps starten flott, rechenintensive Rennspiele flimmern ohne Zeitverzögerungen über den Schirm.



Was trennt die Mittelklasse noch von der teuren Luxus-Riege? Richtig, die Kamera. Diese Zweiklassengesellschaft bleibt auch weiterhin bestehen. Bei Tageslicht liefert das Lite tolle Bilder mit vielen Details und naturgetreuen Farben. Verschwindet das Licht, ist die Dual-Kamera (20 und 2 Megapixel) – die zweite Linse sorgt für Tiefenschärfe – überfordert. Das zeigt sich in dem sichtbaren und somit störenden Bildrauschen. Auch der Inhalt verschwimmt in den Details zu stark in einem unansehnlichen Einheitsbrei. Für Hobby-Filmer enttäuschend: 4K-Videos sind nicht möglich, lediglich Full-HD-Aufnahmen lassen sich erstellen.



Das Huawei Mate 20 Lite ist bereits bei ausgewählten Händlern für 399 Euro erhältlich – in Schwarz und Blau.



Ein Thema, welches so richtig Fahrt aufgenommen hatte, als Apple-Alfons den Biergarten betrat, durfte natürlich nicht fehlen, denn am 12.09.2018 fand die traditionelle September Keynote von Apple statt, wir kennen ja Apple als ja ein Unternehmen, bei dem stets alles irgendetwas zu bedeuten hat. 


Jedenfalls wird das allgemein angenommen, und Apple hat sich vernünftigerweise nie wirklich gegen diesen Eindruck gewehrt: Diese Firma und ihre Produkte umweht eine sehr gut verkäufliche Aura des Größeren, Bedeutenderen, ganz und gar nicht Trivialen. Da zählt jedes Detail, und jedes Detail wird entsprechend gedeutet. Etwa der letzte Song, der läuft, während der Chef zu der Keynote genannten Produktpräsentation alljährlich im September die Bühne betritt. Nun wurde im hauseigenen Steve Jobs Theater auf dem Apple-Campus in Cupertino die aktuelle Single des absolut fantastischen, aber nicht unbedingt superbekannten britischen Dance-Music-Kollektivs Jungle gespielt, bevor Apple-CEO Tim Cook die Keynote eröffnete. Heavy, California ist ein Sehnsuchtslied an den amerikanischen Bundesstaat, die Heimat Apples, eine Liebeserklärung mit einer allerdings erheblichen Einschränkung: "I will love you, can't afford you" – "Ich werde dich lieben, aber ich kann mir dich nicht leisten."



Ungefähr eine Stunde später hatte man, so das Lied denn wirklich mit Bedacht ausgewählt worden war, die passende, fast schon selbstironisch anmutende Erklärung dazu: Apple zieht den Preis für die neuen iPhones noch einmal deutlich an – und jetzt haltet Euch bitte fest:



Das XS kostet in der teuersten Ausführung mit 512 Gigabyte 1.549 Euro, das XS Max mit derselben Speicherkapazität 1.649 Euro. Neben zwei ziemlich teuren Modellen präsentierte Apple noch ein etwas weniger teures Smartphone. Das werden sich vielleicht nicht alle Menschen leisten können, aber doch recht viele leisten wollen: 849 Euro kostet die preiswerteste, mit 64 Gigabyte Speicher ausgestattete Variante des allerdings erst Ende Oktober herauskommenden iPhone XR. Gemessen an den Preisen von XS und XS Max ist das tatsächlich, nun ja, günstig.



Alle drei neuen Geräte tragen im Namen das X des im vergangenen Jahr erschienenen Jubiläums-iPhones, sind also lediglich Weiterentwicklungen dieses Typs, der nun im Gegensatz zu den Altmodellen iPhone 7 und 8 gar nicht mehr von Apple angeboten wird. Wie das iPhone X besitzen auch die Modelle XS, XS Max und XR keinen Home Button mehr und können per Face ID starten, also durch Gesichtserkennung des Besitzers oder der Besitzerin. Und alle drei unterscheiden sich durch den neuen A12-Bionic getauften Chip vom Vorgängermodell. Der A12 soll zugleich noch schneller und energiesparender sein als der A11-Prozessor im alten iPhone X, vor allem aber intelligenter: Pro Sekunde soll der neue Chip fünf Billionen Rechenoperationen schaffen – der A11 vollführte in derselben Zeitspanne 600 Milliarden Berechnungen – und "maschinelles Lernen in Echtzeit" nutzbar machen, etwa bei der Mustererkennung für Foto-, Augmented-Reality- und Game-Anwendungen.




Tatsächlich glaubt man beim ersten Ausprobieren noch mal eine spürbare Geschwindigkeitsverbesserung im Vergleich zum auch bereits recht schnellen iPhone X zu bemerken. Die gesteigerte Rechenleistung macht Apple etwa durch einen neuen Tiefenschärferegler bei der Fotobearbeitung anschaulich. Der Bokeh-Effekt des sogenannten Portrait Mode beim alten X, bei dem abgebildete Personen durch das Unscharfziehen des Hintergrunds gleichsam in den Vordergrund geholt werden, kann damit rückgängig gemacht werden – auch der Hintergrund kann nun scharfgestellt werden, weil die fertigen Fotos der neuen X-Modelle aus noch mal mehr Einzelaufnahmen und -details errechnet werden. 

Die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden hochpreisigen XS-Modellen (ab 1.149 beziehungsweise 1.249 Euro) und dem günstigeren XR liegen unter anderem in der Kameraausstattung: Das XR hat auf seinem Rücken nur ein Weitwinkelobjektiv zum Fotografieren und Filmen, die XS-Versionen hingegen je eine Dual-Kamera mit einem zusätzlichen Teleobjektiv, was ein physisches und nicht nur digitales Zoomen ermöglicht. Außerdem besitzen die teureren iPhone-Varianten die vom alten X bereits bekannten superhochauflösenden OLED-Bildschirme in der Diagonalgröße 5,8 Zoll (XS) respektive 6,5 Zoll (XS Max). Das XR, das mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll dazwischen liegt, muss mit einem weniger brillanten, mit 1.792 mal 828 Pixeln aber immer noch sehr guten LCD-Display auskommen.

Hält man die Geräte nebeneinander, ein XS und ein XR, sieht man den Unterschied natürlich mit einem einzigen Blick auf die Bildschirme. Und die sechs zumeist eher quietschigen Farbvarianten des XR sind auch eher etwas für Menschen, die alles Bunte für fröhlich halten (neben Schwarz und Weiß gibt es ein helles Blau, ein knalliges Rot, ein halbwarmes Gelb und Koralle). Doch davon abgesehen fiele einem kein wesentlicher Grund ein, warum man nicht sehr glücklich werden könnte mit dem günstigeren iPhone-Modell – sollte das persönliche Glück denn von einem Smartphone abhängen.




Und wie bei eigentlich allen iPhone-Modellen, die in den vergangenen Jahren vorgestellt wurden, ließe sich an der Stelle anmerken: Alle Features gibt es einzeln oder zusammen und oft preiswerter auch in Geräten der Konkurrenz von Samsung, Huawei oder Google, womöglich außer dem neuen A12-Chip. Doch solcherlei Einwände haben Apple-Fans noch stets weggegähnt. Was diese eher sorgen könnte, ist die offensichtliche Abwesenheit jeglicher Art von (wie sagt man?) Vision bei der aktuellen Apple-Keynote. Tim Cook läutete diese mit der Anmerkung ein, zwei lieb gewonnene persönliche Geräte von Apple – neben dem iPhone noch die ebenfalls vorgestellte Apple Watch der vierten Generation (ein Text dazu folgt) – würden ab sofort noch persönlicher. Statt mit Neuigkeiten, gar echten technologischen Revolutionen argumentierte Cook also mit einem Gefühl der Vertrautheit, der Nähe und der von Apple schon seit längerer Zeit propagierten Menschenfreundlichkeit und Sicherheit der eigenen Produkte.



Das ist nachvollziehbar, möchte man sich weiter von den anderen Tech-Konzernen absetzen, die etwa wie Google und Facebook mit ihrem Gebrauch von Daten zu Recht Misstrauen erwecken, oder die wie Amazon einen nicht unbedingt durchweg menschenfreundlichen Ruf haben. Aber es fehlte auch dieser Apple-Keynote wie schon einigen zuvor eine Ahnung davon, wohin überhaupt der Weg gehen sollte oder könnte – technologisch. Bei Apple mutmaßt man zwar stets, dass die Firma im Verborgenen längst an der Zukunft arbeitet. Doch für ihr wichtigstes Produkt, das Smartphone, hat sie bei dieser Gelegenheit nicht mal wirklich neue Anwendungen präsentiert. Apple, so scheint es zumindest für den Augenblick, reicht es derzeit, das Bestehende besser zu machen, es weiter zu perfektionieren. Doch wo endet das? Bei noch schärferen Displays, bei noch schnelleren Prozessoren, bei noch unwirklicheren schönen Fotografien? Was könnte denn das Nächste sein, das eine weitere Ding? Zum Beispiel nach dem Smartphone, denn das wird auch nicht ewig bleiben. Oder wird es gar nichts Gegenständliches, sondern etwas ganz anderes sein? Die Grenzen des technologisch Machbaren immer weiter zu verschieben, das ist eigentlich nicht genug für eine Firma wie Apple. Das können andere auch. Die brauchen dafür keine Aura und kein Kalifornien. Bloß gute Ingenieure.



Das iPhone X, das iPhone 6s und das iPhone SE sind übrigens seit der Keynote aus dem Programm verschwunden.



Die neuen iPhones in 7 Punkten kurz zusammengefasst:

  • Drei auf einen Schlag: In diesem Jahr gibt es drei neue Modelle, das iPhone XS, XS Max und das günstigere XR.
  • Display überall. Alle drei iPhones haben eines gemeinsam: Es gibt keinen Home-Button mehr! Das iPhone XS hat einen 5,8-Zoll-Bildschirm. Das XR ist mit 6,1 Zoll etwas größer. Die Max-Variante hat einen riesigen 6,5-Zoll-Screen. Damit ist es das größte iPhone aller Zeiten.
  • Zeig mir dein Gesicht: Entsperrt werden alle iPhones mit FaceID, einer Kombination aus Kameras und Sensoren. Die Gesichtsentsperrung funktioniert nun noch schneller.
  • Neue Telefone, neue Farben: Das iPhone XS und XS Max bekommen einen Goldanstrich. Noch bunter treibt es Apple beim XR. Das gibt es sogar in sechs Farben, darunter Rot, Blau und Orange.
  • Flinker Prozessor: Die neuen iPhones sind die schnellsten Smartphones. Der A12 Bionic Chip lässt Apps schneller starten und hilft auch beim Fotografieren.
  • Bessere Kameras: Die Kamera hat neue Tricks auf Lager. So wurde der Porträtmodus verbessert. Außerdem kann man die Hintergrundunschärfe nach der Aufnahme verändern.
  • Härter im Nehmen: Laut Apple bestehen die neuen iPhones aus dem stabilsten Glas, das je in einem Smartphone verbaut wurde. Außerdem sind das iPhone XS und XS Max wasserdicht und staubgeschützt.

Und hier die aktuelle Zusammenfassung der iPhone-Preise:


iPhone XR



  • iPhone XR mit 64 GB: 849 Euro
  • iPhone XR mit 128 GB: 909 Euro
  • iPhone XR mit 256 GB: 1019 Euro

iPhone XS



  • iPhone XS mit 64 GB: 1149 Euro
  • iPhone XS mit 256 GB: 1319 Euro
  • iPhone XS mit 512 GB: 1549 Euro

iPhone XS Max



  • iPhone XS Max mit 64 GB: 1249 Euro
  • iPhone XS Max mit 256 GB: 1419 Euro
  • iPhone XS Max mit 512 GB: 1649 Euro

iPhone 7 und iPhone 7 Plus



  • iPhone 7 mit 32 GB: 519 Euro
  • iPhone 7 mit 128 GB: 629 Euro
  • iPhone 7 Plus mit 32 GB: 649 Euro
  • iPhone 7 Plus mit 128 GB: 759 Euro

iPhone 8 und iPhone 8 Plus



  • iPhone 8 mit 64 GB: 679 Euro
  • iPhone 8 mit 256 GB: 849 Euro
  • iPhone 8 Plus mit 64 GB: 789 Euro
  • iPhone 8 mit 256 GB: 959 Euro


Auch die AppleWatch4 wurde auf der Keynote vorgestellt, diese erhält statt fester Tasten nun Sensortasten an der Seite. Die zur Menüsteuerung so wichtige Krone bekommt ein neues Design: Sie reagiert neuerdings mit einem haptischen Feedback, das die Bedienung spürbar erleichtert. Optisches Unterscheidungsmerkmal zum Vorgänger, der Apple Watch Series 3: statt des roten Punktes gibt es nun einen roten Ring. Die vierte Generation der smarten Armbanduhr kommt in zwei Varianten, die größer sind als beim Vorgänger: Das Gehäuse (bisher 38 und 42 Millimeter in der Höhe) misst in der Höhe 40 und 44 Millimeter, was erfreulicherweise keine Auswirkungen auf die Maße hat. Im Gegenteil! Das Gehäuse ist etwas flacher und misst nun 10,7 Millimeter.



Die Series 4 macht eine einfache Rechnung: Die Displayränder verkleinern sich sichtbar, der Bildschirm wächst bei beiden Varianten (40 und 44 Millimeter) um mehr als 30 Prozent an. Sie erinnern so jetzt tatsächlich an ein iPhone XS für das Handgelenk. Der Vorteil: Die größeren OLED-Displays bieten mehr Platz für intelligentere Watch Faces (Zifferblätter), etwa ein Atmen-Watch-Face und ein Watch Face mit verschiedenen Zeitzonen für Reisen. Praktisch und ein echter Mehrwert. Dazu steigt die Auflösung auf 368x448 Pixel (44 Millimeter) und 324x394 Pixel (40 Millimeter). Da die Watch zum Energiesparen allerdings ohnehin häufig einen schwarzen Hintergrund bietet, fällt der optische Quantensprung leider zu selten auf.



Bereits im Vorgänger steckten GPS-Sensor, Barometer und ein Mobilfunkmodul. Das gibt es auch bei der Apple Watch 4. Die Apple Watch Series 4 hat eine Akkulaufzeit, die gleich lang sein soll wie bei den Vorgängern. Die Series 4 hält demnach 18 Stunden bei normaler Nutzung durch. Der neue S4-Chip, ein 64-Bit-Dual-Core-Prozessor, arbeitet im Vergleich zum Vorgänger bis zu zwei Mal so schnell. Beim Ausprobieren ließ sich die Uhr tatsächlich sehr flott und ohne jegliche Verzögerung bedienen, was gerade bei schnellen Interaktionen von enormem Vorteil ist. Außerdem gibt es einen neuen Wireless-Chip namens W3. Die Apple Watch erhält verbesserte Beschleunigungs- und Gyrosensoren. 16 Gigabyte an internem Speicher stecken drin. Eine sehr praktische Funktion: Das Gerät erkennt, wenn der Nutzer beim Sport machen hinfällt. Wer nicht innerhalb einer Minute wieder auf die Beine kommt, wird dann zum Notfall. So öffnet die Uhr ein Schnellmenü, mit dem ein Notruf abgesetzt werden kann. Reagiert der Nutzer nicht, setzt die Uhr nach 60 Sekunden selbständig einen Notruf ab, um Hilfe zu holen.



Apple hat die Rückseite neugestaltet: Sie besteht nun aus schwarzem Keramik und erhält zusätzlich zum optischen Pulssensor einen elektrischen Sensor. Im Laufe der Zeit schaltet Apple für die Uhr per Update neue Herzgesundheitsfunktionen frei. Die Watch Series 4 erkennt dann künftig, wenn der Puls zu niedrig ist. Sie analysiert zudem den Herzrhythmus und kann so laut Apple eine Herzrhythmusstörung erkennen. Auf der Rückseite und in der Krone sitzen Elektroden, die ein Elektrokardiogramm (EKG) erstellen können. Um die Funktion zu nutzen, legt man seinen Finger 30 Sekunden lang auf die Krone. Ob das Nutzer auch hierzulande nutzen können ist noch unklar. Die zur Verwendung benötigte EKG-App erscheint im Laufe des Jahres vorerst nur in den USA. Im Rahmen der Keynote stand diese spannende Funktion – immerhin eine Weltpremiere in einer Smartwatch – leider noch nicht zur Verfügung.



Die Apple Watch Series 4 ist ein großer Schritt nach vorne. Das bis zu 35 Prozent größere Display erweist sich als großer Pluspunkt und bietet mehr Platz für intelligente Apps. Es wirkt wie ein iPhone X fürs Handgelenk. Das Highlight ist aber eine andere Funktion: Das EKG. Wenn diese innovative Funktion auch hierzulande freigeschaltet wird, eröffnen sich für Mensch und Medizin ganz neue Möglichkeiten. So oder so verwandelt sich die smarte Uhr mit der vierten Generation in eine Fitness- und Gesundheits-Wollmilchsau. Starke Leistung, Apple!



Die Standard-Watch kommt mit wasserdichtem Aluminiumgehäuse in Silber, Gold und Space Grau. Der Preis der Apple Watch startet bei 429 Euro in der GPS-Variante (kompatibel mit iPhone 5S / iOS 11) und bei 529 Euro in der GPS + Cellular-Variante (kompatibel ab iPhone 6 / iOS 12), die mit dem Mobilfunkmodul kommt. Für das größere Gehäuse (44 Millimeter) zahlen Käufer jeweils 30 Euro mehr. Sie ist wie auch die vorgestellten iPhones seit 14. September 2018 vorbestellbar und erscheint mit den iPhones eine Woche später am Freitag, den 21. September 2018. Weitere Varianten der Cellular-Watch sind: Edelstahl-Silber, Edelstahl-Gold, Edelstahl-Space Grau. Sie starten bei 699 Euro.



Und traditionell wird im September auch meist ein OS-Update vorgestellt, iOS 12 und watchOS 5 wurden am Montag, den 17. September veröffentlicht. Dies teilte Apple im Rahmen der Keynote zur Vorstellung von iPhone Xs, iPhone Xs Max, iPhone Xr und Apple Watch 4 mit. iOS 12 läuft auf allen Geräten, die bereits iOS 11 unterstützen, dies schließt das jetzt fünf Jahre alte iPhone 5s ein. Zu den größten Neuerungen von iOS 12 gehören Leistungsverbesserungen, die insbesondere den Einsatz älterer Hardware angenehmer machen sollen: Die Kamera starte auf einem iPhone 6 Plus zum Beispiel um "bis zu 70 Prozent schneller", wie Apple verspricht. Mit iOS 12 können Nutzer dem Sprachassistenzsystem Siri erstmals eigene Phrasen beibringen, die dann bestimmte Aktionen auslösen. Eine neue Shortcuts-App erlaubt das Anlegen von Workflows und ermöglicht weitergehende Automatisierung.



Mit der "Bildschirmzeit" sollen Nutzer Einblick in ihre App-Gewohnheiten erhalten und können sich (und ihren Kindern) zeitliche Grenzen für die Nutzung setzen. Auch die Kontrolle über Mitteilungen hat Apple vereinfacht. Das Update ermöglicht außerdem neue Augmented-Reality-Apps und erlaubt Navi-Apps anderer Hersteller, sich in Apples Auto-Oberfläche CarPlay zu integrieren. Mit watchOS 5 erweitert Apple die Fitness- und Kommunikationsfähigkeiten der Apple Watch und installiert eine neue Walkie-Talkie-App vor. Erstmals unterstützt Apple außerdem die Wiedergabe von Podcasts mit einer eigenen App und räumt Audio-Apps von Dritt-Entwicklern mehr Fähigkeiten ein. Eine integrierte Browseransicht ermöglicht es zudem, Links in Nachrichten aufzurufen. Mit watchOS 5 soll die Uhr bestimmte Aktivitäten automatisch erfassen und an die Trainings-Aufzeichnung erinnern.



watchOS 5 läuft erst ab der Series 1, die allererste, 2015 eingeführte Apple-Watch-Generation (gerne "Series 0" genannt), wird nicht mehr unterstützt.



Nach so viel Apple, kamen wir zurück zu Android und einem Smartphone, wo man sicherlich zweimal hinschaut: Das Nokia 9 soll mit insgesamt fünf Kamera-Sensoren auf der Rückseite ausgestattet sein. Doch was haben diese überhaupt für eine Aufgabe? Genau das wurde nun vor der offiziellen Vorstellung des Kamera-Handys bekannt.




Vor wenigen Tagen ist ein wirklich skurril aussehendes Foto des kommenden Nokia 9 aufgetaucht, das die Revolver-Optik der fünf (!!!) Kamera-Sensoren, eines LED-Blitzes und eines anderen Sensors, zeigt. Nun wurde bekannt, welche Funktionen die einzelnen Kameras besitzen. Nokia will anscheinend alle nur erdenklichen Szenarien abdecken, in die man mit seinem Smartphone kommen könnte. Dazu verwendet das Unternehmen wirklich alle möglichen Lösungen:



Die Hauptkamera des Nokia 9 wird demnach die Position an der Spitze einnehmen. Darunter ist ein Teleobjektiv verbaut. Diese wird für den verlustfreien Zoom zuständig sein. Links darunter sitzt der Weitwinkelsensor. Möchte man also so viel wie nur möglich mit einem Foto einfangen, ist dieser Sensor zu wählen. Rechts daneben ist ein RGB-Sensor verbaut. Dessen Funktion ist noch nicht ganz klar – vermutlich zur Farbbestimmung, wobei das die anderen Sensoren auch können müssten. Ganz unten sitzt dann der Monochrom-Sensor. Diesen kennen wir von Huawei-Smartphones. Der Sensor dürfte für tolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen sorgen. Links oben sitzt dann noch ein LED-Blitz, rechts gegenüber vermutlich ein Infrarot-Sensor, der die Entfernung zu bestimmten Objekten misst. All diese Sensoren im Nokia 9 können für sich allein arbeiten, dürften ihr volles Potenzial aber im Zusammenspiel aller Sensoren ausschöpfen. Genau so macht es Huawei beim P20 Pro mit der Triple-Kamera. Wenn das Nokia 9 wirklich mit dieser Penta-Kamera auf den Markt kommt und die Bildqualität überzeugen kann, wird das wohl die Zukunft der Smartphone-Fotografie. Alle erdenklichen Sensoren verbauen, die für bestimmte Einsatzzwecke perfekt geeignet sind – aber zusammen noch mehr herausholen können. Das wird seinen Preis haben. Das Nokia 9 könnte mehr als die Konkurrenz kosten. Wir werden es erleben …



Tja – und dann war da die Meldung: "Apple kauft Shazam". Samt Technik für Audioerkennung gab der iPhone-Hersteller umgerechnet rund 340 Millionen Euro aus. Nun hat auch die EU-Kommission der Übernahme zugestimmt. Dabei hatten die Wettbewerbshüter zunächst Bedenken. Die PUG-Mannheim ist sich einig, wenn Shazam für Android-Geräte nicht mehr verfügbar sein sollte, gibt es brauchbare Alternativen wie beispielsweise "Soundhound".



Dann ging es um ein heikles Thema beim PUG-Treffen, denn eine wachsende Zahl an Apps setzt auf ein exaktes Tracking des Standortverlaufs und gibt diese Daten an Werbefirmen weiter, warnt ein Sicherheitsforscher. Die versteckte Aufzeichnung exakter Standortverläufe wird zu einem immer größeren Geschäft: In einer Reihe populärer Apps ist nach der Analyse eines Sicherheitsforschers Tracking-Code von Werbefirmen integriert, um die wechselnden Aufenthaltsorte der Nutzer aufzeichnen. In vielen Fällen laufe der Tracking-Code durchgehend und übertrage "konstant die GPS-Koordinaten des Nutzers sowie weitere Informationen" – und man beachte, dabei ist die Rede nicht von Android-Smartphones.



Um Zugriff auf die Ortungsdienste des iPhones zu erhalten, liefern die Apps gewöhnlich "plausible Begründungen", merkt der Sicherheitsforscher Will Strafach an – darunter sind etwa Apps, die Wetterdaten liefern. Ein klarer Hinweis auf Weitergabe und Verkauf des Standortverlaufs an Dritte erfolge nur beim manchen Apps, Details zur Erhebung von Standortdaten finden sich meist erst in den jeweiligen Datenschutzbestimmungen. Manche Apps weisen auf die Weitergabe von Ortsdaten hin und verweisen auf die eigenen Datenschutzbestimmungen. Die Werbefirmen können auf diese Weise laut Strafach unter anderem GPS-Koordinaten, WLAN-Namen plus MAC-Adresse sowie Bluetooth-Beacons erfassen – kleine Funktransmitter, die unter anderem im Einzelhandel zum Einsatz kommen. Manche der Firmen würden außerdem zusätzliche GPS-Daten wie Höhe und Geschwindigkeit erfassen, den Beschleunigungssensors heranziehen und die Ad-ID des Nutzers, Akkustatus-Informationen sowie den Namen des Mobilfunknetzes sowie Zeitstempel für Ankunft und Verlassen eines bestimmten Ortes erheben.



Der Sicherheitsforscher führt als Beispiel 24 Apps auf, die Tracking-Code von mindestens einem dieser auf Ortsdaten spezialisierten Werbefirmen einsetzen, auch zwölf der bekannten "Datenmonetarisierungsfirmen" werden genannt. Die App-Anbieter sehen dies Praxis der Standortdatenerfassung offenbar nicht als Problem an: Gegenüber dem Magazin Forbes verwiesen mehrere der Anbieter auf ihre Datenschutzerklärung, dort werde schließlich klar auf die Datensammlung hingewiesen, heißt es. Einige der Apps zeigen auch einen Texthinweis, bevor die Freigabe zum Zugriff auf die Ortungsdienste erbeten wird. Strafach rät Nutzern, einer App die Ortsfreigabe gleich zu verweigern, wenn der Dialog schon auf die Datenschutzbestimmungen verweist. Zudem sollte man in den Datenschutzeinstellungen unter Werbung bei "Kein Ad-Tracking" den Schalter auf Grün setzen, um ein App-übergreifendes Tracking zu erschweren. Der Sicherheitsforscher empfiehlt außerdem, dem heimischen WLAN einen generischen Namen zu geben und Bluetooth auszuschalten, wenn die Funkschnittstelle nicht benötigt wird.



Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und spannendes Treffen, wohl das letzte OpenAir-Treffen in 2018, denn am 17.10.2018, beim 215. Treffen wird das Wetter 100%ig nicht mehr biergartentauglich sein - doch vorher geht es auf großes Wandertour in den Pfälzer Wald.


Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Bildquellen: Huawei, Apple, Nokia

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