Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

28.07.2018

Mein Weg zum papierarmen Büro – Folge 3


Von Thorsten Kohlberg

Folge 1 verpasst ? Hier geht es zu Folge 1: KLICK
Folge 2 verpasst ? Hier geht es zu Folge 2: KLICK

In Folge 3 unserer kleinen Serie geht es um meine Anwendungen die ich für mein papierarmes Büro benutze. Da ich diverse Endgeräte nutze, kann es sein das einige der Apps eine doppelte Funktion haben. Ich teste auch gerne mal die eine oder andere App, um immer auf dem neusten Stand zu sein und um den besten Workflow für mich rauszuholen.
 
Notizen

GoodNotes (iPad)
Um papierlose Notizen zu machen, nutze ich auf meinem iPad die App GoodNotes.

Einer der Vorteile von GoodNotes ist die einfache Struktur. Direkt auf dem Startbildschirm sehe ich alle meine Notizbücher und kann diese mit einem klick auswählen. Weiterhin kann ich in GoodNotes eigene Vorlagen abspeichern, das ist gut für den geschäftlichen Einsatz damit man das Corporate Identity einhalten kann (siehe Bild). Ansonsten bringt GoodNotes alle wünschenswerten Funktionen mit die man so brauch, Cloud-Anbindung, Stift-Unterstützung, Vorlagen-Bibliothek, Backup-Funktion u.v.m. 



Umgang mit pdf-Dokumenten

PDF-Expert (iPad)
Der Umgang mit pdf Dokumenten läuft bei mir über die App PDF-Expert.

Auch bei dieser App gefällt mir die Einfachheit der Bedienoberfläche sehr gut. Auf der linken Seite hat man das Bedienpanel mit allen nötigen Schaltern plus einer Schnellauswahl der letzten Dokumente. Der zentrale Bildschirm zeigt die Dokumente in einer Vorschau an. Über den plus Button kann man dann sehr schnell Dateien und Ordner erstellen, Dokumente Scannen oder Importieren. Überraschend gut finde ich die den Import von anderen Geräten. Hier kann man sich seine, in der Umgebung befindlichen Geräte, anzeigen lassen und direkt auf eine NAS zugreifen. Häufig nutze ich auch nur die Funktion „Annotieren“ hier kann man z.B. mit einem Stift schnell und einfach in ein pdf Dokument schreiben oder seine Unterschrift einfügen.

PDF-Converter (iPad)
Um andere Dateiformate in pdf zu konvertieren, kommt bei mir die App PDF-Converter zum Einsatz. Auch diese App ist sehr schnell und leicht zu bedienen und wandelt jedes Format in ein pdf Dokument um.

Scannen

ScanSnap S1300I
Das Scannen läuft bei mir 95% über den Laptop und den daran angeschlossenen Scanner von Fujitsu. Dieser bringt schon eine Reihe an vernünftigen Applikationen mit sich. Besonders gut finde ich die App „ScanSnap Receipt“ über diese App organisiere ich alle meine Kassenzettel (Bon´s) die sich so im Laufe der Woche ansammeln. Das Programm identifiziert nach dem Scanvorgang den Kassenzettel und gibt diesen in einer Tabelle wieder. In dieser Tabelle wird folgendes angezeigt:

·       Händler (wo habe ich eingekauft)
·       Steuerart
·       Datum des Einkaufens
·       Währung
·       Gesamtbetrag
·       Mehrwertsteuer
·       Zahlungsart
·       Kartentyp
·       Kartennummer (nur die letzten vier Zahlen)

 
Google Lens (Android)
Auf dem Smartphone nutze ich die App Office Lens, damit kann man auch mal unterwegs Dokumente oder Bilder einscannen. Die Funktion Whiteboard eignet sich sehr gut, wenn man auf Seminaren die Tafel abscannt und in Word oder Excel daran weiterarbeitet.

Mein Fazit zu dieser Folge
Das Zusammenspiel von guter Hard- und Software erleichtert den Einstieg und das weitere Arbeiten im papierarmen Büro erheblich.

Enden möchte ich mit einem Zitat von einem unbekannten Autor….
"Sogar der größte Experte war mal blutiger Anfänger! Also hab keine Angst davor den ersten Schritt zu machen"

Vielen lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße,

Euer Thorsten Kohlberg
PUG-Mannheim - Smartphones & More

19.07.2018

212. Treffen der PUG-Mannheim am 18.07.2018


Es war ein heißer Julimittwoch mitten in der Urlaubszeit und trotzdem – oder gerade erst recht – kamen 11 Smartphonebegeisterte, um ihre gemeinsamen Interessen rund um "Smartphones & More" auszuleben.

Ein Thema, welches sich durch den ganzen Abend zog, war Huawei: Da ging es zunächst um die Aussprache des Firmennamens, die einen sagen "Huawei", die anderen dann doch eher "Huawei". Einer der es wissen muss, ist David und er führte uns sehr geduldig in die Sprache des Herstellers ein. Dazu passt auch das Bild des Tages:

Aber auch aus anderer Sicht war Huawei das Thema des Abends, nicht nur weil Angelika plant, Ihr "Neckar-S6" in Rente zu schicken und durch ein gerät von Huawei zu ersetzen, nein auch wegen der Updates auf Android 8 und die damit verbundenen Akkuoptimierungsmaßnahmen. Ja, es ist schon toll, wenn der Akku von heute auf morgen nicht mehr 50% am Tag, sondern nur noch 30% am Tag benötigt. Doch was nützt es, wenn dadurch Bluetooth-Funktionen nicht mehr sicher funktionieren, Mails nicht mehr abgeholt werden, etc – nur weil sich das Handy in einem sog. Doze-Modus befindet und gemütlich vor sich hin schläft. Schaltet man das Smartphone ab, benötigt es 0% Akku, das wäre auch eine Variante, ist aber nicht im Sinne von uns Usern.  

Kurz erklärt: Was ist der Doze Modus ?

  • Unter Android Nougat versetzt der Doze-Modus Euer Gerät in eine Art Tiefschlaf, sobald es sich länger im Standby befindet, um CPU- und Netzwerkzugriffe und somit den Akku-Verbrauch zu reduzieren
  • Der Doze-Modus aktiviert sich, sobald sich das Gerät einige Zeit im Standby befindet
  • Wenn das Smartphone oder Tablet dabei länger (und unbewegt) an einem Ort liegt, verlängert der Doze-Modus die Intervalle, in denen Apps aktiv werden dürfen, weiter
  • Veränderungen am Doze-Modus könnt Ihr unter "Einstellungen | Gerät | Batterie" vornehmen, wenn Ihr oben rechts auf das Drei-Punkte-Icon tippt und "Akku-Leistungsoptimierung" aktiviert
  • Um Benachrichtigungen von beispielsweise einem Messenger immer sofort zu erhalten, wählt Ihr hier die entsprechende App aus und stellt sie auf "Nicht Optimieren".

Dann ging es um Samsung & Co.:

Mit den Topmodellen der Galaxy-S-Serie wächst Samsung nicht mehr. Neuen Schub für das Smartphone-Geschäft der Südkoreaner könnte das Galaxy X mit einem faltbaren Display bringen. Jetzt gibt es neue Informationen zum Falt-Smartphone von Samsung, unter anderem zum Release-Termin, denn das Galaxy X soll das nächste große Ding für Samsung werden: Das Smartphone-Modell wird sich auf irgendeine Weise falten lassen - so viel steht fest. An welcher Stelle sich der Faltmechnismus befindet und wie er funktioniert, darüber kursieren verschiedene Vorstellungen und Berichte. Sicherlich experimentiert Samsung auch mit verschiedenen Prototypen. Einem der neueren Berichte zufolge befindet sich der Faltmechanismus nicht mittig am Galaxy X, sondern das untere Drittel des Smartphones lässt sich umklappen. Auf diese Weise würden bestimmte Funktionen wie etwa die Always-on-Anzeige genutzt werden können, ohne dafür das Handy aufzuklappen.

Eigentlich wollte Samsung das Galaxy X schon in diesem Jahr herausbringen, doch offenbar braucht der Hersteller länger, um das Gerät zur Marktreife zu entwickeln. Eine Problematik betrifft beispielsweise das aller Wahrscheinlichkeit nach auf OLED-Technologie basierende Display: Dieses muss trotz Faltmechanismus über lange Zeit halten. Analysten zufolge wird Samsung frühestens im November die Bauteile für das Gerät geliefert bekommen und das Galaxy X im Januar auf der CES 2019 (8. bis 12. Januar) präsentieren - ob als Prototyp oder als fertiges Produkt, bleibt abzuwarten. Schon im vergangenen Januar zeigte Samsung angeblich ausgesuchten Partnern eine Vorabversion des Galaxy X, allerdings hinter verschlossenen Türen.

Im Handel gelandet wird das Galaxy X wohl richtig teuer: Einen Preis von – ACHTUNG – umgerechnet etwa 1.600 Euro erwartet ein Analyst zum Marktstart des Geräts. Vermutlich wird das faltbare Smartphone nur in weniger Märkten in sehr geringer Stückzahl verfügbar sein. Die Rede ist von 300.000 bis 500.000 Einheiten, die Samsung insgesamt fertigen lässt, um damit die Nachfrage nach einem solchen Gerät und den neuartigen Formfaktor im Dauereinsatz zu testen.

Das Display des Samsung Galaxy X soll in ausgeklapptem Zustand 7,3 Zoll in der Diagonale messen, zusammengeklappt soll die sichtbare Anzeigefläche 4,5 Zoll groß sein. Neben dem Display soll auch der Akku im Galaxy X flexibel sein. Die übrige Technik im Gerät könnte weitgehend identisch mit der des Samsung Galaxy S10 sein, das voraussichtlich Ende Februar 2019 auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wird.

Außer Samsung arbeiten auch andere Smartphone-Hersteller wie etwa Huawei, LG Electronics und Apple an einem faltbaren Smartphone, vorstellen kann ich mir das im Moment noch nicht.

Und gab es da ein Thema, über das man sich 'mal ernsthaft Gedanken machen sollte, denn es geht um Smartphone Spionage:

Das Gerücht, Smartphones würden heimlich Gespräche aufzeichnen und die daraus gewonnen Daten würden für Werbezwecke genutzt, hält sich hartnäckig. Forscher der Northeastern University in Boston wollten dem in einer Studie auf den Grund gehen. Sie untersuchten für ihre Studie mehr als 17.000 beliebte Android-Apps darauf, ob diese heimlich Audio-Aufnahmen machen oder Medien-Dateien versenden. Rund 9.000 der Apps hatten die Berechtigung, auf Kamera und Mikrofon des Smartphones zuzugreifen. Zu den untersuchten Apps zählten auch die von Facebook sowie mehr als 8.000 Apps, die Daten an Facebook übertragen. Bei ihren Experimenten konnten die Forscher zwar keine Beweise dafür finden, dass die Apps unerwartet das Mikrofon aktivierten oder Audio-Dateien versendeten. Sie entdeckten aber stattdessen eine andere Praxis bei manchen Apps: Diese zeichneten den Bildschirminhalt auf und versendeten diese Aufnahmen, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerken würde. Für dieses Vorgehen brauchten die Apps nicht einmal eine Berechtigung durch den Nutzer.

Bei genauem Hinsehen mag das Verhalten der Apps zwar nachvollziehbar sein, aber zumindest die Umsetzung ist mitunter problematisch. Als Beispiel wird die App GoPuff genannt, die zu einem Lieferdienst gehört. Die App nutzt eine Analyse-Software der Firma AppSee. Die Interaktion mit der App wurde aufgezeichnet und an AppSee geschickt. Das versendete Video enthielt wohl auch persönliche Informationen, die in die App eingegeben wurden, in diesem Fall eine Postleitzahl. AppSee selbst wirbt damit, dass ihre Software das Verhalten von Nutzern innerhalb einer App zu Analysezwecken aufzeichnen kann. Entwickler können aber Teile ihrer Apps, die Nutzerdaten enthalten, markieren und von der Aufzeichnung ausschließen. Auch müssen die Entwickler die Nutzer ihrer App  darauf hinweisen, dass die Analyse-Software zum Einsatz kommt. Das hat GoPuff in diesem Fall anscheinend nicht getan. Ein entsprechender Hinweis in der Datenschutzerklärung wurde laut Gizmodo erst hinzugefügt, nachdem GoPuff von den Forschern kontaktiert worden war. Mittlerweile hat GoPuff die Analyse-Software aus ihrer App entfernt. AppSee hat ebenfalls alle von dieser App gesammelten Daten gelöscht. Google selbst arbeitet mit den Entwicklern zusammen, um sicherzugehen, dass die Nutzer ausreichend informiert werden. Im Google Play Store müsse angegeben werden, wie Nutzerdaten gesammelt werden.

Aus Sicht der App-Entwickler ist die Nutzung einer Analyse-Software zur Optimierung ihrer App durchaus nachvollziehbar. Der Fall zeigt aber deutlich, welche Risiken dahinter stecken können. Eine Aufzeichnung des Smartphone-Bildschirms kann schließlich auch Passwort-Eingaben oder andere sensible Daten enthalten. Problematisch ist dabei auch, dass die Aufzeichnung ohne jegliche Kenntnis des Nutzers stattfindet. Das kann durchaus auch von Malware ausgenutzt werden.

Zur heimlichen Nutzung des Mikrofons wollen die Forscher im Übrigen auch keine endgültige Entwarnung geben. Es könne, dass das Umfeld, in dem die Apps bei den Experimenten genutzt wurden, einfach keine Aufzeichnung ausgelöst hat. Auch wurde nicht untersucht, ob etwa Audio-Aufzeichnungen vor einem möglichen Versand in Text umgewandelt wurden. Somit können wir weiterhin nicht sicher sein, ob und wie sehr uns unsere Smartphones tatsächlich ausspionieren. Wir haben schon sehr oft darüber gesprochen, dass es hilfreich sein kann, ab und an einmal über die zugelassenen Berechtigungen zu schauen und damit für sich selbst ein gutes Gefühl zu schaffen.

Im August macht unsere Location "Landolin" Sommerpause, daher findet unser Augusttreffen nicht wie gewohnt im "Landolin" statt, sondern in unserer diesjährigen PALMsonntags-Location, bei Edde im Schankhaus Linde, Alte Viernheimer Straße 26, 68623 Lampertheim, planmäßig am 3. Mittwoch im August (15.08.2018). Wenn das Wetter im August passt, können wir den Biergarten nutzen, andernfalls ist das Nebenzimmer für uns reserviert.

Bis dahin …

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More