Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

21.06.2018

211. Treffen der PUG-Mannheim am 20.06.2018

Premiere in der 16-jähjrigen Geschichte der PUG-Mannheim – Smartphones & More:

Zum ersten Mal überhaupt hatten wir einen "Frauenüberschuss" bei der PUG-Mannheim. 6 Frauen zeigten am Abend vor dem Sommeranfang den 5 Männern wo es lang geht. Und es ging in die richtige Richtung, denn nach dem Einheitsessen (Wurstsalat mit frittierten Kartoffelkringeln), was dem heißen Wetter von 33°C im schönen Biergarten des "Landolin" absolut gerecht wurde, folgte dann noch eine Fuhre "Nussbecher", bevor es dann an die wahren Themen rund um "Smartphones & More" ging.

Und diese waren wieder einmal recht vielseitig:

Interessant war die Diskussion rund um Handy-Navigation, die sich in zwei Bereiche gliedern lässt: Die Offboard- und die Onboard-Navigation.

Offboard-Systeme bestehen aus kleinen Programmen mit geringem Speicherbedarf im internen Speicher bzw. auf der Speicherkarte - Kartenmaterial, Route und Zielführung werden online über das mobile Internet aufs Mobiltelefon geladen, wenn sie benötigt werden.

Bei Onboard-Varianten ist das Kartenmaterial im internen Speicher, bzw. auf der Speicherkarte abgelegt, die Zielführung erfolgt über Kartennavigation. Für aktuelle Smartphones mit Betriebssystemen wie Android, iOS oder Windows Phone sind sowohl Onboard- als auch Offboard-Lösungen in den Appstores verfügbar. Die Karten- und Navigationslösung Here Maps (früher: Nokia Maps) bietet Nokia nicht nur vorinstalliert auf den eigenen Lumia-Smartphones sowie Handys mit Nokia Belle, sondern mittlerweile auch für alle anderen Windows Phones kostenlos zum Download an. Zudem bieten Navi-Hersteller wie TomTom Apps für iPhones, Android-Smartphones und Windows Phones an. Navigon hat sich ja bekanntermaßen Mitte Mai 2018 aus diesem Geschäft zurückgezogen.

Bei den Onboard-Lösungen sind die Unterschiede der einzelnen Produkte eher marginal - sie sorgen für eine verlässliche Routenplanung. Offboard-Varianten erfüllen ihren Zweck vor allem für Gelegenheits­nutzer, sind aber nur verfügbar, solange der Zugang zum mobilen Internet besteht. Nutzer sollten zudem beachten, dass bei den Daten­übertragungen einiges an Volumen zusammenkommen kann. Im Zweifel ist hier eine mobile Internet-Flatrate sinnvoll, die mittlerweile erschwinglich zu haben ist und potenzielle Kosten­fallen vermeidet.

Dann ging es um unsere Smartwatches, denn viele Smartwatch-Fans sind erleichtert – oder auch nicht: Die Samsung Gear S4 soll nun doch nicht auf Googles WearOS laufen. Stattdessen bleibt Samsung dem eigenen Tizen-Betriebssystem treu. Der Grund für das Missverständnis ist kurios.  Nachdem zuletzt Gerüchte die Runde machten, dass sich Samsung von Tizen verabschieden und stattdessen Smartwatches mit WearOS auf den Markt bringen könnte, folgt jetzt die Kehrtwende. Laut Industrie-Insider Evan Blass waren die WearOS-Smartwatches, die an den Handgelenken von Samsung-Mitarbeitern gesehen worden sind, lediglich Prototypen von Google. Offenbar wollte das US-Unternehmen testen, wie sich WearOS auf Samsung-Smartwatches macht, die ursprünglich für Tizen entwickelt worden sind. Weshalb Google die Prototypen an Samsung geschickt hat, ist aber unklar – womöglich wollte der Suchmaschinenkonzern beweisen, dass WearOS auf Samsung-Hardware mindestens genauso gut läuft wie Tizen. Dass Samsung offenbar weiter auf Tizen setzt, dürfte bei vielen Smartwatch-Fans auf Begeisterung stoßen. Zwar kann Tizen nicht bei der App-Auswahl mit WearOS mithalten, dafür ist das Samsung-Betriebssystem für seine hervorragende Energieeffizienz bekannt. Ein großer Vorteil angesichts der Tatsache, dass enttäuschende Akkulaufzeit noch immer zu den größten Schwachstellen moderner Smartwatches zählt.

Nachdem Samsung letzten Informationen zufolge die "Gear"-Marke für Wearables sterben lassen und den Nachfolger der Gear S3 als "Galaxy Watch 4" vermarkten möchte, hält der Branchenprimus zumindest beim Smartwatch-Betriebssystem am Altbewährten fest. Die Smartwatches würden damit in die Galaxy-Serie eingeführt, zu denen schon die Smartphones und Tablets gehören, und mit "Watch" auch eine eindeutigere Bezeichnung erhalten. Unter "Gear" kann man vieles verstehen. Passend dazu hat sich das Unternehmen die Namensrechte an "Samsung Galaxy Watch" gesichert. Ob man die Reihenfolge der Zahlen des Vorgängers übernimmt, ist aktuell nicht bekannt. Gleiches gilt im Übrigen für die Fitness-Tracker. Der Nachfolger der Samsung Gear Fit Pro könnte also nicht mehr mit dem Zusatz "Gear Fit" bezeichnet werden, sondern "Galaxy Fit" heißen. Beispielsweise als Samsung Galaxy Fit 2. Es wäre auch hier klar, zu welcher Produktkategorie dieser Fitness-Tracker gehört. Die neuen "Galaxy"-Bezeichnungen könnten eine engere Verzahnung mit den Galaxy-S-Smartphones zur Folge haben. Schon jetzt gibt es immer wieder Aktionen, bei denen man beim Kauf eines Samsung-Smartphones eine Smartwatch oder den Fitness-Tracker kostenlos dazubekommt. Wieso die Produkte also nicht noch besser aufeinander abstimmen? Samsung wird mit Sicherheit nicht ohne Grund den Namen ändern.

Aktuell ist noch nicht bekannt, wann genau Samsung eine neue Smartwatch und einen neuen Fitness-Tracker mit diesen Bezeichnungen vorstellen möchte. Denkbar wäre eine Präsentation im Rahmen der IFA 2018 im September in Berlin – passend zum Galaxy Note 9.

Das Samsung Galaxy Note 9 soll in einem Benchmark aufgetaucht sein und dort zumindest einige Spezifikationen enthüllen. Demnach soll das nächste High-End-Smartphone des südkoreanischen Unternehmens mit einem Exynos 9815 ausgestattet sein. Zur Erinnerung, das Galaxy S9 (Plus) arbeitet "nur" mit einem Exynos 9810. Es wäre das erste Mal seit Jahren, dass Samsung nicht einfach nur die aufgewärmten Spezifikationen der Galaxy-S-Serie verwendet, sondern tatsächlich neue Hardware mit mehr Leistung nutzt. Dazu soll es dann auch direkt 8 GB RAM geben, das Galaxy S9 besitzt nur 4 GB RAM, das Galaxy S9 Plus immerhin 6 GB RAM. Damit würde Samsung nach langer Wartezeit endlich ein Smartphone auf den Markt bringen, dass technisch zur Konkurrenz aufschließt – und enorm viel Leistung besitzt. Tatsächlich soll das Samsung Galaxy Note 9 nämlich in dieser Konfiguration ein iPhone X von Apple übertrumpfen. Auf der hohen Leistung könnte sich Samsung aber wohl nur einige Tage ausruhen. Kurz nach dem Galaxy Note 9 dürfte der Nachfolger des iPhone X vorgestellt werden und dieser in Kombination mit einem neuen Apple-A12-Prozessor die Konkurrenz wieder deutlich in den Schatten stellen. Doch es gibt Zweifel an dem Benchmark, wie man bei genauerer Betrachtung festgestellt hat. Zunächst einmal kann das Ergebnis nicht mehr auf der Webseite gefunden werden. Außerdem wird der Arbeitsspeicher dort in GB und nicht – wie üblich – in MB angegeben. Das spricht dafür, dass man bei den Informationen sehr skeptisch sein sollte.

Deutlich realistischer klingen da schon andere Informationen. Das Samsung Galaxy Note 9 soll, wie schon zuvor berichtet, über einen größeren Akku besitzen als der Vorgänger Note 8. Diesen hatte Samsung auf 3.200 mAh limitiert, nachdem das Galaxy Note 7 in Flammen aufgegangen ist. Beim Note 9 will man den Fehler bereinigen und einen 4.000-mAh-Akku verbauen. Der ist wohl auch bitter nötig. Die Akkulaufzeiten des Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus waren im Test eher mäßig. Da hilft wohl nur ein größerer Akku.

Samsung soll für das Galaxy Note 9 zudem den S Pen überarbeitet haben. Genaue Details zu den Neuerungen sind nicht bekannt. Klar ist aber wohl, dass eine neue Oberfläche und Funktionen eingeführt werden, die den S Pen noch sinnvoller nutzbar machen. Außerdem soll Bixby 2.0 integriert werden – hoffentlich dann auch in deutscher Sprache.

Apropos September: Im September 2018 erwartet die Welt erneut eine Reihe neuer iPhones.

Aufgrund der Kritik an den im vergangenen Jahr gestiegenen Preisen des iPhone X plant man nun angeblich einen Schritt zurück. Wie der nun bei TF International Securities angestellte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem neuen Memo mitteilt, will das Unternehmen aus Cupertino in diesem Jahr mit einer "aggressiveren" Preispolitik für die drei erwarteten iPhone-Modelle die Käufer locken. Alle drei Modelle sollen des Weiteren zeitgleich im September vorgestellt und wenig später auch verfügbar sein. Eine spätere Vorstellung eines Modells, wie im vergangenen Jahr beim iPhone X, erwartet er nicht. Die Preise für das Einsteiger-iPhone mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll und LC-Display sollen bei 600 bis 700 US-Dollar liegen. Das iPhone 8 kostet in den USA derzeit mindestens 699 US-Dollar. Der direkte Nachfolger des derzeitigen iPhone X mit OLED-Display soll nur noch 800 bis 900 US-Dollar kosten; für das aktuelle Modell müssen mindestens 999 US-Dollar investiert werden. Das gewachsene iPhone X Plus, welches angeblich eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll besitzen wird, soll laut Kuo für 900 bis 1.000 US-Dollar angeboten werden. Damit nimmt es den Platz des aktuellen iPhone X ein. Kuo nennt des Weiteren drei Gründe für die gesenkten Preise in diesem Jahr. So soll Apple sich die Kritik an den hohen Preisen zu Herz genommen haben und will außerdem durch niedrigere Preise insgesamt mehr Käufer für sich gewinnen. Als zweiter Grund wird die optimierte Produktion der benötigten Bauteile genannt. Dies führt dazu, dass die Ausbeute steigt, während die Kosten sinken. Der dritte Grund ist laut Kuo, dass Apple mehr Nutzern Face ID nahelegen will. Alle drei Smartphones sollen mit der Gesichtserkennung ausgestattet sein. Apple sieht das Feature als Möglichkeit, die Anwender an die eigenen Dienste und Produkte zu binden. Die schon traditionelle Keynote im September wird uns dann die wahren Fakten zeigen.

Apples neues Betriebssystem iOS 12 wird im Herbst 2018 erscheinen. Wie üblich hat Apple die neue iOS-Version aber bereits bei der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt und die erste Developer Preview veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung dabei ist wohl der Leistungszuwachs, den Apple verspricht. Laut Apple sollen Anwendungen bis zu doppelt so schnell starten, die Kamera bis zu 70 Prozent schneller. Insgesamt soll die Leistung im gesamten System verbessert werden. Davon sollen auch ältere iPhones profitieren: Selbst das iPhone 5s, das 2013 auf den Markt kam, soll iOS 12 erhalten. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere neue Funktionen, die Apple auf der WWDC vorgestellt hat.

Apple bietet in iOS 12 mehr Möglichkeiten, die Nutzung des iPhones oder iPads zu kontrollieren. Mit neuen Modi in der Nicht-stören-Funktion kann man stärker automatisieren, zu welchen Zeiten man keine Benachrichtigungen erhalten will. Dies kann auch basierend auf bestimmten Orten oder Aktionen aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die neue Funktion Screen Time gibt Auskunft darüber, wie lange und für welche Anwendungen man seine iOS-Geräte nutzt. So sollen Nutzer ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wieviel Zeit sie mit dem Gerät und mit bestimmten Apps verbringen und sie können sich selbst ein Zeitlimit für die Nutzung einer App setzen. Eltern können darüber auch die Nutzungszeiten ihrer Kinder auf iOS-Geräten mit Family-Sharing festlegen.

Siri erhält die neue Funktion Shortcuts, über die man Funktionen aus anderen Apps direkt über Siri aufrufen kann. Darüber hinaus kann Siri automatisiert eine Reihe von Aktionen ausführen, die der Nutzer zuvor als Shortcut festgelegt hat. Dabei kann man Funktionen aus verschiedenen Apps kombinieren, die Siri über einen Sprachbefehl oder durch Antippen des Shortcuts ausführt. Zudem kann Siri bestimmte Aktionen etwa basierend auf der Tageszeit vorschlagen.

In FaceTime kann man sich mit iOS 12 nicht mehr nur mit einer Person, sondern mit einer ganzen Gruppe unterhalten. Dies funktioniert auch über mehrere Geräte, etwa iPhone, iPad und Mac, oder auch mit der Apple Watch. Der Teilnehmer, der gerade spricht, soll im Chat automatisch größer angezeigt werden.

Für iMessage auf dem iPhone X hat Apple ebenfalls Neuigkeiten angekündigt. Zunächst bekommen die bekannten Animoji Verstärkung durch die neuen Figuren Geist, Koala, Tiger und T-Rex. Außerdem hat Apple die neuen Memoji angekündigt. Dabei handelt es sich um Charaktere, die der Nutzer selbst erstellen und personalisieren kann. Sowohl Animoji als auch Memoji sollen dank Zwinkere- und Zungenerkennung mehr Gesichtsausdrücke erfassen können.

Auch "Augmented Reality" spielt in iOS 12 weiterhin eine große Rolle. Apple stellt den Entwicklern mit ARKit 2 eine neue Version seiner AR-Plattform zur Verfügung, die bessere Gesichts- und Objekterkennung sowie höhere Leistung bieten soll. In Zusammenarbeit mit Pixar hat Apple außerdem das neue Dateiformat USDZ entwickelt, das es ermöglichen soll, AR beispielsweise in Anwendungen wie Nachrichten, Safari oder Mail  zu integrieren.

Darüber hinaus hat Apple weitere Neuerungen für Fotos, Apple Books, Apple News, CarPlay und weitere Apps angekündigt. iOS12 steht Entwicklern ab sofort in einer Developers Preview zur Verfügung. Die finale Version wird voraussichtlich im Herbst zusammen mit neuen iPhone-Modellen vorgestellt.

Es war ein richtig tolles Treffen an einem lauschigen Sommerabend, welches wie immer viel zu schnell vorbei ging, aber bereits am 18.07.2018 seine Fortsetzung findet.

Und nein, die PUG-Mannheim macht keine Sommerpause. Ich wurde nun des Öfteren darauf angesprochen, aber wir sind auch in diesem Jahr durchgehend immer am 3. Mittwoch im Monat für alle Smartphonebegeisterten da.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More