Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

19.04.2018

209. Treffen der PUG-Mannheim am 18.04.2018


Es war eine Mischung aus Frühling und Sommer, was sich an diesem 18. April wettertechnisch so abspielte. Als wir um 18:00 Uhr im Landolin eintrafen, lag über der Außenbestuhlung die pralle Sonne, so dass wir den Start unseres Apriltreffens erst mal in den Innenraum verlegten und gemütlich gegessen haben. Als die Sonne dann hinter der Kirche verschwand, hielt uns nicht mehr drinnen und wir konnten unsere Interessen gemeinsam im Außenbereich des "Landolins" ausleben.

Wir waren zu zehnt an diesem frühsommerlichen Abend und die Themen waren sehr vielseitig:

Zunächst ging es um die finale Einrichtung zweier neuer Smartphones, welche in den letzten 4 Wochen in den Kreis der PUG-Mitglieder Einzug gehalten haben. Da ging es einerseits um Probleme, die der Google Play Store machte und Jean-Claude bald zum Wahnsinn treiben, andererseits aber auch um Threema-Feinheiten, die wir aber schnell und kompetent lösen konnten.

Wir nutzen aber auch die einsetzende Dämmerung, um unsere Fotointeressen auszuleben, diesmal allerdings nicht aufwendig mit Spiegelreflexkamera und Stativ, mit denen wir Langzeitbelichtungen fotografierten, sondern aus der Hand mit Smartphone. Die umliegenden Gebäude luden uns in der "blauen Stunde" geradezu ein, diese zu fotografieren.

Hier einige Beispiele:

 

Anlässlich unseres 209. Treffens feierten wir fast auf den Tag genau unseren 16 Geburtstag, denn am 17. April 2018 wird die PUG-Mannheim 16 Jahre alt.

Und aktuell ist die PUG-Mannheim noch genauso, wie schon vor 16 Jahren, wie eine kleine aktuelle Themenauswahl des Abends beweist:

Neues Jahr, neues Flaggschiff – neues Logo! Der chinesische Hersteller gönnt mit der neuen Modellpalette auch seinem Corporate Design eine visuelle Erfrischung. Auf den bekannten roten Huawei-Fächer müssen Fans der Marke auf der Verpackung nicht gänzlich verzichten, doch die neue Typografie, in der Huawei seinen Markennamen setzt, ist deutlich prägnanter. Um sein neues Design gekonnt in Szene zu setzen, bedienen die Chinesen sich eines ausgeprägten Minimalismus. So ist die ausschließlich weiße Schachtel mit abnehmbarem Deckel fast ausschließlich in Rotgold beschriftet. Sowohl das Hersteller- als auch das Produkt-Logo glänzen dem Nutzer so von der samtig-matten Kartonoberfläche entgegen. Der Schriftzug "Leica Triple Camera" hingegen ist in rot und grau auf die Vorderseite aufgedruckt und im Gegensatz zu den glänzenden Elementen auch nicht geprägt.

Die Innenseite des Kartons, unterhalb des Smartphones, ist nicht weiß, sondern in einem hellen Eierschal-Ton gefärbt. In einzelnen Fächern ist dort der Lieferumfang angeordnet:

  • USB-Kabel (USB-C zu USB-A)
  • Adapter USB-C zu 3,5-mm-Klinke
  • Headset mit USB-C-Anschluss
  • Schnellladegerät (Huawei SuperCharge)

So gering die Änderungen beim ärgsten Konkurrenten Samsung in diesem Jahr ausfielen, so sehr hat Huawei sein großes Flaggschiff auf links gedreht; gewissermaßen blieb kein Stein auf dem anderen. Doch Nutzer, die vom P10 Plus upgraden, brauchen sich nicht sorgen, denn die Anordnung der Hardware-Tasten blieb fast gleich – inklusive des Farbtupfers auf dem Power-Button. Alles andere, wie den Metall-Unibody und den farblich abgesetzten Streifen für die Kameras und Antennen an der Oberseite sowie die breiten Ränder ober- und unterhalb des Displays hat Huawei in Rente geschickt.

Das Ergebnis ist ein Glas-Metall-Gehäuse, das mit einem langgezogenen Display inklusive Steg aufwartet – bei Huawei übrigens "Einschnitt" genannt. Die Rückseite ist je nach Ausführung farbig, in jedem Fall aber spiegelnd, der Metallrahmen ist passend dazu auf Hochglanz poliert.

Die Kamera aus gleich drei Objektiven hat Huawei vertikal auf der Rückseite angebracht. Sie ragen etwas aus dem Gehäuse hervor und sind nicht alle drei in das gleiche Modul verpflanzt worden. Denn während zwei Kamers sich ein Modul teilen, ist die dritte darunter platziert, ragt ebenfalls aus der Geräterückseite heraus, jedoch nicht so weit wie das Doppelmodul. Dadurch wirkt die dritte Kamera wie ein Fremdkörper. In Verlängerung der Kameramodul-Ausrichtung hat Huawei den Leica-Schriftzug aufgebügelt und erstmals die Leica-Nomenklatur für ein Zoom-Objektiv genutzt. Schweift das Auge noch etwas weiter am Rahmen entlang trifft es irgendwann auch auf den neu gestalteten Huawei-Schriftzug. Das Fächer-Logo Huaweis sucht man am Gerät indes vergebens.

Auf der Frontseite versucht Huawei das Display-Gehäuse-Verhältnis zu maximieren und setzt zu diesem Zweck auf einen Steg, der LED, Ohrmuschel und Frontkamera aufnimmt. Diese Aussparung im Display-Panel wird vielfach auch "Notch" genannt und ist von Apples iPhone X wohlbekannt – die Touch-Phone-Pioniere aus Cupertino gelten als die ersten, die ein solches Display verbaut haben und wurden bereits vielfach nachgeahmt, jetzt also auch von einem so namhaften Hersteller wie Huawei.

Im Gegensatz zu Apple mochte Huawei dann aber doch nicht auf einen Fingerabdruck-Sensor verzichten und nicht mal eine Platzierung auf der Rückseite war Huawei für das Flaggschiff gut genug. Ein schmaler Streifen unterhalb des Displays ist für den Hersteller der Ort der Wahl. Dort residiert der Sensor nun gequetscht wie eine Ölsardine in der Dose.

Am Rahmen hat sich dagegen wenig getan. Der chromfarbend glänzende Rahmen des Huawei P20 Pro unterscheidet sich nur durch den Wegfall des Klinken-Ports für Kopfhörer vom bisherigen Design. Der Übergang zum Heck ist bauartbedingt anders gelöst als beim P10 Plus: Da kein Unibody-Gehäuse zum Einsatz kommt, geht der Rahmen nicht einfach in die Rückseite über, sondern bildet eine kleine Kante. Sie ist jedoch elegant gelungen und stört dank abgerundetem Heckglas nicht im Geringsten.

Das P20 Pro kann im Hands-On von Beginn an Punkte sammeln. Eine tolle Haptik und ein Gewicht, das dem Nutzer hochwertige Materialien vermittelt, sind nur zwei der positiven Ersteindrücke. Dazu kommt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kanten und Rundungen sowie eine gute Gewichtsverteilung.

Die mechanischen Taster an Huaweis Triple-Kamera-Smartphone sind trotz der Größe gut zu erreichen und sorgen so für eine einfache Bedienung. Auch der Fingerabdruck-Sensor spricht gut an – wie beim Vorgängermodell lässt dieser sich mit Android-Systemfunktionen belegen, sodass die Software-Buttons für Zurück, Home und Multitasking ausgeblendet und Bildschirmplatz freigegeben werden kann.

Ein leidiges Thema ist die bauartbedingte starke Verschmutzung mit Fingerabdrücken. Schnell ist die Rückseite voll davon, wer keine Schutzhülle verwendet und Wert auf ein gepflegtes Smartphone legt sollte deshalb ein Putztuch stets zur Hand haben.
Die Verarbeitung bietet kaum Raum für Kritik: Die Aussparungen für Bauteile, Ports und Tasten sind sauber gefräst und bilden keine scharfen Kanten. Lediglich der USB-C-Port an der Unterseite ist etwas scharfkantig geraten . Das Material, ob Metall oder Glas, zeigt sich von der hochwertigen Seite und das Gehäuse schweigt auch bei kräftiger Biege- und Torsionskraft.

Die Taster sitzen sauber im Gehäuse und es bewegt sich nichts in irgendeine ungewollte Richtung. Einzig die herausragenden Kamera-Module könnten geschmeidiger und eleganter verbaut sein – auch diese Stelle des P20 Pro ist etwas scharfkantig. Doch die Kritik bewegt sich hier auf einem sehr hohen Niveau. Somit ist bei der Verarbeitung wie auch der Haptik alles im grünen Bereich, auch wenn sich Huawei noch Luft nach oben gelassen hat.

Mit dem Seitenverhältnis von 18,7:9 besitzt man beim Huawei P20 Pro ein eigenes Format, das sich zwischen dem des Samsung Galaxy S9+ (18,5:9) und den 19,5:9 des iPhone X ansiedelt – jedoch deutlich näher an Samsung. Damit ergibt sich eine FHD+-Auflösung von 1.080 x 2.240 Pixeln. Mit seiner Bildschirmdiagonalen von 6,1 Zoll ist das P20 Pro das größte Modell der neuen P-Generation. Zusammen ergibt sich eine Pixeldichte von 408 ppi und damit erreicht das Flaggschiff einen Bereich, der nur noch von Display-Gourmets und VR-Junkies kritisiert werden kann.

Fazit: Das P20 Pro setzt durchaus einen neuen Maßstab in unserer Smartphonewelt, wenn gleich es für mich durch die fehlende Speichererweiterung (micro SD-Karte) doch nicht 100%ig perfekt ist. Bare ich denke, wir können uns langsam aber sicher hiervon verabschieden, genauso, wie wir es vor einigen Jahren vom Wechselakku getan haben.

Seit dem Galaxy S5 mini hat Samsung keine mini-Version seines Galaxy-S-Flaggschiffs mehr auf den Markt gebracht. Mit den Serien Galaxy A3 und Galaxy A5 gibt es jedoch mittlerweile im Jahresrythmus alternative Mittelklasse-Modelle, die den Platz eingenommen haben. Dennoch gibt es nun Gerüchte um die Rückkehr eines mini-Models in Form eines Galaxy S9 mini. Losgetreten wurden die Spekulationen Ende März durch den Leaker mmddj auf Twitter. Demnach wird das Galaxy S9 mini unter dem Produktkürzel SM-G8750 geführt und von Samsung aktuell in China getestet. Nun taucht eben jenes Smartphone in der Benchmark-Datenbank von Geekbench auf - samt einigen technischen Daten. Das Galaxy S9 mini soll demnach mit einem Snapdragon 660 SoC von Qualcomm ausgestattet sein und über 4 GB RAM verfügen. Als Betriebssystem soll Android 8.0 Oreo zum Einsatz kommen. Wird es also 2018 den Release eines Galaxy S9 mini geben? Zum aktuellen Zeitpunkt spricht mehr dafür, dass sich die Gerüchte nicht bewahrheiten werden. Denn Spekulationen um mini-Modelle der Galaxy-S-Smartphones gab es in den vergangenen Jahren immer wieder, ohne dass diese am Ende wirklich auf den Markt kamen. Die Samsung-Spezialisten von SamMobile vermuten stattdessen, dass es sich beim ominösen SM-G8750 um ein Mittelklasse-Smartphone für den chinesischen Markt handeln könnte. Dies erscheint auch aus unserer Sicht wahrscheinlicher als eine mini-Variante des Galaxy S9 mini.

Die Apple Watch ist die bislang erfolgreichste Smartwatch. Dennoch schrumpft das App-Angebot für das Wearable immer weiter. Jüngstes Beispiel ist Instagram. Wer als iPhone- und Apple-Watch-Besitzer die aktuelle Version der Anwendung auf seinem Handy installiert, verliert automatisch die App auf der Uhr. Der Rückzug von Instagram ist kein Einzelfall. Zuvor hatten bereits Anbieter wie Amazon, eBay, Google und Twitter ihre Apps von der Handy-Uhr des iPhone-Herstellers entfernt. Hintergrund könnte die Auflage von Apple sein, zum Stichtag 1. April 2018 nur noch Anwendungen für die Smartwatch zuzulassen, die mit dem watchOS-2-SDK entwickelt wurden.  Diese Änderung kommt nicht überraschend und wurde von Apple schon Ende vergangenen Jahres angekündigt. Dabei sind neben neuen Programmen auch Updates für bestehende Applikationen betroffen. Sprich: Sobald eine Apple-Watch-App erneuert wird, passiert sie nur noch dann die Zugangskontrolle zum AppStore, wenn das aktuelle SDK verwendet wurde. Entwickler, die sich nicht an diese Spielregeln halten, haben nur eine Alternative: die App für die Apple Watch aufzugeben.

Apopos Watch: Die nächste Samsung-Smartwatch Gear S4 soll einige neue Funktionen einführen, die wir bei smarten Uhren wie der Apple Watch bisher nicht gesehen haben. Nun wurde bekannt, wann die Smartwatch erscheinen soll – und zu lange müssen wir nicht warten.

Erst vor wenigen Tagen sind erste Informationen zur Apple Watch Series 4 durchgesickert und plötzlich tauchen Gerüchte zur Gear S4 von Samsung auf – was ein Zufall. In dem Fall geht es aber nicht um die Ausstattung der Smartwatch, sondern um den Zeitpunkt der Vorstellung. Samsung hat laut Informationen von SamMobile bereits mit der Entwicklung der neuen Uhr begonnen und möchte diese noch in diesem Jahr vorstellen. Erst gestern wurde spekuliert, dass die neue Smartwatch eventuell nicht mehr in diesem Jahr kommt. Samsung hat nämlich ein riesiges Update für die ältere Gear S2 veröffentlicht. Die Gear S3 soll sich ebenfalls noch gut verkaufen – das hat uns Samsung kürzlich auf einem Event auf Nachfrage mitgeteilt.

Jetzt kommt die Samsung Gear S4 also doch noch 2018 und könnte durchaus einige interessante Neuerungen bringen, die einen Kauf der Smartwatch rechtfertigen würden. Samsung soll beispielsweise einen neuen Sensor integrieren, der den Blutdruck misst. Erst kürzlich hat das Unternehmen diese Technologie beim Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus eingeführt – die passende App gibt es aber nur in den USA. Insgesamt waren die Ergebnisse der Messungen korrekt, sodass Samsung der Gear S4 diese Funktion ebenfalls spendieren könnte. Damit würde das umständliche Messen des Blutdrucks über eine Manschette entfallen. Die Smartwatch könnte zudem in regelmäßigen Abständigen den Blutdruck automatisch untersuchen und so warnen, wenn etwas nicht stimmt. Eines der größten Probleme an vollwertigen Smartwatches ist die Akkulaufzeit. Nutzt man alle Funktionen, wie beispielsweise GPS, Benachrichtigungen, Sensoren und vielleicht sogar das eingebaute LTE-Modul, dann ist nach kurzer Zeit schon Schluss. Samsung hat kürzlich ein Patent eingereicht, dass die Lösung dafür hätte. Statt den Akku nur im kompakten Gehäuse der Uhr unterzubringen, will das Unternehmen den Akku im Armband verstauen. Dort könnte natürlich ein viel größerer Akku unterkommen und die Laufzeit so deutlich steigen. Erscheinen soll die Gear S4 offenbar zur IFA 2018 Ende August.

Und dann war da noch das Update für die Fans der Smartwatch "Gear S3 Classic / Frontier": Das Update mit der Buildnummer R760XXU2CRC3 respektive R770XXU2CRC3 wurde vorerst aber nur in den USA, Kanada und in Südkorea ausgerollt und war knapp 39 MB groß. Im Changelog zum Update wird eine verbesserte Akkulaufzeit, sowie eine Verbesserung der Bluetooth Verbindung angegeben. Die Erwartungen waren groß. Es war zu vermuten, dass die Verbindung im Vergleich zu vorher zur Gear S3 aber konstanter oder weniger den Akku beanspruchend sein wird. Soweit die Theorie. Mitte letzter Woche kam es dann auch nach Deutschland, dieses Update. Die 39 MB waren schnell installiert, nach etwa 25 Minuten und 10% Akkukapazität weniger war die Freude zunächst groß, als die Uhr anfänglich nur noch 1-2% Akku pro Stunde mit aktiviertem "Always On Display" (AOD) benötigte. Hier liegt die Betonung auf "anfänglich". Bereits einen Tag später war nicht nur meine, sondern auch die Uhren vieler anderen User wieder im "Normalmodus", d.h. der Akkuverbrauch war der gleiche wie vor dem Update. Update-Fazit: Viel Wind um nichts und eher enttäuschend. Auch ein kompletter Reset, wie ihn manche im Netz beschworen, hat zumindest bei mir keine Akkuverbesserung gebracht.

Samsung hat seine "Android Security Updates"-Webseite aktualisiert. Demnach werden in Zukunft nicht alle Varianten des Galaxy S6 mit Sicherheitspatches versorgt. Zunächst sah es sogar so aus, dass der Konzern die gesamte Reihe aufs Abstellgleis geführt hatte. Nach einer erneuten Aktualisierung gibt es nun immerhin Hoffnung für die Modelle, die erst später auf den Markt kamen. Schlechte Nachrichten gibt es aber wohl für Besitzer des Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge, die im April 2015 veröffentlicht wurden. Nach jetzigem Kenntnisstand wird es nach dem Februar-Patch keine weitere Aktualisierung für die beiden Geräte geben. Auf Samsungs Liste der Smartphones, die ein monatliches Update bekommen, sind die ursprünglich mit Android 5.0 Lollipop gestarteten Smartphones nicht mehr zu finden.

Kurzzeitig sah es auch so aus, dass die späteren Modelle Galaxy S6 Edge Plus und Galaxy S6 Active das Ende ihrer Lebenszeit erreicht hätten. Samsung hat bei diesen beiden Modellen aber wohl einen Rückzieher gemacht und die Angaben auf der "Android Security Updates"-Webseite noch mal überarbeitet. Jetzt sind die beiden Geräte wieder in der monatlichen Update-Liste zu finden. Aber auch hier dürfte es nicht mehr lange dauern, bis Samsung die Reißleine zieht: Das Galaxy S6 Active kam im Juni 2015 auf den Markt, während das Galaxy S6 Edge Plus im August 2015 veröffentlicht wurde. Eine Gnadenfrist von wenigen Monaten wird den beiden Geräten nun aller Voraussicht nach doch noch gegönnt.

Die "versehentliche" Löschung aus der Update-Liste dürfte Besitzern der S6-Reihe klar machen, wohin die Reise gehen wird. Google selbst empfiehlt den Herstellern Updates des Betriebssystems für zwei Jahre, Sicherheitspatches für drei Jahre auszuliefern. Das Galaxy S6 war für Samsung ein wichtiger Meilenstein, da nicht mehr auf Kunststoff, sondern auf hochwertige Materialien wie Glas und Aluminium gesetzt wurde – das ist bis zum heutigen Galaxy S9 so geblieben. Auch die Edge-Variante des Galaxy S6 galt und gilt als innovativ mit seinem an den seitlichen Rändern abgerundetem Display.

Brandaktuell war die Meldung von Navigon ein Diskussionsthema, die App aus den Stores zu entfernen: Das gibt das Unternehmen auf seiner Webseite bekannt. Mehr als 25 Jahre lang versorgte Navigon seine Kunden mit Kartenmaterial, Routenberechnungen und Navigationsanweisungen. Als Apple im Sommer 2008 den AppStore für das iPhone öffnete, war Navigon als erste Navigations-Anwendung für das Smartphone verfügbar. Zum 14. Mai werden die Programme nun vom Markt genommen. Das habe "strategische Gründe", wie Garmin erklärte.

Betroffen von der Einstellung sind nahezu alle Navigations-Apps, die Garmin derzeit im Angebot hat, so auch Navigon, Navigon Regions und Navigon Cruiser. Eine Ausnahme stellt hingegen Navigon select dar. Das Angebot für Mobilfunkkunden der Deutschen Telekom bleibt erhalten. Die App soll weiterhin zum Download angeboten werden. Sie ist auch in Zukunft durch In-App-Käufe erweiterbar. Eine weitere Ausnahme ist Garmin HUD für Europa und Nordamerika. 

Bereits gekaufte Apps sollen sich noch mindestens zwei Jahre im gewohnten Umfang nutzbar sein. Auch Abonnements lassen sich für diese Zeitspanne weiter nutzen. Kunden, die ein zeitlich unbefristetes Paket erworben haben, können die Dienste ebenfalls noch mindestens zwei Jahre lang nutzen. Ab 14. Mai lassen sich keine neuen Abos mehr abschließen oder In-App-Käufe tätigen.

Bereits abgeschlossene Abonnements enden für iPhone-Kunden automatisch. Anders sieht es für Besitzer von Android-Smartphones aus. Hier hat Navigon nach eigenen Angaben keinen Einfluss auf die Abo-Verwaltung. Nutzer müssen ihr Abonnement demnach selbst kündigen, da es ansonsten auch dann weiter berechnet werden würde, wenn die damit verbundenen Dienste in der Praxis gar nicht mehr nutzbar sind.

Unproblematisch ist nach Navgion-Angaben ein Handy-Wechsel. Ein einmal heruntergeladenes Programm soll sich auch auf dem neuen Gerät inklusive aller In-App-Käufe wiederherstellen lassen. Anders sieht es aus, wenn auch das Betriebssystem gewechselt wird. Beim Umstieg von iPhone auf Android oder umgekehrt war aber auch bisher schon ein Neukauf von App bzw. Erweiterungen erforderlich.

Kunden, die FreshMaps gekauft haben, sollen im Rahmen der Vertragslaufzeit weiterhin mit Updates versorgt werden. Nach dem 15. Mai bietet Navigon aber keine neuen FreshMaps-Käufe mehr an. 

Unsere Alternativen heißen "Here we Go" und "Google Maps"


In 4 Wochen geht's weiter, dann am 16.05.2018, hoffentlich wieder bei schönem Wetter.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Keine Kommentare: