Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 15.08.2018 ab 18:00 Uhr bei "Edde im Schankhaus Linde", Alte Viernheimer Straße 26, 68623 Lampertheim

05.10.2017

Wetter-Apps: Genaue Prognose nur gegen Geld

Der "Mannheimer Morgen" schreibt am 05.10.2017

Obwohl draußen vor dem Hotel Alpengarten im österreichischen Mallnitz noch bestes Wanderwetter ist, packt eine belgische Familie vorzeitig die Koffer. Denn der Wetterbericht ihrer Smartphone-App sagt Kälte und Regen voraus. "Die Prognosen stimmen oft nicht", ärgert sich der Hotelbesitzer Peter Angermann. Regelmäßig werde das aktuelle Klima in der Region schlechter dargestellt, als es ist. Und die Gäste würden sich danach richten, statt einfach aus dem Fenster zu schauen.


Insbesondere vorinstallierte, kostenlose Wetter-Apps auf Smartphones 
seien oft fehlerhaft, kritisieren Fachleute. (Q: dpa)

Daten aus Amerika
Sehr verlässlich sind viele Prognosen der privaten Anbieter von Wetterberichten nicht. Mitunter sagen zwei Anbieter sogar völlig gegensätzliche Entwicklungen voraus. Bei einem wird es kühl und regnerisch, während der andere zur selben Zeit sonniges Sommerwetter erwartet. ,,Wir staunen manchmal, wie unterschiedlich die Vorhersagen sind", stellt der Sprecher des steuerfinanzierten Deutschen Wetterdienstes (DWD), Gerhard Lux, fest. Diese Beobachtung haben auch verschiedene Vergleichstests, etwa von der Stiftung Warentest, schon bestätigt.

Insbesondere bei den kostenlosen, auf den Smartphones beim Kauf bereits installierten Programmen, entdeckten die Tester bei Vergleichen Mängel. Die Fehleinschätzungen haben Fachleuten zufolge mehrere Ursachen. Eine ist die Fülle und Auswahl der Daten. Einen wichtigen Block an Informationen beziehen die Apps vom amerikanischen Wetterdienst NOAA. Stützt sich eine Prognose allein darauf, oder auf die privaten meteorologischen Dienste der USA, sind daraus abgeleitete Vorhersagen für Deutschland noch recht ungenau. Das ist bei vielen Anbietern der Fall. Die Datenbasis ist zu gering. ,,Es darf sich jeder Meteorologe nennen", sagt Dominique Jung. Erst mit dem akademischen Diplom versehen, ist die Berufsbezeichnung geschützt. Diplom-Meteorologe Jung bietet selbst Prognosen an. Dabei werden die US-Daten durch französische und britische Wetterbeobachtungen ergänzt und von Fachleuten ausgewertet. Die Vorhersagen seiner Firma "wetter.net" werden vor allem an Unternehmen verkauft. ,,Man sollte darauf achten", rät Jung deshalb, ,,wer hinter einer App steht."

Das Geschäft mit Wettervorhersagen ist ein vergleichsweise kleiner Markt in Deutschland, mit einem Umsatz im niedrigeren zweistelligen Millionenbereich. Die Apps leben in der Regel von Werbung auf ihren Seiten oder bieten neben einer kostenlosen Version auch eine gebührenpflichtige an. Wird bezahlt, gibt es auch eine genauere Prognose, weil die Angaben häufiger aktualisiert werden. Das ist gerade beim oft benutzten Regenradar von "Wetteronline.de" hilfreich. Denn Schauer und Gewitter sind regional nur schwer exakt vorherzusagen. Jung ärgert es, wenn die Anbieter dies vorgeben. ,,Die Apps gaukeln eine Genauigkeit vor, die es gar nicht geben kann", kritisiert er. Gewitter ließen sich am Vortag zwar für eine größere Region anzeigen, nicht jedoch für eine bestimmte Stadt in dieser Gegend. Auch der DWD sieht die Praktiken einiger App-Anbieter kritisch. Da würden Prognosen über einen Zeitraum von mehr als zehn Tagen angezeigt, sagt Lux, das gehe verlässlich gar nicht.

Tausend Handelsschiffe messen
Wie arbeitsintensiv die Meteorologie ist, zeigen die Zahlen des DWD. Acht Mal täglich erneuert der Dienst seine Vorhersage. Rund eine Million Datenpakete werden von den Computern der Offenbacher in dieser Zeit verarbeitet. Sie stammen zum Beispiel von anderen nationalen Wetterbeobachtern, mehreren Tausend Handelsschiffen, die auf den Weltmeeren Messungen vornehmen, oder einen Dutzend Satelliten. Entscheidend für eine präzise Prognose sind schließlich nicht die in Deutschland vorgenommenen Messungen von Temperatur oder Luftdruck. ,,Unser Wetter wird vor allem im Nordatlantik gemacht", sagt Lux.
Zum Leidwesen der privaten Firmen hat sich auch der DWD mit einer App ins Netz begeben. So soll die Bevölkerung vor allem vor Gefahren wie Tornados oder Starkregen gewarnt werden. Es gibt auf der DWD-App ,,Warnwetter" aber auch einen kostenlosen Wetterbericht für diesen und den nächsten Tag. Das gräbt dem Experten zufolge der kostenpflichtigen privaten Konkurrenz das Wasser ab. "Viele Nutzer sind schon gewechselt", beobachtet Jung.

Q:Mannheimer Morgen, Wolfgang Mulke (wom)

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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