Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 15.08.2018 ab 18:00 Uhr bei "Edde im Schankhaus Linde", Alte Viernheimer Straße 26, 68623 Lampertheim

18.10.2017

Was Wlan-Nutzer wissen sollten


Internet Software- und Geräteanbieter arbeiten fieberhaft daran, Sicherheitslücke zu schließen / Sicheres Surfen noch möglich

Der "Mannheimer Morgen" schreibt am 18.10.2017

Dass ein Drahtlosnetzwerk verschlüsselt ist, bekommen Nutzer meist nur mit, wenn sie sich mit dem Rechner oder Smartphone anmelden wollen. Dann werden sie zur Eingabe des Wlan-Schlüssels aufgefordert, oft auch einfach nur als Passwort bezeichnet. Dass dahinter meist der Sicherheitsstandard Wi-Fi Protected Access 2 (WPA2) steckt, muss Anwender eigentlich nicht weiter kümmern. Das hat sich mit der nun bekannt gewordenen WPA2-Sicherheitslücke schlagartig geändert: Angreifer könnten mit einer "KRACK" getauften Attacke in Wlan-Netzen übertragene Daten mitlesen und manipulieren. Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wie wahrscheinlich ist ein Angriff auf ein privates Wlan-Netz?
"Wahrscheinlichkeiten kann man in so einem Kontext schwer abschätzen", sagt Johannes Buchmann vom Center for Research in Security and Privacy (CRISP) an der Technischen Universität Darmstadt. Allerdings sei eine Attacke recht aufwendig. "Damit jemand den Angriff bei Ihnen machen kann, muss er in Ihrer Nähe sein und kurzfristig eine Art Fake-Access-Point aufbauen." Das könne etwa von einem Auto aus auf der Straße passieren, erklärt der Informatik-Professor. Es gehe aber nicht um großflächige Angriffe aus dem Internet heraus. 

Welche Geräte sind theoretisch betroffen?
Wlan-Router, aber auch alle anderen Geräte mit einem Wlan-Modul vom Rechner, übers Smartphone und Tablet bis hin zum Smart-TV oder Netzwerk-Player.

Gibt es je nach Betriebssystem Unterschiede?
Ja. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind insbesondere Mobilgeräte mit Android und Rechner mit Linux-Btriebssystemen gefährdet. Apples iOS und macOS seien nur eingeschränkt betroffen: Hier könnten die Schwachstellen derzeit nicht in vollem Umfang erfolgreich ausgenutzt werden. Apple hat die Lücke aber auch schon gestopft - aktuelle Betriebssysteme sollen demnächst verfügbar sein. Microsoft hatte die Schwachstelle bereits in seinen gerade veröffentlichten Software-Aktualisierungen behoben.

Was ist mit meinem Internet-Router?
Die Hersteller prüfen oder arbeiten an Updates. "Wir schätzen die WPA2-Lücke als sehr ernstzunehmend ein und kümmern uns darum, betroffene Geräte zu identifizieren und Updates schnellstmöglich bereitzustellen", heißt es etwa bei der Telekom, die Kunden unter der Marke Speedport Router bereitstellt. AVM, Hersteller der verbreiteten Fritzboxen, hat bereits teilweise Entwarnung gegeben: Fritzbox-Router an Breitbandanschlüssen seien "nach aktuellem Stand nicht von der ,KRACK' genannten Wlan-Sicherheitslücke betroffen". Allerdings soll es Updates für Wlan-Repeater des Herstellers geben.

Wann bekommen meine anderen Geräte Updates?
Aktualisierungen von Betriebssystemen, installierter Software und Geräte-Software (Firmware) gilt es immer im Auge zu behalten und bei Verfügbarkeit sofort zu installieren. "Die Leute müssen Updates fahren auf ihren Geräten", sagt Buchmann. "Man muss das im Blick haben." Ob es aber für alle Geräte und Betriebssysteme am Ende Aktualisierungen gibt, sei unsicher. Skeptisch ist der Experte etwa bei älteren Android-Versionen.

Wie funktionieren Updates konkret?
Im Router-Einstellungsmenü sollte man - falls möglich - automatische Updates aktivieren. Wer seinen Router vom Provider bekommen hat, kann dort nachfragen, ob Aktualisierungen automatisch eingespielt werden. Falls dem nicht so ist, muss man regelmäßig im Support-Bereich der Herstellerseiten nach Aktualisierungen Ausschau halten.

Sind Online-Banking oder Online-Shopping in Wlan-Netzen tabu, bis ich Firmware-Updates für meine Geräte erhalten habe?
Nicht unbedingt. Wer - wie sonst auch generell empfohlen - darauf achtet, dass die Webseite eine funktionierende HTTPS-Verschlüsselung hat, kann zumindest daheim relativ unbesorgt auch weiter sensible Daten übers Wlan übertragen. Diese erkennt man an einem grünen Schloss-Symbol in der Adressleiste und dem der Adresse vorangestellten HTTPS.

Wie gehe ich ganz auf Nummer sicher?
Wer absolut sichergehen möchte, kann etwa sein Notebook oder seinen Desktop-Rechner auch vorübergehend per Lan-Kabel an den Router anschließen, rät Buchmann. Oder er nutzt zumindest fürs Online-Banking oder das Einkaufen im Netz eine mobile Internetverbindung per Smartphone, Tablet oder Mobilfunk-Router.

Q: Mannheimer Morgen / Dirk Averesch, dpa

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Keine Kommentare: