Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

21.09.2017

201. Treffen der PUG-Mannheim am 20.09.2017

Der Sommer und die Urlaubszeit, also die schönste Zeit des Jahres, ist vorbei – alle sind mit ihren Gadgets wohl behütet in der Heimat angekommen und bestens gestimmt wieder in den Alltag gestartet. Auch unsere Feierlichkeiten im Jahre 2017 zum 15-jährigen PUG-Bestehen und zum 200. Treffen liegen nun hinter uns und so stellte sich jetzt im September wieder der "ganz normale PUG-Alltag" ein und zwar diesmal wieder an gewohnter Stelle im "Landolin".

Themen gab es für die 9 Besucher mehr als genug, angefangen vom Politisieren aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl bis hin zu den wahren Themen des Abends, denn Anfang September traf sich die Branche in Berlin zur IFA (Internationalen Funkausstellung) und wie schon seit einigen Jahren gab es auch 2017 wieder das eine oder andere neue aus dem Bereich "Smartphones & More":

Das Galaxy Note 8 ist Samsungs Smartphone-Highlight der Messe: Es bietet unter anderem eine Dual-Kamera mit zweifach optischem Zoom. LG zeigt das LG V30 – ebenfalls mit zwei Linsen. Sony führt die Smartphones Xperia XZ1 und XZ1 Compact vor. Und von Lenovo gab es das Moto Z2 Force zu sehen, das mit einem angeblich splitterfesten Display aufwartet. Archos Access ist der Name einer neuen Mittelklasse-Smartphone-Reihe, sie könnte Konkurrenz etwa für das neue Wiko View werden. Comebacks gibt es auf der IFA ebenfalls: So meldet sich, man höre und staune, Palm zurück und will zum Weihnachtsgeschäft mit frischen Android-Geräten mitmischen. Sharp setzt wieder einen Fuß im europäischen Markt und zeigt das Aquos S2, das mit einem 120-Hertz-Display aufwartet. 


Auf der IFA heißt es Südkorea und Japan im Duell. Die südkoreanischen Hersteller Samsung und LG zeigen (wenig überraschend) neue Top-Smartphones. So ist das Samsung Galaxy Note 8 endlich da – und zwar ohne Akku-Probleme, dafür hat der Hersteller einige Vorkehrungen getroffen. Ebenfalls ganz frisch bei Samsung: Das Note 8 bekam – wie viele Top-Geräte anderer Hersteller auch – eine Doppelkamera spendiert. Mit ihr sind eindrucksvolle Porträtaufnahmen und ein zweifacher optischer Zoom möglich. Von LG wiederum gab es das V30, sozusagen die Premium-Klasse des südkoreanischen Herstellers. Das kommt inklusive kontraststarkem OLED-Display mit einer Größe von 6 Zoll und der entsprechenden WQHD-Auflösung. Mit an Bord sind – wie beim Xperia XZ1 und XZ1 Compact, siehe unten – der aktuelle Qualcomm-Prozessor Snapdragon 835 sowie 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. LG wartet allerdings zusätzlich mit einer lichtstarken 16-Megapixel-Kamera zusammen mit einer Super-Weitwinkel-Linse mit 13 Megapixeln auf. Südkorea versus Japan: Von dort kommen Sonys High-End-Smartphones – ohne Doppelkamera, dafür im Doppelpack. So stellt das Unternehmen neben dem Sony Xperia XZ1 das fast baugleiche Xperia XZ1 Compact vor. Der größte Unterschied sind das 4,6-Zoll-Display mit 720p- statt Full-HD-Auflösung und das daraus resultierende kompaktere Format. Aber: Der Akku bleibt mit 2.700 mAh gleich groß.

Mit dem Nokia 8 ergänzt das finnisch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen HMD Global seine Palette aus Einsteiger- und Mittelklassegeräten um ein Spitzen-Smartphone. Highlight des Nokia 8 ist die neue Kamera, die Fotos und Videos erstmals gleichzeitig vorne und hinten schießt – und die Nokia zum ersten Mal seit Langem wieder gemeinsam mit Carl Zeiss entwickelt hat. Entsprechend ist ein Querschnitt der Nokia-8-Kamera am Stand von Carl Zeiss zu sehen. Ein anderer Veteran des Mobilfunks ist der kanadische Hersteller Blackberry, der auf der IFA die verbesserte Black Edition seines Top-Modells Blackberry Keyone vorstellt.

Die Zahl der Mittelklasse-Smartphones wächst, und zwar zu Recht! Durch die Weiterentwicklung von Hard- und Software sind gute Geräte immer erschwinglicher – das zeigen Nischenhersteller wie Archos, Wiko und ZTE: Sie warteten auf der IFA mit einigen Geräten zu günstigen Preisen auf. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen gute Smartphones weit über 500 Euro kosteten. Allerdings bieten High-End-Geräte wiederum immer mehr Features, mit denen sich günstige Geräte schwertun und die so als Alleinstellungsmerkmale fungieren.

Die Marke Palm ist allen von uns vor allem aus den 1990er- und 2000er Jahren ein Begriff. Das Unternehmen entwickelte sogenannte PDAs, die als Mini-Computer mit Eingabestift vor allem im Business-Bereich beliebt waren. 2007 folgte Palm dem Smartphone-Trend und stellte eigene Handys vor. Mit dem "Palm" begannen 2002 auch die Aktivitäten der "Palmusergroup Mannheim", heute "PUG-Mannheim – Smartphones & More". Nun will ein Unternehmen die Marke mit neuen Produkten zurück in die Köpfe holen. 

Nachdem die vor allem durch PDAs und später auch Smartphones bekannte Marke Palm im Jahr 2010 von HP aufgekauft wurde, wurde es um das Traditionsunternehmen sehr still. Nach knapp einem Jahr stellte HP die Entwicklung von Palm-Geräten ein, die beliebte Marke geriet beinahe in Vergessenheit. Das soll sich nun ändern: TCL will die Kultmarke erneut zum Leben erwecken, wie TCL-Marketing-Manager Stefan Streit jüngst in einem Interview mit Android Planet verlauten ließ. Dabei ist Palm nicht die erste Kultmarke, die das chinesische Unternehmen mit rund 50.000 Mitarbeitern aus der Versenkung holen möchte. TCL hat zählt unter anderem Blackberry und Alcatel One Touch zu seinem Marken-Portfolio.

Im Interview verriet Streit, dass die neuen Palm-Geräte bereits Anfang 2018 auf dem Markt erscheinen sollen. Um welche Produkte es sich dabei genau handelt, ist hingegen noch unklar. Das Technik-Portal Androidpolice prognostiziert jedoch mindestens ein neues Palm-Smartphone. Die Zielgruppe für die neuen Geräte seien laut Streit Erwachsene, die mit der Marke Palm in den späten 90er- und frühen 2000er-Jahren aufgewachsen sind. Möglich ist, dass die neuen Palm-Geräte im Februar kommenden Jahres auf dem MWC in Barcelona vorgestellt werden.

Bereits im August verkündete TCL zudem auf seiner Website, dass anstatt Palms WebOS als Betriebssystem Googles Android zum Einsatz kommen solle. TCL hatte sich im Jahr 2015 die Markenrechte gesichert. Ob das Unternehmen eher in die PDA-Sparte zurückkehrt und womöglich ein Smartphone mit Eingabestift wie das Galaxy Note 8 herausbringt, oder ob es in die Richtung Palm-Pre- und Pixie-Smartphones geht, wird die Vorstellung im neuen Jahr zeigen. Wir dürfen da sehr gespannt sein …

Der einstmals unangefochtene Handy- und Symbian-Smartphone-Marktführer Nokia hat nach der Vorstellung des iPhone von Apple gleich zwei fundamentale Fehler gemacht, infolge derer sie komplett vom Markt verschwunden waren: Erst verschliefen sie die Umstellung von Tasten zu Touch-Bedienung beim hauseigenen Betriebssystem Symbian, dann setzten Sie auf die Kooperation mit Microsoft und deren Betriebssystem Windows Phone bzw. Windows Mobile, das jedoch bei den Kunden nicht ankam. In Kooperation mit dem finnischen Hersteller HMD Global wagen sie nun den Neuanfang: Die Entwicklung erfolgt in Kooperation, die Produktion in China.

Zum Start der Kooperation erschienen Geräte im unteren und mittleren Preissegment wie das Nokia 3 und das Nokia 6. Mit dem Nokia 8 sollen nun die "Flaggschiffe" wie das Galaxy S8 von Samsung oder die kommenden Geräte von Apple angegriffen werden. Doch das gelingt nur teilweise.

Doch warum kann das Nokia 8 noch nicht ganz mithalten ?

Die Papierform des IPS-Displays des Nokia 8 ist beeindruckend: Quad HD, 1440 mal 2560 Pixel, 5,3 Zoll Diagonale, 554 Pixel pro Inch. So scharf sieht kein Auge. Die gemessene Helligkeit von 540 cd/m² ist ausreichend, um auch bei starker Sonneneinstrahlung das Display noch ablesen zu können. Der Kontrast von 1275:1 liegt ebenso wie der ΔE-Wert von 5,04 für die Farbabweichungen im guten Bereich. Doch die Enttäuschung kommt beim Blickwinkel-Test: Schaut man nicht direkt von vorne, sondern seitlich auf das Display, nimmt die Helligkeit schon bei vergleichsweise kleinem Winkel erheblich ab. Hat man das Gerät - zum Beispiel zum Tippen von Nachrichten - vor sich auf dem Tisch liegen und schaut entsprechend unter einem Winkel von ca. 45° auf das Display, regelt man schon im Zimmer die Display-Leuchtstärke auf das Maximum, um es noch gut ablesen zu können. Das können selbst viele Mittelklasse-Smartphones deutlich besser.

Man kann sich streiten, ob Samsungs quasi randloses Edge-Display von Galaxy S8 und Galaxy Note 8 der Weisheit letzter Schluss ist. Doch anderseits gilt auch: So viel Abstand, wie zwischen dem Display und dem Rand des Nokia 8 verbleibt, ist in der Oberklasse nicht mehr zeitgemäß. Je ein bis zwei Millimeter weniger links und rechts und fünf Millimeter weniger oben und unten wären hier mehr gewesen, die die Einhand-Bedienung des Geräts erleichtern und auch dafür sorgen, dass es besser in die Tasche passt.

Geschützt wird das Display des Nokia 8 von Corning Gorilla Glass 5. Das ist wohl das bisher bruchfesteste Glas aus dem Hause Corning. Leider ist das Gorilla Glass 5 nach der bisherigen Erfahrung aber wieder anfälliger für Kratzer als die Vorgänger. Und je mehr Kratzer das Frontglas sammelt, desto höher steigt die Gefahr, dass es bei einem Sturz doch bricht. Eine Displayschutzfolie oder ein zusätzliches Displayschutzglas ist daher für das Nokia 8 sicher eine sinnvolle Investition.

Für die Bedienung stellt das Nokia 8 am unteren Geräterand die bei Android-Geräten dieser Klasse üblichen Tasten bereit: Links und rechts zwei Schaltflächen für "Zurück" und "App-Liste", sowie dazwischen den Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor. Die Schaltflächen sind mit den üblichen Symbolen versehen, werden aber immer nur nach Eingaben kurz beleuchtet und sind daher sonst, je nach Umgebungslicht, mehr oder weniger unsichtbar. Sie sind aber auch im dunklen Zustand sensitiv. Auch, wenn man von anderen Geräten möglicherweise ein anderes Verhalten der Navigationsleiste gewohnt ist: Die Umgewöhnung dauert nicht lange.

Der Fingerabdrucksensor im Home-Button reagiert schnell und zuverlässig, und zwar auch dann, wenn man den Finger aus einer anderen Richtung auflegt als beim Training des Sensors. Mit einmal Fingerauflegen kann man das Gerät gleichzeitig einschalten und entsperren. Dem Autoren gefallen zwar Fingerabdrucksensoren auf der Rückseite mittig, also da, wo beispielsweise Huawei sie anbringt, etwas besser als auf der Vorderseite. Denn mit dem rückseitigen Sensor kann man das Gerät sofort beim in-die-Hand-nehmen entsperren, ohne eine zusätzliche Bewegung machen zu müssen. Dafür ist der Sensor auf der Vorderseite praktischer, wenn das Gerät auf dem Schreibtisch liegt und man es entsperren will, ohne es gleich in die Hand nehmen zu müssen. Nachdem unterschiedliche Anwender unterschiedliche Vorlieben bezüglich der Position des Fingerabdrucksensors haben, stellt sich die Frage, warum in Top-Geräte wie dem Nokia 8 nicht gleich zwei eingebaut werden: Einer vorne und einer hinten.

Über andere moderne Biometrie-Sensoren verfügt das Nokia 8 nicht. Insbesondere gibt es keinen Iris-Scanner.

Am rechten Rand befinden sich noch die Lautstärkewippe und der Ein-/Ausschalter in der üblichen Anordnung. Diese Tasten funktionieren gut. Dankenswerterweise verzichtet Nokia auf zusätzliche Tasten, um herstellerspezifische Dienste wie Bixby zu starten. Natürlich kann der Google-Sprachassistent "Ok Google" auch auf dem Nokia 8 verwendet werden, sogar als Entsperrmethode, die freilich noch unsicherer ist als der Fingerabdruck-Scanner.

Und Huawei ? Da steht ein Datum im Raum, an welchem der Mate 9-Nachfolger vorgestellt werden soll.

Am 16. Oktober 2017 wird Huawei in München das Mate 10 vorstellen. Offenbar wird aber nicht nur der Mate 9-Nachfolger in der bayerischen Landeshauptstadt seine Weltpremiere feiern. Huawei hat vermutlich noch zwei weitere Smartphones im Gepäck: das Mate 10 Pro und das Mate 10 Lite.


Nach den vorliegenden Informationen arbeitet Huawei an drei Mate 10-Modellen. Sie hören auf die Codenamen Marcel, Blanc und Alps. Über Marcel ist noch wenig bekannt, Nach den bisher bekannten Informationen soll Marcel das Basis-Modell sein. Bei Blanc handelt es sich offenbar um eine Pro-Variante und bei Alps um ein Lite-Modell. Darauf weisen zumindest die ersten technischen Daten hin, die im Netz kursieren.

Demnach wird Blanc ein 5,99 Zoll großes Display mit einem Seitenverhältnis von 18:9 bieten - wie es etwa auch das Galaxy S8 aufweist. Das ermöglicht es, das Smartphone trotz großer Bilddiagonale verhältnismäßig kompakt zu bauen. Bei der Lite-Variante (Alps) setzt Huawei dagegen offenbar auf ein 5,8-Zoll-Screen mit dem klassischen 16:9-Format.

Als Prozessor soll in allen drei Varianten der neue Huawei-Chip Kirin 970 zum Einsatz kommen. Unterschiede wird es aber wohl beim verfügbaren Arbeits- (RAM) und Gerätespeicher geben. Blanc soll mit 6 Gigabyte RAM und bis zu 128 Gigabyte Gerätespeicher erscheinen, Alps wird nur 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Gerätespeicher bieten. Weitere Unterschiede: Das Mate 10 Pro ist offenbar nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Abzuwarten bleibt, ob Huawei alle drei Smartphones in Deutschland in den Handel bringen wird. Im Otober wissen wir dann mehr …

Auf der Smartwatchseite haben wir alle auf die Samsung Galaxy Gear S4 gewartet, hier hat uns Samsung allerdings einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, ohne dabei ein schlechtes oder minderwertiges Produkt vorgestellt zu haben:

Mit der Smartwatch Gear S3 hat Samsung ein echtes Schlachtschiff auf den Markt gebracht: Sie kann fast alles, ist unverwüstlich und thront als unübersehbares Statement am Arm. Doch nicht jeder möchte so einen Boliden mit sich tragen, zumal für Sport und Fitness die Größe nicht ideal ist. Hier kommt die in Berlin vorgestellte neue Smartwatch ins Spiel: Die Samsung Gear Sport.


Mit einer Diagonale von 43 Millimetern ist die Samsung Gear Sport etwa einen halben Zentimeter kleiner als die Gear S3, steckt aber auch in einem soliden Metallgehäuse. Durch die glatt polierte Lünette wirkt sie aber etwas schlichter als die Gear S3. Bei der Bedienung bleibt sich Samsung treu und setzt weiterhin auf die geniale Menü-Steuerung durch Drehen der Lünette. Zusätzlich findet man am rechten Rand eine Menü- und eine Zurück-Taste. Das Schönste ist aber das Super-AMOLED-Display: Es bietet starke Farben und Kontraste. Mit einer Diagonale von 1,2 Zoll ist es etwas kleiner als bei der Gear S3 (1,3 Zoll), erreicht aber dieselbe Auflösung von 360x360 Pixeln. Als Armband kommen klassische Uhren-Armbandbreiten von 20 Millimeter zum Einsatz, Samsung selbst bietet unzählige verschiedene Materialien und Farben zur Auswahl.

Die Gear Sport kommt mit Samsungs Tizen-Betriebssystem, dem neben Apple (Watch OS) und Google (Android Wear) dritten Smartwatch-Betriebssystem. Besonderheit: Die Uhr lässt sich sowohl mit iPhones als auch mit Android-Smartphones (ab Android 4.4, Samsung-Galaxy-Modelle ab 4.3) verbinden und nutzen. Anders als bei Android-Wear-Uhren funktioniert sogar die App-Installation via Smartphone. Natürlich zeigt die Uhr Benachrichtigungen an. Viele leistungsfähige Apps etwa für E-Mail, Wetter, Sport, Kalender und ähnliches sind vorinstalliert. Bonbon für Business-Nutzer: Auch PowerPoint-Präsentationen am PC lassen sich via Uhr fernsteuern. Außerdem soll eine Bezahlung via NFC möglich sein, bislang allerdings ist Samsung Pay in Deutschland noch nicht verfügbar.

Die Samsung Gear Sport beherrscht alle üblichen Sport- und Fitness-Funktionen, ist bis 5 ATM wasserdicht und somit auch fürs Schwimmen geeignet. Die Uhr soll automatisch verschiedene Sportarten erkennen. Neben Samsungs eigenen Sport-Apps, die mit der Samsung-App S-Health abgeglichen werden, gibt es auch diverse Drittanbieter-Apps. Der Pulsmesser soll den Puls automatisch rund um die Uhr protokollieren. Der eigentliche Clou ist der persönliche Trainer im Zusammenspiel mit Smartphone und Samsung TV. Über das Smartphone kann der Video-Trainer direkt auf einen Fernseher gebeamt werden, wo ein Fitness-Trainer auf dem Bildschirm gezielt passende Übungen vorturnt. Diese kann man dann nachmachen und über die Uhr steuern.

Ein Problem bei fast allen Smartwatches ist die niedrige Akkulaufzeit. Die meisten Modelle müssen bestenfalls alle zwei Tage geladen werden. Nach Angabe von Samsung soll die Gear Sport aber genauso lange durchhalten wie der große Bruder Gear S3, obwohl der Akku von 380 mAh auf 300 mAh schrumpft: vier Tage. Möglicherweise arbeitet die Gear Sport dank des kleineren Displays aber sparsamer. In ersten Tests hielt allerdings auch die Gear S3 bei normaler Nutzung nur zwei bis drei Tage durch. Mit gut zwei Tagen wäre die Gear Sport dennoch ausdauernder als viele andere Smartwatches.

Ich bin der Meinung, durch allnächtliches Aufladen sollte das kein Problem sein und dabei hat man für die tägliche Nutzung genügend Reserven.

Die Gear Sport kommt Ende Oktober 2017 für 349 Euro auf den Markt. Zwei Farbvarianten sind im Angebot: Schwarz und Blau.

Die Gear Sport kann im ersten Eindruck mit umfangreichen Funktionen und hochwertiger Hardware punkten. Ein besonderer Pluspunkt ist die Tatsache, dass die Uhr mit allen gängigen Smartphone-Betriebssystemen funktioniert – auch, wenn frühere Modelle an Samsung-Geräten am einfachsten zu nutzen waren. Interessant für Apple-Nutzer: Bei den Sportfunktionen ist sie der Apple Watch in vielem überlegen.

Wer nicht in Berlin bei der IFA war, hat mit der Teilnahme an unserem Treffen einen ordentlichen und umfangreichen Überblick über die gezeigten Neuheiten aus dem Bereich "Smartphones & More" erhalten.

Und dann war da noch der 12. September 2017, der Tag, an dem Apple Großes verkündete: Das iPhone gibt es nun bereits 10 Jahre und nun will Apple mit einem radikal erneuerten iPhone einen neuen Standard im Smartphone-Geschäft setzen. Beim iPhone X (steht für 10, nicht den Buchstaben X) füllt der Bildschirm den Großteil der Frontseite aus und der Fingerabdruck-Scanner wurde durch Gesichtserkennung abgelöst. Mit einem Startpreis von 1149 Euro (999 Dollar in den USA) ist es deutlich teurer als bisherige iPhones und kommt auch später als gewohnt erst Anfang November 2017 auf den Markt.


Im Phone X findet ein Display mit einer Diagonale von 5,8 Zoll - mehr als beim aktuellen Plus-Modell - in einem Gehäuse Platz, dass nur unwesentlich größer ist als das aktuelle "kleine" iPhone 7. Auch andere Smartphone-Anbieter setzen darauf, möglichst ohne Bildschirmränder auszukommen. Designs in diese Richtung stellten unter anderem der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi, Weltmarktführer Samsung und das Start-up Essential von Android-Erfinder Andy Rubin vor. Zugleich sagte Apple-Chef Tim Cook, das iPhone X solle die Marschrichtung für die Branche für das nächste Jahrzehnt vorgeben - vor zehn Jahren hatte das erste iPhone den Grundstein für das heutige Smartphone-Geschäft gelegt.

Die Gesichtserkennung Face ID ist mit mehreren verschiedenen Sensoren dreidimensional, damit die Technologie nicht etwa mit einem Foto ausgetrickst werden kann. Samsung musste hämische Kommentare einstecken als das Journalisten bei einem Modell des südkoreanischen Konzerns gelang. Die Gesichtserkennung ersetzt den Fingerabdruck-Scanner nicht nur zur Entsperrung der Telefone, sondern unter anderem auch für das Bezahlsystem Apple Pay. Das iPhone X kann kabellos aufgeladen werden und ist mit drahtlosen Ladegeräten des Qi-Standards kompatibel. Die Version mit mehr Speicher kostet 1319 Euro.

Es war ein toller, abwechslungsreicher Septemberabend im Kreise Gleichgesinnter. Und die Vorstellungen der neuen Produkte macht Spaß auf mehr. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst ;-)

Mehr gibt es dann beim nächsten Treffen am 18.10.2017, hier auf dieser Seite oder im Threema-Kanal der PUG-Mannheim jederzeit.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Q: teltarif.de, Samsung, Apple, Nokia

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