Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.09.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

26.03.2017

15 Jahre "PUG-Mannheim – Smartphones & More"

Im April 2002 hat alles angefangen. Es wurde in Mannheim eine Usergroup für sog. PDA's (Personal Digital Assistent) oder Handhelds mit dem Betriebssystem "PalmOS" mit dem Namen "Palmusergroup Mannheim" gegründet. Mittlerweile ist "PalmOS" vom Markt verschwunden und auch den PDA bzw. Handheld gibt es heutzutage nicht mehr. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennt sich die ehemalige Palmusergroup heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets und ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Man kümmert sich schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken und welche Einstellmöglichkeiten es so gibt. Bei der PUG-Mannheim erhält man verständnisvoll Tipps und Tricks aus der großen Welt des mobile Computings und die Mitglieder zeigen, welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei der PUG-Mannheim sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Jetzt, zum 15. Geburtstag gibt es am Vorabend des PALMsonntags ein großes Sondertreffen. Am Samstag, den 08.04.2017 ab 19:00 Uhr wird im "Asia Paradies" (Speckweg 87, 68305 MA-Waldhof) ordentlich Geburtstag gefeiert. Wer Lust hat und auf 15 Jahre Smartphones & More zurückblicken möchte, gleichzeitig aber auch mit den Mitgliedern in die Zukunft des mobilen Computings schauen möchte, oder einfach nur fachsimpeln oder einen schönen Abend verbringen möchte, ist herzlich willkommen.

Bis dahin ...

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More

16.03.2017

193. Treffen der PUG-Mannheim am 15.03.2017


Der Frühling ist da – und in Frühlingslaune strömten die Freunde des mobilen Computings am 15.03.2017 zum monatlichen Smartphoneritual ins "Landolin" in Mannheim. Genauso wie die vielen bunten Blumen im Frühling war der Themenstrauß des PUG-Treffens gefüllt. Es war schön diesmal wieder Mitglieder einmal begrüßen zu dürfen, die schon lange nicht mehr da waren, sich aber gleich wieder wohlfühlten.

Da ging es diesmal zum einen um die Netzqualität der Mobilfunknetze. Nach dem die Netze "D1 Telekom" und "D2 Vodafone" mehr oder wenige gut funktionieren, stelle ich in den letzten Tagen vermehrt Probleme inm O2-Netz fest. Anrufe werden nicht durchgestellt, versickern im Niemandsland. Nicht einmal ein "Anruf in Abwesenheit" wird angezeigt, erst eine SMS zeigt an, welche Nummer versucht hat anzurufen. Dies kann offenbar mit der Netzzusammenlegung von E-Plus und O2 zusammenhängen, kann aber auch ganz andere Ursachen haben. Leider sind hier die Hotlines allesamt nicht gerade hilfreich und so müssen wir mit den Vermutungen leben, an was es wohl liegen könnte.

Zum anderen ging es aber auch um die wachsende Marktpräsenz der Smartwatches. Die Uhren sehen immer mehr aus wie richtige Uhren und werden von der Funktionsvielfalt immer ausgereifter. Mittlerweile hat der Fitnesspart eine ganz starke Position auf den Smartwatches eingenommen. Hier werden Schritte, Kalorienverbräuche, Herzfrequenzen und Schlafzeiten getrackt. Daneben ist man mit einer Smartwatch immer topinformiert, weil die Benachrichtungen je nach Auswahl auf die Uhr weitergeleitet werden und man kann sich das Outfit der Uhr, also das "Watchface" (Ziffernblatt) ganz individuell gestalten oder eines aus der großen Vielfalt im Store aussuchen. So hat beim Treffen David's Smartwatch über den "Gear Watchdesigner" ein individualisiertes Watchface erhalten, welches nun ganz persönlich sein Gear S2 schmückt und alle Informationen in ansehnlicher Form darstellt. Die Freude darüber war David im Gesicht abzulesen. Auch ich möchte meine Smartwatch nicht mehr missen.

Und dann machte der Nahverkehr in Mannheim und Ludwigshafen von sich reden, als Frank davon erzählte, daß vor seiner Wohnung eine Haltestelle ist, an welcher sich wohl alle Linien Deutschlands treffen, weil die Abfahrtszeiten wirklich minütlich erfolgen. Geschwind erfolgte der Blick in die installierten ÖPNV-Apps, egal ob "rnv", "VRN" oder "Öffi", alle 3 Anwendungen haben sich extrem weiterentwickelt, zeigen den ÖPNV in Echtzeit und ja, sie zeigen auch den Busmarathon vor Frank's Wohnung J

Mit Marcus und Bernhard war die Apple-Fraktion beim Treffen vertreten und die beiden interessierte natürlich sehr die Idee von Apple, sich offenbar dazu zu entscheiden, der Neuauflage des iPhones ('mal wieder) einen neuen Anschlusstyp zu spendieren. Es wurde berichtet, dass die Macher beim iPhone 8 auf einen USB-C-Konnektor für das Anschlusskabel und andere Apple-Anschlüsse setzen. Dieser USB-Typ erlaubt unter anderem bessere Datenübertragung und schnelleres Aufladen der Smartphone-Batterie.Die aktuelle Generation des Apple-Smartphones wird über einen sogenannten Lightning-Anschluss aufgeladen und mit anderen Geräten verbunden. Helfen würde diese Neuerung Besitzern des aktuellen Macbooks und des Macbooks Pro, die ebenfalls schon mit diesem Anschluss ausgestattet sind. Schon die Einführung des Lightning-Steckers beim iPhone 5 sorgte bei der Vorstellung im September 2012 vor allem wegen teurer Adapter für hitzige Diskussionen. Dessen Vorgänger, der Dock-Connector, wurde zuvor seit 2003 in allen Apple-Mobilgeräten verbaut. Es sei nicht möglich, dünne Geräte mit dem alten Stecker zu bauen, begründete Marketingvorstand Phil Schiller den Schritt. "Lightning ist nun der Steckerstandard für viele weitere Jahre." Fünf Jahre später könnte dieser nun schon abgelöst werden. Lade- oder Anschlusskabel müssten entsprechend ausgetauscht werden.

In Barcelona hat zum Monatswechsel der MWC (Mobile World Congress) stattgefunden, wir blickten bei der PUG-Mannheim auf das Ereignis lange, ausführlich und mit jeder Menge Gesprächsstoff zurück: 

“THE NEXT ELEMENT” war das Motto des MWC 2017. Zu Feuer, Wasser, Luft und Erde kommt also Mobile hinzu. Tatsächlich haben sich Handys, Tablets, Notebooks und alle Mischformen daraus so in unser Leben verankert, dass sie nur schwer wegzudenken sind. Und so war der MWC wieder eine Leistungsschau der großen Hersteller. Alle hatten Neuheiten im Gepäck – allerdings war es in diesem Jahr mehr Evolution als Revolution: Das Sony Xperia XZ Premium, das LG G6 und das Huawei P10 Plus. Das 8-Zoll-Tablet Tab 4 Plus von Lenovo war ebenso herausragend, wie das Comeback von Nokia auf dem Handy-Markt. Viel mehr Neues und aufregendes war es dann leider doch nicht. Der 5G-Hype, den Hersteller wie ZTE oder Carrier wie die Telekom bei jeder Möglichkeit beschworen und befeuerten, wurde nicht gespürt. Aus Mangel an Infrastruktuktur und 5G-fähigen Endgeräten ist das nicht mehr als ein großes Marketing-Spektakel. 

Es sind die traditionellen Smartphone-Hersteller, die schon am Wochenende vor der eigentlichen Messe ihre Neuheiten zeigten. Dabei war zu beobachten, dass die Produkte dem vorher inszenierten Hype nicht mehr standhalten. Schon im vergangenen Jahr war zu spüren, dass die Ära der Spitzensmartphones langsam zu Ende geht. Zwar waren auch 2017 wieder fast alle Hersteller hier, doch wirklich bahnbrechend Neues war nicht zusehen. Für den größten Hype sorgte dann auch ein Einfachhandy, so als hätte es die Smartphone-Revolution nicht gegeben: Das Nokia 3310.

Das klassische Einfach-Handy Nokia 3310 wird neu aufgelegt. Die bunte Reinkarnation bekam in Barcelona viel Aufmerksamkeit. Wichtiger für das Geschäft dürften aber neue Nokia-Smartphones sein. Das neue Nokia 3310 bekommt sogar ein ähnliches Design wie der Klassiker aus dem Jahr 2000 - und neben dem Spiel "Snake" auch den typischen Klingelton.


Q: Nokia
Die Telefone kommen zusätzlich zum gewohnten Grau auch in den verspielten Farben Rot, Gelb und Blau. Vor allem die Batterie-Laufzeit ist man von Smartphones nicht mehr gewohnt: Das neue 3310 22 Stunden Telefonate aushalten - und einen Monat im Standby. Der Verkaufspreis soll weltweit im Schnitt bei 49 Dollar liegen. HMD Global reitet hier ganz klar ein Nostalgie-Welle, um die angeschlagene Marke Nokia den Nutzern wieder näherzubringen. Einfache Telefone werden immer weiter von den Smartphones verdrängt. Deshalb war die eigentlich wichtigere Ankündigung der Start von drei Smartphone-Modellen mit dem Android-System. Das Einsteigermodell Nokia 3 kostet 139 Euro, das Nokia 5 ist für 189 Euro zu haben, das Nokia 6 schlägt schließlich mit 229 Euro zu Buche. Alle Nokia-Smartphones werden mit "Googles Assistant" vorinstalliert. Die Modelle unterscheiden sich unter anderem in Bildschirm-Größe und Auflösung.

Die Nokia-Marke kann bei ihrem Neustart etwas Schützenhilfe von alten Fans gut gebrauchen. Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia hatte schon mit dem Beginn der modernen Smartphone-Ära immer mehr Boden an Apples iPhone und Telefone mit dem Google-System Android verloren. Die Übernahme des Handy-Geschäfts durch Microsoft half auch nicht:

Nokia rutschte in die Bedeutungslosigkeit ab und die Marke verschwand vom Markt. Inzwischen kehrten die Namensrechte wieder zu dem finnischen Konzern zurück, der sie an die von ehemaligen Nokianern gegründete Firma HMD weiterreichte. Eine weitere Ankündigung vor Beginn der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona war, dass die Marke des von Nokia gekauften Herstellers vernetzter Geräte Withings fallengelassen wird. Für einige Aufregung sorgte vor Beginn des MWC auch die Meldung, dort werde wohl eine Neuauflage des klassischen Nokia-Handys 3210 vorgestellt werden. Inwieweit hier der Wunsch einiger Nokia-Fans Wegbereiter für das Gerücht war, sei dahingestellt. HMD ist zwar nicht Nokia, hat sich aber das Recht gesichert, Handys unter der Marke Nokia auf den Markt zu bringen.

LG ließ sich nicht lange bitten. Der Konzern hat sein neues Top-Smartphone, das G6, in Barcelona vorgestellt. Das LG G6 hat in diesem Jahr ein größeres Display spendiert bekommen, welches nun eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll besitzt. Es löst mit 2.880 x 1.440 Pixel auf und kommt mit einem Seitenverhältnis von 18:9. Das soll nicht nur der Funktion dienen, damit zwei Apps beim Multitasking in gleicher Größe angezeigt werden können, sondern auch der Darstellung von Videos und Filmen. Als erstes Smartphone überhaupt wird das LG G6 von Netflix mit HDR-Inhalten versorgt. Das Panel unterstützt zudem Dolby Vision und soll so eine besonders gute Bildqualität liefern. Auffällig sind auch die Kanten des Displays, diese hat LG Mobile nämlich abgerundet. Die kompakte Bauform sorgt zudem dafür, dass das Smartphone nicht zu groß ausfällt. Technisch ist das LG G6 aktuell noch voll auf der Höhe, könnte in wenigen Monaten aber schon als veraltet gelten, denn es kommt "nur" ein Snapdragon 821 zum Einsatz. Den Snapdragon 835 hat sich Samsung für das Galaxy S8 gesichert und zwingt so andere Hersteller ihre Produkte deutlich später auf den Markt zu bringen. Bestes Beispiel dafür ist das Sony Xperia XZ Premium. Vor wenigen Tagen vorgestellt, erscheint es erst in vier Monaten. Da hat es Huawei etwas besser mit den eigenen Kirin-Prozessoren. Beide Geräte laufen mit den eigenen Oberflächen aber sehr performant.

Auch der Verkaufspreis ist schon bekannt, bei Notebooksbilliger nämlich ist das LG G6 zum Kaufen bereits gelistet. Der dort genannte Preis für die "Ice Platinum"-Variante beträgt 699 Euro. Es handelt sich wohlgemerkt um die Ausführung mit 32 GB Datenspeicher; 64 GB bietet der Hersteller lediglich außerhalb Europas an. Ebenso unterstützt die hiesige Version kein Wireless Charging. Dieses Feature ist wiederum dem US-amerikanischen Markt vorbehalten. Ganz schön fragmentiert das Ganze, oder?

BlackBerry's Comeback: Da ist sie wieder, die ikonische Tastatur. Während die BlackBerrys DTEK 50 und DTEK 60 reine Touch-Smartphones waren, bringen die Kanadier in Kooperation mit dem Hardware-Hersteller TCL wieder ein Gerät mit Keyboard heraus. Das ist zwar nicht der einzige Vorzug des KeyOne, aber für viele BlackBerry-Anhänger sicherlich der wichtigste. Wie gut also lässt sich auf der Tastatur tippen? Kurze Antwort: sehr gut. Die Tasten sind ziemlich fest, bieten aber einen guten Druckpunkt und einen kurzen Hub. Dadurch wirkt die Tastatur solide. Nach kurzer Eingewöhnung war das Tippen darauf kein Problem.

Q: ubergizmo.com
Damit es noch schneller geht, zeigt das KeyOne, wie jedes Android-Telefon, auch Wortvorschläge an. Hier gibt es ein kleines Problem: Tippt Ihr auf einen Vorschlag, lauft Ihr Gefahr, den digitalen Homebutton zu erwischen und auf dem Homescreen zu landen. Kein Problem hat das KeyOne damit, Shortcuts zu erkennen. Die könnt Ihr auf die Tastatur legen und so schneller Apps öffnen. Haltet Ihr etwas das "W" länger gedrückt, öffnet sich auf Wunsch die Wetter-App. Welche Funktion ausgeführt werden soll, ist konfigurierbar. Richtig cool: In die Leertaste ist der Fingerabdrucksensor integriert. Wie früher könnt Ihr die Tastatur auch zum Navigieren benutzen. Benutzen. Links und rechts durch die Menüs zu blättern, das klappte schon ganz gut.

Für ein angemessenes Arbeitstempo ohne merkliche Ruckler sorgt ein Snapdragon 625 von Qualcomm. Dazu gibt es drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Hardcore-Gamer dürften ob der Ausstattung etwas zusammenzucken. Aber: BlackBerrys sind traditionell Arbeitsgeräte und nicht zum Spielen gedacht. Das Tempo am Stand war in Ordnung, Apps öffneten sich schnell. Dass das Smartphone in Benchmarks später nicht mit einem OnePlus 3T wird mithalten können, spielt, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.

Für Daten stehen 32 Gigabyte zur Verfügung. Davon müsst Ihr natürlich ein paar Gigabyte an das System abtreten. Es gibt aber einen Schacht zur Speichererweiterung. Dazu kommt der Akku mit der krummen Zahl von 3.505 mAh. Auf der Keynote versprach BlackBerry genug Strom für einen ganzen Tag. Sollte es mal eng werden, gibt es aber auch eine Quickcharge-Funktion. Ein USB-C- und ein Klinken-Anschluss komplettieren die Ausstattung. Der 4,5 Zoll große Bildschirm im 3:2-Format löst mit 1620 x 1080 Pixeln auf. Das ist nicht ganz Full-HD, liefert nach erster Inspektion am Stand auf der kleinen Fläche aber genug Pixel für ein scharfes Bild. Verpackt ist die ganze Technik in einem vergleichsweise schweren, dadurch aber robust wirkenden Gehäuse mit Alu-Rahmen. Die Rückseite ist, wie beim BlackBerry Priv, gummiert. Das sorgt für einen sicheren Halt. Die Bedienelemente am Telefon sind nicht spektakulär. Erwähnenswert ist aber die Funktionstaste auf der rechten Seite. Ab Werk startet Ihr damit Google Now, beziehungsweise bald den Google Assistant. Ihr könnt aber auch andere Funktionen darauf legen.

Die Kamera das BlackBerry KeyOne löst mit zwölf Megapixeln auf. Aufgrund des grell ausgeleuchteten Standes lässt sich aber noch kein Zwischenfazit zur Bildqualität ziehen. Immerhin scheint TCL auch Foto-Freunde im Fokus zu haben, denn die Kamera-Software bietet einen Pro-Modus, in dem Ihr viele Einstellungen selbst treffen könnt. Selfie-Fans oder Videotelefonierer freuen sich über die Acht-Megapixel-Frontkamera. Bei der Software kommt das aktuelle Android 7.1.1. Nougat zum Einsatz. Die Optik verändert der Hersteller nur marginal. Sie sieht stark nach Stock-Android aus. Das lässt auf schnelle System-Updates hoffen. BlackBerry selbst statt das KeyOne zudem noch mit der DTEK-App aus. Die gibt Auskunft über den Sicherheitsstatus des Telefons. Ist etwas nicht in Ordnung, meldet sie sich und man kann das Problem beheben. Dazu gibt es natürlich die App BlackBerry Hub, eine kombinierte Inbox aus sämtlichen Kanälen.

Das BlackBerry KeyOne macht einen guten ersten Eindruck. Die Tasten bieten einen tollen Druckpunkt, der Bildschirm ist scharf, das Tempo absolut in Ordnung. Dazu fühlt sich das Smartphone robust und sauber verarbeitet an. Gespannt darf man sein, wie sich die Kamera im Test schlägt und ob BlackBerry und TCL es schaffen, die Software langfristig aktuell zu halten. Nur dann lohnt es sich 599 Euro (UVP) für das Gerät auszugeben. Das BlackBerry Keyone kommt im April 2017 weltweit auf den Markt.

Neben LG und Blackberry glänzte hier vor allem Huawei. Vergangenes Jahr überraschte das Unternehmen mit einer Doppelkamera im P9. Auf dieses erfolgreiche Konzept dürfte dessen Nachfolger, vermutlich P10 genannt, aufbauen. Und dann gibt es ja noch all die anderen. Motorola, Sony, HTC und einige chinesische Firmen präsentierten nicht wirklich großartige Neuheiten.

Der Abend verging schnell, ja fast zu schnell - jetzt herrscht bei allen volle Vorfreude auf unser nächstes Treffen. Am Vorabend des PALMsonntags, also am Samstag, den 08.04.2017 feiert die PUG-Mannheim Geburtstag. Den 15. Geburtstag begehen wir mit einem riesen Buffet im Asia-Paradies in Mannheim (Speckweg 87). Wer Lust hat und auf 15 Jahre Smartphones & More zurückblicken möchte, gleichzeitig aber auch mit uns in die Zukunft schauen möchte, oder einfach nur mit uns fachsimpeln oder einen schönen Abend verbringen möchte, ist herzlich eingeladen, am 08.04.2017 ab 19:00 Uhr dabei zu sein.

Das nächste reguläre Treffen findet dann gleich nach Ostern, am 19.04.2017 wieder im "Landolin" statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

12.03.2017

SmartHome …


… viele reden darüber, nur manche machen die ersten Schritte in diese Richtung.

Von PUG-Mitglied Oliver Völker

Ich möchte einmal meine Umsetzung vorstellen, sie bietet vielleicht dem einen oder anderen einen Gedankenanstoß, was man alles machen kann und wie hoch der Aufwand ist.

Unsere Wohnung ist seit dem Umbau vor 17 Jahren mit einem KNX Bussystem ausgestattet. KNX trennt Steuerelemente (z.B. Taster zum Ein-/Ausschalten) und Aktoren (zum Schalten oder Ansteuern von Rollläden) voneinander. Jedes Gerät bzw. jeder Aktorausgang bekommt eine eigene Gruppenadresse (z.B. 0/1/1), über die es angesprochen wird. Die Taster werden dann programmiert und schicken dann bei Betätigung einen Befehl auf den Bus (z.B. Adresse 0/1/1 einschalten). Der Aktor lauscht auf dem Bus und wenn er angesprochen wird, führt er den Befehl aus. Der Bus ist eine 2 Draht Verkabelung, die jede Mischung aus Linie und Stern bilden darf (nur keinen Kreis). Es gibt keine zentrale Stelle, die alles steuert, der Ausfall eines einzelnen Gerätes beeinträchtigt daher den Rest nicht.

Bei uns werden damit alle Lichter, alle Rollläden sowie 2 Steckdosen geschaltet. Außer den normalen "Schalte Licht X ein/aus" Funktionen habe ich auch Sachen wie "alle Lichter ein/aus" oder "Alle Rollläden hoch/runter" realisiert. Man kann die Programmierung jederzeit seinen Bedürfnissen anpassen. Als wir unser Schlafzimmer in ein anderes Zimmer verlegt haben und im bisherigen Schlafzimmer ein Spielzimmer für die Kinder eingerichtet wurde, habe ich dort die Funktion für "alle Lichter ein" (Panikfunktion ;) ) entfernt und im neuen Schlafzimmer auf einen Taster gelegt. Denkbar sind auch Steuerungen der Rollläden in Abhängigkeit von Sonne und Wind usw.

Die Mehrkosten betragen je nach Ausbau einige 100 bis einige 1000€, der Vorteil ist aber, dass die Verkabelung auf der 230V Seite einfacher wird und man einfach mehr Flexibilität hat.

Bis jetzt hat das aber noch nicht so viel mit SmartHome zu tun, da man alles manuell schaltet.
Nun kommt die nächste Komponente ins Spiel:

Auf einem Raspberry Pi Minicomputer läuft FHEM. Diese Software ist bei mir die "Intelligenz" und das Herz des Smarthomes. FHEM erlaubt im Prinzip beliebige Automatisierungen und Interaktionen mit anderen Systemen. Darüber ist auch eine Visualisierung realisiert, mit der ich über eine Webseite Lichter usw. schalten kann, die mir die Wettervorhersage anzeigt und über die ich meine AV Ausstattung schalten kann (dazu später mehr). Mit FHEM wäre es z.B. auch realisierbar, dass man eine Mail an FHEM schickt und darin den Befehl zum Schließen aller Rollläden gibt. Man könnte auch abhängig vom Wetter Aktionen durchführen oder auch eine Anwesenheitssimulation laufen lassen (Dabei werden die Rollläden und Lichter zu betätigt, als ob jemand in der Wohnung wäre. Optimal wenn man in Urlaub ist und nicht möchte, dass das Haus verlassen aussieht).

Das nächste "SmartHome" Element ist eine Logitech Harmony Fernbedienung. Diese besteht aus zwei Teilen: der programmierbaren Fernbedienung mit Display und dem zentralen Hub. Die Fernbedienung kommuniziert via Funk mit dem Hub, der Hub hat zwei Infrarotsender an Kabeln, die dann die Befehle an Fernseher, Verstärker usw. schicken. Das Konzept dahinter ist, dass man nicht mehr die einzelnen Geräte schaltet, sondern sogenannte Activities. 

Bei mir sind z.B. folgende Activities definiert:
Fernseher (schaltet den Fernseher, den Verstärker und den SAT Receiver ein und dann den Fernseher auf den passenden HDMI Eingang)
Blu-Ray (Fernseher, Verstärker, Blu-Ray Player)
Radio (nur Verstärker, den dann auf Radio umschalten)
usw.

Das macht auch schon einiges einfacher.

Weiterer wichtiger Punkt: Die Tasten der Fernbedienung passen sich dann der gewählten Activity an, Pause bedeutet einmal Wiedergabe pausieren beim Blu-Ray Player und einmal beim Sat-Receiver (ist ein Festplattenreceiver). Die Benutzung ist dadurch vollkommen intuitiv, die Suche nach der richtigen Fernbedienung gehört der Vergangenheit an.

Die neueste Komponente ist der Amazon Echo Dot, auch als Alexa bekannt.
Alexa ist ein sprachgesteuertes System (ähnlich wie Siri oder Google Assistent), das vielfältige Interaktionsmöglichkeiten bietet. Man kann Alexa auch z.B. mit seinem Spotify Account verbinden und dann mit "Alexa, spiele etwas von Elvis Presley" die Musikwiedergabe starten. Es gibt für Alexa eine wachsende Anzahl sogenannter Skills, die ihre Möglichkeiten erweitern. Diverse SmartHome Skills gibt es auch schon (z.B. Kopplung mit Phillips Hue oder Homematic).

Ich habe Alexa jetzt mit meinem Logitech Harmony Hub gekoppelt und kann jetzt einfach "Alexa, schalte den Fernseher ein" sagen und wie zur Zauberhand schaltet er sich ein.

Der nächste Schritt (aktuell gerade in Arbeit) ist die Kopplung von Alexa und FHEM. Dann genügt ein "Alexa, schalte Wohnzimmerlicht ein" um das Licht zu schalten oder ein "Alexa, schalte Kino ein", was dann die Rolläden runter fährt, das Licht anpasst und die Activity Blu-Ray startet. Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Was natürlich auch geht: Über das Smartphone kann ich auch alles steuern was nötig ist, auch eine remote Steuerung von Unterwegs wäre machbar.


Mein Fazit: Die Steuerung über die KNX Installation habe ich sehr schnell zu schätzen gelernt, gerade die zentralen "Alles ein/aus hoch/runter" sind optimal. Zwei Taster drücken beim Verlassen der Wohnung am Morgen und alle Lichter sind aus (auch die im Kinderzimmer ein Stockwerk höher) und alle Rollläden sind oben.

Logitech Harmony ist ein geniales System, dass einem das Hantieren mit verschiedenen Fernbedienungen abnimmt.

FHEM ist ein System, das Einarbeitung fordert (schon bei der Installation), aber extrem viele Möglichkeiten bietet.

Und Alexa... Ja.... Sie ist erst seit kurzem bei uns, wurde aber von allen sehr gut angenommen und erleichtert einiges. 

Die Kombination aus den Systemen geht schon stark in Richtung SmartHome, man könnte die Intelligenz natürlich noch durch mehr Automatisierung erhöhen. Aber es ist ein sehr guter Einstieg.

Alternativen:
Wenn man nicht gerade seine Elektroinstallation komplett umbauen will kann man auch Funksteckdosen und Funklichtschalter nutzen.

Viele Grüße,

Oliver Völker
PUG-Mannheim – Smartphones & More