Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.12.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

24.09.2016

App-Tipp 24.09.2016: Galaxy Sensors


Unsere heutigen Smartphones haben bekanntermaßen unglaublich viele Sensoren verbaut. Sei es nun um die Position schneller zu bestimmen, das Gerät vor einer Überhitzung zu bewahren, oder um das Display zu deaktivieren wenn das Handy zum telefonieren ans Ohr gehalten wird. Einige Entwickler setzen sich deshalb hin und liefern uns im Playstore Anwendungen, welche die Daten dieser Sensoren hübsch auflisten.



Mehr oder weniger durch Zufall habe ich nun die App "Galaxy Sensors" entdeckt. Diese kleine kostenlose App stellt auf meinem Galaxy S7 prima die aktuelle Raumtemperatur, die Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck, die Lichtsärke und die aktuelle Höhe dar.

Im Grunde haben wir damit immer eine mobile Wetterstation am Mann. Die App könnte übrigens laut den Entwicklern auch mit anderen Geräten funktionieren, die diese Sensoren verbaut haben.
  
Einfach 'mal ausprobieren: KLICK
 
Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

22.09.2016

185. Treffen der PUG-Mannheim am 21.09.2016

Es war Herbstanfang bei der PUG-Mannheim: Pünktlich zum Jahreszeitenwechsel fand das 185. Treffen statt und wir läuteten den Herbst ein. Der PUG-Sommer war einer der schlechtesten in der PUG-Geschichte, denn wir konnten nur zweimal Open Air "puggen" (2015 waren wir 6mal Open Air). Aber weder der nicht gerade Open Air – taugliche Sommer, noch der beginnende Herbst trübten die Stimmung der 10 Anwesenden und so füllten wir mehr als 4 Stunden mit interessanten Themen rund um unseren liebsten Begleiter:

Der Spott im Netz :-) (Q: imgur.com)
So ging es zum Beispiel gleich zu Beginn einmal wieder um das Samsung Galaxy Note 7: Nachdem Samsung den Verkauf des Smartphones bereits weltweit gestoppt hatte, werden nun alle bereits verkauften Geräte auf Wunsch des Kunden gegen ein anderes Smartphone eingetauscht. Das Kaufdatum spielt dabei keine Rolle. Der Entscheidung waren weitere Berichte vorausgegangen, nach denen mindestens zwei Galaxy Note 7 Smartphones beim Ladeprozess explodiert waren. Samsung bestätigte nun, dass die Rückruf-Aktion )mit einem technischen Defekt der Akkus zusammenhängt. Laut eines Samsung-Mitarbeiters sollen nur 0,1 Prozent aller ausgelieferten Geräte betroffen sein. Insgesamt bestätigte Samsung 35 Fälle. In Deutschland sollte das Galaxy Note 7 am Freitag, den 2. September 2016, in den Verkauf gehen. Dieser Termin wurde auf unbestimmte Zeit verschoben - Samsung will zeitnah informieren, wenn ein neuer Verkaufsstart feststeht. Gerüchteweise wird sogar ein früheres Release des Samsung Galaxy S8 vermutet. Immerhin schaffte es Samsung hiermit zum Thema in allen Nachrichtensendungen und großen Zeitungen zu werden, von den Meldungen im Netz einmal abgesehen. Für Samsung dürften die Ereignisse dennoch mit einem gewaltigen Image-Schaden einhergehen, der zeitlich kaum schlechter ausfallen könnte, denn fast zeitgleich, am 7. September stellte Apple das iPhone 7 vor.

Praktisch alle Neuerungen des neuen iPhones waren dabei aus bisher kursierenden Gerüchten bereits bekannt. Im iPhone 7 streicht Apple die Klinkenbuchse, stattdessen werden fortan Lightning-Kopfhörer unterstützt; ein Paar davon liegt dem iPhone 7 bei. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr erhebliche Unterschiede zwischen dem iPhone 7 und dem iPhone 7 Plus, die über die Display-Größe hinausgehen. Das iPhone 7 Plus bekommt als einziges der beiden Telefone eine neue Dual-Kamera, die deutlich bessere Fotos machen soll.

Wie im Vorfeld bereits vermutet, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal seit dem iPhone 5 wieder ein schwarzes iPhone, genau genommen sogar zwei: Die dunkelgraue Farbe "Space Grau" streicht Apple, dafür gibt es fortan die neuen Varianten Schwarz und Diamantschwarz.

Besonders die glänzende Farbe Diamantschwarz ist laut Apple anfällig für "winzige Abnutzungserscheinungen", die mit der Zeit auftreten können. Auf der Produktseite rät Apple daher zum Erwerb einer Hülle.

Die größte sichtbare Neuerung des iPhone 7 Plus ist die Kamera auf der Rückseite – dort finden sich jetzt zwei Linsen statt nur einer. Verbaut sind zwei Kameras mit jeweils 12 Megapixel. Eine davon besitzt ein Weitwinkelobjektiv, die andere ein Teleobjektiv.

Das Ergebnis dieser Konstruktion ist eine Zoom-Funktion. Bis zur zweifachen Vergrößerung handelt es sich um einen optischen Zoom, danach wechselt die Kamera auf einen Digitalzoom, der bis zu zehnfache Vergrößerung erlaubt. Auch eine Schärfentiefe kann die Doppelkamera erzeugen - allerdings entsteht die erst in der Software-Nachbearbeitung. Und: Das Feature wird Apple per Software-Update nachreichen, zum Start von iPhone 7 Plus ist es noch nicht verfügbar.

Das kleine iPhone 7 ohne Plus behält seine 12-Megapixel-Kamera, bekommt aber den optischen Bildstabilisator, den es bislang nur im Plus-Modell gab. Nach Angaben von Apple handelt es sich um eine komplett neue Kamera, die 60 Prozent schneller ist. Der Blitz ist laut Apple 50 Prozent heller.

Auf der Vorderseite des iPhone 7 und des iPhone 7 Plus gibt es eine Kamera mit 7 Megapixel - im iPhone 6s waren es noch 5 Megapixel.

Die Display-Größen des iPhone 7 entsprechen dem bekannten Standard: Das kleine Modell bekommt ein 4,7-Zoll-Display, das iPhone 7 Plus ein 5,5-Zoll-Display. Der Homebutton des iPhone 7 ist kein echter Button mehr, stattdessen steckt darin die Force-Touch-Technik, die wir schon von aktuellen MacBooks kennen. Der Button wird einen Tastendruck also nur noch simulieren. Ein Fingerabdrucksensor ist er natürlich immer noch.

Mit dem iPhone 7 gibt es zum ersten Mal ein iPhone, das offiziell wasserdicht ist. Nach IP67-Standard überlebt es kurzes Eintauchen ins Wasser, Spritzwasser kann dem Gerät nichts anhaben. Zum Baden sollten Sie das iPhone 7 unterdessen nicht mitnehmen.

Prozessor des iPhone 7 ist der von Apple entwickelte A10 Fusion, der wie gewohnt schneller und sparsamer ist als sein Vorgänger. Die Batterielaufzeit will Apple gegenüber dem iPhone 6s um zwei Stunden erhöht haben, beim iPhone 7 Plus ist es immerhin eine Stunde. Technische Angaben zur Kapazität des Akkus oder zum Arbeitsspeicher macht Apple wie üblich nicht. Apple rüstet auch die Hörmuschel an der Oberseite des Geräts um: Sie wird ein vollwertiger Lautsprecher, in Verbindung mit dem bestehenden Lautsprecher an der Unterseite kann das iPhone 7 damit also Stereo.

Das iPhone7 (Q: apple.com)
Wie erwartet streicht Apple die Klinkenbuchse, stattdessen werden Kopfhörer per Lightning-Anschluss verbunden. Ein Paar von Lightning-Kopfhörern führt Apple neu ein - es liegt jedem iPhone 7 bei. Außerdem liefert Apple einen Adapter von Lightning auf Klinke mit, sodass sich auch alte Kopfhörer weiterhin nutzen lassen. Ein Haken bleibt jedoch: Sie können das iPhone in Zukunft nicht mehr gleichzeitig aufladen und per Klinkenstecker Musik hören - solange kein Y-Adapter verfügbar ist, der das gleichzeitige Einstecken eines Strom- und Kopfhörerkabels ermöglicht.

Darüber hinaus hat Apple auch Bluetooth-Kopfhörer mit dem Namen AirPods vorgestellt, die als Zubehör erhältlich sind. Sie kommen ohne Kabel aus und laufen fünf Stunden am Stück. Im mitgelieferten Case können sie nachladen und kommen so auf eine Laufzeit von maximal 24 Stunden.

Keine Überraschung: Auf dem iPhone 7 läuft iOS 10.

Release-Termin des iPhone 7 war der 16. September. Vorbestellungen für das iPhone 7 nimmt Apple seit dem 9. September entgegen. Wie erwartet gibt es das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus mit 32 GByte, 128 GByte und 256 GByte Speicherplatz. Der Preis des iPhone 7 ist gegenüber dem Vorgängermodell leicht gestiegen. Alle Preise entnehmen Sie der folgenden Tabelle. Gegenüber dem iPhone 6s hat sich der Preis leicht erhöht - es kostete in der günstigsten Ausstattung noch 739 Euro, das teuerste Modell lag bei 1.069 Euro.

Ich hatte am Montag ein iPhone7 in der Hand und war von dessen Verarbeitung sehr begeistert. Hier spürt man als erstes die Apple-Qualität.

Anfang September 2016 war einmal wieder IFA (Internationale Funkausstellung) in Berlin. Bereits im Vorfeld der IFA hat Samsung am 31.08.2016 in Berlin den Nachfolger der Smartwatch Samsung Galaxy Gear S3 vorgestellt: Die neue Smartwatch ist in den beiden Varianten "Frontier" und "Classic" zu haben und vereint in ihrem spritzwasser- und staubgeschützten das, was man heutzutage von einer Uhr in dieser Gerätekategorie üblicherweise erwartet.

Während die Samsung Gear S3 Frontier etwas robuster wirkt, stellt die Gear S3 classic die etwas edlere bzw. dezentere der beiden Varianten dar. Die beiden Gehäuse unterscheiden sich sowohl farblich als auch durch das Design der beiden Knöpfe am rechten Rand. Zudem ist die Lünette rund um das Display anders gestaltet und Armbandauswahl ist unterschiedlich. Nach eigenen Angaben hat sich Samsung beim Entwurf beider Uhren an klassischen Chronographen orientiert. Beim Display der Smartwatch handelt es sich um ein AMOLED-Display mit 1,3 Zoll (3,30 Zentimetern) Diagonale, auf dem sich 360 x 360 Pixel mit 278 ppi Pixeldichte darstellen lassen. Beim Glas handelt es sich um Corning Gorilla Glass SR+, das für besonders kratzfeste (und kratzgefährdete) Wearables wie Smartwatches entwickelt wurde.

Neu und ein expliziter Unterschied zu bisherigen Smartwatches von Samsung ist, dass es sich um ein Always On Display (AOD) handelt, das die Uhrzeit permanent anzeigt. Ein "ruckartiges" Drehen des Handgelenks zur Aktivierung des Displays entfällt damit zumindest in den Fällen, in denen man nicht das vollständige Watchface mit allen darauf enthaltenen Informationen anzeigen will.

Eine besondere Rolle kommt erneut der Lünette zu, dem "Kranz" rund um das Display. Diese ist nicht nur optischer und dementsprechend fest montierter Schnickschnack, sondern wird zur Bedienung der Gear S3 benutzt. In der aktuellen Version der Smartwatch kann die Lünette nun auch zum Annehmen oder Ablehnen von Anrufen benutzt werden, ohne dass dafür das Display berührt werden muss. Ansonsten navigiert man mit dem Ring wirklich komfortabel durch die Menüs und Symbole der jeweils ausgewählten Funktion bzw. App, eine feine Sache.

Besonders Outdoor-Fans wird interessieren, dass die Gear S3 eine integrierte GPS-Funktion besitzt und dementsprechend über eine passende App als "Navigationssystem" eingesetzt werden. In einer fremden Stadt oder beim Radfahren erspart sich damit den permanenten Blick auf ein mitgeführtes Smartphone. Zudem gibt es einen Geschwindigkeitsmesser sowie ein Alt-/Barometer, das passenden Anwendungen die entsprechenden Informationen liefern kann.

Das Gehäuse der Gear S3 ist gemäß dem Standard IP68 wasserdicht, bis zu einer Wassertiefe von 1,5 Metern. Wem das im normalen Lieferumfang enthaltene Armband nicht gefällt, hat theoretisch die "freie Auswahl": Die Smartwatch ist mit gängigen 22-Millimeter-Armbändern kompatibel. Samsung selbst bietet verschiedene Armbänder an, die zu einigen besonderen Ziffernblättern passen, die über den App-Store des Unternehmens bezogen werden können.

Die Samsung Gear S3 (Q: Samsung.com)
Apropos App Store: Auf der Gear S3 kommt Tizen als Betriebssystem zum Einsatz. Das System überzeugte bereits bei früheren Modellen. Der Arbeitsspeicher ist mit 768 Megabyte vergleichsweise üppig ausgestattet, die intern zur Verfügung stehende Speicherkapazität liegt mit 4 Gigabyte im üblichen Rahmen. Und ja, auch die Gear S3 verfügt über einen eingebauten Lautsprecher, der – besonders am Handgelenk – einen überraschend ordentlichen Klang bietet. Und nicht nur ein Lausprecher ist an Bord, sondern auch ein Mikrofon, somit kann man mit der Gear S3 endlich auch telefonieren.

Die Gear S3 wird voraussichtlich am 15.11.2016 den deutschen Markt erreichen und anfangs so um die 400 bis 450 Euro kosten.

Auch Googles Videochat-App wurde thematisiert und sie zeigt ganz klar die Schwäche, daß der Gruppenvideochat fehlt. Es heißt also weiter warten auf die Videochatfunktion in den Messengern WhatsApp und Threema, damit der Videochat in Deutschland überhaupt einmal richtig ins Laufen kommt, denn Googles Duo haben bislang noch nicht sehr viele installiert.

Die Runde war wie immer abwechslungsreich und lustig und schon in 4 Wochen, am 19.10.2016 gibt es deren Fortsetzung.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More