Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

03.07.2016

"PUG On Tour 2016" am 02.07.2016

Am Samstag, den 02.07.2016 hieß es "PUG On Tour 2016", was in unserer Statistik als Treffen Nr. 182 geführt wird.

Foto: Olga Swartz
Nach der schweissgeplagten Bootsfahrt auf dem Neckar im Juli 2015 sollte es diesmal in die schöne Pfalz gehen.

Wir trafen uns planmäßig um 10:30 Uhr im pfälzischen Erpolzheim. Punkt 10:30 Uhr hatte dann der Wettergott kein Einstehen mit uns, öffnete seine Schleusen und war der Meinung die Temperatur von 23°C auf gerade nur noch 14°C abzukühlen. Doch das war für uns kein Problem, nimmt man nun die beiden Ausflüge 2015 und 2016 im Mittel, hat es gepasst.

Um 11:00 Uhr ging es dann richtig los: Mit dem Pferdegespann (die beiden Pferde Ivan und Schorsch und ein 20 Personenen fassender Planwagen) haben wir die abwechslungsreiche Landschaft im Herzen der Pfalz entdeckt. In mitten von Reben, Obst und den Ausläufern des Haardtgebirges haben unvergessliche Eindrücke auf uns gewartet. Das Beisammensein auf unserem Planwagen, die Besichtigungen, die Erläuterungen von Kutscher Paul G. und das gemeinsame Vesper auf dem Planwagen machten den Tag zu einem Erlebnis. Unsere vom milden Weinbauklima geprägte Gegend zählt zu den niederschlagsärmsten Gebieten Deutschlands. Wetterdingt wurden die Wagen mit Planen mit Sichtfenster geschlossen.

Uns erwartete eine 3 Stunden Fahrt mit Pfälzer Vesper auf dem Wagen inklusive Wein, Wasser und Saft. Die Pfälzer Vesper bestand aus Leberwurst, Blutwurst und Dosenbratwurst, 8 Sorten Hart- und Weichkäse und gutem Pfälzer Brot. Die Vesper wurde auf dem Planwagen an einem wunderschönen Aussichtspunkt, von wo wir trotz des Wetters die gesamte Rheinebene erblicken konnten, verzehrt.







Nach 3 Stunden Planwagenfahrt fuhren wir mit unseren PKW's ins ca. 5 km. entfernte Bad Dürkheim. Dort stellen wir unsere Autos auf dem Parkplatz am Gradierbau ab und machten einen kleinen Spaziergang durch die schönen Kuranlagen Bad Dürkheims und entlang des weltbekannten Gradierbaus von Bad Dürkheim. Und just in diesem Moment, waren die dunklen Regenwolken abgezogen und blauer Sommerhimmel mit Julisonne ließ das trübe Wetter vom Vormittag schnell vergessen.

Wir lernten, was ein Gradierbau ist:


Gradierbauten waren Teile von Salinenanlagen. Salinen dienten ursprünglich viele Jahre zur Gewinnung von Kochsalz aus natürlicher Sole. Die Sole wurde zur Erhöhung des Salzgehaltes über die Dornwände verrieselt und aufgefangen. Dieser Vorgang wurde wiederholt, bis der höchstmögliche Salzgehalt erreicht war. Aus diesem Vorgang, dem sogenannten Gradieren, leitet sich auch der Name der dafür notwendigen Bauwerke „Gradierbauten“ ab. Anschließend wurde das nunmehr siedewürdige Wasser in Pfannen geleitet, die mit Holz oder Kohle beheizt wurden. Hier wurde das restliche Wasser verdampft, zurück blieb das Salz.
Gradierbauten bzw. Salinen waren also ursprünglich reine Zweckbauten, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben wurden. Erst mit der Erkenntnis, dass mit dem Verrieseln der Sole auch eine Anreicherung der Luft mit mikroskopisch kleinen Solepartikeln erfolgt, die sich heilend auf Erkrankungen der Atemwege auswirken können, gewannen Salinen Mitte des letztens Jahrhunderts eine neue Bedeutung und Zweckbestimmung.

Der Gradierbau Bad Dürkheim, einer der längsten seiner Art in Deutschland, ist letzter von ursprünglich sechs Gradierwerken, die zur ehemaligen Salinenanlage "Philippshall" gehörten. Er war bereits ein Nachfolgebauwerk einer an gleicher Stelle stehenden noch älteren Gradierbauanlage. Dieses Bauwerk wurde 1847 erbaut, zu einem Zeitpunkt, als die Salzgewinnung über Salinen schon relativ an Bedeutung verloren hatte. Sie wurde letztlich 1867 eingestellt. Im Rahmen der sich in dieser Zeit entwickelnden Kurstadt Bad Dürkheim hat man jedoch sehr schnell festgestellt, dass Salinen neben der rein wirtschaftlichen Funktion als Produktionsstätte für Salz auch einen sehr hohen gesundheitlichen Wert haben. Bei der Verrieselung der Sole aus der im Kurpark entspringenden Maxquelle werden auch große Mengen der Mineralien in Form von mikroskopisch feinen Tröpfchen, den Aerosolen, an die Luft abgegeben, die über die Atemwege durch Besucher aufgenommen werden. Es wurde sehr früh erkannt, dass das Einatmen dieser Luft auf den Wandelgängen und in unmittelbarer Nähe der Saline, insbesondere bei Erkrankungen der Atemwege, lindernde Wirkung haben kann. Dieser Effekt ist auch heute noch bei einem Rundgang auf der Saline zu erleben.

Das Ursprungsbauwerk aus dem Jahr 1847 wurde oft umgebaut. Der jüngste Umbau wurden anlässlich der Gradierbau-Brände 1992 und 2007 nötig: Heute präsentiert sich das Bauwerk schöner als zuvor mit Sonnenterrasse und Aussichtsplattform, zwei 10m hohen und 12m breiten Portalen, die großzügige Durchblicke gewähren. Im Südturm befinden sich ein Café und Fahrradverleih. Glanzstück ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die den Jahresstrombedarf von ca. 70 Haushalten decken könnte.

Nach dem Spaziergang schlossen wir unsere "PUG On Tour 2016" mit einem gemütlichen und guten Essen im Dürkheimer Riesenfass ab.

Das Dürkheimer Riesenfass, örtlich meist nur Fass oder im Dialekt Därgemer Fass genannt, ist eine Sehenswürdigkeit in der pfälzischen Kur- und Kreisstadt Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz). Das Riesenfass besitzt bei einem Durchmesser von 13,5 m ein Volumen von etwa 1.700.000 Liter (entsprechend 1700 m³) und ist damit das größte Fass der Welt. Es dient allerdings nicht der Aufbewahrung von Flüssigkeit, sondern beherbergt ein Restaurant – und genau dort haben wir den Tag ausklingen lassen und uns gestärkt für das, was an diesem Abend noch folgen sollte, das EM-Halbfinalspiel Deutschland vs. Italien, was bekannter weise kurz vor Mitternacht nach einem wahren Elfmeterkrimi mit 7:6 für unsere Nationalmannschaft endete.

Es war ein schöner Tag im Kreise Gleichgesinnter und es wurde auch bereits über "PUG On Tour 2017" gesprochen. Im nächsten Jahr wird die PUG-Mannheim 15 Jahre alt, was wir natürlich das ganze Jahr feiern werden.

Das nächste reguläre Treffen findet am Mittwoch, den 20.07.2016 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

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