Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.09.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

31.07.2016

5 Tipps für eine lange Akkulebensdauer


"Früher" war es problemlos möglich, sein Handy mehrere Tage am Stück zu benutzen, ohne den Akku auch nur einmal nachladen zu müssen. Im Zeitalter von iPhone, Galaxy & Xperia & Co. kann man davon nur noch träumen.

Ohne Strom geht nichts ! Hier der Ladevorgang eines iPhone 5 (Bildquelle: N24.de)

Viele Smartphone-User machen jedoch entscheidende Fehler, die sich längerfristig negativ auf den Zustand ihres Akkus auswirken können. Wer aber die nachstehenden fünf Tipps befolgt, sollte in Zukunft von einer besseren Akkulaufzeit profitieren. 

  • Nicht von 0% auf 100% laden. Wenn der Handyakku permanent vollständig entladen wird, reduziert das Dauerhaft die Leistung.
  • Der beste  Ladezustand liegt zwischen 30% und 70%. Hier arbeiten Ionen am effektivsten.
  • Nicht direkt nachladen, wenn der Akkustand noch bei 50% oder höher liegt.
  • Am besten immer bei Zimmertemperatur laden. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen beeinflussen den Ladezyklus und lassen Akku schneller altern.
  • Das Ladegerät immer entfernen, sobald Ladevorgang abgeschlossen ist.

Wer diese fünf Ratschläge im Hinterkopf behält, sollte sich schon bald nicht mehr über einen schwachen Akku ärgern müssen!

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

23.07.2016

App-Tipp 23.07.2016: "Glimpse Notifications"

Mit Android "Lollipop" wurde das Benachrichtigungssystem von Android grundlegend geändert, der neue Lockscreen mit seinen erweiterten Funktionen ist eine tolle Sache, jedoch ist es von Nachteil, dass man jedes Mal den Power- oder Home-Button drücken muss, um ihn bei eingehenden Benachrichtigungen zu Gesicht zu bekommen.

Es gibt einschlägige Studien, die beweisen, dass wir zig Male am Tag unser Display anschalten, um nach neuen Benachrichtigungen zu sehen. Und was bei Apples iPhone Standard ist, kann man sich auch völlig kostenfrei und schnell auf seinem Android Smartphone einrichten.

Hier kommt der heutige App-Tipp "Glimpse Notifications" zum Zuge. Die App macht nichts anderes als den Lockscreen zu aktivieren, wenn eine neue Nachricht eintrifft. Das mag zwar ein ganz kleines bisschen an der Akkulaufzeit knabbern, hat aber den Vorteil immer "up to date" zu sein.
Das App-Icon von "Glimpse Notififications"

Doch die App hat noch einige mehr Vorteile zu bieten, man kann beispielsweise einschränken, bei welcher Art Benachrichtigungen der Sperrbildschirm aufleuchtet und bei welchen nicht. Optional steht ein Ruhemodus zur Verfügung, den man zeitlich einstellen kann, um nicht nachts ständig vom aufblinkenden Smartphone-Display aufzuwachen. Auch ein intelligenter Taschenmodus ist vorhanden, der erkennt wenn das Smartphone in der Hosentasche ist. Dann wird das Display deaktiviert, sodass Taschenanrufe vermieden werden. 

Die Features im Einzelnen: 
  • Verwendet den Standard Sperrbildschirm
  • Möglichkeit einzustellen, wie lang der Sperrbildschirm angezeigt wird
  • Auswahl der Apps, deren Benachrichtigungen den Bildschirm einschalten sollen.
  • Ruhezeiten, in denen der Bildschirm nicht angehen wird.
  • Unterstützung von Lollipop "Wichtige Benachrichtigungen" und Marshmallow "Bitte nicht stören"
  • Umfangreicher Taschenmodus, damit der Bildschirm nicht in der Tasche angeht.
  • Bewegungserkennung bemerkt, wenn man das Gerät bewegt, um neue Benachrichtigungen zu lesen
  • Sperren durch doppeltes Tippen auf dem Sperrbildschirm
  • Wiederholte Benachrichtigungen
  • Durch die Verwendung moderner Android APIs ist diese App besonders systemkonform und energiesparend
  • App ist kostenfrei und enthält keine Werbung :-)

Sympathisch macht die App aber insbesondere dadurch, weil Sie keinen eigenen Sperrbildschirm verwendet, bzw. ihn nachbildet, sondern tatsächlich den Originalen von Androids "Lollipop" benutzt. Zudem fordert die App keine Berechtigungen ein, wie es häufig bei kostenfreien Apps vorkommt. Und as beste ist, dass die App nicht nur zu 100% werbefrei ist, sondern auch noch kostenlos ist.







Glimpse Notfifations ist daher ein absoluter App-Tipp für alle Android-User, die "up to date" bleiben wollen. Und ganz ehrlich: Bei einer betriebssystemseitigen Überarbeitung des Benachrichtigungssystems sollte die Funktion dieser App dem Anwender eigentlich vom Betriebssystem her angeboten werden. 

Glimpse Notifications gibt es, wie gesagt kostenfrei im Google Play Store: KLICK 

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Text- und Bildquelle: Google Play Store

21.07.2016

183. Treffen der PUG-Mannheim am 20.07.2016


Es war der bisherige heißeste Tag des Jahres 2016, mein Autothermometer zeigte 37°C, als ich zum Juli-Treffen der PUG-Mannheim fuhr – und endlich konnte damit auch die OpenAir-Saison im Biergarten des Sportparks für die PUG-Mannheim eröffnet werden. Im Vergleich zu 2015 sehr spät, aber immerhin.

Heiß waren nicht nur die Temperaturen, heiß waren auch die Themen des Abends:

Zunächst ging es um die "Google Play Dienste", die von Zeit zu Zeit mächtig am Smartphoneakku nagen, so seit 2 Tagen bei mir. Die "Google Play Dienste" werden zur Aktualisierung von Apps auf Android-Smartphones benötigt (Google Play Services). Die Anwendung läuft im Hintergrund und ist auch für Synchronisierung, Authentifizierung und weitere Vorgänge auf Ihrem Smartphone zuständig.

Ein "Stopp" und eine "Deaktivierung" hat das Akkufresserproblem schnell gelöst.

Als Gunther dann eintraf, hatten wir ein neues Gerät zu bestaunen. Er hatte es zwar schon bei "PUG On Tour 2016" dabei, aber da war kaum Zeit für die Begutachtung. Gunther stellte uns sein "Microsoft Lumia 950 XL" vor. Das neue "Microsoft Lumia 950 XL" überzeugt mit großem 5,7-Zoll-Display, langen Akku-Laufzeiten, tollen Fotos und starker Ausstattungstabelle. Der Akku lässt sich wechseln, ein microSD-Slot ist ebenfalls an Bord. Das erste Flaggschiff von Microsoft seit Langem und zudem noch das erste Smartphone mit Windows 10 Mobile. Es läuft flüssig und liegt gut in der Hand – und auch der Fototest gibt keinen Gründ zum "Nörgeln". Die 20-Megapixel-Kamera des Lumia 950 XL nimmt seine Fotos durch ein Zeiss-Objektiv auf und lässt sich durch die extra Aufnahmetaste selbst aus dem Standby extrem schnell starten und auslösen. Für das Foto - und nur dieses - umgeht das Gerät die Bildschirmsperre und ist damit die perfekte Schnappschusskamera. Microsoft setzt beim Lumia 950 XL auf den Snapdragon 810 und stellt ihm drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der Prozessor zeigt auch unter Windows die gleichen Probleme wie unter Android: Er entwickelt zu viel Hitze, deswegen muss seine Leistung gesenkt werden. Im Antutu-Benchmark - dessen Punktwert sich nicht mit denen der Android-App vergleichen lässt - sinkt das Ergebnis von etwa 28.500 Punkten auf unter 22.000 Punkte ab. Nach vielen Mittelklasse- und Einsteiger-Smartphones hat Microsoft mit dem Lumia 950 XL endlich wieder ein gutes Flaggschiff im Angebot. Es überzeugt weniger mit seinem Design, dafür aber mit flotter Hardware, austauschbarem Akku, Speicherkarten-Unterstützung und einer sehr guten Kamera. Mit Windows 10 Mobile macht es im Vergleich zu Windows Phone 8.1 einen großen Sprung nach vorne, ist aber m.E. noch nicht am Ziel angekommen.

Das Microsft Lumia 950XL (Bildquelle: Microsoft)
Wir saßen im Biergarten, direkt unter der Abflugschneise des Frankfurter Flughafens. Die startenden Maschinen flogen gut hörbar in Höhen von 2.000 bis 4.000 Metern über uns hinweg. Natürlich wollten wir wissen, wo die Reise denn so hingeht und genau dafür gibt natürlich eine App. "Flightradar24" zeigte uns ein Echtzeit Flugzeugradar und ließ uns den weltweiten Flugverkehr live auf einer detaillierten Karte beobachten. Da kam dann schon ein bisschen Fernweh auf, als die Ziele Johannesburg, Mallorca, Barcelona, Dubai etc. angezeigt wurden, doch wir blieben bodenständig und freuten uns als etwas später dann noch Thorsten und Raphael direkt aus dem "Orbit" zu uns stießen und Ihre Erfahrungen über eine ganz besondere Vorstellung über den Weltraum teilten.

Die Runde war urlaubs- und wetterbedingt recht klein, dennoch mit 7 Personen und guten Themen interessant wie immer, auch wenn es um Themen ging, die mit Smartphones nicht unbedingt etwas zu tun haben.

So berichtete uns beispielsweise Oliver, der auch als Rettungssanitäter arbeitet, eindrucksvoll, über Einsatzfahrten mit Sondersignal (Blaulicht und Martinshorn). Die Einsatzfahrt mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn ist an hoheitliche Aufgaben geknüpft und es ist höchste Eile geboten. Wird nur blaues Blinklicht betätigt, besteht für die anderen Verkehrsteilnehmer kein Zwang, für das Einsatzfahrzeug freie Bahn zu schaffen. Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten, wie es in der Straßenverkehrsordnung § 35/38 nachzulesen ist.

Ein kurzweiliger und schweißtreibender Abend ging gegen 22:00 Uhr zu Ende, die Wolken, die während des PUG-Treffens aufzogen und den einen oder anderen fluchtartig nach Hause schickten, schütteten den Regen in einem Gewitter erst gegen 04:00 Uhr am Donnerstagmorgen ab.

In diesem Sinne: Schönen Urlaub an alle, die gerade mittendrin sind, oder ihn noch vor sich haben.

Die PUG-Mannheim macht keinen Urlaub und ist auch im August wieder da, dann am 17.08.2016, wieder ab 18:00 Uhr.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

03.07.2016

"PUG On Tour 2016" am 02.07.2016

Am Samstag, den 02.07.2016 hieß es "PUG On Tour 2016", was in unserer Statistik als Treffen Nr. 182 geführt wird.

Foto: Olga Swartz
Nach der schweissgeplagten Bootsfahrt auf dem Neckar im Juli 2015 sollte es diesmal in die schöne Pfalz gehen.

Wir trafen uns planmäßig um 10:30 Uhr im pfälzischen Erpolzheim. Punkt 10:30 Uhr hatte dann der Wettergott kein Einstehen mit uns, öffnete seine Schleusen und war der Meinung die Temperatur von 23°C auf gerade nur noch 14°C abzukühlen. Doch das war für uns kein Problem, nimmt man nun die beiden Ausflüge 2015 und 2016 im Mittel, hat es gepasst.

Um 11:00 Uhr ging es dann richtig los: Mit dem Pferdegespann (die beiden Pferde Ivan und Schorsch und ein 20 Personenen fassender Planwagen) haben wir die abwechslungsreiche Landschaft im Herzen der Pfalz entdeckt. In mitten von Reben, Obst und den Ausläufern des Haardtgebirges haben unvergessliche Eindrücke auf uns gewartet. Das Beisammensein auf unserem Planwagen, die Besichtigungen, die Erläuterungen von Kutscher Paul G. und das gemeinsame Vesper auf dem Planwagen machten den Tag zu einem Erlebnis. Unsere vom milden Weinbauklima geprägte Gegend zählt zu den niederschlagsärmsten Gebieten Deutschlands. Wetterdingt wurden die Wagen mit Planen mit Sichtfenster geschlossen.

Uns erwartete eine 3 Stunden Fahrt mit Pfälzer Vesper auf dem Wagen inklusive Wein, Wasser und Saft. Die Pfälzer Vesper bestand aus Leberwurst, Blutwurst und Dosenbratwurst, 8 Sorten Hart- und Weichkäse und gutem Pfälzer Brot. Die Vesper wurde auf dem Planwagen an einem wunderschönen Aussichtspunkt, von wo wir trotz des Wetters die gesamte Rheinebene erblicken konnten, verzehrt.







Nach 3 Stunden Planwagenfahrt fuhren wir mit unseren PKW's ins ca. 5 km. entfernte Bad Dürkheim. Dort stellen wir unsere Autos auf dem Parkplatz am Gradierbau ab und machten einen kleinen Spaziergang durch die schönen Kuranlagen Bad Dürkheims und entlang des weltbekannten Gradierbaus von Bad Dürkheim. Und just in diesem Moment, waren die dunklen Regenwolken abgezogen und blauer Sommerhimmel mit Julisonne ließ das trübe Wetter vom Vormittag schnell vergessen.

Wir lernten, was ein Gradierbau ist:


Gradierbauten waren Teile von Salinenanlagen. Salinen dienten ursprünglich viele Jahre zur Gewinnung von Kochsalz aus natürlicher Sole. Die Sole wurde zur Erhöhung des Salzgehaltes über die Dornwände verrieselt und aufgefangen. Dieser Vorgang wurde wiederholt, bis der höchstmögliche Salzgehalt erreicht war. Aus diesem Vorgang, dem sogenannten Gradieren, leitet sich auch der Name der dafür notwendigen Bauwerke „Gradierbauten“ ab. Anschließend wurde das nunmehr siedewürdige Wasser in Pfannen geleitet, die mit Holz oder Kohle beheizt wurden. Hier wurde das restliche Wasser verdampft, zurück blieb das Salz.
Gradierbauten bzw. Salinen waren also ursprünglich reine Zweckbauten, die nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben wurden. Erst mit der Erkenntnis, dass mit dem Verrieseln der Sole auch eine Anreicherung der Luft mit mikroskopisch kleinen Solepartikeln erfolgt, die sich heilend auf Erkrankungen der Atemwege auswirken können, gewannen Salinen Mitte des letztens Jahrhunderts eine neue Bedeutung und Zweckbestimmung.

Der Gradierbau Bad Dürkheim, einer der längsten seiner Art in Deutschland, ist letzter von ursprünglich sechs Gradierwerken, die zur ehemaligen Salinenanlage "Philippshall" gehörten. Er war bereits ein Nachfolgebauwerk einer an gleicher Stelle stehenden noch älteren Gradierbauanlage. Dieses Bauwerk wurde 1847 erbaut, zu einem Zeitpunkt, als die Salzgewinnung über Salinen schon relativ an Bedeutung verloren hatte. Sie wurde letztlich 1867 eingestellt. Im Rahmen der sich in dieser Zeit entwickelnden Kurstadt Bad Dürkheim hat man jedoch sehr schnell festgestellt, dass Salinen neben der rein wirtschaftlichen Funktion als Produktionsstätte für Salz auch einen sehr hohen gesundheitlichen Wert haben. Bei der Verrieselung der Sole aus der im Kurpark entspringenden Maxquelle werden auch große Mengen der Mineralien in Form von mikroskopisch feinen Tröpfchen, den Aerosolen, an die Luft abgegeben, die über die Atemwege durch Besucher aufgenommen werden. Es wurde sehr früh erkannt, dass das Einatmen dieser Luft auf den Wandelgängen und in unmittelbarer Nähe der Saline, insbesondere bei Erkrankungen der Atemwege, lindernde Wirkung haben kann. Dieser Effekt ist auch heute noch bei einem Rundgang auf der Saline zu erleben.

Das Ursprungsbauwerk aus dem Jahr 1847 wurde oft umgebaut. Der jüngste Umbau wurden anlässlich der Gradierbau-Brände 1992 und 2007 nötig: Heute präsentiert sich das Bauwerk schöner als zuvor mit Sonnenterrasse und Aussichtsplattform, zwei 10m hohen und 12m breiten Portalen, die großzügige Durchblicke gewähren. Im Südturm befinden sich ein Café und Fahrradverleih. Glanzstück ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die den Jahresstrombedarf von ca. 70 Haushalten decken könnte.

Nach dem Spaziergang schlossen wir unsere "PUG On Tour 2016" mit einem gemütlichen und guten Essen im Dürkheimer Riesenfass ab.

Das Dürkheimer Riesenfass, örtlich meist nur Fass oder im Dialekt Därgemer Fass genannt, ist eine Sehenswürdigkeit in der pfälzischen Kur- und Kreisstadt Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz). Das Riesenfass besitzt bei einem Durchmesser von 13,5 m ein Volumen von etwa 1.700.000 Liter (entsprechend 1700 m³) und ist damit das größte Fass der Welt. Es dient allerdings nicht der Aufbewahrung von Flüssigkeit, sondern beherbergt ein Restaurant – und genau dort haben wir den Tag ausklingen lassen und uns gestärkt für das, was an diesem Abend noch folgen sollte, das EM-Halbfinalspiel Deutschland vs. Italien, was bekannter weise kurz vor Mitternacht nach einem wahren Elfmeterkrimi mit 7:6 für unsere Nationalmannschaft endete.

Es war ein schöner Tag im Kreise Gleichgesinnter und es wurde auch bereits über "PUG On Tour 2017" gesprochen. Im nächsten Jahr wird die PUG-Mannheim 15 Jahre alt, was wir natürlich das ganze Jahr feiern werden.

Das nächste reguläre Treffen findet am Mittwoch, den 20.07.2016 statt.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More