Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

Termin vormerken

Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

30.03.2016

App-Tipp 30.03.2016: "DealDoktor"


Von Thorsten Kohlberg 

Heute möchte ich Euch als App-Tipp den "DealDoktor" vorstellen, ein Schnäppchen-Programm, das ich besonders gut finde. Nach einigen Tests anderer Schnäppchen-Programme, bin ich beim "DealDoktor" hängen geblieben.
Das App-Icon vom "DealDoktor"
Den "DealDoktor" gibt es im Internet als Webseite oder zum Download als App (iOS-Link, Android-Link).

Was erwartet mich?
 
Als erstes ein sehr übersichtlicher Seitenaufbau, ob auf dem PC, Tablet oder Smartphone. Die Oberfläche zeigt sich sehr bedienerfreundlich und ermöglicht eine effektive Arbeitsweise auch für nicht geübte Benutzer. Es gibt Schnäppchen aus nahezu allen Bereichen, z.B. Haushalt & Garten, Mode, Smartphones, Tarife, Urlaub etc.

Bei der App-Version des "DealDoktors" kann man sich komfortabel per Push-Nachricht über ein interessantes Schnäppchen informieren lassen.  Klickt man ein Schnäppchen an, erscheint als erstes eine Seite mit der genauen Erklärung und woher das Angebot stammt.

Bei Fragen zu einem Angebot hat man mehrere Möglichkeiten: 

  • Kommentare: Man beschreibt sein Anliegen im Kommentarfeld
  • Frag den Doktor: Es gibt im Menü den Punkt "Beratung", dort kann man gezielt eine Frage stellen und bekommt eine persönliche Antwort zurück 
Es gibt nicht nur gute Schnäppchen, sondern auch eine Rubrik "Kostenloses", dort findet man z.B. Hörbücher, Familienpackungen zum testen, Poster etc.

Auch interessant sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten: 

  • Push-Nachrichten
  • Nachtruhe Modus
  • Stichwort-Filter (Push, wenn bestimmte Stichwörter gefunden werden)
  • Kategorie-Filter (Push, wenn bestimmte Kategorien Angeboten werden)

Fazit:
Ich persönlich habe schon ein paar gute Schnäppchen gefunden und war mit der gesamten Abwicklung sehr zufrieden. Im Großen und Ganzen kann man mit der App schon ein paar Euro sparen. Man wird zwar nicht reich, aber es macht Spaß hier und da mal ein Schnäppchen abzustauben. Probiert es aus.
 
Herzlichen Dank an Thorsten für den App-Tipp. Hast auch Du eine App, die Du anderen empfehlen möchtest, dann her damit – eine Mail mit einer kurzen Beschreibung und einigen Eindrücken genügt und schön könnte Deine Lieblings-App der nächste App-Tipp bei der PUG-Mannheim werden.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

17.03.2016

178. Treffen der PUG-Mannheim am 16.03.2016

Die Themen des 178. Treffens der PUG-Mannheim waren so vielfältig, wie ein großes, bunter Frühlingsstrauß:

Natürlich waren die neu vorgestellten Geräte, das Samsung Galaxy S7 und das LG G5 die Themen des Abends, doch dazu später mehr.

Zunächst ging es um eine auf Ingo's iPhone nicht mehr funktionierende Navigations-App. Nach einem OS-Update ließ sich "Sygic" einfach nicht mehr starten und schaltete nach dem "Willkommens-Bildschirm" wieder ab. Es half nichts anderes, als App und Kartenmaterial komplett zu deinstallieren und eine neue Installation vorzunehmen, was dann am Ende auch den gewünschten Erfolg hatte. Und wenn wir schon einmal beim Thema "Navi" waren, war auch der mobile Datenverbrauch ein Thema. Es zeigte sich, dass viele sich für Navi-Apps entscheiden, welche die Kartendaten, auch wenn Sie 1GB und größer sind, lokal in den Gerätespeicher legen und diese nicht beim Navigieren online holen. So passte das Beispiel, dass für eine Fahrt von Mannheim ins pfälzische  Bad Dürkheim, das sind so ca. 30 Kilometer, bei Online-Navigation schon einmal knappe 40MB Daten verbraucht wurden. Rechnet man sich das hoch, wären das also bei einer Strecke von ca. 300 Kilometer schon 400 MB. Beim Blick auf die Geräte der 12 Anwesenden zeigte sich repräsentativ, dass "Navigon" mit Kartendaten im Gerätespeicher oder auf der Speicherkarte das mitgenutzte Navigationssystem bei der PUG-Mannheim ist.

Und von der Navigation kamen wir direkt zu einer der beliebtesten Smartphone-Apps, nämlich zu "blitzer.de". Auf der Blitzer-Community findet man alle aktuellen Blitzer in der Region und auf der ganzen Welt. Täglich werden mehr als 2.000 mobile Radarfallen gemeldet und mit der größten Bildergalerie im Netz erweitert. Und wir reden hier nicht nur von festinstallierten Blitzern, sondern auch von mobilen Blitzern. Natürlich handelt es sich bei den Blitzern nicht um "Abzocke" o.ä., nein, Blitzer dienen der Verkehrssicherheit und werden an Gefahrenstellen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Daher warnen ja auch die meisten Navi's nicht vor Biltzern, sondern vor "Gefahrenstellen". Blitzer.de ist die in Deutschland wohl meist genutzte Smartphone-App, mit der sich Autofahrer in Echtzeit vor Blitzer, Unfälle, Staus, Gefahren und Baustellen warnen lassen können. 

Mit Hilfe eines penetranten Warntons oder einer Ansage einer freundlichen Dame meldet das Programm, sobald man in der Nähe einer Gefahrenstelle ist und zeigt Höchstgeschwindigkeit sowie den Blitzertyp (fest oder mobil) an. Mit der Pro-Version bekommt man Zugriff auf die Radarfallen-Datenbank, die auch mobile Blitzer beinhaltet, und Funktionen wie ein variables Widget, mit der Sie Blitzer.de über andere Apps legen können. Das Upgrade lässt sich Blitzer.de mit immerhin 4,99 Euro bezahlen. Dank einer mit der Zeit recht groß gewordenen Community, die Gefahrenstellen, Baustellen und Staus meldet und somit die Datenbasis der App ist, ist diese App auch ziemlich aktuell.

Neben der Widget-Funktion, die besonders im Zusammenspiel mit Navigations-App einen großen Vorteil bietet, und dem Zugriff auf die mobilen Blitzermeldungen bringt die Plus-Version aber noch zahlreiche weitere "Goodies" mit: 

- Landscape-Modus: Man kann das Smartphone für eine bessere Übersicht um 90° drehen
- Stauwarner: Zeigt auf Autobahnen an, wie lang der Stau und wie hoch der Zeitverlust ist
- Stabiler Hintergrundbetrieb: Warnungen auch während eines Anrufes oder Benutzung sonstiger Apps
- Bluetooth-Support: Warnungen ans Autoradio senden (HFP,A2DP)
- Kartenansicht: Vor Fahrtantritt Reiseroute prüfen
- Multi-Window-Support: Blitzer.de Plus neben eine andere App legen (für Samsung Smartphones)
- Smiley: Die grünen Pfeile tauschen gegen einen dezenteren Smiley.
 
Aber ACHTUNG: Autofahrer in Deutschland dürfen keine Blitzerwarner benutzen. Gegen die Erlaubnis sprach sich die Mehrheit der Verkehrsminister der Länder aus. Das Verbot aller Geräte oder Apps zur Warnung vor Geschwindigkeitsmessungen bleibt also – und mit ihm eine rechtliche Grauzone: Sie befindet sich auf dem Beifahrersitz. Die Straßenverkehrsordnung verbietet nur dem Fahrer, ein Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen. Folglich kann ein Beifahrer nicht bestraft werden, wenn er sein eigenes Navigationsgerät mit aktiviertem Blitzerwarner oder ein Smartphone mit entsprechender App im Auto anbringt. Und solange der Fahrer nicht nachweislich darüber Bescheid wisse, dass sein Mitfahrer die Warnfunktion nutzt, könne auch er nicht bestraft werden. Ein Fest für die Freunde juristischer Spitzfindigkeiten: Der Beifahrer darf dem Fahrer auf keinen Fall sagen, dass nun gleich eine Tempokontrolle kommt. Aber er kann ihn ganz allgemein darum bitten, etwas langsamer zu fahren. Blitzerwarner-Nutzern drohen normalerweise 75 Euro Bußgeld und 2 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Wer allein im Auto sitzt und von der Polizei mit aktiviertem Radarwarner im Navi oder Handy erwischt wird, hat natürlich schlechte Karten – der kann sich kaum herausreden. Rein theoretisch dürfe die Polizei diese Geräte dann sogar beschlagnahmen. Aus der Praxis ist aber kein Fall bekannt, in dem das geschehen ist. Anders ist das bei speziellen Radarwarnern, die die Radarstrahlen bei Erreichen einer Gefahrenstelle erfassen und melden. Die sind strikt verboten und werden im Falle einer Kontrolle sofort einkassiert. Bei Navis oder Smartphones wäre diese Maßnahme unverhältnismäßig.

Und wenn gerade einmal der Beifahrer nicht verfügbar ist, der vor Gefahrenstellen warnt, ist Blitzer.de die Alternative schlechthin.

Frank machte ein neues Gadget mit zum Treffen – und zwar ein Tablet namens "ASUS Zen 8": "Zen" bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Ein hoher Anspruch. Den stellt auch Asus an seinen jüngsten Tablet-Spross. Im Tablet-Bereich ist ASUS selbstverständlich schon lange kein Unbekannter mehr. Das ZenPad 8.0 ist ein richtig stylischer Acht-Zöller.

Bei ASUS weiß man, wie man schöne Tablets macht . Das ZenPad 8.0 hat ein etwas anderes Design, ist mit 8,5 mm nicht das dünnste Tablet seiner Klasse und hat auch nicht das gleiche Soft Touch-Finish wie das Nexus 7, aber das muss ja nicht heißen, dass es nicht dennoch einen tollen Look hat. Alles macht einen klaren, gut verarbeiteten Eindruck und die Rückschale kann man sogar abnehmen – ein Novum bei Tablets. Man kann sie durch andere Alternativen in unterschiedlichen Farben ersetzen, was das ZenPad sogar zu einem Tablet macht, welches für modebewusste Menschen besonders geeignet ist – nicht gerade das, was wir in dieser Preisklasse erwarten müssen.

Durch einen Metallrahmen wirkt das Tablet sehr wertig und robust, man findet die Power- und Lautstärke-Buttons auf der rechten Seite, sowie USB und Kopfhörerbuchse an der Oberseite. SIM-Karten-Slot und der Steckplatz für die microSD-Karte kann man erreichen, indem man die Rückseite abnehmt. Wenn wir uns schon auf der Rückseite befinden: Hier finden wir oben links in der Ecke auch die Hauptkamera des ZenPad 8.0. Das Tablet ist 8,5 mm dick und wiegt 350 Gramm – absolut vertretbar in dieser Größenklasse.

Gerade bei günstigen Tablets wird oftmals am Display gespart. Das ist beim ZenPad 8.0 erfreulicherweise nicht so, das IPS-Panel mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln macht keinen billigen Eindruck. Die Farben wirken klar und knackig, die Blickwinkel gehen auch in Ordnung und ihr könnt die Helligkeit so hochregeln, dass man auch draußen noch alles ablesen kann. Klar – wenn man einen Film unter direktem Sonnenlicht schauen will, wird es schwierig, aber dafür bräuchte man auch schon ein AMOLED-Panel und dafür greift man eben auch tiefer in die Tasche.

Eine höhere Auflösung als HD wäre natürlich wünschenswert gewesen, aber eine Pixeldichte von lediglich 189 ppi ist wohl das, was man akzeptieren muss, wenn man in dieser Preisklasse unterwegs ist. Ein schickes Gerät – ganz in weiß …

Samsung hat damit begonnen, für seine Geräte Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge Android 6.0.1 auszurollen. Angelika nutzte die Gelegenheit, sollte der Fall der Fälle eintreten und das OS-Update schief gehen, dieses beim PUG-Treffen unter Anwesenheit von zahlreichen Smartphones-Gurus zu machen. Dank schnellem WLAN waren die 1,2 GB in Nullkommanix heruntergeladen und genauso schnell auch installiert. Nach weniger als 30 Minuten war auf Angelikas Smartphone alles wieder so wie vorher, nur das OS hieß nicht mehr 5.1, sondern 6.01. Und so gab anschließend es im neuen Betriebssystem doch die eine oder andere Neuerung zu erkunden und erklären.

Das 178. Treffen der PUG-Mannheim fand nicht nur im "Sportpark" zu Mannheim statt, denn Jean-Claude war aus einem ICE zwischen Kassel und Fulda bei über 200 km/h dabei und das "Krankenlager" in Karlsruhe konnte dank unserer Threema-Gruppe zahlreiche Genesungswünsche empfangen. Gute Besserung Gabs und Rainer.

Zurück zum eigentlichen Schwerpunkthema, dem direkten Vergleich zwischen dem neuen Samsung Galaxy S7 und dem LG G5:

Nachdem LG beim Aussehen des G3 und G4 fast nichts verändert hatte, wurde es nun Zeit für ein komplett anderes Design. LG verwendet wie andere Hersteller ein Unibody-Gehäuse für das G5. Gleichzeitig behält es den austauschbaren Akku bei. Dafür setzt LG eine Slider-Mechanik ein.

LG hat die Einschubmechanik des G5 dafür genutzt, Zusatzgeräte anzubringen. Damit könnt Ihr eine erweiterte Kamerasteuerung mit Akku-Pack und weitere Zusätze anschließen, die den Funktionsumfang des LG G5 erweitern. Im Zuge der Vorstellung wurde auch eine wasserdichte Schutzhülle gezeigt, die dank dicker Gummipuffer das G5 zusätzlich stoßfest macht. Damit holt das G5 zur IP68-Zertifizierung des Galaxy S7 nicht nur auf, sondern übertrifft es mit zusätzlicher Robustheit.

Samsung setzt im Galaxy S7 weiterhin auf rein äußerliche Anpassungen. Die interessantesten Schutzhüllen bieten Objektive für die Kamera für Weitwinkel oder Fischauge oder sie bieten eine physische Tastatur. Das S7-Design hat sich nur unwesentlich zum Vorgänger geändert und wurde mit der Ergänzung durch platinfarbene Editionen veredelt. Nach wie vor ist alles an den Geräten glatt und glänzend. Insgesamt gibt es wenig Neues. Große Veränderungen wie beim LG bleiben bei Samsung aus.

Sowohl beim Galaxy S7 als auch beim LG G5 kommt geschwungenes Glas zum Einsatz, wird jedoch anders verwendet. Das Galaxy S7 hat die geschwungenen Ränder des Note 5 und werden ebenfalls auf der Rückseite verwendet. Damit verbessert sich die Haptik gegenüber der des Vorgängers, da die gerundeten Kanten ergonomischer in der Hand liegen.

Die meisten von Euch sehen einen austauschbaren Akku als Kaufkriterium an. Also sollte sich die Mehrheit von Euch auch ein LG G5 und nicht das Galaxy S7 kaufen. Das G5 hat einen austauschbaren Akku, ohne dass LG Kompromisse beim Design eingegangen ist. So könnt Ihr mit dem LG G5 mehrere Akkus mit Euch führen. Wenn Euch unterwegs die Energie ausgeht, tauscht Ihr ihn einfach aus. Wenn der Akku nach mehreren hundert Ladezyklen an Leistung verliert, könnt Ihr ihn durch einen neuen Akku ersetzen. Das macht das Smartphone langlebiger.

Drittanbieter verkaufen preiswertes und praktisches Zubehör. So gibt es für das G4 schon für unter 30 Euro eine Docking Station und zwei Akkus. Für das LG G5 ist ähnliches Zubehör zu erwarten. Solches Zubehör hatte es bis zum Samsung Galaxy S5 auch gegeben. Seit dem Galaxy S6 verbaut Samsung jedoch nur noch feste Akkus.

Drahtloses Aufladen ist mit dem Galaxy S7 möglich und binnen zehn Minuten Ladezeit erhaltet Ihr vier Stunden Betriebsdauer. Trotzdem spricht der austauschbare Akku des G5 für sich. Auch das Gerät von LG kann per Quick Charge 3.0 aufgeladen werden und lässt sich damit in etwa so schnell aufladen wie das Galaxy S7. Immerhin hat Samsung den Akku auf 3.000 mAh vergrößert. Damit ist der Akku sogar größer als der des LG G5, der nur 2.800 mAh speichert. Welches der beiden Geräte aber tatsächlich länger durchhält, kann nur ein ausführlicher Test oder der Praxisbetrieb klären.

Im Jahr 2015 hatte Samsung im Android-Markt die schnellsten Geräte gebaut. Die Galaxy-Reihe mit dem S6 war lange Zeit unangefochtener Spitzenreiter in sämtlichen Geschwindigkeitstests. Diese Zeiten sind nun vorbei. 2016 kann die Konkurrenz dank des neuen Prozessors Snapdragon 820 wieder aufholen. Der Grund für das überragende Tempo der Samsung-Geräte war ein neuartiger Prozessor und ein neuer Flash-Speicher. Beide Komponenten waren lange Zeit exklusiv in der Galaxy-S6-Reihe verbaut. Dieser Vorteil durch Ausschluss der Konkurrenz gehört im Jahr 2016 der Vergangenheit an und auch LG kann gleichwertige Hardware im G5 verwenden.

Dass das LG G4 mit akzeptablem, aber nicht mit atemberaubendem Tempo glänzen konnte, lag auch an der Wahl des Prozessors. LG griff auf den zweitschnellsten Qualcomm-Prozessor Snapdragon 808 zurück, um die Hitzeproblemen des Snapdragon 810 zu umgehen. In der Praxis hatten Nutzer damit keine Probleme, doch das Gerät war spürbar langsamer als das Galaxy S6.

Das LG G5 hingegen wird mit dem Snapdragon 820 ausgeliefert, dessen Leistung im Android-Jahr 2016 das Maß der Dinge sein wird. Da Samsung sein Galaxy S7 in manchen Märkten ebenfalls mit diesem Chip ausstattet, müsst Ihr bei keinem der beiden Geräte Abstriche bei der Leistung machen. Dank gleicher Geschwindigkeit haben wir auch einen Gleichstand bei den Funktionen: Sowohl das LG G5 als auch das Samsung Galaxy S7 bieten 4K-Videos, maximale LTE-Transferraten, Zeitlupen-Videos und grandiose Spielegrafik mit hochauflösenden Displays.

Dieses Jahr kann LG endlich wieder aufholen. Dank erweiterbarem Speicher und austauschbarem Akku hat das G5 gegenüber dem S7 einige Vorteile. Die aktuell verfügbare Peripherie verspricht einen LG-Lifestyle, der tatsächlich großen Spaß bereiten könnte.

Das G5 und das Galaxy S7 liegen ansonsten in allen Bereichen gleichauf. Beide machen sich bereit für 360-Grad-Inhalte, beide haben die leistungsstärkste Hardware am Markt. Und beide sind auch ähnlich gut verarbeitet.

Jetzt entscheidet der Kunde, welches der beiden Top-Smartphones wirklich top sein wird.
Zusammenfassend gesagt, war es eines der themenreichsten und interessantesten Treffen der letzten Monate, das sein Ende nach ca. 4 Stunden gegen 22:00 Uhr fand. 

Nun dauert es 5 Wochen, bis die Fortsetzung folgt, nämlich am 20.04.2016. Und da feiern wir dann Geburtstag: 14 Jahre PUG-Mannheim – Smartphones & More, im April 2002 erblickte die PUG das Licht der Welt.

Bis dahin …

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

05.03.2016

App-Tipp 05.03.2016: "Meteogram Pro Weather"


Von Gabriela Kolbe

Ich möchte Euch heute NOCH EINE Wetter-App vorstellen, auf die mich Peter aufmerksam gemacht hat. NOCH EINE deswegen, weil wir in den letzten Monaten schon diverse Apps durchprobiert haben und leider immer wieder feststellen mussten, dass oft zwar die Optik stimmt, aber das nix nutzt wenn die App strahlenden Sonnenschein vorhersagt während es draußen stürmt und gießt…

Was erwarte ich? Ich möchte auf einen Blick für heute und morgen Temperaturverlauf, Windstärke, Regenmengen, Luftdruckverlauf und zusätzlich die Wolkenbedeckung sehen. Außerdem will ich wissen, wann die Daten zuletzt aktualisiert wurden und sie ggf. manuell aktualisieren können.

Als Wetter-App nutze ich schon immer Wetter.com, vor allem wenn ich den Wetterbericht für verschiedene Orte weltweit benötige. Von Wetter.com gibt es jedoch kein Widget das mir gefällt.

Daher habe ich zusätzlich WebSnap von Web2mine installiert. Damit kann man sich auf dem Homescreen beliebige Webseiten darstellen lassen, die im Hintergrund regelmäßig aktualisiert werden. Ich nutze es, um mir in dem Widget die Wetterstationsdaten von meteomedia.de anzuzeigen. Die gewählte Station ist Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt, so dass die Vorhersagen recht genau sind. Eine praktische Sache, nur  bleiben immer irgendwelche störenden Ränder oder Balken im WebSnap Widget und der Support von WebSnap antwortet nicht auf Anfragen. Sehr schön sieht das also nicht aus.

Bisher nutze ich daher noch zusätzlich das Meteogram Widget von Benny Wydooghe. Eine tolle Sache und in der Basisversion kostenlos, nur die Darstellung war mir bisher etwas zu "fipselig" und die Einstellmöglichkeiten nicht umfangreich genug.

Aber es geht tatsächlich noch besser – und hier kommen wir zum heutigen App-Tipp:


Sehr ähnlich zu oben genanntem Meteogram Widget, kostet 1,49€, aber die Einstellmöglichkeiten sind wirklich fantastisch. Man hat die volle Kontrolle darüber, WAS man WIE darstellen möchte, mit Farben, Strichdicken, Beschriftungen oder auch ohne, diverse Symbolsätze, verschiedenste Funktionen (auch für Hobbyastronomen interessant!), hat mehrere Wetterdienste zur Auswahl, kann als 4x1 oder 4x2 Widget verwendet werden, ein Klick auf eine Ecke zeigt das Widget im Fullscreen-Modus an und und und. 

Das Homescreen-Widget
Und was das Beste ist: der Entwickler antwortet super nett auf Fragen, entwickelt die App ständig weiter und hilft bei Problemen sofort weiter. (@ Mike: Thank’s a lot for all your help, if you ever read this review ;-)). Nur an der Dokumentation der vielen Funktionen hapert es noch etwas, aber die Menüführung ist komplett auf Deutsch und da wir ja alle Tekkis sind kommen wir auch ohne Manual klar…

Wie zuverlässig die Vorhersagen sind und welcher der eingebundenen Wetterdienste für unsere Region der passendste ist, muß sich noch zeigen – bisher jedoch passen die Kurven recht gut zu den lokalen meteomedia Vorhersagen. Also wer die Meteogramm-Darstellung bevorzugt und noch ein echt hübsches UND genaues Widget sucht, sollte sich Meteogram Weather Forecast von Cloud 3 Squared ansehen.

Mit "Meteogram Pro Weather" hat man das aktuelle Wetter und das Wetter der nächsten 24, 48, 72 oder 96 Stunden in allen Details im Blick – und das ganz individuell einstellbar, sowohl im Widget, als auch in der App. Daher ist diese App einen App-Tipp bei der PUG-Mannheim wert.

Die "Fullscreen-Ansicht" des Widgets
Ein herzliches Dankeschön an Gabriela für dieses Review.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More