Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.09.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

16.04.2015

166. Treffen der PUG-Mannheim am 15.04.2015

Es war das "Sommer Open Air Opening 2015" für die PUG-Mannheim beim Apriltreffen am 15.04.2015. Nachdem tagsüber die Temperaturen schon die 25°C-Marke knackten, gab es eigentlich gar keine Alternative dazu, das Treffen bereits im April in den schönen und gemütlichen Biergarten des Sportparks zu verlegen und somit "OpenAir-Smartphoneing" zu betreiben. Und es hat sich gelohnt, waren doch gleich zu Beginn 3 Neugeräte Gast bei der PUG-Mannheim. So fanden sich 2 Samsung Galaxy Note Edge ein, eines von Clarissa und eines von Gunther, der dieses seit wenigen Tagen als Hauptgerät nutzt und sich damit vom System "Windows Phone" und damit seinem Riesen-Lumia verabschiedete.

Das Galaxy Note Edge (Bildquelle: Samsung)

Das Samsung Galaxy Note Edge ist das erste Smartphone, dessen Bildschirm um die Ecke geht. Das Design fasziniert regelrecht.  Mit dem Extra-Bildschirm, über den man direkt auf der Gehäuse-Kante Zusatzinfos lesen oder schnell auf Funktionen zugreifen kann, ist das Galaxy Note Edge eine echte Innovation. Auf der rechten Seite geht das große, extrem hochauflösende Quad HD Super AMOLED-Display nahtlos in einen zusätzlichen, gewölbten Touchscreen über. Mit dem schlanken Extra-Bildschirm kann man z.B. die wichtigsten Apps starten, Anrufe annehmen, Informationen wie Uhrzeit, Temperatur etc. anzeigen lassen und vieles mehr.  Und bei den Mitgliedern der PUG-Mannheim war das Note Edge beim Apriltreffen auch entsprechend begehrt und dreht mehrere Runden um unseren Tisch. So freuen wir uns, das Galaxy S6 Edge, ebenfalls mit einem kleinen Zusatzbildschirm, bald in die Kreise der PUG-Mannheim aufzunehmen.

Das Huawei Ascent Mate 7 (Bildquelle: chip.de)

Darüber hinaus hatte Gunther ein weiteres Riesengerät dabei – und zwar ein Huawei Ascent Mate 7, das die Anwesenden richtig überraschte: Der 6-Zoll-Gigant ist ein richtig starkes XXL-Smartphone. Überragende Laufzeiten, Top-Performance, eine großartige Android-UI und ein guter Preis: Das Mate 7 ist Huaweis bislang bestes Smartphone und eine preislich enorm attraktive Alternative zum Galaxy Note 4. Auf dem Mate installiert Huawei Android 4.4.2 und die neue EMUI 3.0. Die hauseigene Nutzeroberfläche verändert das Google-OS extrem. Kaum ein Symbol bleibt gleich, kaum ein Menü unangetastet. Huaweis Version von Android wirkt optisch deutlich anders, weil runde Formen und ein Timeline-Konzept dominieren. So werden Fortschrittsbalken zu Fortschrittskreisen und eingehende Nachrichten und Bilder sind an einer Timeline aufgereiht. Ein längerer Druck auf die Recent-Apps-Taste bringt Sie direkt zurück zur zuletzt genutzten Anwendung und im Lockscreen öffnen Sie mit einem Wischer nach oben ein Menü mit Schnellzugriffen, das direkt aus iOS 8 ausgeschnitten zu sein scheint. Huawei scheint auch an Apples Spotlight-Suche Gefallen gefunden zu haben, denn beim Mate 7 öffnen Sie per vertikalem Wischer in der Screen-Mitte eine interne Suchfunktion. Das ist keine iOS-Anleihe mehr, sondern eine 1:1 Kopie. Aber zumindest eine gute, denn die Suche ist eine enorm sinnvolle Ergänzung für das Mate, bei dem alle Apps und Widgets auf den Homescreens landen.

Beeindruckend ist die Akkugröße: Der 4.100 mAh starke Akku hat die Kraft, deutlich mehr als nur einen Tag über die Runden zu kommen. Mit diesem Gerät ist von Huawei ein ernstzunehmender Kandidat auf den Smartphonemarkt geworfen worden.

Die weiteren Thmen des Abends waren ebenfalls sehr abwechslungsreich:

Samsung hat sein Galaxy S6 offiziell vorgestellt. Es kann neben dem Samsung Galaxy S6 Edge und dem HTC One M9 als das wichtigste Smartphone-Flaggschiff des noch jungen Jahres bezeichnet werden. Viele der seit Monaten kursierenden Gerüchte haben sich bewahrheitet. Das Samsung Galaxy S6 ist von Grund auf neu designt worden und gehört in Sachen Ausstattung zur absoluten Oberklasse. Das HTC One M9 ist bereits im Handel erhältlich, die Markteinführung der Samsung Geräte erfolgt in diesen Tagen. Und das kleine "Seitendisplay" des Galaxy S6 Edge hat schon etwas, wenn man es sich richtig konfiguriert. Egal ob Nachrichten, Wetter, die Lieblings-Apps  oder nur die aktuelle Zeit darauf abgebildet werden, schön und praktisch kommt diese Neuheit auf jeden Fall daher.

Mit diesen Geräten und der Einführung der neuen A-Klasse wagt Samsung im Jahr 2015 einen radikalen Neuanfang. Die Frischzellenkur tut der Smartphone-Reihe spürbar gut - egal ob Design, Bedienung, Performance oder Kamera. Samsung setzt mit den neuen Geräten wieder Maßstäbe. Eigentlich kann nur ein Smartphone das Galaxy S6 noch schlagen: Das S6 Edge.

WhatsApp hat Anfang April seinen VoIP-Dienst WhatsApp Call zunächst für Besitzer eines Android- oder Blackberry-Smartphones gestartet. Nach anfänglichen Tests mit nur wenigen Nutzern haben nun alle Kunden, die eine für die Internet-Telefonie geeignete Apps verwenden, die Möglichkeit, den Dienst zu nutzen. Die Sprachqualität ist vor allem bei WLAN- und LTE-Internet-Verbindungen sehr gut und auch wenn das Smartphone über UMTS mit dem Internet verbunden ist, kann man mit WhatsApp Call noch in brauchbarer Qualität telefonieren. Dabei gilt es zu beachten, dass bei Telefonaten über das Internet natürlich Daten übertragen werden.

Und hier heißt es AUFGEPASST: Pro Gesprächsminute fallen ca. 1MB Datenvolumen an. D.h. bei einem Gespräch von einer Stunde sind schon 60 MB verbraten, das ist knapp ein Drittel von einem 200MB-Paket, welches einige von uns immer noch nutzen. Natürlich spielt das 1, 2 oder 3GB-Datenpaketen, oder gar kompletten Datenflats keine Rolle, aber dennoch sollte man an dieser Stelle den Datenverbrauch im Blick behalten. Ob und wann es möglich sein wird, WhatsApp Call beispielsweise auf die Nutzung über WLAN oder zumindest im Inland zu beschränken, ist derzeit nicht bekannt. Im Zweifelsfall gilt bei Anrufen auf diesem Weg das Motto, das in früheren Zeiten oft an Telefonzellen zu lesen war: "Fasse Dich kurz!"

Telefónica Deutschland hat letzte Woche offiziell das National Roaming bei o2 und E-Plus gestartet. In ersten Regionen wurde das Feature bereits freigeschaltet. In den kommenden Wochen wird das Angebot sukzessive auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Mit dem National Roaming können o2-Kunden UMTS im E-Plus-Netz mit nutzen. Umgekehrt steht E-Plus-Kunden das 3G-Netz von o2 offen. Davon profitieren Vertrags- und Prepaidkunden gleichermaßen. Auch Partnermarken, die die Mobilfunknetze von Telefónica mitnutzen, sollen vom National Roaming profitieren. Damit will Telefónica den Kunden vor allem ein besseres mobiles Datennetz bieten. Was noch nicht beantwortet ist, ist die Frage nach dem Namen des größten deutschen Mobilfunknetzes. "O2+" kursiert in einigen Fachkreisen, aber bestätigt ist das noch nicht.

Im Hause Apple brodelt wieder die Gerüchteküche – diesmal zum Thema "Force Touch": Zuerst wurde die neue Technologie, die die Stärke des Drucks auswertet, in der Apple Watch vorgestellt, kürzlich kam das neue Retina-MacBook dazu. Angeblich soll Apple planen, Force Touch auch im iPhone anzubieten, allerdings mit einer anderen Technologie als im Trackpad und in der Apple Watch. Das jedenfalls behauptet Ming-Chi Kuo von KGI Securities. In einer Mitteilung an Investoren wird erwähnt, dass Apple auch dem Smartphone die Force Touch-Technologie zu Gute kommen lassen will, um weitere Gesten zu ermöglichen, ähnlich wie auf dem Trackpad des Retina-MacBook und auf der Apple Watch. Mit Force Touch wird nicht nur eine Berührung ausgewertet, sondern auch die Stärke, mit der gedrückt wird. Allerdings soll Apple dafür auf eine andere Technologie zurückgreifen als bei den anderen Geräten. Anstatt dass direkt am Finger ausgewertet wird, wie stark gedrückt wurde, soll die neue Hardware den Bereich überprüfen, an dem eine Berührung stattfindet, und davon ableiten, wie stark der ausgeübte Druck ist. Das soll den Vorteil haben, dass das für die Umsetzung benötigte Material nicht viel dicker ist als es bisher der Fall ist. Laut Kuo könnte das Force Touch-Feature eine so wesentliche Neuerung sein, dass Apple sogar mit der Tick-Tock-Benennung bricht und das diesjährige iPhone nicht “iPhone 6s”, sondern gleich “iPhone 7″ nennen könnte. Das wäre seit dem iPhone 3G das erste Mal, dass Apple keine “S”-Version nachreicht, nachdem ein iPhone signifikante Änderungen erfahren hat.

Apple hat angekündigt, dass Apple Watch ab Freitag, 24. April für Kunden in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und den USA verfügbar sein wird. Apple Watch ermöglicht eine vollkommen neue Art Informationen auf einen Blick zu erfassen und mit der Welt über Erfahrungen mit Apps von Drittanbietern, die speziell für das Handgelenk entwickelt wurden, zu interagieren. “Apple Watch schlägt ein neues Kapitel in der Art unserer Beziehung zu Technologie auf und wir denken, dass unsere Kunden sie lieben werden”, sagt Tim Cook, CEO von Apple. “Wir können es kaum erwarten, dass Leute anfangen Apple Watch zu tragen, um einfach Zugriff auf bedeutende Informationen zu erhalten, mit der Welt zu interagieren und einen besser strukturierten Tag zu leben, dadurch, dass sie sich ihrer täglichen Aktivitäten bewusster als jemals zuvor sind.”

Und bei Apple gibt es diesen Monat auch ein kleines Jubiläum zu feiern: Am 3. April 2010 kam das erste iPad auf den Markt. Das Apple-Tablet wurde weltweit ein Erfolg: Mehr als 230 Millionen Geräte gingen über die Ladentheken. Heute schwächelt der Markt. Smartphones mit großem Display laufen dem Tablet den Rang ab. 

Zunächst gab es das iPad Anfang April in den USA, acht Wochen später auch in Deutschland. Eine kommerzielle Erfolgsgeschichte begann, befeuert von einem gewaltigen Hype. Das iPad sollte in Apples Produktpalette die Lücke zwischen dem Mac und dem iPhone schließen, so wollte es Steve Jobs, der verstorbene Apple-Mitbegründer.  Schlanke, mobile High-Tech-"Tafeln" wie das iPad würden den plumpen PC und das billige Netbook bald aus der Gunst der Nutzer verdrängen, hieß es. "Das letzte Mal, dass es so viel Aufregung um eine Tafel gab, standen darauf Gebote geschrieben", brachte das Wall Street Journal damals die mediale Aufregung rund um das "revolutionäre" Apple-Tablet auf den Punkt.  Die Verkaufszahlen gaben den Prognosen zunächst Recht. Das iPad entwickelte sich trotz seines stattlichen Preises zu einem Verkaufsschlager. Schon im ersten Jahr setzte Apple knapp 20 Millionen Tablets ab. Zweieinhalb Jahre später ging bereits das hundertmillionste Apple-Tablet über die Ladentheken. Bis heute hat der kalifornische Konzern weltweit mehr als 230 Millionen iPads verkauft – ein gigantischer Verkaufserfolg.  Die ersten Kratzer bekam die zunächst so makellose iPad-Bilanz Mitte 2013. Damals musste der Apple-Konzern erstmals rückläufige Verkaufszahlen verkünden. Apple versuchte, mit einer kleineren Version seines Erfolgs-Tablets, dem iPad mini, gegenzusteuern – ohne durchschlagenden Erfolg. Im letzten Quartal 2014 wurden zwar immer noch über 21 Millionen iPads abgesetzt. Im Jahresvergleich sanken die Verkäufe jedoch um 18 Prozent. Apples Verkaufszahlen liegen im Trend. Denn auch andere Hersteller melden Einbrüche beim Absatz ihrer digitalen Surfbretter. Besonders drastisch sind die Rückgänge bei Online-Händler Amazon. Im vierten Quartal 2013 verkaufte Amazon 5,8 Millionen Geräte der hauseigenen Marke Kindle Fire. Ein Jahr später waren es nur noch 1,7 Millionen. Offenbar hat sich die Produktgattung Tablet zu einem veritablen Sorgenkind gewandelt. Marktbeobachter sagen der Tablet-Branche in den nächsten Jahren – wenn überhaupt - nur noch geringe Zuwächse voraus. Daran würden auch neue Geräte wie das iPad Pro, eine iPad-Variante speziell für Unternehmen, nur wenig ändern. Das iPad Pro soll noch in diesem Jahr in die Läden kommen. Der Markt sei gesättigt, heißt es. Der schärfste Konkurrent für iPad und Co. hört auf den Namen Phablet: Große Smartphones wie das Galaxy Note von Samsung oder das iPhone 6 Plus von Apple mit Displays zwischen fünf und sieben Zoll. Wer ein solches Smartphone hat, braucht eigentlich kein Tablet. Spielen, surfen, E-Books lesen oder Facebook checken – all das kann man auch per Phablet, und obendrein noch telefonieren. Marktforscher haben zudem beobachtet, dass Tablets nicht so oft wie etwa Smartphones erneuert werden. Die Nutzer seien mit ihren alten Geräten zufrieden und kaum gewillt, Geld für ein neues Tablet auszugeben, solange das alte noch laufe. Kein Wunder, meinen Analysten: Wirkliche Neuerungen, die die Nutzer zum Ersatzkauf animieren könnten, suche man zurzeit vergeblich.

Und zum Schluss noch etwas aus der Rubrik "Gut zu wissen": Die Anzahl ungenutzter Handys und Smartphones steigt rapide an. Ungefähr 100 Millionen Alt-Handys liegen in deutschen Haushalten ungenutzt herum. 84 Prozent der Befragten haben mindestens ein altes Mobiltelefon in ihrer Wohnung zu liegen. Das ist das Ergebnis einer Hochrechnung. Die Zahl der nicht entsorgten ungenutzten Alt-Handys- und Smartphones liegt damit um fast 39 Prozent höher als noch vor fünf Jahren. Mit gerade einmal 47 Prozent der Befragten haben weniger als die Hälfte der 1.006 Studienteilnehmer je ein altes Handy entsorgt. Von ihnen gaben 46 Prozent an, ihr Gerät weiterverkauft zu haben, während 30 Prozent von ihnen es verschenkten. Nur rund 23 Prozent der Entsorger gaben ihr Altgerät bei einer Sammelstelle für Elektromüll ab. Und ich weiß, dass viele Mitglieder der PUG-Mannheim ebenfalls bereits eine sehenswerte Sammlung von Altgeräten ihr Eigen nennen.

Das Freiluft-Treffen fand wieder bei allerfeinstem WLAN-Empfang statt:

 
Es war schön, die Frühlingsluft an einem doch schon anmutenden Sommerabend zu genießen und die Zeit verging wieder viel zu schnell, um alle Themen vollständig zu behandeln. So dauert es nun 5 Wochen, bis zum nächsten Treffen am 20.05.2015, auf das wir uns heute schon freuen. Bis dahin bleiben alle Mitglieder über die PUG-Mannheim-WhatsApp-Gruppe miteinander in Verbindung. Wenn auch Du in dieser WhatsApp-Gruppe Mitglied werden möchtest, reicht eine kurze Information mit Angabe der Handynummer.

Viele Grüße

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More