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Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

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24.09.2011

Träumen von Mark Zuckerberg

Mannheimer Studenten programmieren Anwendung für moderne Smartphones, um Kundenkarten zu ersetzen / Ihr Studium haben sie unterbrochen

Bondi Beach, Australien. Wenn man diese Geschichte erzählen will von den beiden Mannheimer Studenten, die mit ihrer Idee den Markt erobern möchten, dann ist dieser Strand ein schöner Ort, um damit anzufangen. Weihnachten 2010, australischer Sommer also, Björn Goß, 23, und David Handlos, 24, liegen im Sand. Kurz zuvor haben sie den Film "The Social Network" über Mark Zuckerberg gesehen, der aus einer Idee ein Internet-Imperium schuf. Und jetzt hat David Handlos selbst eine Idee. "Wir haben uns da am Strand hochgeschaukelt", erzählt Goß in einem Café am Marktplatz. "Wir haben in den Himmel geschaut und nur noch über die Idee geredet."

In Australien besuchten die beiden Studenten einen Freund, bei ihrer Rundtour haben sie ein Smartphone benutzt, um nach einsamen Stränden zu suchen. Handlos kam dabei die Idee, selbst eine App zu entwerfen, ein kleines Computerprogramm, mit dem ein modernes Handy alles Mögliche machen kann. "Meine Freundin hatte immer so einen dicken Geldbeutel wegen der ganzen Bonuskarten", sagt Handlos, "um abends auszugehen, musste sie einen extra Ausgehgeldbeutel nehmen." Der Einfall des 24-jährigen BWL-Studenten: Eine App, die alle Bonuskarten aus den verschiedenen Geschäften vereint, indem man die Karten vorher mit dem Telefon einmal einscannt. An der Kasse soll es dann reichen, das Handy zu zücken.

Skeptisch? Nur die Älteren

Schon auf dem Rückflug aus Australien machte sich Björn Goß, der 23-Jährige studiert Wirtschaftsinformatik, ans Werk. "Da haben wir einige Servietten bemalt", sagt er. Im Team ist er maßgeblich für das Programmieren zuständig, während sich David Handlos um die Homepage und das Wirtschaftliche kümmert. Aus der Idee wird schnell mehr. Beide unterbrechen ihr Studium - sie haben bereits einen Bachelor und steckten mitten im Masterstudium. Im Mai holen sie mit Florian Barth noch einen weiteren Wirtschaftsinformatiker ins Team und gründen eine Firma. In ihrem Umfeld teilen nicht alle den Enthusiasmus. David Handlos' Mutter etwa ist skeptisch, sie schätzt den Einsatz ihres Sohnes, doch ob damit auch etwas zu holen ist? Die Eltern, die Verwandtschaft, besonders die Älteren seien es gewesen, die nicht an das Ganze glauben wollten, erzählen Goß und Handlos.

Doch die Studenten haben gelernt, andere für ihre Idee einzunehmen. "Meine Mutter haben wir zur Investorin gedreht", sagt Handlos, lacht und greift zu seiner Teetasse. Viel Geld war zwar nicht nötig, aber ein wenig haben sie eben doch gebraucht. Beraten wurden die Firmengründer von der Universität, wo man den Werdegang der Studenten genau beobachtet.

Ende Juni ging es los, die App "Stocard" ist seitdem online. In den ersten Tagen passierte wenig, "unsere Durststrecke" nennt Handlos das. Hatten die Zweifler recht? Alles umsonst? Nach einem Monat folgte die Erleichterung, 10 000 Mal wurde das Programm innerhalb einer Woche geladen, bis heute über 40 000 Mal. Das sind gute Werte, und doch steht die eigentliche Probe noch aus. Geld können die drei nur verdienen, wenn sie die Anbieter der Bonuskarten als Werbekunden gewinnen. Ende des Jahres soll die Akquise starten, wenn Stocard möglichst viele Nutzer hat, die die Werbekunden gezielt ansprechen können. "Die Strategie haben wir uns von Google und Facebook abgeschaut." Bei denen habe anfangs auch keiner gewusst, wie sie Geld verdienen wollen.

Bild: Mannheimer Morgen / BRO
Zurzeit arbeiten die drei an der App. Sie erstellen neue Versionen, beantworten Nutzerfragen, planen die Zukunft. Und sie malen sich aus, wie es weitergehen soll. Zu einer Art Geldbeutel-Ersatz will David Handlos die Smartphones gerne machen, eines Tages könnte die App auch andere Karten ersetzen. Zudem möchten sie ihre App international vermarkten und natürlich Geld verdienen. Vielleicht träumen sie ja ganz klammheimlich auch von Mark Zuckerberg. Der hat schließlich auch mit einer Idee angefangen, der Rest ist bekannt. Zuvor aber kommt noch ein anderer Wunsch: Sie würden gerne mal erleben, wie jemand vor ihnen an der Kasse ihre App nutzt. Sie sind sich einig, das wäre was.

Q: Mannheimer Morgen/Morgenweb 24.09.2011

Mehr Informationen und Erläuterungen zu dieser App gibt es auf der Stocard-Homepage: http://www.stocard.de/

Viele Grüße

Peter Bartsch
Palmusergroup Mannheim

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