Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

20.08.2011

Apotheker läutet neue Ära bei HP ein

Als Apple-Chef Steve Jobs zum Start seines iPad-Tablets die "Post-PC-Welt" ausrief, wurde das von vielen noch als Beispiel für seine oft überschwänglichen Werbe-Floskeln abgetan. Spätestens heute lacht keiner mehr. Der tiefgreifende Umbruch auf dem Milliardenmarkt, mit dem der bisher allgegenwärtige PC nur noch zu einem von vielen Geräten degradiert wird, lässt sich nicht mehr leugnen.

Jetzt will Hewlett-Packard, der weltgrößte Computer-Produzent, sein PC-Geschäft loswerden, das fast ein Drittel der Konzernerlöse einbringt. Weil es nach Ansicht des deutschen Konzernchefs Léo Apotheker nicht mehr genug Rendite abwirft. Und weil sich HP bei lukrativen neuen Geräteklassen wie Smartphones und Tablets den Rivalen Apple und Google geschlagen geben muss. Der Anteil des HP-Betriebssystems webOS am Smartphone-Markt ist kaum nennenswert. Als Konsequenz lässt HP die webOS-Geräte nun komplett fallen. Für den iPad-Herausforderer TouchPad ist damit nach gerade einmal 49 Tagen schon wieder Schluss.
Zählt man Notebooks und Tablets zusammen, ist Apple der weltgrößte Hersteller mobiler Computer, wie die Marktforscher von DisplaySearch errechneten. Und macht dabei wie bei allen seinen Geräten üppige Gewinne. "Der Tablet-Effekt ist real", gab auch Apotheker in der Telefonkonferenz nach den Ankündigungen zu Protokoll. Hewlett-Packard bekommt ihn vor allem im PC-Geschäft mit Verbrauchern zu spüren, in dem der Umsatz im vergangenen Quartal um 17 Prozent absackte. Die Lösung von Apotheker ist radikal: Raus aus den margenschwachen Geschäftsbereichen, hin zu dem, was er seit seiner Zeit als SAP-Manager in Walldorf am besten kennt - Software.

Mit dem milliardenschweren Kauf des britischen Spezialanbieters Autonomy will HP groß ins Geschäft mit Software für Unternehmen einsteigen. Damit positioniert Apotheker den einstigen Elektro-Pionier noch stärker als Rivalen für seinen früheren Arbeitgeber SAP - und den US-Konzern Oracle.

Mit der Entkernung folgt Hewlett-Packard überraschend deutlich dem Weg, den vor einigen Jahren IBM einschlug. Der Computerpionier verkaufte 2005 sein PC-Geschäft an die chinesische Firma Lenovo und setzte auf Großrechner und vor allem auf das Dienstleistungsgeschäft. "Ich glaube nicht, dass wir ein IBM-Klon sein wollen", hatte Apotheker noch im März gesagt.

Das Geräte-Segment von HP wird nun auf Server und Speicher für Firmen-Netzwerke und Drucker reduziert. Dabei hatte HP vor knapp zehn Jahren noch mehr als 20 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro) für den PC-Hersteller Compaq ausgegeben.

Die HP-Aktie reagierte auf die Ankündigung mit einem dramatischen Kurssturz. Sofort nach Marktöffnung fiel der Kurs ins Bodenlose und verlor in der ersten halben Stunde 22,20 Prozent auf 22,96 Dollar - bis sich der Fall zunächst abbremste.

Q: Mannheimer Morgen/Morgenweb, 20.08.2011

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