Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.12.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

20.08.2011

Apotheker läutet neue Ära bei HP ein

Als Apple-Chef Steve Jobs zum Start seines iPad-Tablets die "Post-PC-Welt" ausrief, wurde das von vielen noch als Beispiel für seine oft überschwänglichen Werbe-Floskeln abgetan. Spätestens heute lacht keiner mehr. Der tiefgreifende Umbruch auf dem Milliardenmarkt, mit dem der bisher allgegenwärtige PC nur noch zu einem von vielen Geräten degradiert wird, lässt sich nicht mehr leugnen.

Jetzt will Hewlett-Packard, der weltgrößte Computer-Produzent, sein PC-Geschäft loswerden, das fast ein Drittel der Konzernerlöse einbringt. Weil es nach Ansicht des deutschen Konzernchefs Léo Apotheker nicht mehr genug Rendite abwirft. Und weil sich HP bei lukrativen neuen Geräteklassen wie Smartphones und Tablets den Rivalen Apple und Google geschlagen geben muss. Der Anteil des HP-Betriebssystems webOS am Smartphone-Markt ist kaum nennenswert. Als Konsequenz lässt HP die webOS-Geräte nun komplett fallen. Für den iPad-Herausforderer TouchPad ist damit nach gerade einmal 49 Tagen schon wieder Schluss.
Zählt man Notebooks und Tablets zusammen, ist Apple der weltgrößte Hersteller mobiler Computer, wie die Marktforscher von DisplaySearch errechneten. Und macht dabei wie bei allen seinen Geräten üppige Gewinne. "Der Tablet-Effekt ist real", gab auch Apotheker in der Telefonkonferenz nach den Ankündigungen zu Protokoll. Hewlett-Packard bekommt ihn vor allem im PC-Geschäft mit Verbrauchern zu spüren, in dem der Umsatz im vergangenen Quartal um 17 Prozent absackte. Die Lösung von Apotheker ist radikal: Raus aus den margenschwachen Geschäftsbereichen, hin zu dem, was er seit seiner Zeit als SAP-Manager in Walldorf am besten kennt - Software.

Mit dem milliardenschweren Kauf des britischen Spezialanbieters Autonomy will HP groß ins Geschäft mit Software für Unternehmen einsteigen. Damit positioniert Apotheker den einstigen Elektro-Pionier noch stärker als Rivalen für seinen früheren Arbeitgeber SAP - und den US-Konzern Oracle.

Mit der Entkernung folgt Hewlett-Packard überraschend deutlich dem Weg, den vor einigen Jahren IBM einschlug. Der Computerpionier verkaufte 2005 sein PC-Geschäft an die chinesische Firma Lenovo und setzte auf Großrechner und vor allem auf das Dienstleistungsgeschäft. "Ich glaube nicht, dass wir ein IBM-Klon sein wollen", hatte Apotheker noch im März gesagt.

Das Geräte-Segment von HP wird nun auf Server und Speicher für Firmen-Netzwerke und Drucker reduziert. Dabei hatte HP vor knapp zehn Jahren noch mehr als 20 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro) für den PC-Hersteller Compaq ausgegeben.

Die HP-Aktie reagierte auf die Ankündigung mit einem dramatischen Kurssturz. Sofort nach Marktöffnung fiel der Kurs ins Bodenlose und verlor in der ersten halben Stunde 22,20 Prozent auf 22,96 Dollar - bis sich der Fall zunächst abbremste.

Q: Mannheimer Morgen/Morgenweb, 20.08.2011

Palm - Ein Pionier mit wechselvoller Geschichte

Mit der fundamentalen Neuausrichtung von Hewlett-Packard steht auch die Zukunft des Smartphone-Betriebssystems WebOS von Palm und die Marke Palm selbst zur Disposition.

Dabei war die Übernahme von Palm vor etwas über einem Jahr durch den weltgrößten Computerhersteller ein letzter Hoffnungsschimmer für den Erfinder des mobilen Computings, noch einmal durchzustarten. Nun könnte allerdings das letzte Kapitel der bewegten und wechselhaften Geschichte des einstigen Pioniers abgeschlossen worden sein.

Die Geschichte von Palm begann im Jahr 1992 mit der Firmengründung durch Jeff Hawkins, Ed Colligan und Donna Dubinsky im kalifornischen Sunnyvale. Das Unternehmen gilt als Erfinder des Taschen-PCs (PDA, Persönlicher Digitaler Assistent), der damals noch mit einem Stift bedient wurde und nur einen flüchtigen Speicher besaß. Lange Zeit war Palm mit Abstand Marktführer im Bereich der Handhelds. Das erste Produkt «Zoomer», ein digitaler Taschenkalender mit Adressbuch, war allerdings ein Flop. Auch Apple gelang es damals nicht, seinen Newton, der auch Handschriften erkennen konnte, zum Erfolg zu verhelfen. Der Markt war noch jung und die Geräte sperrig.

Nach der Übernahme durch U.S.Robotics 1996 kam der «Pilot» heraus, ein Adressbuch, Kalender und Notizbuch in Westenstaschenformat. Der Pilot begründete die neue Gerätekategorie der PDAs und brachte das Unternehmen, das 1997 zusammen mit U.S.Robotics an den Netzwerkausrüster 3Com ging, in prächtiges Fahrwasser. 

Den Gründern missfiel allerdings die zunehmende Kontrolle durch die neue Mutter. Ein Jahr später gründeten sie das Unternehmen Handspring, das einen ersten Handheld mit integriertem Mobiltelefon entwickelte.

Um das Jahr 2000 ging Palm an die Börse und wurde wieder unabhängig. Der Abwärtsstrudel nach der geplatzten Dotcom-Blase erfasste nach guten Geschäftsjahren aber schließlich auch Palm, 2003 teilte sich das Unternehmen in eine Software-Firma (PalmSource) und - gemeinsam mit Handspring - in die Hardware-Firma PalmOne. Zwei Jahre später kehrte das Unternehmen zum ursprünglichen Namen Palm Inc. zurück. Im selben Jahr, 2005, brachte Palm erstmals mit dem Treo 700w das erste Smartphone mit Microsofts Betriebssystem Windows Mobile auf den Markt.

Das einst dominierende PalmOS verlor zunehmend an Bedeutung. Nach Microsoft verschärfte schließlich Apple mit seinem iPhone massiv den Konkurrenzdruck auf das Unternehmen, dessen Betriebssystem immer mehr an Boden verlor.

Nach Jahren der roten Zahlen hatte sich Palm durch eine Finanzspritze von Investoren noch einmal einen Neustart erhofft. Man nahm sich Zeit für die komplette Neuentwicklung des Betriebssystems und brachte den Palm Pre mit WebOS heraus. Das Gerät wurde vor zweieinhalb Jahren vorgestellt. In der Branche wurde das Gerät als untrügliches Zeichen des Comeback von Palm aufgenommen - das Palm Pre blieb allerdings weitgehend in den Ladenregalen liegen.
 

Die Übernahme durch HP vor knapp einem Jahr hatte schließlich die Hoffnung geschürt, dass Palms WebOS noch einmal Rückenwind erhält und sich einen Platz auch im boomenden Tablet-Markt erobern könnte. Erst vor wenigen Tagen ist der Pre3 Palm in Großbritannien ohne großes Aufsehen auf den Markt gekommen. Was aus dem Betriebssystem wird, sollte es HP mit seiner Neuausrichtung abstoßen, bleibt nun abzuwarten.

Q: Mannheimer Morgen/Morgenweb, 19.08.2011

18.08.2011

119. Treffen der PUG-Mannheim am 17.08.2011

"PUG-Mannheim OpenAir", so lautete das Motto des 119. Treffens der Palmusergroup Mannheim an einem der wenigen Sommerabende im Sommer 2011, wenn man diesen überhaupt als solchen bezeichnen kann.

Unerwartet hohen Zulauf mit 14 Teilnehmern konnte der "Treffpunkt für alle PDA- und SmartphoneUser" verzeichnen und so starteten wir pünktlich um Punkt 18 Uhr das Treffen im Biergarten der "Reblaus". Was schnell auffiel: In meiner Monatsmail hatte ich die Android-User zum gemeinsamen Kommen aufgerufen - und es ist auf sie Verlaß, denn Sie kamen und konnten sich endlich einmal gemeinsam über die Systeme mit den kleinen grünen Robotern austauschen. Überraschenderweise zog im Laufe des Abends auch Frank, der uns bislang nur als webOS-User bekannt war, ein Samsung Galaxy S2 aus der Tasche und reihte sich damit schnell den Androiden mit ein. So war diesmal gerätetechnisch ein Gleichgewicht zwischen apple-Fans und Android-Fans zu verzeichnen, was den Abend recht spannend machte. Schnell war abermals erkennbar, daß man bei apple einen hohen Preis für ein Gerät zahlt, das doch gegenüber dem Wettbewerb recht eingeschränkt ist, wenn man auf Jailbreaks u.ä. verzichtet. Dennoch spielt im Moment keiner der iPhone-Freaks auch nur ansatzweise mit dem Gedanken, auf die Android-Seite zu wechseln. Es war ein bisschen wie früher, als 2 andere Parteien die PUG-Treffen dominierten, nämlich Palm und Windows Mobile - doch leider keines der beiden hat es bis in den Sommer 2011 überlebt und schon vor vielen Monaten arbeiteten wir in einer Diskussion den Gedanken heraus, daß der Smartphonemarkt über kurz oder lang zwischen Apple und Google aufgeteilt wird. Genauso ist es mittlerweile eingetreten, spielen doch die WindowsPhones, Nokias etc. eine eher untergeordnete Rolle. PUG-Mitglied Rainer, bei dem eine Neuanschaffung nun kurzfristig ins Haus steht ist fest davon überzeugt, etwas "Farbe" in die Gerätelandschaft der PUG-Mannheim zu bringen und hat sich wohl schon gedanklich für "WindowsPhone" entschieden, welches er uns dann bei einem der nächsten Treffen präsentieren wird.


Wirklich beeindruckend schön und dennoch eher "Typisch Frau" zeigte uns Gabriela die rote Schutzhülle ihres Samsung Galaxy S2, die ihr Gerät damit ganz individuell werden lässt. Da bei ihr die Gerätezyklen überdurchschnittlich lang sind, ist es wichtig, die Geräte auch entsprechend von Anfang an zu schonen - wenn auch in einem schönen Rot-Ton ;-)

PUG-Notarzt Thorsten hatte abermals viel zu tun. Galt es diesmal ein zum Tode verurteiltes iPhone 3G wiederzubeleben, war Thorsten nach einigen Anfangsschwierigkeiten schnell auf der Erfolgsspur. Offenbar half ihm sein Mailänder Schnitzel dabei, Kräfte und Motivation zu sammeln, um das iPhone wieder ins Leben zurückzuholen. Nach DFU-Modus, Firmware-Update und einigem mehr, kann nun auch dieses apple-Phone wieder seinen Einsatz finden, auch wenn wir dafür während der Reanimation einen hohen Preis zahlen mussten. Zunächst wurde durch das Entnehmen der SIM-Karte und Restart des Gerätes ein Blackberry ins Koma versetzt, doch nach 20 schweisstreibenden Minuten kam auch dieser wieder ins Leben zurück. Oliver musste damit leben, ohne funktioneirendes Frimenhandy nach Hause zu fahren, denn irgendwie wollte dessen SIM-Karte auf einmal nicht mehr die PIN, sondern die PUK - und die war nunmal nicht dabei. Das Ziel lautete ganz klar: Das iPhone muß wieder funktionieren - und das Ziel wurde erreicht.

Diesmal pflegte die Runde eine recht ausführliche Diskussion um die aktuellen Mobilfunktarife. Es ist festzustellen, daß die Anzahl derer, die noch in einem festen Vertragsverhältnis mit einem Mobilfunkbetreiber stehen, rapide abgenommen hat. Die Mobilfunkdiscounter haben sich den Markt erobert und so können wir an dieser Stelle auch durchaus eine PUG-Empfehlung für zwei recht günstige Mobilfunktarife aussprechen. Da wäre zunächst der Anbieter "discoPlus", der im O2-Netz funkt und 7,5 Cent in alle Netze preislich unschlagbar ist. Die Internetflatrate schlägt mit 7,50 Euro/mtl. zu Buche, dazu kann man beispielsweise eine Festnetzflat oder eine SMS-Flat buchen. Als zweiten Tarif kann man smartmobil hochloben, die einen Tarif anbieten, mit welchem man für 9,95 Euro eine Internetflat und dazu je 100 Freiminuten in alle Netze und 100 SMS erhält im Vodafone-Netz erhält.

Auch das Wording hat sich bzw. wird sich nach und nach ändern; nicht nur in unseren Kreisen, sondern auch in der Öffentlichkeit und in der Presse. Sprach man bis vor kurzem noch vom Handy, wenn man das Mobiltelefon meinte, zieht heutzutage immer mehr das "Smartphone" in den Sprachgebrauch ein. Wir sind der Meinung, daß das "Handy" in den nächsten Jahren mehr und mehr verschwinden wird.

Erwähnenswert, weil untypisch war die Tatsache daß diesmal nur ein einziger Tablet-PC dabei war, nämlich Marcels "HP/Palm Touchpad". Ein iPad hat diesmal leider nicht den Weg zu uns gefunden, Wir überlegten uns den Sinn und den Einsatzbereich dieser Tablet-PC's und kamen recht schnell zu der Überzeugung, daß diese Geräte zwar "nice to have", aber für den wahren Alltagsgebrach dann doch eher unpraktisch sind. Alle Beteiligten nannten als erste Hauptanwendung das "Sofa-Surfen", nur Gunter ließ uns wissen, daß er außer einem Desktop-PC nur sein Tablet nutzt (und das produktiv) und kein Notebook mehr. Wir werden sehen, wie sich diese Geräte im Markt behaupten werden.

Es wurde wieder viel diskutiert, fachgesimpelt und auch gelacht, galt es doch die Hubschrauber der US-Streitkräfte, die an diesem Abend einmal wieder der Meinung waren, mit Übungsflügen ihre Kreise über Mannheim-Sandhofen zu ziehen, zu übertönen.

Das nächste Treffen findet am 21.09.2011 statt. Da dies dann bereits zum Herbstanfang ist, ist die Chance eher gering, noch einmal den Biergarten zu nutzen. so verbuchen wir trotz eher schlechtem Sommerwetter immerhin 2 Biergartenabende im Kreise der PUG-Mannheim im Jahre 2011.

Viele Grüße
Peter Bartsch
Palmusergroup Mannheim