Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 21.11.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

18.10.2018

216. Treffen der PUG-Mannheim am 17.10.2018

Es war der 17.10.2018. Pünktlich ab 18:00 Uhr versammelten sich 11 Mitglieder der PUG-Mannheim – Smartphones & More zum 216. Treffen im "Landolin" in Mannheim-Waldhof.

Unser 215. Treffen fand im Pfälzer Wald statt, bei der "PUG on (Wander-)Tour 2018" am 06.10.2018. Viele von Euch waren dabei und wir haben es tatsächlich geschafft unser Ziel zu erfüllen, nämlich gemeinsam 150.000 Schritte zu gehen. Letztendlich waren es in Summe über 200.000 Schritte, die wir in knapp 6 Stunden bewältigten und den Tag anschließend mit einem gemütlichen Essen im Restaurant "Luginsland" in Wachenheim ausklingen ließen. Es war ein toller Herbsttag, den wir da miteinander verbrachten und haben durch viel Bewegung unseren Körpern hierbei noch etwas Gutes getan. Einen ausführlichen Tourbericht und einige Bilder gibt es weiter unten auf dieser Seite.

Nun stand unser reguläres Oktobertreffen, mit etwas weniger Bewegung an und hierfür gab es auch wieder reichlich Themen und Ankündigungen, so zum Beispiel aus dem Hause Samsung, denn Samsung Mobile-Chef D.J. Koh setzte die Presse über einige Neuigkeiten zu dem Samsung Galaxy S10 in Kenntnis. Besser gesagt zu den drei neuen Galaxy-Smartphones. Neben offensichtlichen Design-Veränderungen, spielt auch das Thema Hauptkamera eine große Rolle.

Wer die Geschichte der Samsung-Galaxy-S-Modelle schon länger verfolgt, weiß dass der südkoreanische Konzern alle zwei Jahre erheblich sein Design verändert. Hat das seitlich gebogene Infinity Display mit dem Galaxy S8 und Galaxy S9 das Soll erfüllt, werden wir bei dem Galaxy S10 hier die größte Veränderung sehen. Kunststück – nehmen diese doch inzwischen die größte Gesamtfläche bei einem Smartphone ein.

Nach wie vor ist ungeklärt ob der Fingerabdrucksensor nun unter dem Display-Glas seinen Platz findet oder nach wie vor auf der Rückseite. Samsung ist aktuell mit dem Sicherheitsstandard der Ultraschall-Technologie unzufrieden. Das Display wird vermutlich nahezu ganz flächig und ohne Notch. Die Rede ist von gleich fünf neuen Farben (darunter das "old english green“ des Galaxy S6) und drei Galaxy-S10-Modellen. Neben dem typischen Samsung Galaxy S10 und Galaxy S10+, wird ein sogenanntes Jubiläumsmodell erwartet. Samsung-Insider "Ice Universe" geht von einem 5,8-Zoll, 6,1-Zoll und 6,4-Zoll großem Display aus.

Als gesetzt gilt, dass zwei Modelle mit der bekannten Dual-Kamera samt variabler Blende und ein Modell mit einer neuen Triple-Kamera erscheinen wird. Die Objektive sollen dann ein Standard-, ein Tele- und ein Weitwinkel-Objektiv haben. Gleiche Vermutungen wurden bereits vor mehreren Wochen so auch von "The Bell“ prognostiziert. Nach wie vor ist unklar, ob Samsung das Galaxy S10 wie gewohnt auf dem MWC 2019 in Barcelona oder Anfang des Jahres auf der CES 2019 in Las Vegas zeigen wird. Die Abhängigkeit besteht nach wie vor zu dem Release-Termin des faltbaren Samsung Galaxy F.

Die nächste Mobilfunkgeneration 5G ist ein heißes Zukunftsthema, bei dem Samsung eine wichtige Rolle einnehmen will. Der Konzern unter anderem bereits die 5G-fähigen Modem-Chips Exynos Modem 5100 entwickelt und verschiedene 5G-Feldtests in Japan und Korea durchgeführt. Nun berichten koreanische Medien, dass Samsung 2019 auch eine 5G-Variante des Galaxy S10 auf den Markt bringen will. Konkret heißt es, dass das 5G-Modell auf dem Galaxy S10+ basieren soll und lediglich einen anderen Mobilfunkchip einsetzt. Laut dem koreanischen Wirtschaftsmagazin "The Bell" soll das 5G-Smartphone nur in kleineren Mengen produziert werden. Die Rede ist von etwa 2 Millionen Geräten pro Jahr für das 5G-Modell im Vergleich zu etwa 40 Millionen Einheiten der 4G-Modelle. Durch die zusätzlich nötigen Bauteile und Antennen wird das Galaxy S10+ mit 5G die teuerste Modellvariante sein. Als technische Spezifikationen nennt "The Bell" unter anderem ein 6,44 Zoll großes Display, zwei Frontkameras und ein Drei-Kamera-System auf der Rückseite.

Ein Launch wird für März 2019 in Aussicht gestellt. Denn in diesem Zeitraum planen Mobilfunkbetreiber in Südkorea, die ersten 5G-Mobilfunknetze an den Start zu bringen. Eine ähnliches Vorgehen hatte Samsung bereits in der Vergangenheit gewählt. Im Jahr 2013 brachte man das Galaxy S4 LTE-A auf den Markt als Modellvariante des Galaxy S4 mit LTE-Advanced-Unterstützung. Der Release war damals auf den Start von LTE-A durch den südkoreanischen Anbieter SK Telecom abgestimmt. Auch auf ein mögliches Release-Datum für das Galaxy S10 ohne 5G geht der Bericht ein. Demnach soll das neue Flaggschiff zur CES 2019 im Januar des kommenden Jahres enthüllt werden. In den vergangenen Jahren hatte Samsung seine neue Galaxy-S-Generation stets erst im Umfeld des MWC in Barcelona auf einem gesonderten Unpacked Event vorgestellt. Ein wenig Verwirrung stiftet im Hinblick auf diesen Zeitplan eine Aussage von Samsung-CEO DongJin Koh aus dem August 2018, wonach das Galaxy S10 nicht Samsungs erstes 5G-Smartphone sein werde. War dies womöglich ein versteckter Hinweis darauf, dass das geheimnisvolle faltbare Smartphone von Samsung bereits mit einem 5G-Modem ausgestattet sein wird? Die kommenden Monate werden es zeigen.

Das erste Samsung-Smartphone mit Triple-Kamera stammt aus der Mittelklasse: Samsung hat das Galaxy A7 (2018) vorgestellt. Hier kommen die Details zu Ausstattung, Preis und Release.

Noch vor dem angekündigten Galaxy Event im Oktober hat Samsung bereits jetzt das neue Galaxy A7 (2018) vorgestellt. Das Besondere an dem Mittelklasse-Modell ist die Triple-Kamera, die Samsung erstmals verbaut. Das Galaxy A7 (2018) hat einen 24-Megapixel-Hauptsensor, der von einem 5-MP-Objektiv für Bokeh-Effekte und einem 120-Grad-Ultra-Weitwinkel mit 8 MP Auflösung unterstützt wird. Der Hauptsensor nutzt eine lichtstarke F1.7-Blende.

Mit der Live-Fokus-Funktion können Unschärfeeffekte, die aus der Kombination von Hauptkamera und 5-MP-Sensor entstehen, auch nach der Aufnahme eingestellt werden. Eine intelligente Szenenoptimierung soll verschiedene Bildinhalte erkennen und die Bildeinstellungen entsprechend anpassen. Auf der Vorderseite des Galaxy A7 (2018) sitzt eine 24-MP-Kamera mit Blende F2.0 für Selfies. Samsung verbaut im Glasgehäuse des Galaxy A7 (2018) ein 6 Zoll großes Super-AMOLED-Display. Der Fingerabdrucksensor ist im Power-Button untergebracht. Fans der Dual-SIM-Funktion können sich über einen separaten SIM-Karten-Steckplatz freuen. Gleichzeitig mit der zweiten SIM-Karte kann man somit auch die Speichererweiterung per Micro-SD-Karte nutzen, die bis zu 512 GB zusätzlichen Speicher ermöglicht.

Auch die Mercedes-Benz App, die den Status der Fahrzeuge von David und Thorsten permanent ans Smartphone senden, wurde bei unserem Oktobertreffen genauestens unter die Lupe genommen. Interessant war die Geschichte die David mitbrachte, der sein Auto am Flughafen abstellte, in Urlaub flog und 3.500 Kilometer entfernt von der App informiert wurde, dass der Kofferraum offensteht und das Fahrzeug nicht verschlossen war. Eine Odyssee begann und endete dankenswerterweise positiv, weil es sich um falsche Daten handelte.

Künftig ist Google Maps deutlich praktischer, obwohl es doch heute schon ziemlich ausgereift ist, wie wir insbesondere auch bei unserer Wandertour am 06.10.2018 erleben durften: Der Suchmaschinenriese verteilt aktuell ein Update, das Euch besonders die Reise mit Bus und Bahn erleichtern soll. Zudem dürfte die neue Version die Kontrolle über Eure Musik vereinfachen. Weitere Neuerungen helfen euch beim Planen einer Reise und sorgen dafür, dass ihr stets über Neuigkeiten zu eurer Strecke informiert seid. Unklar ist, mit welchen der Features wir bald auch schon in Deutschland rechnen können, denn besonders Pendeln ist im Berufsverkehr recht anstrengend. Zur Rush Hour benötigt ihr für bestimmte Wege in der Regel länger als gewöhnlich. Mit dem Update für Google Maps kommt laut offiziellem Blog ein neuer Reiter zur unteren Statusleiste hinzu, der euch speziell alle empfehlenswerten Routen für den Weg zwischen Arbeit und Zuhause anzeigt. Verbindungen werden dabei analysiert, bei Bedarf schlägt euch die App eine alternative Strecke vor. Ihr sollt noch vor Abfahrt einsehen können, wie lange ihr ungefähr brauchen werdet – und welche Straßen ihr lieber meiden sollt, um nicht in einen Stau zu geraten. Offenbar zeigt die Anwendung dabei an, zu welcher Tageszeit die Reise besonders lange dauert.

Besonders in Großstädten dürften viele Nutzer nicht bei einem Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit bleiben. Häufig bietet es sich aufgrund von einer schlechten Parkplatzsituation an, einen Teil der Strecke mit dem Auto zu fahren und dann auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Das hat offenbar auch Google erkannt. Bei der Routenplanung sei es künftig möglich, die Verkehrsmittel zu kombinieren. So könnt ihr in einem Rutsch die Strecke mit eigenem Fahrzeug, die Weiterreise mit Bus und Bahn sowie den anschließenden Fußweg planen. Das Feature dürfte ebenso dabei helfen, die benötigte Zeit für eine Route einzuschätzen.

In über 80 Regionen weltweit sollt ihr zudem bald in Echtzeit sehen können, wo sich der Bus oder die Bahn momentan auf der Strecke befindet. Wenn ihr gerade zu einem Bahnsteig lauft, seht ihr mit Google Maps also sofort, ob ihr euer Schritttempo erhöhen müsst – oder ob das Verkehrsmittel vielleicht Verspätung hat und ihr mehr Zeit als gedacht übrig habt. Zusätzlichen Komfort erhalten dabei Nutzer in Sidney, Australien. Hier wird die Karten-App nach dem Update sogar anzeigen, wie voll ein Bus oder eine Bahn ist. "Bald" soll das Feature in weiteren Städten zur Verfügung stehen.

Wenn ihr während eurer Reise Musik über Spotify, Apple Music oder Google Play Music hört, müsst ihr künftig nicht mehr zwischen den Apps wechseln, um die Wiedergabe zu steuern. Ein neues Icon am rechten Bildschirmrand soll euch das Raussuchen von Songs und die Wiedergabesteuerung während der Navigation erlauben. Das ist wohl besonders für Nutzer gedacht, die den Kartendienst im Auto verwenden und daher möglichst wenig von ihrem Smartphone abgelenkt sein sollten. Wobei sich dafür auch direkt die Nutzung von zum Beispiel Android Auto anbieten würde.

Wenn ihr mit Google Maps navigiert, kann die Android-Version der App euch künftig auch Benachrichtigungen senden, sobald es zu einer Verzögerung auf der geplanten Route kommt. So habt ihr die Möglichkeit, zeitnah einzulenken und einen alternativen Weg zu nehmen. Das Update will Google innerhalb der ersten Oktober-Hälfte für iOS und Android weltweit verteilen. Welche der genannten neuen Features Deutschland erreichen, verrät das Unternehmen allerdings nicht. Übrigens: Erst seit kurzer Zeit könnt ihr übrigens mit der Karten-App Reisen mit Gruppen planen.

Neben dem neuen Flaggschiff-Smartphone V40 ThinQ hat LG eine neue Smartwatch vorgestellt. Die LG Watch W7 hat auf dem runden, 1,2 Zoll großen LCD-Display zusätzlich klassische Zeiger, die immer im Blickfeld bleiben. Als Smartwatch betrieben soll der nur 240 mAh große Akku Energie für bis zu zwei Tage liefern, danach lässt sich die Watch W7 noch drei bis vier Tage als Analoguhr weiternutzen. Wer auf die Smartwatch-Features vollständig verzichtet, der soll auf eine theoretische Laufzeit von bis zu 100 Tagen kommen. Geladen wird die Uhr über eine Ladeschale mit USB-C-Anschluss. Die Hybrid-Smartwatch hat noch nicht Qualcomms neuen Wearable-Chip Snapdragon Wear 3100, sondern den mehr als zwei Jahre alten Snapdragon Wear 2100 an Bord. Hinzu kommen 4 GB eMMC-Speicher und 768 MB RAM sowie Module für Bluetooth 4.2 und WLAN n. Da ein NFC-Modul fehlt, kann die Uhr auch nicht für die kontaktlose Bezahlung mit Google Pay genutzt werden. Zudem hat die Watch W7 weder Module für LTE und GPS an Bord, ebenso fehlt ein Herzfrequenzmesser. Die Uhr ist zu allen Standarduhrenarmbändern mit 22 Millimetern Breite kompatibel, das Gehäuse besteht aus Edelstahl und ist gemäß IP68 wasser- und staubdicht. Die LG Watch W7 läuft unter Googles Wear OS. Ob sie auch in Deutschland erscheint, konnte der Hersteller aber noch nicht sagen. In den USA kostet die Smartwatch 450 US-Dollar.

Und natürlich waren auch wieder Smartwatches ein Thema, natürlich allen voran die neue Apple Watch: Jedes Jahr eine neue Uhr, mit nur inkrementellen Verbesserungen – in diesem Jahr ist es mit der Apple Watch Series 4 und dem sie begleitenden watchOS 5 aber anders, die neue Uhr legt einen deutlichen Entwicklungssprung hin und weist in die Richtung, in der sie sich weiter bewegen wird. Dabei ist aber nicht nur die Hardware entscheidend, sondern auch die Software. Die Apple Watch Series 4 bedeutet einen wesentlichen Sprung nach vorne, wenn auch einige der neuen Funktionen noch nicht nutzbar sind, wie etwa die Erstellung des EKGs – und andere Innovationen schon mit watchOS 5 auch auf ältere Geräte kommen. Die Einstiegspreise von 429 Euro (40 mm) und 459 Euro (44 mm) für die GPS-Version (die LTE-Uhren kosten jeweils 100 Euro mehr) mögen abschreckend wirken, wie aber seinerzeit das iPhone 5 bringt die Apple Watch Series 4 vor allem ein Mehr an Information auf den größeren Bildschirm – App-Entwickler haben noch ihre Hausaufgaben dafür zu erledigen. Aber selbst das Upgrade von der ein Jahr alten Apple Watch Series 3 scheint gerechtfertigt, wenn man Anfang 2019 ein EKG-Gerät für das Handgelenk bekommt. Noch mehr Gesundheitsfunktionen dürfte Apple in Arbeit haben, es ist aber höchst ungewiss, wann diese in einem Produkt erscheinen.

Sie kommt neu designt und komplett überarbeitet daher, dennoch erkennt man sie direkt als Apple Watch. Mit dem bisher größten Apple Watch Display, integriertem elektrischen Herzsensor, neue Digital Crown mit haptischem Feedback, Benachrichtigungen bei niedriger und hoher Herzfrequenz, Sturzerkennung und Notfall SOS. Neue Atmen Zifferblätter, Automatische Trainingserkennung, Neue Trainings für Yoga und Wandern, Fortschrittliche Funktionen für Läufer wie Kadenz und Tempohinweise, Neue Möglichkeiten, sich mit anderen zu messen, Aktivitäten mit Freunden teilen, Personalisiertes Coaching, Monatliche Herausforderungen und Medaillen für Ihre Erfolge, man kann Walkie-Talkie nutzen, telefonieren und Nachrichten senden, sich Apple Music und Apple Podcasts anhören und Siri auf ganz neue Art nutzen. Alles vom Handgelenk aus – mit der Apple Watch Series 4.

Und wir blieben dann noch kurz bei der Smartwatch, denn am 16.10.2018, also einen Tag vor unserem Treffen stellt Huawei nicht nur sein neues Top-Smartphone Mate 20 Pro vor; auf der Präsentation zeigte Huawei auch eine neue Smartwatch. Die Huawei Watch GT ist in vielen Aspekten ein Sonderling unter den smarten Uhren. Sie wird in einigen Merkmalen ein Außenseiter und gerade deswegen will sie die Konkurrenz von Samsung und Apple übertreffen. Smartwatches, die keinen Apfel auf der Rückseite tragen, laufen für gewöhnlich mit Googles Betriebssystem Wear OS und besitzen einen Chip von Qualcomm. Nicht so die Huawei Watch GT. Hier soll nun ein Cortex-4M Prozessor verbaut sein. Im Vergleich zum Smartwatch-Chip von Qualcomm, dem Snapdragon Wear 3100, erreicht er weniger Leistung, verbraucht aber deutlich weniger Energie. Zusammen mit dem 420-mAh-Akku soll die Uhr damit bis zu sieben Tage ohne Aufladen schaffen. Wenn man alle smarten Funktionen ausschaltet, soll ein ganzer Monat möglich sein. Beim Design bleibt die Uhr der klassischen Android-Konkurrenz treu: Ein kreisförmiges 1,39-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 454 x 454 Pixeln soll verbaut sein. Neu ist die Lünette aus Keramik, von der das Display umgeben ist. Der restliche Teil des Gehäuses besteht aus Aluminium. Mit 10,6 mm dicke ist die Uhr 0,1 mm dünner als die Apple Watch Series 4. Bei den Funktionen übertrifft die Watch GT das übliche Repertoire der Konkurrenz: Es gibt einen Pulsmesser, der dank KI-Technologie noch genauer sein soll und auch den Blutdruck messen kann. Ein integrierter Personal Running Trainer soll zudem beim Laufen und Joggen nützliche Tipps geben. GPS ist ebenfalls an Bord. Neben der Watch GT soll auch ein Einsteigermodell mit Wear OS vorgestellt werden. Die Preise sollen bei 200 Euro beginnen. Das Topmodell soll dabei nur mit Smartphones von Huawei und Honor kompatibel sein, die mindestens Huawei's eigene Oberfläche EMUI 9.0 installiert haben. Das wären beispielsweise das P20 (Pro), Mate 10 (Pro), Honor 10, Honor View und Honor Play.

Es war ein Abend zwischen viel Lachen, aber auch Weinen, denn nicht alle Nachrichten des Abends waren positiv und so hat der eine oder andere auch einmal ein Tränchen im Auge gehabt.

Tja – und dann war da noch dieser lang erwartete 16.10.2018, an dem Huawei sein neues Flaggschiff-Smartphone Mate 20 Pro vorgestellt hat und wir doch alle so gespannt waren. Es überzeugt mit einem staken OLED-Display, einer bemerkenswerten Akkuladezeit sowie einer klasse Performance. Das Kamera-Setup ist zwar beeindruckend, die Fotoqualität erreicht trotz der drei Zoomlinsen nur ein "sehr gut", aber nicht ganz die Spitzenklasse. Mit einem Einführungspreis von 999 Euro ist das Mate 20 Pro kein Schnäppchen, muss sich aber auch nicht vor Konkurrenzmodellen der gleichen Preisklasse verstecken. 

Huawei hat schon mit dem Mate 10 Pro gezeigt, dass Smartphones aus China gut verarbeitet und leistungsstark sein können. Die neue Mate-20-Reihe setzt im Vergleich noch einen drauf und tritt damit die direkte Konkurrenz zum iPhone XS und Samsung Galaxy S9 an. 

Das sieht man auch am Preis: Mit einem Einführungs-UVP von 799 Euro für das Mate 20 und 999 Euro für das Mate 20 Pro spielen sie in einer ähnlichen Liga. Das Mate 20 Pro kostet jetzt satte 200 Euro mehr als das Mate 10 Pro, als es noch im November vergangenen Jahres auf den Markt kam. Die neuen Mate-20-Smartphones kommen ab Ende Oktober in den Farben Black, Midnight Blue, Twilight und Emerald Green (letztere nur Mate 20) auf den Markt.

Alles in allem war es ein schöner Abend im Kreise Gleichgesinnter – und wie es Gabriela treffend aussprach – ein Abend unter Freunden. Dieser Abend findet beim nächsten Treffen am 21.11.2018 seine Fortsetzung.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

07.10.2018

PUG on (Wander-) Tour am 06.10.2018

"Lasst uns an einem Tag gemeinsam mindestens 150.000 Schritte gehen", das war unser Motto für diesen goldenen Oktobersamstag. Wenn sich Samstagsmorgens um 10:00 Uhr die PUG-Mannheim trifft, dann sollte das schonetwas ganz Besonderes sein – und es wurde etwas ganz besonderes, aber der Reihe nach:

Wir trafen uns pünktlich, wie man das von den PUG-Mitgliedern kennt, an der Wandertafel an der Burgstraße in Wachenheim in der Pfalz. Dort begann unser Wandertour und führte über den Eckkopf, wo wir eine Aussicht über das Blätterdach des Naturparks Pfälzer Wald genießen konnten. Im letzten Drittel der Tour wanderten wir am Wanderweg Deutsche Weinstraße entlang.


Wir starteten am Parkplatz in der Burgstraße, folgten hier dem Pfälzer Weinsteig und nahmen den Treppenanstieg zur Wachtenburg hinauf.
 
Die Burgruine Wachtenburg thront heute weit oberhalb des Ortes Wachenheim. 1257 ist die Burg als "veste Wachenheim" erstmals urkundlich erwähnt worden. Nach bewegter Geschichte wird die Burg 1864 von Ludwig Heim für 8000 Gulden gekauft und 1984 an die Stadt Wachenheim verschenkt. Die dortige "Burgschänke" lädt zu deftiger Pfälzer Küche ein, lockt im Sommer mit einer großen Aussichtsterrasse und im Winter mit einer gemütlichen warmen Stube.

Hinter der Burg sollten wir eigentlich weiter dem Hauptweg des Pfälzer Weinsteigs in Richtung Südwesten folgen, bergan Richtung Eckkopf, indem wir vorerst den Treppenanstieg nehmen sollten und schließlich dem ca. 1 km langen, leicht ansteigenden Weg folgen sollten. Wahrscheinlich war ein eine kleine Unaufmerksamkeit durch einen 9 Wochen alten kleinen knuddeligen Jack-Russell-Terrier, der uns auf einen anderen Weg führte, aber dennoch hatten wir allzeit dank Franks Google-Maps-Offlinekarten unser nächstes Ziel vor Augen, den Eckkopf. Auf unserem Weg durch viele Motive einer Fototapete bot sich uns immer wieder ein toller Blick ins Tal und wir gelangten zum Rastplatz "grüne Bank", wo auch unser 9 Wochen alter Jack-Russell-Terrier schon vor uns da war und auf uns wartete. Von hier aus folgen wir dem weiter aufsteigenden Forstweg nach. Etwa 2 Kilometer später erreichten wir den Eckkopfgipfel. 

Der Eckkopf ist ein 516 m hoher Berg im Pfälzerwald. Ein 25 m hoher Aussichtsturm in Form einer Stahlkonstruktion wurde im Sommer 1975 von der Verbandsgemeinde Deidesheim errichtet. Er hat eine Aussichtshöhe von 541 m, von wo sich uns eine gute Fernsicht bot. Bei dem Turm befindet sich eine kleine Gaststätte, die an den meisten Wochenenden und an einigen Feiertagen geöffnet hat. Hier gab es für uns einfache Pfälzer Küche, frische Kuchen und jede Menge Getränke, inkl. neuem Wein.

Nachdem wir ausgiebig den tollen Ausblick genossen haben, gelangten wir vorerst auf dem bereits bekannten Weg zurück und folgten dann dem Weg mit dem weißen Punkt. Dieser führte uns zuerst über einen Felsenweg mit mittelalterlichem Grenzstein und später weiter über einen Waldweg stetig abwärts. Wir folgten diesem Weg, bis wir an einer Wegspinne auf den Pfälzer Weinsteig stoßen. Dieser Markierung folgend, trafen wir schließlich auf die Heidenlöcher.

Die Heidenlöcher liegen auf der Kuppe des Martensberges (347 m) und sind Überreste einer Fliehburg karolingischer oder ottonischer Zeit. Die Fliehburg war von einer ringförmigen Außenmauer mit einem Umfang von 450 m umgeben. Im Inneren befanden sich etwa 80 bis 85 Gebäude aus Bruchsteinen.

Wir durchquerten die Anlage indem wir uns leicht rechts hielten und gelangten nach ca. 500 m steilem Abstieg zur Michaelskapelle. Hier können wir die herrliche Aussicht auf Deidesheim und die Rheinebene genießen. Links neben der Kapelle ging es wieder dem Pfälzer Weinsteig folgend abwärts bis wir einen Waldparkplatz erreichten. Hier trafen wir auf den Wanderweg Deutsche Weinstraße mit der Wegmarkierung grüne Trauben auf weißem Grund, dem wir in nördlicher Richtung folgten. Der Wanderweg Deutsche Weinstraße erstreckt sich von Bockenheim bis Schweigen und schlängelt sich am Rand des Naturparks Pfälzer Wald entlang durch die Rebenmeerlandschaft. Zwischen Wald und Weinreben wandern wir oberhalb von Forst zurück bis nach Wachenheim. Dabei bot sich uns ständig ein toller Blick über die Hänge mit den Weinreben und die umliegenden Dörfer. Am Ortseingang von Wachenheim stießen wir dann direkt auf unser Abschlussziel unserer Tour, dem Restaurant "Luginsland", wo auch schon die Nichtmitwanderer Gabs, Rainer und Gunther auf uns warteten und wir hier ein gemütliches und ausgiebiges Essen mit gutem Pfälzer Wein und jeder Menge erfrischender Getränke zu uns nahmen.

Unsere Tour hatte einen "mittleren" Schwierigkeitsgrad, bot viel "Erlebnis" und eine tolle Landschaft. Der höchste Punkt lag auf 509 m ü. N.N., der niedrigste auf 160 m ü. N.N.

Die Gesamtstrecke betrug nach Plan 12,3 Kilometer, für die wir etwa 4 bis 4½ Stunden planten, durch die kleine Unaufmerksamkeit gleich an zu Beginn an der Wachtenburg, wurden es dann aber knapp 17 Kilometer, für die wir 5 Stunden und 45 Minuten brauchten.

Aus den geplanten 150.000 Schritten wurden am Ende etwas mehr als 200.000 gemeinsame Schritte. Rekordhalter des Tages war aber mit Abstand unsere Clarissa, welche den Tag am Ende mit sensationellen 31.695 Schritten abgeschlossen hat, da sie noch ein ganzes Stück zum Treffpunkt hat hin- und wieder zurücklaufen müssen. Neben dieser Auszeichnung erhalten aber auch Jany und Angelika eine besondere PUG-Anerkennung – und zwar fürs Durchhalten: Angelika hat die Tour mit lädiertem Knie angetreten und auch durchgezogen und Jany hat insbesondere der erste Teil der Tour von der "Pumpe" her ganz schon zu schaffen gemacht, aber auch Jany hat die Tour bravourös gemeistert.


Es sollte etwas ganz Besonderes sein und es wurde etwas ganz Besonderes: Ein Tag, an den wir alle noch sehr lange zurückdenken werden, ein Tag der richtig viel Spaß gemacht hat, aber auch am Abend und am Tag danach die eine oder andere Spur an unseren Körpern oder am Equipment hinterlassen hat, seien es schwere Füße oder Beine oder die eine oder andere Blase, oder das in Auflösung befindliche Paar Wanderschuhe.

Hier kommen einige Bilder unserer Tour:


 

 

 
 
 
 


  

 


Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Bildquellen: Outdooractive.com, PUG-Mitglieder