Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 18.07.2018 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

21.06.2018

211. Treffen der PUG-Mannheim am 20.06.2018

Premiere in der 16-jähjrigen Geschichte der PUG-Mannheim – Smartphones & More:

Zum ersten Mal überhaupt hatten wir einen "Frauenüberschuss" bei der PUG-Mannheim. 6 Frauen zeigten am Abend vor dem Sommeranfang den 5 Männern wo es lang geht. Und es ging in die richtige Richtung, denn nach dem Einheitsessen (Wurstsalat mit frittierten Kartoffelkringeln), was dem heißen Wetter von 33°C im schönen Biergarten des "Landolin" absolut gerecht wurde, folgte dann noch eine Fuhre "Nussbecher", bevor es dann an die wahren Themen rund um "Smartphones & More" ging.

Und diese waren wieder einmal recht vielseitig:

Interessant war die Diskussion rund um Handy-Navigation, die sich in zwei Bereiche gliedern lässt: Die Offboard- und die Onboard-Navigation.

Offboard-Systeme bestehen aus kleinen Programmen mit geringem Speicherbedarf im internen Speicher bzw. auf der Speicherkarte - Kartenmaterial, Route und Zielführung werden online über das mobile Internet aufs Mobiltelefon geladen, wenn sie benötigt werden.

Bei Onboard-Varianten ist das Kartenmaterial im internen Speicher, bzw. auf der Speicherkarte abgelegt, die Zielführung erfolgt über Kartennavigation. Für aktuelle Smartphones mit Betriebssystemen wie Android, iOS oder Windows Phone sind sowohl Onboard- als auch Offboard-Lösungen in den Appstores verfügbar. Die Karten- und Navigationslösung Here Maps (früher: Nokia Maps) bietet Nokia nicht nur vorinstalliert auf den eigenen Lumia-Smartphones sowie Handys mit Nokia Belle, sondern mittlerweile auch für alle anderen Windows Phones kostenlos zum Download an. Zudem bieten Navi-Hersteller wie TomTom Apps für iPhones, Android-Smartphones und Windows Phones an. Navigon hat sich ja bekanntermaßen Mitte Mai 2018 aus diesem Geschäft zurückgezogen.

Bei den Onboard-Lösungen sind die Unterschiede der einzelnen Produkte eher marginal - sie sorgen für eine verlässliche Routenplanung. Offboard-Varianten erfüllen ihren Zweck vor allem für Gelegenheits­nutzer, sind aber nur verfügbar, solange der Zugang zum mobilen Internet besteht. Nutzer sollten zudem beachten, dass bei den Daten­übertragungen einiges an Volumen zusammenkommen kann. Im Zweifel ist hier eine mobile Internet-Flatrate sinnvoll, die mittlerweile erschwinglich zu haben ist und potenzielle Kosten­fallen vermeidet.

Dann ging es um unsere Smartwatches, denn viele Smartwatch-Fans sind erleichtert – oder auch nicht: Die Samsung Gear S4 soll nun doch nicht auf Googles WearOS laufen. Stattdessen bleibt Samsung dem eigenen Tizen-Betriebssystem treu. Der Grund für das Missverständnis ist kurios.  Nachdem zuletzt Gerüchte die Runde machten, dass sich Samsung von Tizen verabschieden und stattdessen Smartwatches mit WearOS auf den Markt bringen könnte, folgt jetzt die Kehrtwende. Laut Industrie-Insider Evan Blass waren die WearOS-Smartwatches, die an den Handgelenken von Samsung-Mitarbeitern gesehen worden sind, lediglich Prototypen von Google. Offenbar wollte das US-Unternehmen testen, wie sich WearOS auf Samsung-Smartwatches macht, die ursprünglich für Tizen entwickelt worden sind. Weshalb Google die Prototypen an Samsung geschickt hat, ist aber unklar – womöglich wollte der Suchmaschinenkonzern beweisen, dass WearOS auf Samsung-Hardware mindestens genauso gut läuft wie Tizen. Dass Samsung offenbar weiter auf Tizen setzt, dürfte bei vielen Smartwatch-Fans auf Begeisterung stoßen. Zwar kann Tizen nicht bei der App-Auswahl mit WearOS mithalten, dafür ist das Samsung-Betriebssystem für seine hervorragende Energieeffizienz bekannt. Ein großer Vorteil angesichts der Tatsache, dass enttäuschende Akkulaufzeit noch immer zu den größten Schwachstellen moderner Smartwatches zählt.

Nachdem Samsung letzten Informationen zufolge die "Gear"-Marke für Wearables sterben lassen und den Nachfolger der Gear S3 als "Galaxy Watch 4" vermarkten möchte, hält der Branchenprimus zumindest beim Smartwatch-Betriebssystem am Altbewährten fest. Die Smartwatches würden damit in die Galaxy-Serie eingeführt, zu denen schon die Smartphones und Tablets gehören, und mit "Watch" auch eine eindeutigere Bezeichnung erhalten. Unter "Gear" kann man vieles verstehen. Passend dazu hat sich das Unternehmen die Namensrechte an "Samsung Galaxy Watch" gesichert. Ob man die Reihenfolge der Zahlen des Vorgängers übernimmt, ist aktuell nicht bekannt. Gleiches gilt im Übrigen für die Fitness-Tracker. Der Nachfolger der Samsung Gear Fit Pro könnte also nicht mehr mit dem Zusatz "Gear Fit" bezeichnet werden, sondern "Galaxy Fit" heißen. Beispielsweise als Samsung Galaxy Fit 2. Es wäre auch hier klar, zu welcher Produktkategorie dieser Fitness-Tracker gehört. Die neuen "Galaxy"-Bezeichnungen könnten eine engere Verzahnung mit den Galaxy-S-Smartphones zur Folge haben. Schon jetzt gibt es immer wieder Aktionen, bei denen man beim Kauf eines Samsung-Smartphones eine Smartwatch oder den Fitness-Tracker kostenlos dazubekommt. Wieso die Produkte also nicht noch besser aufeinander abstimmen? Samsung wird mit Sicherheit nicht ohne Grund den Namen ändern.

Aktuell ist noch nicht bekannt, wann genau Samsung eine neue Smartwatch und einen neuen Fitness-Tracker mit diesen Bezeichnungen vorstellen möchte. Denkbar wäre eine Präsentation im Rahmen der IFA 2018 im September in Berlin – passend zum Galaxy Note 9.

Das Samsung Galaxy Note 9 soll in einem Benchmark aufgetaucht sein und dort zumindest einige Spezifikationen enthüllen. Demnach soll das nächste High-End-Smartphone des südkoreanischen Unternehmens mit einem Exynos 9815 ausgestattet sein. Zur Erinnerung, das Galaxy S9 (Plus) arbeitet "nur" mit einem Exynos 9810. Es wäre das erste Mal seit Jahren, dass Samsung nicht einfach nur die aufgewärmten Spezifikationen der Galaxy-S-Serie verwendet, sondern tatsächlich neue Hardware mit mehr Leistung nutzt. Dazu soll es dann auch direkt 8 GB RAM geben, das Galaxy S9 besitzt nur 4 GB RAM, das Galaxy S9 Plus immerhin 6 GB RAM. Damit würde Samsung nach langer Wartezeit endlich ein Smartphone auf den Markt bringen, dass technisch zur Konkurrenz aufschließt – und enorm viel Leistung besitzt. Tatsächlich soll das Samsung Galaxy Note 9 nämlich in dieser Konfiguration ein iPhone X von Apple übertrumpfen. Auf der hohen Leistung könnte sich Samsung aber wohl nur einige Tage ausruhen. Kurz nach dem Galaxy Note 9 dürfte der Nachfolger des iPhone X vorgestellt werden und dieser in Kombination mit einem neuen Apple-A12-Prozessor die Konkurrenz wieder deutlich in den Schatten stellen. Doch es gibt Zweifel an dem Benchmark, wie man bei genauerer Betrachtung festgestellt hat. Zunächst einmal kann das Ergebnis nicht mehr auf der Webseite gefunden werden. Außerdem wird der Arbeitsspeicher dort in GB und nicht – wie üblich – in MB angegeben. Das spricht dafür, dass man bei den Informationen sehr skeptisch sein sollte.

Deutlich realistischer klingen da schon andere Informationen. Das Samsung Galaxy Note 9 soll, wie schon zuvor berichtet, über einen größeren Akku besitzen als der Vorgänger Note 8. Diesen hatte Samsung auf 3.200 mAh limitiert, nachdem das Galaxy Note 7 in Flammen aufgegangen ist. Beim Note 9 will man den Fehler bereinigen und einen 4.000-mAh-Akku verbauen. Der ist wohl auch bitter nötig. Die Akkulaufzeiten des Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus waren im Test eher mäßig. Da hilft wohl nur ein größerer Akku.

Samsung soll für das Galaxy Note 9 zudem den S Pen überarbeitet haben. Genaue Details zu den Neuerungen sind nicht bekannt. Klar ist aber wohl, dass eine neue Oberfläche und Funktionen eingeführt werden, die den S Pen noch sinnvoller nutzbar machen. Außerdem soll Bixby 2.0 integriert werden – hoffentlich dann auch in deutscher Sprache.

Apropos September: Im September 2018 erwartet die Welt erneut eine Reihe neuer iPhones.

Aufgrund der Kritik an den im vergangenen Jahr gestiegenen Preisen des iPhone X plant man nun angeblich einen Schritt zurück. Wie der nun bei TF International Securities angestellte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem neuen Memo mitteilt, will das Unternehmen aus Cupertino in diesem Jahr mit einer "aggressiveren" Preispolitik für die drei erwarteten iPhone-Modelle die Käufer locken. Alle drei Modelle sollen des Weiteren zeitgleich im September vorgestellt und wenig später auch verfügbar sein. Eine spätere Vorstellung eines Modells, wie im vergangenen Jahr beim iPhone X, erwartet er nicht. Die Preise für das Einsteiger-iPhone mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll und LC-Display sollen bei 600 bis 700 US-Dollar liegen. Das iPhone 8 kostet in den USA derzeit mindestens 699 US-Dollar. Der direkte Nachfolger des derzeitigen iPhone X mit OLED-Display soll nur noch 800 bis 900 US-Dollar kosten; für das aktuelle Modell müssen mindestens 999 US-Dollar investiert werden. Das gewachsene iPhone X Plus, welches angeblich eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll besitzen wird, soll laut Kuo für 900 bis 1.000 US-Dollar angeboten werden. Damit nimmt es den Platz des aktuellen iPhone X ein. Kuo nennt des Weiteren drei Gründe für die gesenkten Preise in diesem Jahr. So soll Apple sich die Kritik an den hohen Preisen zu Herz genommen haben und will außerdem durch niedrigere Preise insgesamt mehr Käufer für sich gewinnen. Als zweiter Grund wird die optimierte Produktion der benötigten Bauteile genannt. Dies führt dazu, dass die Ausbeute steigt, während die Kosten sinken. Der dritte Grund ist laut Kuo, dass Apple mehr Nutzern Face ID nahelegen will. Alle drei Smartphones sollen mit der Gesichtserkennung ausgestattet sein. Apple sieht das Feature als Möglichkeit, die Anwender an die eigenen Dienste und Produkte zu binden. Die schon traditionelle Keynote im September wird uns dann die wahren Fakten zeigen.

Apples neues Betriebssystem iOS 12 wird im Herbst 2018 erscheinen. Wie üblich hat Apple die neue iOS-Version aber bereits bei der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt und die erste Developer Preview veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung dabei ist wohl der Leistungszuwachs, den Apple verspricht. Laut Apple sollen Anwendungen bis zu doppelt so schnell starten, die Kamera bis zu 70 Prozent schneller. Insgesamt soll die Leistung im gesamten System verbessert werden. Davon sollen auch ältere iPhones profitieren: Selbst das iPhone 5s, das 2013 auf den Markt kam, soll iOS 12 erhalten. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere neue Funktionen, die Apple auf der WWDC vorgestellt hat.

Apple bietet in iOS 12 mehr Möglichkeiten, die Nutzung des iPhones oder iPads zu kontrollieren. Mit neuen Modi in der Nicht-stören-Funktion kann man stärker automatisieren, zu welchen Zeiten man keine Benachrichtigungen erhalten will. Dies kann auch basierend auf bestimmten Orten oder Aktionen aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die neue Funktion Screen Time gibt Auskunft darüber, wie lange und für welche Anwendungen man seine iOS-Geräte nutzt. So sollen Nutzer ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wieviel Zeit sie mit dem Gerät und mit bestimmten Apps verbringen und sie können sich selbst ein Zeitlimit für die Nutzung einer App setzen. Eltern können darüber auch die Nutzungszeiten ihrer Kinder auf iOS-Geräten mit Family-Sharing festlegen.

Siri erhält die neue Funktion Shortcuts, über die man Funktionen aus anderen Apps direkt über Siri aufrufen kann. Darüber hinaus kann Siri automatisiert eine Reihe von Aktionen ausführen, die der Nutzer zuvor als Shortcut festgelegt hat. Dabei kann man Funktionen aus verschiedenen Apps kombinieren, die Siri über einen Sprachbefehl oder durch Antippen des Shortcuts ausführt. Zudem kann Siri bestimmte Aktionen etwa basierend auf der Tageszeit vorschlagen.

In FaceTime kann man sich mit iOS 12 nicht mehr nur mit einer Person, sondern mit einer ganzen Gruppe unterhalten. Dies funktioniert auch über mehrere Geräte, etwa iPhone, iPad und Mac, oder auch mit der Apple Watch. Der Teilnehmer, der gerade spricht, soll im Chat automatisch größer angezeigt werden.

Für iMessage auf dem iPhone X hat Apple ebenfalls Neuigkeiten angekündigt. Zunächst bekommen die bekannten Animoji Verstärkung durch die neuen Figuren Geist, Koala, Tiger und T-Rex. Außerdem hat Apple die neuen Memoji angekündigt. Dabei handelt es sich um Charaktere, die der Nutzer selbst erstellen und personalisieren kann. Sowohl Animoji als auch Memoji sollen dank Zwinkere- und Zungenerkennung mehr Gesichtsausdrücke erfassen können.

Auch "Augmented Reality" spielt in iOS 12 weiterhin eine große Rolle. Apple stellt den Entwicklern mit ARKit 2 eine neue Version seiner AR-Plattform zur Verfügung, die bessere Gesichts- und Objekterkennung sowie höhere Leistung bieten soll. In Zusammenarbeit mit Pixar hat Apple außerdem das neue Dateiformat USDZ entwickelt, das es ermöglichen soll, AR beispielsweise in Anwendungen wie Nachrichten, Safari oder Mail  zu integrieren.

Darüber hinaus hat Apple weitere Neuerungen für Fotos, Apple Books, Apple News, CarPlay und weitere Apps angekündigt. iOS12 steht Entwicklern ab sofort in einer Developers Preview zur Verfügung. Die finale Version wird voraussichtlich im Herbst zusammen mit neuen iPhone-Modellen vorgestellt.

Es war ein richtig tolles Treffen an einem lauschigen Sommerabend, welches wie immer viel zu schnell vorbei ging, aber bereits am 18.07.2018 seine Fortsetzung findet.

Und nein, die PUG-Mannheim macht keine Sommerpause. Ich wurde nun des Öfteren darauf angesprochen, aber wir sind auch in diesem Jahr durchgehend immer am 3. Mittwoch im Monat für alle Smartphonebegeisterten da.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

27.05.2018

App-Tipp zum Rheinland-Pfalz Tag 2018 in Worms: Projekt "Schaz"

Der Rheinland-Pfalz Tag 2018 findet vom 01.06.2018 bis 03.06.2018 in der Nibelungenstadt Worms, also "um die Ecke" von Mannheim statt.

Passend zum Rheinland-Pfalz Tag ist eine App mit dem Namen "
schaz - Wormser Schätze neu entdecken" erhältlich.

Das App-Logo von "schaz"
2 Jahre lang haben Alisha Swartz, die Tocher von PUG-Mitglied Rick und ihre Kommilitonen daran gearbeitet und richtig viel Herzblut reingesteckt.
 
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung einer Gamification-App, mit der sich die Stadt Worms spielerisch erkunden lässt. Mehr als 20 Mini-Spiele bieten spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt, in den Mythos der Nibelungen sowie in viele andere interessante Themen. Die Premiere der "schaz-App" findet anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 statt. Einige Spiele können schon von zu Hause gespielt werden, andere Schätze können erst vor Ort in Worms geborgen werden.

Die App ist als Schatzsuche konzipiert, die thematisch auf dem Nibelungenlied basiert. Die mittelalterliche Sprache des Nibelungenliedes begründet auch den Namen der App „schaz – Wormser Schätze neu entdecken“. So heißt es beispielsweise im Nibelungenlied „die wîle hete Hagene den schaz vil gar genomen“. Aktive Schatzsucher können auf dem Rheinland-Pfalz-Tag 2018 nicht nur Goldstücke finden, sondern auch viele attraktive Preise gewinnen.

Begleitend zur App werden Virtual-Reality-Angebote entwickelt, durch die die Gäste des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 verschiedene Attraktionen der Stadt Worms (z.B. die Nibelungen-Festspiele oder das Musikfestival „Worms: Jazz & Joy“) interaktiv erleben können. So können Besucher sich inmitten der Schauspieler oder Künstler auf der Bühne bewegen oder über eine virtuelle Zeitreise das historische Worms erkunden.

Die App bietet u.a.:
  • Spaß mit mehr als 25 Spielen aus verschiedenen Genres (z. B. Jump 'n' Run, Shooter, Quiz, Puzzle, Denkspiele).
  • Eine unterhaltsame Tour durch Worms, auf der Du Dir die Sehenswürdigkeiten der Stadt spielend eroberst.
  • Actionreiches Spielvergnügen in 360°.
  • Wissenswertes über mehr als 50 historische und kulturelle Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Stadt Worms.
  • Die Chance auf mehr als 5.500 Gewinne während des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 in Worms



 


Die Premiere von "schaz - Wormser Schätze neu entdecken" findet anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages 2018 statt. Jedoch kann man bereits jetzt in mehreren Spielen die Schatzsuche beginnen. Nach dem Rheinland-Pfalz-Tag 2018 steht die App weiterhin zur Verfügung.

Also brich auf und begib Dich auf die Suche, schaz-Sucher

Hier geht's zum Download: KLICK

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim - Smartphones & More 

Bild- und Textnachweis: Google Play Store

26.05.2018

Smartwatch 2.0: Die "Hybrid-Smartwatch"

Sie sieht aus wie eine normale Uhr, kann aber einiges mehr:

Eine Hybrid-Uhr, auch "Hybrid-Smartwatch" genannt. Wearables, die in diese Kategorie gehören, sind für Fans klassischer Armbanduhren gedacht, die nicht auf smarte und sportliche Funktionen verzichten wollen.

Hybrid-Smartwatches sehen aus wie normale Armbanduhren, d.h. sie besitzen ein analoges Ziffernblatt. Um neben der Uhrzeit weitere Werte anzeigen zu können, verfügen sie teils zusätzlich über ein kleineres digitales Display. Manche haben stattdessen auch ein "Mini-Ziffernblatt" im Ziffernblatt, einen sog. "Totalisator". Dieser zeigt etwa den Aktivitätsgrad an, also die gelaufenen Schritte im Vergleich zum Schrittziel.

Jede Hybrid-Uhr läuft mit der passenden Smartphone-App. Diese dient einmal zur Einrichtung und um Einstellungen vorzunehmen. Über die App lässt sich zum Beispiel ein Wecker stellen oder die Belegung der Knöpfe festlegen. Der Nutzer hat die Wahl, ob er über den Knopf die Musik oder die Kamera auf dem Smartphone steuern will. Die App zeigt die Ergebnisse aus dem Aktivitätstracking – also etwa wie viele Schritte gelaufen wurden und wie gut der Nutzer geschlafen hat. Nutzer einer Hybrid-Uhr benötigen also zwingend ein aktuelles kompatibles iOS- oder Android-Gerät.

Ein Vorteil der Hybrid-Uhren gegenüber vielen anderen Wearables: Sie laufen in der Regel mit einer Knopfzellenbatterie oder mit einem aufladbaren Akku. Sie verfügen mit Knopfzelle über eine lange Akkulaufzeit, meist sind das etwa sechs Monate und mit aufladbarem Akku beachtliche 5-6 Tage im Smartmodus und 4-6 Wochen im normalen Uhrenmodus (also ohne Smartfunktionen).

Von vielen klassischen Uhrenherstellern gibt es inzwischen Hybrid-Modelle, so beispielsweise von Alpina und Citizen. Der größte Hersteller von Hybrid-Uhren kommt auch aus der klassischen Uhrenwelt: die Fossil Group. Diese hat Modelle der Marke Fossil im Portfolio, etwa die Damenuhr "Fossil Q Neely" und die Herrenuhr "Fossil Q Activist", aber auch die Marken Diesel, DKNY, Emporio Armani, Kate Spade, Misfit und Skagen. Die zahlreichen Varianten unterscheiden sich vor allem im Aussehen, die Funktionen sind so gut wie identisch: Schritte zählen, verbrannte Kalorien berechnen, Benachrichtigungen vom Smartphone signalisieren, Kamera und Musik auf dem Smartphone fernsteuern. Einige Modelle verfügen über eine Timer-, Stoppuhr- und Weckfunktion.

Ein weiterer Hersteller ist Nokia (ehemals: Withings). Der Fokus liegt hier mehr auf den sportlichen Funktionen: Die Nokia-Uhren erkennen Sport automatisch, die "Nokia Steel HR" besitzt zudem einen Pulssensor.

Die "Nokia Steel HR" in den erhältlichen Ausführungen
Das Gleiche gilt für die Vivomove-Reihe von Garmin. Das jüngste Modell "Vivomove HR" misst ebenfalls den Puls. Diese Modelle sind in Sachen Funktionen mit Fitness-Trackern vergleichbar, doch dazu später mehr.

Die Hersteller bewerben die Hybrid-Uhren häufig als "Hybrid-Smartwatch". Der Begriff Smartwatch passt aber nicht zu 100 Prozent, denn eine Smartwatch zeichnet sich auch dadurch aus, dass sich Apps auf ihr installieren lassen, um weitere Funktionen hinzuzufügen.

Bei der Hybrid-Uhr wird also zum einen die Uhrzeit angezeigt, darüber hinaus informiert die Uhr auch über eingehende Meldungen, wie beispielsweise Mails, SMS, Facebook- und WhatsApp-Nachrichten oder eingehende Anrufe. Die Information erfolgt mittels eines in die Hybrid-Uhr eingebauten Vibrationsmotors. Des Weiteren zeichnet die Hybridwatch auch körperliche Aktivitäten auf. Darunter zählen unter anderem die zurück gelegte Distanz des Tages, die Schrittzahl, die verbrannten Kalorien oder auch der Schlaf. Darüber hinaus sind Sie mit einigen Hybrid-Uhren in der Lage, Musik abzuspielen oder mit Hilfe der Uhr die Handykamera auszulösen. Das bietet sich besonders an, wenn man sich selbst beispielsweise vor hohen Gebäuden fotografieren möchten.

Dem ersten Eindruck nach unterscheidet sich eine Hybrid-Uhr nicht signifikant von einer üblichen Armbanduhr. Auf dem analogen Zifferblatt wird die Uhrzeit angezeigt und manches Exemplar verfügt über eine Datumsanzeige. Schon bei einem Blick darauf, was die hybride Uhr darüber hinaus noch alles kann, zeigt sich jedoch, dass Sie sich doch grundlegend von der herkömmlichen Armbanduhr unterscheidet.

Bei einem Blick unter den Gehäusedeckel zeigt sich dann auch noch ein gänzlich anderer Aufbau. Statt eines gewöhnlichen Uhrwerks ist in der Hybrid-Smartwatch eine Menge Elektronik verbaut. Dazu zählt neben dem schon angesprochenen Vibrationsmotor auch ein Laufwerk, welches den intelligenten Zeitmesser antreibt.

Außerdem besitzt beinahe jedes Modell einen Beschleunigungssensor, welcher für das Fitnesstracking von besonderer Bedeutung ist. Für die Schlafüberwachung sind in zahlreichen hybriden Uhren weitere Sensoren verbaut.

Die Hybrid-Uhr erfüllt also ähnliche Aufgaben, wie eine Smartwatch. Auch die Datenübertragung zwischen Smartphone und Uhr erfolgt bei beiden auf die gleiche Weise - über NFC oder Bluetooth.

Hybrid-Uhren eignen sich hervorragend für Menschen, die immer über eingehende Nachrichten informiert sein möchten und dabei nicht auf die klassische Eleganz einer Armbanduhr verzichten möchten.

Ich habe mich nun auch für eine Hybrid-Smartwatch entschieden, welche Anfang des 2. Quartals 2018 ihren Verkaufsstart hatte, nämlich für die "Garmin Vivomove HR Premium".



Sobald man das Display aktiviert, bewegen sich auch die Zeiger der Uhr - und zwar auf 10:10 Uhr, um das Display komplett freizugeben und damit keinen Teil davon zu bedecken. Die umfangreiche Menü-Führung erfordert anfangs etwas Übung, erlaubt es dem Nutzer aber, über das Handgelenk Musik zu steuern, aktuelle Wetterinfos und eingehende Nachrichten aller Apps auf dem Smartphone abzurufen sowie das Stress- und Aktivitätslevel einzusehen. Tippt man etwas länger auf das Ziffernblatt, findet man weitere praktische Funktionen wie Wecker, Timer und Stoppuhr. Der Mond-Modus deaktiviert die Push-Benachrichtigungen. Die Uhr trackt dann zwar weiterhin alle Parameter, aber stört aber dann nicht beim Schlafen oder Arbeiten.

Die Vivomove HR ist mit Sensoren für Bewegung, den Puls und einem Barometer ausgestattet. GPS fehlt allerdings, ist aber nicht wirklich ein Nachteil, denn zurückgelegte Strecken werden über den Bewegungssensor geschätzt. Der Pulsmesser ermittelt nicht nur die Belastung beim Laufen oder anderen Sportarten, sondern auch das Stresslevel und die Schlafphasen. Der VO2max-Wert gibt Aufschluss über die Fitness des Nutzers. Schön, dass die Garmin Connect App diese Daten auch einordnet: So ist es möglich, dass der Nutzer sein Fitnessalter sehen und vergleichen kann, in Bezug wie aktiv man für seine Altersgruppe ist.


Wer die Garmin Connect App schon kennt, weiß um deren Detail-Verliebtheit. Gerade Läufer und Fahrradfahrer finden hier sehr ausführliche und zuverlässige Daten und können sogar Routen erstellen. Leider erkennt Garmins Vivomove HR im Gegensatz zu Fitbits neuesten Fitnessarmbändern nur Gehen, Joggen und Fahrradfahren automatisch, das genügt mir aber auch. Alle anderen Sportarten müssen manuell über die App getrackt werden. Hier beweist die Connect-App erneut Akribie und bietet eine ganze Reihe von Sportarten. Außerdem können Nutzer die einzelnen Übungen beim Krafttraining explizit auswählen und ihr Workout exakt tracken. Auch die Fülle an alltäglichen Werten werden in der App geballt, aber gut sortiert angezeigt.

Darüber hinaus kann mit der Garmin Connect App, die Uhr vollständig eingestellt werden und über die App alle Daten auch online am PC ausgelesen und angepasst werden.

Garmins Vivomove HR hat mich mit schöner Optik und verlässlicher Funktionalität überzeugt. Vor allem hat mir aber die starke Akkuleistung von einer vollen Woche mit bei sportlichen Einsätzen sehr gut gefallen. Der Preis ist mit rund 200 Euro in der Standardausführung erschwinglich, die "Premium" schlägt dann schon mit knappen 300 Euro (Ladenpreis) zu Buche, ist aber auch um einiges eleganter. Das ab Werk angebrachte braune Lederband habe ich sofort durch ein schwarzes Lederband, passend zum Ziffernblatt ersetzt und das Glas des Ziffernblattes mit einer dipos-Schutzfolie geschützt. Die Uhr ist in zwei Armbandlängen und auch in Schwarz oder Roségold erhältlich. In der goldenen, bzw. silbernen Ausführung mit Lederband kostet sie ebenfalls um die 300 Euro. 



Fazit: Die Garmin Vivomove HR Premium ist eine schicke Hybrid-Uhr, mit analogen Zeigern, besitzt alle Funktionen, die ich von einer Smartwatch erwarte, besticht mit einer absolut überzeugenden Akkulaufzeit und ist im Gegensatz zu meiner "Gear S3 Classic" größenbedingt um einiges angenehmer zu tragen. Und auch die Garmin Connect App gefällt mir um ein Vielfaches besser und ist m.E. viel übersichtlicher als "Samsung Health".

Let's go "Hybrid" … 😊

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Bildquellen: Garmin; Nokia