Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband).

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 19.12.2018 ab 18:00 Uhr --- Ristorante-Pizzeria "Am Stich", Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

24.11.2018

Der Assistent sitzt in der Smartphone-Kamera - wissenswertes über "Künstliche Intelligenz"(AI)


Mindestens zwei Kameras und kräftige Software-Unterstützung bis hin zu künstlicher Intelligenz: Spitzen-Smartphones schießen Bilder, wie sie vor kurzem nur mit Profikameras möglich waren. Und mit unseren Tipps gelingen Ihnen bei allen Lichtverhältnissen scharfe Aufnahmen.

Wer von einem dreijährigen Smartphone auf ein aktuelles Spitzenmodell wechselt, erlebt beim Fotografieren sein blaues Wunder. Nicht nur besitzen Apple iPhone X, Samsung Galaxy S9 zwei und das Huawei P20 Pro sogar drei Kameras auf der Rückseite. Die Kamera-App hilft auch kräftig mit, die Resultate zu verbessern. So erinnern aktuelle Smartphone-Aufnahmen eher an diejenigen einer teuren Spiegelreflexkamera als an die Ergebnisse der kompakten Knipser.

Wenn man Wikipedia fragt, was man unter "Künstlicher Intelligenz" versteht, erfährt man, dass "Künstliche Intelligenz" (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch "artificial intelligence", AI) ein Teilgebiet der Informatik ist, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst. Der Begriff ist insofern nicht eindeutig abgrenzbar, als es bereits an einer genauen Definition von "Intelligenz" mangelt. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet. Hinsichtlich der bereits existierenden und der als Potenziale sich abzeichnenden Anwendungsbereiche gehört künstliche Intelligenz zu den wegweisenden Antriebskräften der Digitalen Revolution, so wie jetzt auch bei den Kameras der neuesten Smartphone-Generation.

"Künstliche Intelligenz" als Auslöser

Nehmen wir das Huawei-Spitzenmodell P20 Pro, das Mate 20 Lite oder das Mate 20 Pro sowie eine Person als Motiv. Beim sanften Druck auf den digitalen Auslöser schießt das Smartphone mindestens drei Bilder. Die Schwarzweiß-Kamera verbessert den Kontrast des Bildes, und die Kombination aus Haupt- und Zoomkamera sorgt für einen Bokeh-ähnlichen Effekt: Der Hintergrund erscheint unscharf, was die fotografierte Person besser zur Geltung kommen lässt. Mit rein fotografischen Mitteln lässt sich eine solche Tiefenunschärfe nur mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera und offener Blende erzeugen. Bei Smartphones ersetzt dagegen die Software das handwerkliche Geschick des Fotografen.

Am weitesten geht dabei Huawei, das den Spitzenmodellen sogar einen speziellen Zusatzprozessor spendiert hat. Er dient der Bildverbesserung mittels "künstlicher Intelligenz (AI)". So erkennt die Kamera-App laut Hersteller rund 50 verschiedene Motive. Bei Sonnenuntergängen, Pflanzen und Essen funktioniert das so weit einwandfrei. Eine Katze von einem Hund zu unterscheiden, fiel dem Smartphone allerdings schwer.

In der Praxis hat das keinen Einfluss. Je nach Motiv bearbeitet die künstliche Intelligenz das Foto. So hellt sie etwa die Umgebung bei einem Sonnenuntergang auf. Das führt zu erstaunlich klaren Bildern, die fast ein wenig unrealistisch wirken.

Noch etwas mehr aus Deinen Smartphone-Fotos holst Du mit diesen Tipps heraus.

Tipp 1: Mit dem Stativ verwackelte Aufnahmen verhindern

Optische Bildstabilisatoren und intelligente Software können zwar Verwacklungen minimieren. Doch bei Langzeitaufnahmen oder schlechten Lichtverhältnissen sorgt nur ein Stativ für scharfe Aufnahmen.

Ideal sind dabei kleine Smartphone-Stative wie beispielsweise der "GorillaPod". Dank seiner flexiblen Beine lässt er sich auch auf unebenen Oberflächen gut ausrichten oder um einen Ast wickeln, was ganz neue Perspektiven erlaubt. Solche kompakten Stative sind in gut sortierten Onlineshops oder den bekannten Elektrofachmärkten zu finden.

Tipp 2: Kopfhörer als Fernauslöser verwenden

Wenn Du das Smartphone auf einem Stativ oder einer anderen Haltung etwas entfernt von Dir aufstellst, kommst Du wahrscheinlich mit dem Finger nicht mehr an den Auslöser heran. Dann hänge doch einfach die Kopfhörer ans Smartphone und schieße die Fotos mit den Lautstärketasten. Ein weiterer Vorteil: Da Du beim Abdrücken das Smartphone nicht berührst, wird die Aufnahme nicht verwackelt.

Das funktioniert allerdings nur mit Kabelkopfhörern, die an den Audio-Eingang oder wie bei Huawei's Spitzenmodellen über die USB-Schnittstelle eingesteckt werden. Mit Bluetooth-Kopfhörern wie beispielsweise Apples AirPods funktioniert der Fernauslöser leider nicht.

Tipp 3: Langzeitbelichtung oder etwas Kitsch darf sein

Autolichter und Bäche erzeugen interessante Effekte, wenn Du mit Langzeitbelichtung arbeitest. Leicht kitschige Naturaufnahmen mit mystischen Gewässern erhältst Du, wenn Du die Szene mit einer Belichtungszeit von ein bis zwei Sekunden aufnimmst – experimentiere ruhig mit den Zeiten. Stativ und Kopfhörer sind hierbei nützliche Helfer.

Auf Android-Smartphones kann man die Belichtungszeit über den Pro-Modus der Kamera-App einstellen. Wische in der Kamera-App nach links, um zu den Einstellungen zu gelangen, und aktiviere den Pro-Modus. Stelle die Belichtungszeit ein, und lass' Dich sich vom Resultat überraschen. Eventuell musst Du den ISO-Wert (Lichtempfindlichkeit) nach unten korrigieren, damit die Aufnahmen nicht überbelichtet werden. Die besten Resultate erzielt man in einer dunklen Umgebung.

Mit dem iPhone ist das Vorgehen etwas anders: Aktiviere in der Kamera-App die "Live"-Option und schieße Sie ein Foto. Dabei nimmt die Kamera mehrere Bilder auf. Nun wechselt man in die Foto-App und wischt auf dem Bild nach oben. Unter den Effekten kann man nun die Langzeitbelichtung auswählen. Das funktioniert ab iPhone 6s und iOS 11.

Für Langzeitbelichtungen mit einstellbarer Belichtungszeit benötigt man auf dem iPhone eine App wie die "Slow Shutter Cam".

Und jetzt nichts wie raus, gute Motive, von denen es jede Menge gibt, suchen und das eben Gelernte ausprobieren.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

Textquelle: Andreas Heer, Wikipedia

22.11.2018

217. Treffen der PUG-Mannheim am 21.11.2018


Unser diesjähriges Novembertreffen war alles andere als trist und grau – es war ein interessanter und abwechslungsreicher Premierenabend mit 13 Teilnehmern in neuer Location, denn unsere Treffen im September und Oktober haben leider gezeigt, dass die veränderten Öffnungszeiten des "Landolin" mit Küchenschluss um 19:00 Uhr nicht mehr ganz zu unseren monatlichen Treffen passen, weshalb es erforderlich wurde, eine Alternative zu suchen. Nach knappen 2 Jahren sagten wir dem "Landolin" nun Adieu und treffen uns nun ab sofort nach mehrjähriger Abstinenz wieder in Mannheim-Sandhofen und zwar bei:

Ristorante-Pizzeria am Stich
Sandhofer Straße 266 / Am Stich 1, 68307 Mannheim-Sandhofen

Unsere neue Location findet sich direkt im Zentrum des Mannheimer Stadtteils Sandhofen. Salvatore Bongiovi und sein Team werden die PUG-Mannheim ab sofort mit allerfeinster italienischer Küche versorgen. Egal ob Salate, Pizza, Pasta oder leckere Fleischgerichte, alles das und vieles mehr wird die Mannschaft rund um Salvatore nach unseren Wünschen herrichten – und so war das auch am Premierenabend, da bleib kein Wunsch offen und bei der reichhaltigen Speisenauswahl gerieten sogar kurzzeitig unsere Smartphones in den Hintergrund.

Das WLAN des Hauses ist ausgezeichnet gut und wird uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auch die Mobilfunkversorgung im Herzen von Sandhofen ist mit den Netzen der Telekom, von Vodafone und von O2 perfekt, die Basisstationen sind in Sichtkontakt, also allerbeste Voraussetzungen für die Treffen der PUG-Mannheim – Smartphones & More.

In neuer Umgebung widmeten wir uns aber natürlich gewohnten Themen, Themen rund um die Welt von "Smartphones & More":

So durfte ich in die neue Location mein neues Smartphone zum PUG-Treffen ausführen, meine Wahl fiel auf Huawei's Mate 20 Lite: Die Preisklasse um 400 Euro hat Huawei in den letzten Jahren vor Herausforderungen gestellt. Während die High-End-Smartphones von Generation zu Generation immer besser wurden, konnten die Lite-Modelle keinen Boden gutmachen und zeigten immer wieder die gleichen Schwächen (was dem Verkaufserfolg interessanterweise keinen Abbruch tat). Der Knackpunkt war die Akkulaufzeit, die beim Mate 10 Lite, beim P10 Lite und auch bei meinem letzten Smartphone, dem P20 Lite immer hinter dem blieb, was die Konkurrenz in diesem Segment zu bieten hatte. Verantwortlich dafür sind meiner Meinung nach die von der Huawei-Tochter HiSilicon gefertigten Mittelklasse-Chipsätze (SoCs) der Kirin-Serie, die nicht gut mit Energie haushalten konnten. ​Beim Mate 20 Lite ist das zum ersten Mal anders: Der nagelneue Kirin 710, der erst vor einigen Wochen vorgestellt wurde, bringt das Smartphone in Kombination mit einem üppigen 3750-mAh-Akku auf eine herausragende Laufzeit. Das mitgelieferte 18-Watt-Schnellladenetzteil ist hier das Tüpfelchen auf dem i. Drahtloses Laden wird nicht unterstützt, aber das kann angesichts der Preisklasse niemanden ernsthaft überraschen. ​Der Arbeitsspeicher fällt mit 4 GB ebenfalls ordentlich aus, was die Stabilität und Leistung des Systems unterstützt. In Benchmarks ist gegenüber der älteren Kirin-Generation 659 eine deutliche Steigerung erkennbar. Vergleiche mit Qualcomms erfolgreichem Snapdragon 660 drängen sich auf – und allein diese Tatsache kann man schon als Ritterschlag bezeichnen.
Das Huawei Mate 20 Lite (Bildquelle: Huawei)

Beim Display hat das Smartphone ordentlich zugelegt: Statt 5,8 Zoll (P20 Lite) oder 5,9 Zoll (Mate 10 Lite) breitet sich der LCD auf 6,3 Zoll aus. Die Positionierung des Fingerabdrucksensors auf der Rückseite und die Bauweise mit Notch – also einer Einkerbung am oberen Rand für Kamera, Sensor und Mikrofon – sorgen dafür, dass er die Frontseite nahezu komplett ausfüllt. Das ist ein imposanter Anblick, der zudem den schönen Nebeneffekt hat, dass das Phone für einen 6,3-Zöller vergleichsweise kompakt ausfällt. Die technischen Eckdaten können sich ebenfalls sehen lassen: Die Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln sorgt für eine knackscharfe Darstellung, Helligkeit und Kontrastwerte sind gut. Auf der Rückseite dominiert ebenfalls Glas, ein fein gerundeter Aluminiumrahmen sorgt für Stabilität und eine angenehme Haptik. Als Hingucker entpuppt sich die spezielle Beschichtung unter dem Glas, die dafür sorgt, dass die Farbe der Rückseite (das Mate 20 Lite wird in Schwarz, Blau und Gold angeboten) in unterschiedlichen Nuancen reflektiert wird. Die Verarbeitung ist top, aber leider ist das Gehäuse nicht wasserfest, eine IP-Zertifizierung fehlt.

Das Mate 20 Lite kommt mit einem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck daher, mit einer exzellenten Ausdauer und einer starken technischen Ausstattung, die vom imposanten Display bis zu einem perfomanten Prozessor und einer guten Kamera reicht, räumt das Mate 20 Lite nahezu alle Konkurrenten aus dem Weg und​ schafft es auf die vorderen Plätze der connect-Bestenliste.

​Ich denke mit dem Mate 20 Lite habe ich einen Begleiter auf hohem Nivea zu einem tollen Preis gefunden.

Wie bekannt wurde, hat Huawei am 16. Oktober in London uns nicht nur das Huawei Mate 20, Mate 20 Pro und eine Version im Porsche-Design der Android-Smartphones gezeigt, sondern noch eine Smartwatch. Diese wird jedoch nicht mit dem uns bekannten Wear OS by Google bespielt sein. Stattdessen baut der chinesische Hersteller auf ein eigenes Betriebssystem. Das hat den Ausschluss aller im Google Play Store verfügbaren Watchfaces und Anwendungen zur Folge. Auch der neue energiesparende Snapdragon Wear 3100 von Qualcomm wird nicht in beiden Versionen (Sport und Classic) der Huawei Watch GT verbaut sein. Stattdessen verwendet Huawei einen ARM Cortex-M4 basierten SoC, der deutlich weniger performant ist, aber für längere Laufzeiten sorgt. Der Akku ist mit einer Kapazität von 420 mAh gut dimensioniert. Huawei verspricht - laut den Unterlagen - für die Huawei Watch GT in einem noch unbekannten Modi eine Laufzeit von bis zu 14 Tagen. Mit eingeschalteten Always-on-Display 7 Tage und mit zusätzlich aktivierten GPS und Pulsmesser nur noch 20 Stunden. Auch zu den restlichen technischen Daten bietet Quandt nun weitere Informationen, wie ein 1,39 Zoll großes OLED-Display, das eine Auflösung von 454 x 454 Pixel bei 326 ppi bietet. Das Gehäuse ist aus schwarz lackiertem Keramik- und Edelstahl-Verbund und soll bei einem Gewicht von 46 Gramm bis zu 50 Meter wasserdicht sein. Neben dem PPG-Herzfrequenz-Sensor (Photoplethysmographie) und dem GPS-Empfänger, ist die Watch GT mit 4 GB internen Programmspeicher, einem Infratot-Blaster, Gyroskop, Kompass und vielen weiteren Sensoren ausgestattet. Darunter zählen ein Beschleunigungs-, Schwerkraft-, Geomagnetik-, Druck- und Licht-Sensor. Mit derart vielen Sensoren ausgestattet, ist die Smartwatch zum tracken von Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Gehen, Klettern und Fahrradfahren geeignet. Auch den Schlaf soll die Huawei-Uhr aufzeichnen und analysieren können. Der Preis wird um die 200 Euro vermutet und die Uhr wenige Wochen nach der Präsentation auch hierzulande verfügbar sein. In wie weit die proprietäre Smartwatch auch mit anderen Android- oder iOS-Smartphones kompatibel sein wird, ist bis dato unbekannt.

Die Huawei Watch GT (Bildquelle: Huawei)
Wer hätte das erwartet? Samsung bringt ausgerechnet in einem Gerät der oberen Mittelklasse tatsächlich eine Quad-Kamera unter. Das Samsung Galaxy A9 (2018) setzt auf vier unterschiedlich einsetzbare Linsen und Sensoren. Man möchte mit dieser neuen Aufteilung die Smartphone-Fotografie revolutionieren. Der südkoreanische Hersteller bezeichnet seine neuen Kamera-Smartphones (auch das neue Galaxy A7) als Devices für die heutige Instagram-Generation. Samsung hat mit dem Galaxy A9 und das weltweit erste Smartphone gebaut, das tatsächlich mit vier Kameras im Rücken ausgestattet ist. Diese Kameras teilen sich in unterschiedliche Aufgabenbereiche ein und helfen Dir dafür in den unterschiedlichsten Situationen. Die Kamera selbst ist senkrecht in der linken oberen Ecke der Rückseite platziert und zieht sich regelrecht wie ein Strich nach unten. Im Grunde handelt es sich hier um die Kamera aus dem Galaxy A7 (2018) Modell. Es wurde nur zusätzlich ein Teleobjektiv für Nahbildaufnahmen verbaut. Damit teilen sich die Kameras in die folgenden Kategorien auf: 

  • Die 24-Megapixel-Hauptkamera mit 77 Grad Weitwinkel, f/1.7
  • Das 10-Megapixel-Teleobjektiv für zweifachen Zoom, f/2.4 Blende
  • Ein 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkelobjektiv mit 120 Grad Weitwinkel, f/2.4 Blende
  • Der 5-Megapixel-Tiefensensor, f/2.2 Blende
Die Quad-Kamera vom Galaxy A9 (Bildquelle: Samsung)

Neben der Quad-Kamera kommen aber auch die von Samsung bekannten AI-Funktionen zum Einsatz. Darunter auch eine fortgeschrittene Szenenerkennung, die je nach Situation andere Filter und Nachbearbeitungen einsetzt. Ein Feature, das wir beispielsweise bereits vom Samsung Galaxy Note 9 her kennen. Natürlich muss man erste Tests der Kamera abwarten, doch scheint diese bereits in der Oberklasse angesiedelt zu sein. Die innere Hardware hingegen richtet sich eher an die obere Mittelklasse. So kommt im Samsung Galaxy A9 (2018) ein Snapdragon 660 Prozessor von Qualcomm zum Einsatz, der von üppigen 6 GB RAM unterstützt wird. Die 128 GB interner Speicher sollen für genug Platz an Fotos sorgen und kann auch per MicroSD-Karte erweitert werden. Das Display ist ein AMOLED-Panel von Samsung mit 6.3 Zoll Diagonale und einer Auflösung im FullHD+ Bereich. Da Samsung hier auf ein 18,5:9-Format setzt, entspricht das 1.080 x 2.220 Pixel. Bei der Rückseite wird einmal mehr auf geschwungenes Glas gesetzt. Dahinter verbirgt sich der 3.700 mAh messende, nicht wechselbare Akku. Per USB-Type-C kann auch das Samsung Galaxy A9 (2018) schnell geladen werden. Kabelloses Aufladen wurde allerdings in der Präsentation nicht erwähnt. Einen Schutz nach IP-Zertifizierung nannte man während der Präsentation leider nicht. Daher ist nicht klar, ob das neue Samsung Galaxy A9 (2018) auch vor Wasser und Staub geschützt ist.

Das Galaxy A9 mit seinen vier Kameras wird in Kürze im Handel erhältlich sein. Da es keine unterschiedlichen Speicherkonfigurationen gibt, beläuft sich der Preis auf eine einzige UVP von 599 Euro. Das werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen …

Dass der große Hype um Tablets mittlerweile deutlich abgeflacht ist, ist hinlänglich bekannt. Wie stark die Nachfrage nach Tablet-PCs aber nachgelassen hat, zeigen jetzt neue Zahlen von IDC. Den Marktforschern zufolge sank der Tablet-Absatz im dritten Quartal 2018 um 8,6 Prozent. 36,4 Millionen Geräte wurden zwischen Juli und September 2018 abgesetzt. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum wurden mit 39,9 Millionen Geräte mehr als 3 Millionen Tablets mehr an den Mann gebracht. Auf Platz 1 liegt Apple: In Q3/18 konnte der iPhone-Hersteller 9,7 Millionen iPads verkaufen und damit einen Marktanteil von 26,6 Prozent ergattern. Zwar stieg Apples Marktanteil damit um 0,7 Prozent, das lag allerdings nur daran, dass der Tablet-Markt insgesamt deutlich stärker ins Minus geraten ist. In absoluten Zahlen hat man in Cupertino nämlich 600.000 weniger iPads abgesetzt. Interessant dürfte werden, ob die neuen iPad-Pro-Modelle den Niedergang stoppen können. Samsung und Amazon folgen auf den weiteren Plätzen mit jeweils 5,3 und 4,4 Millionen verkauften Tablets. Während die Südkoreaner mit sinkenden Absätzen und Marktanteilen zu kämpfen haben, konnte sich der Onlinehändler stabil halten. Den vierten Platz sicherte sich Huawei. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das chinesische Unternehmen seinen Marktanteil von 7,6 auf 8,9 Prozent steigern. 3,2 Millionen Tablets setzte Huawei insgesamt, was einem Plus von 200.000 Geräten entspricht. Zwar wirken Huaweis Zahlen im Vergleich zu Apple noch gering. Dass der Konzern aber als einziger Hersteller seine Tablet-Absatzzahlen steigern konnte, ist beeindruckend – und sollte Apple-Chef Tim Cook zu denken geben. Nachdem Huawei Apple von Platz 2 der größten Smartphone-Hersteller gedrängt hat, könnte Cupertino in wenigen Jahren das gleiche Schicksal im Tablet-Sektor drohen.

Erwähnenswert und Vorfreudeauslösend ist auch, dass Google Maps künftig auch vor Blitzern und Unfallstellen warnen soll. Im Moment werden diese beiden Funktionen nur einem kleinen Nutzerkreis zur Verfügung stehen, aber Google wird alles daransetzen, dass sich dies im nächsten Jahr ändert. Dann können Anwender Berichte verfassen und andere Fahrzeuglenker bei Staus wegen Unfällen oder vor Blitzer warnen. Genaugenommen wird der Bericht an Google gesendet und wenn verlässlich viele User dies bestätigen, werden in Zukunft Blitzer rechtzeitig angekündigt, auch wenn dies in einigen Ländern verboten ist, etwa in Deutschland. In Österreich und der Schweiz sind sie hingegen erlaubt. Ob ein Verbot solcher Warn-Apps sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Immerhin weist auch die Polizei selbst immer wieder auf Warngeräte hin. Und kaum ein Autofahrer wird zumindest an diesen Stellen zu schnell fahren, was ja im Sinne der Gesetzgeber sein müsste – nicht nur das Abkassieren.

Flatrates gibt für viele Angebote, sei es für Mobilfunk oder Musik- bzw. Videostreaming. Wieso nicht auch für Apps? Google könnte nun in genau diese Kerbe schlagen und mit "Play Pass" eine Flatrate für Android-Apps anbieten. xda-developers hat Anzeichen dafür in einem APK-Teardown gefunden. Darunter versteht man das Konvertieren von maschinenlesbarem Binärcode in eine übergeordnete Programmiersprache, die uns Informationen über künftige Funktionen liefert. Bestätigt wurde das Feature von Google noch nicht, aber es dürfte ähnlich funktionieren wie die Abo-Modelle etwa bei Spotify oder Netflix. Für eine monatliche Fixe Gebühr kann der User aus einer großen Anzahl an Apps beliebig viele herunterladen. Stellt sich allerdings die Frage, ob Apps genauso intensiv genutzt werden wie Filme und Musik. Wenn nein, wäre eine Gebühr um 10 Euro pro Monat definitiv zu teuer.

Mobiles Bezahlen setzt sich auch in Deutschland immer mehr durch, das bietet im Übrigen auch unsere neue Location Ristorante-Pizzeria "Am Stich" an. Nach dem Start von Google Pay kommt auch Apple Pay auf den deutschen Markt. Kreditinstitute wie die Sparkassen sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben eigene Apps eingeführt, mit denen Interessenten direkt über ihr Smartphone bezahlen können. Aber auch die Anzahl der Akzeptanzstellen wächst ständig. Fast überall, wo man kontaktlos mit einer Kreditkarte bezahlen kann, funktionieren auch die Mobile-Payment-Apps für das Handy. Noch praktischer sind Zahlungen über die Smartwatch, die nicht erst aus der Tasche gekramt werden, sondern nur kurz an das Terminal an der Kasse - beispielsweise im Supermarkt oder an der Tankstelle - gehalten werden muss. Ein Diskussionspunkt hierbei ist aber auch immer wieder das Thema Sicherheit. Wusstet Ihr, dass das kontaktlose Bezahlen mit Handy oder Uhr sicherer ist als mit einer Kreditkarte, die die NFC-Funktion an Bord hat? Ich denke, darin liegt auf jeden Fall die Zukunft und damit kommen wir wieder einen kleinen Schritt weiter weg vom Bargeld.

Es war ein interessantes Treffen in neuer Location, welches am 19.12.2018 seine vorweihnachtliche Fortsetzung finden wird.

Bis dahin …

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More